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RE: Trabbi & Co

#16 von Der ABV , 03.04.2008 21:29

ich werd mir auf jeden fall einen zulegen und sei´s nur als winterauto wenn´s schneit oder friert. im moment fehlt einfach noch die asche dafür aber das wird schon.
kann mir einer erklären wie die gänge liegen? damit die probefahrt kein reinfall wird!

(o weia, ich will mir garnicht vorstellen was meine nachbarn DAZU wieder sagen!)

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RE: Trabbi & Co

#17 von caramba ( Gast ) , 04.04.2008 08:46

-
der Trabi hat ne H-Schaltung..
das sagt doch eigentlich alles, gelle?

Aber bitte nicht durchs Lenkrad greifen.....haben manche Fahranfängerinnen auch getan


caramba

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RE: Trabbi & Co

#18 von caramba ( Gast ) , 04.04.2008 08:58

Für technisch Interessierte..die H-Schaltung...weiss wohl jeder Fahrer,dass das ne Lenkradschaltung ist....


H-Schaltung
Befindet sich das Getriebe im Leerlauf, ist keines der Gangräder mit der Antriebswelle verbunden.
Der Kraftschluss ist unterbrochen.
Alle Zahnräder von Antriebswelle und Vorgelegewelle sind ständig im Eingriff, es wird jedoch keine Kraft übertragen.

Um einen Gang einzulegen, muss der Kraftschluss zwischen Motor und Getriebe unterbrochen werden.
Dazu dient die Kupplung.
Die Hauptwelle kommt nach kurzer Zeit zum Stillstand.

Ein Dreh-Schiebe-Mechanismus sorgt nun dafür, dass durch die Bewegung des Ganghebels die Schaltklaue betätigt wird, die die für den gewählten Gang zuständige Schaltwelle mit der Schaltmuffe zwischen Gangrad und Vorgelegewelle schiebt.
Vereinfacht dargestellt, wird durch eine Bewegung des Ganghebels durch die Leerlauf-Gasse eine Dreh-Bewegung der Schaltstange im Getriebe ausgelöst, die mit dem Schaltfinger jeweils einen Zugriff auf eine Schaltwelle bewirkt, welche durch die Schaltklaue in zwei Richtungen bewegt werden kann.
Eine Schaltmuffe, die von der Klaue auf der Welle verschoben wird, ist also für jeweils zwei Gänge zuständig. Man könnte sagen, eine Vor-Rück-Bewegung des Schalthebels bewirkt eine Verschiebung der Klaue, und eine Rechts-Links-Bewegung verdreht die Schaltstange und wählt eine andere Schaltwelle aus.
Daraus ergibt sich die H-förmige Anordnung in der Schaltkulisse.
Ein Viergang-Getriebe hat drei Schaltwellen, zwei für die Vorwärtsgänge und eine für den Rückwärtsgang.
Der Rückwärtsgang wird über eine dritte Getriebewelle geschaltet.

Durch das Schieben des Schalthebels in die Gasse des gewählten Ganges wird also eine Schaltmuffe auf der Antriebswelle zwischen Gangrad und Triebrad geschoben.
Das Gangrad ist fest mit der Welle verbunden und der Kraftschluss innerhalb des Getriebes hergestellt.

H-Schaltungen lassen eine freie Gangwahl zu (zumindest theoretisch): Es kann von jedem Gang in jeden anderen geschaltet werden (während des Betriebes sollte man dies aber beim Rückwärtsgang unterlassen).


Quelle:
Wikipedia.de

caramba
zuletzt bearbeitet 04.04.2008 08:59 | Top

RE: Trabbi & Co

#19 von Chef de Loup ( Gast ) , 04.04.2008 10:04

[quote="caramba"]Für technisch Interessierte..die H-Schaltung...weiss wohl jeder Fahrer,dass das ne Lenkradschaltung ist....


@ caramba: Auch die sogenannte Knüppelschaltung ist eine H-Schaltung.

Außerdem waren nur 3-Gang-Schaltungen, reine H-Schaltungen (3 Vorwärtsgänge, 1 Rückwärtsgang).



____________________________________________________
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RE: Trabbi & Co

#20 von Bernie1078 , 07.04.2008 02:43

Mir fehlt das geraüsch was man hörte wenn er runder geschaltet wurde. Die jude alde pappe.

Bernie1078  
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RE: Trabbi & Co

#21 von Sweety ( Gast ) , 12.04.2008 09:21

Der gute alte trabbi hat uns immer ans Ziel gebracht, wars auch manchmal eng.


Sweety
zuletzt bearbeitet 12.04.2008 09:23 | Top

RE: Trabbi & Co

#22 von elena52 ( Gast ) , 12.04.2008 11:24

Als meine große Tocher kurz vor der Wende heiratete, kamen knapp 20 der Hochzeitssgäste aus den ABL (Wisst ihr, wie ich da für die Polizei gepinselt habe? Alle Anträge auf Einreise waren ja doppelt auszufüllen), aber zurück zum Thema. Sie kamen ja alle mit tollen Autos und wir fuhren - natürlich - Trabant. 2 Teenies aus Offenburg wollten mit meinem Mann eine Tour mit dem Trabbi fahren, kamen zurück, nahmen den Daum hoch und meinten: "Echt sportlich, allein schon das Geräusch!"
Ich lasse das mal kommentarlos stehen.


MfG
elena

elena52

RE: Trabbi & Co

#23 von Sweety ( Gast ) , 12.04.2008 11:42

Mein Mann sein Cousin ist oft mit den Trabbi rumgegondelt. Er fands cool, und wir fanden seinen Ford cool.


Sweety

RE: Trabbi & Co

#24 von elena52 ( Gast ) , 12.04.2008 12:37

Haarscharf, Sweety!


MfG
elena

elena52

RE: Trabbi & Co

#25 von vonHartenfels ( Gast ) , 28.04.2008 11:06

[quote="Fulc"]man würde ich gern mal wieder trabbi fahren mein letztes mal liegt gut 10 jahre zurück [/quote]

nee du,danke,da hab ich kein verlangen mehr nach.

ich habe meinen "gletscherblauen"(mit weißem dach),übrigens ein "montags-auto",fast zehn jahre gefahren, beim erwerb eine selbstgebastelte sitzschienen-verlängerung einbauen müssen,sonst wäre langstrecke zur qual geworden.
leider hat dadurch nie einer hinter mir sitzen können.
aber irgendwas war immer und wie hat man doch gerne immer gesagt: "laß´ es klappern, wenn der karren still wird bei tempo 100 dann ist garantiert wieder etwas abgefallen!"
bei unserem traf das leider voll zu!
dumm gelaufen eben.
andererseits...., der große schrauber bin ich auch nie gewesen.
das schlimmste erlebnis war auf einem sonntags-ausflug der totalverlust der auspuff-anlage ab krümmer.
meerane,stadtfest,bombastisches wetter, wir hin,tausende waren dort.
unterwegs immer mal so ein klopfgeräusch vom unterboden her.
wir haben gedacht, sicherlich aufgewirbelte schottersteine aus den schlaglöchern, aber nicht angehalten und nachgesehen,da waren die gummis der aufhängung scheinbar schon fast alle abgerissen.
jedenfalls rein in die stadt und unmittelbar vor einer größeren menschentraube ein höherstehender gulli.
es gab einen mordsschlag, krachte und schepperte und hintenrauß flogen lauter blechteile, der motor dröhnte wie bei den rennern auf dem sachsenring.
wie uns zumute war weil hunderte plötzlich mitleidsvoll zu uns blickten,könnt ihr euch sicher vorstellen.
der tag war gelaufen!

gefahren habe ich den karren auch noch im ersten jahr nach der wende als ich schon hier gearbeitet habe.
da bin ich 14tägig immer gependelt, sindelfingen-torgau knapp 600km,12-15 stunden einfache strecke.
und im längsten mega-stau den deutschland je erlebt hat kurz vor weihnachten ´90 (180km länge a9)ist mir bei -10 grad die batterie verreckt, weil ausmachen und neustarten einfach zu oft gewesen ist.
(ich hatte immer ausgemacht bei stillstand weil ich mich schon etwas geschämt hatte,um mich herum nur kat-auto´s und ich fing immer stärker an zu nebeln, je öfter die kolonne zum stillstand kam.)

unfälle mit anderen hatten wir gottseidank keine, bäume und andere hindernisse habe ich auch immer gut umschiffen können, aber als dann das unverschuldete aus kam (sindelfingen-marktplatz-tiefgarage),ich hatte die gesamte rückbank paar tage vorher ausgebaut weil ich innenraum-rost entfernen wollte,war ich eigentlich späterhin auch froh, daß unsere "beziehung" so zuende gegangen ist, auch wenns für mich ziemlich schmerzhaft gewesen ist.
auch und gerade weil ich am d-day allein im karren war.
die schranke war defekt,ich stand davor und plötzlich ein erdbeben,lauter trümmer sausten an meinem kopf vorbei.
weg war die schranke,die frontscheibe lag im innenraum und als ich mich trotz furchtbarer genickschmerzen umdrehte soweit das noch möglich war, sah ich 20cm hinter mir einen verchromten grill und darüber die weltbekannte dreigezackte zieleinrichtung.
der mercedes hatte voll die rechte heckseite getroffen und das war wie die sachverständigen nachfolgend geschlußfolgert haben, mein "überlebensglück".weil die frühere zufahrt der tiefgarage nach unten zur schranke hin einen bogen gemacht hat.

ich hatte glück im unglück trotz schwerer stauchung der beine im hüftbereich, bruch des rechten fußes (ich mußte raußgeschnitten werden), halssehnen-überdehnung, gehirnerschütterung, schwere prellung des rechten ellenbogens und leichte schnittwunden.
die pappe (oder das was noch übrig war) hab ich nicht mehr wiedersehen wollen, als ich das krankenhaus wieder habe verlassen können.

mir unverständlich heute beim zur verfügungstehen wesentlich sicherer kleinwagen, daß manche immer noch russisch-roulette spielen wollen.

gruß jürgen


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na guggema eehner an !!!

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vonHartenfels
zuletzt bearbeitet 28.04.2008 11:22 | Top

RE: Trabbi & Co

#26 von Buhli , 28.04.2008 21:55

In dem Stau warst Du also auch. Wir wollten von DD nach N und sind ca. 11.00 Uhr in Plauen zum Stehen gekommen. Im Radio unterhielt man sich dann mal so zum Thema Stau. Da gab es den schon zwei Stunden. Nach der nächsten Radiomeldung: "Massenkarambolage auf der A9 Hof- Nürnberg zwischen Münchberg Nord und Süd, ca. 150 Fahrzeuge verwickelt, schaute ich mal auf die Karte. Da kam erst mal das große gähnen. Glücklicherweise waren da noch keine Leitplanken dran. Es ging ein "Trampelpfad nach Bayern" unmittelbar neben der Autobahn zu ner Landstrasse. Die haben wir genutzt und sind dann in Richtung Tschechische Grenze gefahren. Von da mußte ich nur noch der Kolonne folgen. In Münchberg Süd sind wir dann wieder auf die Piste. Von der Landstrasse, die parallel zur A9 lief, haben wir dann die Bescherung sehen können. Nur ein Trümmerfeld und lauter blau oder gelb blinkende Fahrzeuge. Die Auffahrt sah aus wie ein großer Schrotthaufen. Wir kamen mit etwa zwei Stunden Verspätung in N an. Als wir am nächsten Vormittag wieder nach DD fuhren, war nichts mehr zu sehen.


Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
Buhli

Buhli  
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RE: Trabbi & Co

#27 von vonHartenfels ( Gast ) , 29.04.2008 11:23

Zitat von Buhli
In dem Stau warst Du also auch. Wir wollten von DD nach N


du erwähnst hier einen anderen stau.
was du meinst ist vermutlich die kapitale nebel-karambolage in der berüchtigten münchberger senke, wo auch mehrere reisebusse mit drin gesteckt haben.
ich war damals (ich müßte lügen, aber ich glaube 23.12.) auf heimreise, also richtung berlin und das disaster begann bereits vor bayreuth.
der grund war, in hirschberg hatte man mit dem abriß der ehemaligen grenzsicherungsanlagen begonnen und aus sicherheitsgründen auf eine richtungsfahrbahn reduziert, allerdings nach feierabend (ich habe ca. 22.30h am haken eines bmw passiert) die sperrzipfel nicht weggeräumt und den tempo-redukt von 30km/h nicht aufgehoben.


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na guggema eehner an !!!

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vonHartenfels

RE: Trabbi & Co

#28 von mr.x , 24.05.2008 18:38

Hallo zusammen,

wollte euch die Bilder von meinem Trabbi nicht vorenthalten .
ein schönes Wochenende wünschen euch Anja und Torsten

Angefügte Bilder:
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 24052008124.jpg   24052008119.jpg 
mr.x  
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RE: Trabbi & Co

#29 von kirschli ( gelöscht ) , 24.05.2008 21:40

ist ja ein toller Stinker, sind auch genügend Ersatzteile mit da bei,ich habe meine Bestellung noch hier müßte eigentlich nach 23Jahren auch mal dran sein-1988 habe ich eine 25 Jahre alte Papschachtel für 4000,00 DDR Mark bekommen, nach der Wende hätte ich einen 2Jahre alten für 500 bekommen können, wenn einem so eine Rennpappe begegnet denke ich oft daran, GUTE FAHRT

kirschli

RE: Trabbi & Co

#30 von Bernie1078 , 25.05.2008 15:43

Mein Dad hatte nen grünen mit weißen dach. Er pflegte ihn und schraubte auch an ihm rum. Heckspoiler, windabweiser, Nebel und heckscheinwerfer. Leider fuhr bzw rutschte uns ein Wessi 1989 in die seite. Das wars dann leider für unseren. Viel glück Torsten und immer frei fahrt.

vg Bernd

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