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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#376 von Sachsenstolz , 16.11.2008 15:26

Die Sendung habe ich auch gesehen. Es ist schon merkwürdig, dass anscheinend ned mal die Eltern aus dem Osten ihren Kindern viel von der DDR erzählen. Ich fürchte, ich gehöre auch dazu, denn ich bin mir ned ganz sicher, ob ich z.B. meinen Kindern gesagt habe, dass die Mauer der "antifaschistische Schutzwall" war.

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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#377 von mutterheimat , 17.01.2009 18:13

Nun möchte ich doch mal wieder etwas hierhin schreiben. Ich sah eine Reportage (gestern) über ein Zusammentreffen zweier Offiziere (Major NVA, Oberstleutnant Bundeswehr, beides Regimentskommandeure) unmittelbar vor dem Auflösen und Übergang der NVA zur Bundeswehr. Erschreckend war, feststellen zu müssen, das absolut jedes Klischee, welches aufgebaut wurde, um den anderen auf`s "Maul zu hauen, stimmte. Beide hätten den Befehl zum Waffeneinsatz gegeben. Beide wusten, wer der Stärkere - WO - gewesen wäre. Es tauchten exakte Zahlen auf. Und es tauchte noch eine Aussage auf. Es wäre sehr zweifelhaft gewesen, ob der Ami in eine "Schlägerei" zwischen den Europäern in VOLLEM Maße eingegriffen hätte. Beim Russen hätte es diesbezüglich keine Frage gegeben. Definitiv nicht. Interessant war feststellen zu müssen, daß beide, wissentlich, nicht gegen den Menschen an sich gekämpft hätten, sondern gegen das System, in dem der andere lebte. Am Ende sagte der Reporter, wir sind nur um Haaresbreite der totalen Vernichtung entgangen. Was für ein Wahnsinn. Wieviel Geld, weiviel Zeit, wieviel Nerven, etc, hat dieser kalte Krieg gekostet.


Wer sind die besten Fälscher der Welt? Die Medien!!!!

 
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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#378 von herman , 19.01.2009 23:56

Das ganze Gerede unserer Freunde aus dem Beitrittsgebiet "hammse allet plattgemacht" ist doch Humbug.

Unsere Freunde selbst haben sich ihre VEB-Wirtschaft selbst schnellstmöglichst kaputtgemacht, denn die enorme Aufwertung die bei dem Phantom-"Umtausch" von 1:1 bzw. 2:1 (volksgewirtschaftlich eine Geschenkaktion mit erheblichen Nachwirkungen) stattfand hätte selbst eine intakte Volkswirtschaft nicht verkraften können.
Und die politischen Kräfte vom "Neuen Forum" die von einer schöneren DDR träumten haben unsere Freunde bei den ersten und einzigen freien Wahlen im Orcus der Geschichte entsorgt.

Drum Ehre wem Ehre gebührt und bitte keine Krokodilstränen.

Und daß unsere Freunde möglichst schnell die DM haben wollten ist doch unbestreitbar, übrigens zunächst gegen den Willen von Altkanzler Kohl und Bundesbankpräsident. In Kohls "10 Punkte Programm" welche er auf den Trümmern der Frauenkirche formulierte war von einer Währungsunion in absehbarer Zeit überhaupt keine Rede.

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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#379 von Sachsenstolz , 20.01.2009 00:12

Hallo Herman,

die Geschenkaktion kannste aber vergessen. Im gleichen Atemzug wurden nämlich aus den DDR-Kaufhallen Supermärkte westdeutscher Handelsketten, wo es kein einziges Produkt aus dem Osten gab. Das Geld wanderte postwendend wieder in den Westen und hat dort die drohende Rezession verhindert und die Wirtschaft angekurbelt. Es gab einen ungeahnten Aufschwung und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass der gute Helmut genau deswegen die Einheit so forciert hat. Die Märkte im Osten waren sein Ansporn, sonst nichts. Dass die Einheit ohne Währungsreform im Osten gehen wird er sicher ned ernsthaft geglaubt haben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass alles so geplant war, wie es dann auch gelaufen ist, schließlich waren da Experten am Planen, die genau wussten, dass die evtl noch handlungfähige Konkurrenz aus dem Osten mit dem Verschwinden der Ostprodukte aus den Regalen auch ganz schnell verschwinden würde. Das bedeutet natürlich auch, dass die Experten ganz genau wussten, dass es im Osten zur Massenarbeitslosigkeit kommen würde und somit hat Kohl ganz frech gelogen, als er den Ostdeutschen beruhigend sagte, es brauche niemand Angst zu haben.


Der Lohn für unsere Bemühungen ist nicht was wir dafür bekommen, sondern was wir dadurch werden.

John Ruskin

Die Welt hat genug für Jedermanns Bedürfnisse aber nicht für Jedermanns Gier.

Mahatma Ghandi

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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#380 von Schlawine , 20.01.2009 06:43

Ach Sachsenstolz,

nun hast du dich von dem guten herman mit seinen "Bildzeitungsparolen" provozieren lassen und haust genauso zurück. Schade !

Ich bin nach wie vor glücklich über die "Einheit" und wenn wir endlich alle anfangen in der Gegenwart zu leben und das Beste daraus zu machen statt irgendwelche Vermutungen über die Vergangenheit und "was wäre gewesen wenn" anzustellen, dann gelingt es vielleicht auch wirklich zu einer Einheit zu werden.
Schöner Traum !


Schlawine

 
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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#381 von Ossilinchen , 20.01.2009 07:29

Danke Schlawinchen, auch wenn es noch nach einem schönen Traum aussieht.
Er könnte Wirklichkeit werden, wenn mal endlich nach fast 20 Jahren die Mauer aus den Köpfen verschwindet.

Ich hoffe, dass ich es noch erleben werde.

Ich mag auch meine Erinnerungen an die frühere Zeit, aber es sind eben Erinnerungen. Ich lebe im Jetzt und das ist gut so.

Und mir gefällt mein jetziges Leben, auch wenn es Ecken und Kanten hat. Schließlich haben wir gelernt das Beste draus zu machen.

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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#382 von herman , 20.01.2009 09:19

Immer wenn man mit unseren Freunden aus dem Beitrittsgebiet die enormen Transferleistungen diskutiert die unsere Freunde über sich ergehen lassen mußten kommt mit tödlicher Sicherheit das

volkswirtschaftliche perpetuum mobile ostalgetischer Art und der mechanistische Verweis auf die Bild Zeitung (Hier haben die SED-Blättchen aus Zeiten der SED-Diktatur offensichtlich eine gewisse Nachhaltigkeit bewirkt)

"Es is allet wida zurückjeflossn"

Da wäre es doch viel einfacher gewesen die Wessis hätten die 1300 Milliarden selbst verfrühstückt.

Ein polnischer Wissenschaftler an der Viadrina hat mal durchgerechnet, jeder Beitrittsbürger bekommt soviele Transferleistungen aus dem Westen wie drei polnische Erwerbstätige erwirtschaften können.


Und dann kommt der große Witz "Kohl hat gelogen" und uns DDR Bürger hinters Licht geführt. Auffwachen ist angesagt, die Polen und Tschechen wären froh gewesen so belogen zu werden.

Und auf Kohls 10 Punkte Programm, ja da kannst du lange warten bis da jemand mal zu Stellung nimmt. Paßt halt nicht in den Kram.

Deswegen für unsere Vergeßlichen aus dem Beitrittsgebiet noch einmal der Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Zehn-Punkte-Programm

Da steht nichts von Währungsunion in absehbarer Zeit.

Und natürlich war es ein Geschenk des westdeutschen Steuerzahlers, wertlose Ostmark in DM "Umzutauschen" und die Ostmark dann anschließend in einem Kali-Schacht im Harz zu vergraben.

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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#383 von vae victis , 20.01.2009 09:36

Zitat von herman
Immer wenn man mit unseren Freunden aus dem Beitrittsgebiet die enormen Transferleistungen diskutiert die unsere Freunde über sich ergehen lassen mußten kommt mit tödlicher Sicherheit das

volkswirtschaftliche perpetuum mobile ostalgetischer Art und der mechanistische Verweis auf die Bild Zeitung (Hier haben die SED-Blättchen aus Zeiten der SED-Diktatur offensichtlich eine gewisse Nachhaltigkeit bewirkt)

"Es is allet wida zurückjeflossn"

Da wäre es doch viel einfacher gewesen die Wessis hätten die 1300 Milliarden selbst verfrühstückt.

Ein polnischer Wissenschaftler an der Viadrina hat mal durchgerechnet, jeder Beitrittsbürger bekommt soviele Transferleistungen aus dem Westen wie drei polnische Erwerbstätige erwirtschaften können.


Und dann kommt der große Witz "Kohl hat gelogen" und uns DDR Bürger hinters Licht geführt. Auffwachen ist angesagt, die Polen und Tschechen wären froh gewesen so belogen zu werden.

Und auf Kohls 10 Punkte Programm, ja da kannst du lange warten bis da jemand mal zu Stellung nimmt. Paßt halt nicht in den Kram.




klar hat Kohl gelogen, nicht er hat euch befreit, das hab ihr selber gemacht, er war nur zu dem zeitpunkt Bundeskanzler und lies sich
dafür feinern und als dank bekamt ihr einen " huni "

eine frage:
was, wäre, wenn gewesen.!?´

wenn das völ-chen der ex DDR-ler staat die 1300 millarden für´s land, sondern jeden
erwachsenen ex DDR-ler 1 million mark in die hand gedrückt
bekommen hättet , mit einer einzigen auflage, danach gibt es keine müde mark mehr, ansonsten könnt ihr machen war ihr wollt damit.


was glaubt ihr, was ihr damit gemacht hättet.


eine frage denke ich ist damit auf jedenfall beantwortet, für die alten bundesländer wäre es billiger gekommen.


Ich bin das Abbild meines Gottes und folglich mache ich fehler so wie " Er ",
nur nicht so große.

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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#384 von vae victis , 20.01.2009 09:37

Zitat von vae victis
Zitat von herman
Immer wenn man mit unseren Freunden aus dem Beitrittsgebiet die enormen Transferleistungen diskutiert die unsere Freunde über sich ergehen lassen mußten kommt mit tödlicher Sicherheit das

volkswirtschaftliche perpetuum mobile ostalgetischer Art und der mechanistische Verweis auf die Bild Zeitung (Hier haben die SED-Blättchen aus Zeiten der SED-Diktatur offensichtlich eine gewisse Nachhaltigkeit bewirkt)

"Es is allet wida zurückjeflossn"

Da wäre es doch viel einfacher gewesen die Wessis hätten die 1300 Milliarden selbst verfrühstückt.

Ein polnischer Wissenschaftler an der Viadrina hat mal durchgerechnet, jeder Beitrittsbürger bekommt soviele Transferleistungen aus dem Westen wie drei polnische Erwerbstätige erwirtschaften können.


Und dann kommt der große Witz "Kohl hat gelogen" und uns DDR Bürger hinters Licht geführt. Auffwachen ist angesagt, die Polen und Tschechen wären froh gewesen so belogen zu werden.

Und auf Kohls 10 Punkte Programm, ja da kannst du lange warten bis da jemand mal zu Stellung nimmt. Paßt halt nicht in den Kram.




klar hat Kohl gelogen, nicht er hat euch befreit, das hab ihr selber gemacht, er war nur zu dem zeitpunkt Bundeskanzler und lies sich
dafür feiern und als dank bekamt ihr einen " huni "

eine frage:
was, wäre, wenn gewesen.!?´

wenn das völ-chen der ex DDR-ler staat die 1300 millarden für´s land, sondern jeden
erwachsenen ex DDR-ler 1 million mark in die hand gedrückt
bekommen hättet , mit einer einzigen auflage, danach gibt es keine müde mark mehr, ansonsten könnt ihr machen war ihr wollt damit.


was glaubt ihr, was ihr damit gemacht hättet.


eine frage denke ich ist damit auf jedenfall beantwortet, für die alten bundesländer wäre es billiger gekommen.


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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#385 von vae victis , 20.01.2009 09:37

Zitat von vae victis
Zitat von vae victis
Zitat von herman
Immer wenn man mit unseren Freunden aus dem Beitrittsgebiet die enormen Transferleistungen diskutiert die unsere Freunde über sich ergehen lassen mußten kommt mit tödlicher Sicherheit das

volkswirtschaftliche perpetuum mobile ostalgetischer Art und der mechanistische Verweis auf die Bild Zeitung (Hier haben die SED-Blättchen aus Zeiten der SED-Diktatur offensichtlich eine gewisse Nachhaltigkeit bewirkt)

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Da wäre es doch viel einfacher gewesen die Wessis hätten die 1300 Milliarden selbst verfrühstückt.

Ein polnischer Wissenschaftler an der Viadrina hat mal durchgerechnet, jeder Beitrittsbürger bekommt soviele Transferleistungen aus dem Westen wie drei polnische Erwerbstätige erwirtschaften können.


Und dann kommt der große Witz "Kohl hat gelogen" und uns DDR Bürger hinters Licht geführt. Auffwachen ist angesagt, die Polen und Tschechen wären froh gewesen so belogen zu werden.

Und auf Kohls 10 Punkte Programm, ja da kannst du lange warten bis da jemand mal zu Stellung nimmt. Paßt halt nicht in den Kram.




klar hat Kohl gelogen, nicht er hat euch befreit, das hab ihr selber gemacht, er war nur zu dem zeitpunkt Bundeskanzler und lies sich
dafür feiern und als dank bekamt ihr einen " huni "

eine frage:
was, wäre, wenn gewesen.!?´

wenn das völk-chen der ex DDR-ler staat die 1300 millarden für´s land, sondern jeden
erwachsenen ex DDR-ler 1 million mark in die hand gedrückt
bekommen hättet , mit einer einzigen auflage, danach gibt es keine müde mark mehr, ansonsten könnt ihr machen war ihr wollt damit.


was glaubt ihr, was ihr damit gemacht hättet.


eine frage denke ich ist damit auf jedenfall beantwortet, für die alten bundesländer wäre es billiger gekommen.


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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#386 von vae victis , 20.01.2009 09:40

[hbiubg


Ich bin das Abbild meines Gottes und folglich mache ich fehler so wie " Er ",
nur nicht so große.

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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#387 von Ossilinchen , 20.01.2009 10:21

Wieso zerkloppt ihr so die Disskussionen mit euren endloszitierten Beiträgen.
Macht es euch Spaß, einen Beitrag 4-5 x zu lesen? Bestimmt nicht.

Versucht doch bitte nur das Wesentliche im Zitat drin zu lassen.

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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#388 von herman , 20.01.2009 13:43

@victis

In Antwort auf:
wenn das völk-chen der ex DDR-ler staat die 1300 millarden für´s land, sondern jeden
erwachsenen ex DDR-ler 1 million mark in die hand gedrückt




"Allein in den ersten drei Wochen nach dem Mauerfall zahlte die Bundesrepublik das Begrüßungsgeld 18 Millionen Besuchern aus" heißt es bei Wikipedia. Wobei offen bleibt welche 18 Millionen DDR Bürger das gewesen sein könnten.

Aber sonst übertreibst du wohl ein bißchen. 1500 Milliarden geteilt durch 16 Millionen macht wohl nicht eine Million. Aber einen Porsche könnte man schon kaufen.

Und Kanzler Kohl war nicht zufällig auch da. Er hat maßgeblich die Bedenken von England, Frankreich und Polen zusammen mit dem damaligen US Präsidenten Bush sen. gegen eine deutsche Wiedervereinigung ausräumen können, wenn ich das mal so formuliere.
Im Gegensatz zu weiten Teilen der SPD hat Kanzler Kohl zusammen mit Außenminister Genscher das beste aus der Situation gemacht.

Genosse Lafontaine, von vielen unserer Freunde heute verehrt hatte als damaliger SPD Regierungsschef vom Saarland seine Kanzlei-Juristen erstmal angewiesen, Pläne zu erarbeiten wie man die Ostdeutschen wieder in ihre Heimat zurückschicken könnte.

Lafontaine war gegen die Deutsche Einheit.

http://www.welt.de/print-wams/article132...gen_wollte.html

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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#389 von conny1310 , 20.01.2009 17:27

Das beste aus der Situation gemacht, die vorher ja auch schön angeschürt wurde, für sich selbst bestimmt und ein paar werden auch gut dran verdient haben. Aber ob es das Volk von der Strasse ist wage ich zu bezweifeln.
Außerdem hat Lafontaine glaube nie bestritten das er zum damaligen Zeitpunkt gegen eine solche überhastete Vereinigung war, im Nachhinein hat er ja wohl auch recht.
Jetzt will angeblich keiner mehr gewußt haben was da auf das Land an Kosten und Problemen zukommt, aber es gab genug Warnungen die keiner hören wollte.

Erst gestern kam eine Reportage über das SIMSON Werk in den Wendejahren. Wenn ich die Leute da 1991 jammern höre weil sie jetzt Kurzarbeit null fahren und zum AA gehen müssen. Das sind genau die die unbedingt schnell die DM wollten und die große Freiheit. Als sie sie dann hatten merkten sie das es die große Freiheit nicht umsonst gab. Ich habs im eigenen Betrieb miterlebt, aber ich war nicht überrascht davon, man konnte wissen was kommen wird wenn man den richtigen Leuten zugehört hätte. Aber viele der Montagsdemonstranten wollten keinerlei Kritik oder Warnung gelten lassen. Also mußten sie es eben auf die harte Tour lernen.
Jedenfalls gehören sie nicht zu den Gewinnern und denen die etwas davon hatten... aber sie müssen nun auch das beste aus ihrer Situation machen...

conny

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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#390 von vae victis , 20.01.2009 18:07

richtig " conny "
viel mehr braucht man da nicht mehr sagen.
ah ja ,
ich hab immer gehört, das ihr am anfang euere friedlichen flucht über
eine nicht-Deutsche grenze einmaschiert seit. und da ist den
Kohl und Genscher gestanden und hat euch gesagt, das ihr auch den direkten
weg über Berlin nehmen könnt.

ich denke eher das es so war, der Russe war pleite und Erich war pleite also kamen
der Kremel und Helmut auf die idee eure flucht zu organisieren.
abgemacht war das Erich und seine holde sich nach Südamerika absetzen konnten
und Helmut den held machen konnte.





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RE:Juden in der DDR
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