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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#481 von mutterheimat , 04.08.2009 15:41

Ich will da mal einen Gedanken des Herrn Westerwelle aufgreifen. Jemand der arbeitet MUSS mehr in der Tasche haben, als jemand der nicht arbeitet. Das ist doch absolut richtig. Auch der Gedanke/Vorschlag, daß die Steuer erst ab einem bestimmten Betrag anfängt zu greifen, (ich glaube, er sagte 40 000 € netto pro Jahr, pro Person), ist nicht als schlecht zu betrachten. Aber nun sage ich etwas noch dazu. Es reicht nicht! Wie wäre es denn, wenn die Steuer ab einem bestimmten Betrag, (bei hochverdienenten), dramatisch steigt. Ich zeige auf Schweden. Dort liegt sie bei 90%. In dem Film ABBA, (in Australien), wurde das mal gesagt. Übersetzt heißt das, jemand der monatlich hochverdient (100 000€), wird zu 90% zur Finanzkasse, (inklusive Sozialausgaben), gebeten. Was ist daran schlecht, daß diese Leute, mit Macht, auf den Boden der Realität zurückgebracht werden.

 
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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#482 von peppe , 04.08.2009 15:54

Na Mutterheimat........du träumst wohl hast du gedacht die die sollche Gesetzte machen sind normalverdiener Und was Schweden angeht......tja die arbeiten ja auch nicht 100% nur soviel das der staat die nicht nehmen kann........so schaut es aus!!
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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#483 von peppe , 04.08.2009 15:58

@Bautzner Senf.......Bravo wenn nur alle die einstellung hätten wie du, sehe es nicht so schlimm aus mit den Hartz 4 kassieren!! Hast du sehr gut geschrieben wegen früher u.s.w
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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#484 von BautznerSenf , 04.08.2009 16:19

Hallo!

Deutschlehrer schrieb:

In Antwort auf:
"Und das ist natürlich mathematischer Blödsinn ! "Verzehnfachst" Du alle Einkommen unter 1000 Euro, dann hebt das sicher den Schnitt von etwa 2000 auf etwa 3500 Euro (geschätzt, nicht gerechnet) und dann sind diese Leute nicht mehr arm, sondern die, die zwischen 1000 und 2000 Euro verdienen. "


Nein, gerade nicht! Denn wenn Du nur den unteren Einkommensgruppen mehr gibst, dann hat ja der eine mehr Hartz IV als der andere Facharbeiter-Lohn - und DAS waere himmelschreiend ungerecht!

Es ist jetzt schon kaum einzusehen, warum diejenigen, die "freiwillig" die Heimat verlassen und nur ab und an (bei mir z. B. alle zwei Wochen, ich kenne Kollegen, bei denen es weniger ist) heimkommen, und die diese Trennung auf sich nehmen, um Geld zu verdienen, vollbesteuert werden (denn den Kosten fuer Sprit, 2. Miete, 2. Telefon (ich braechte keine doppelte Flatrate, wenn ich neben meiner liebsten auf dem Sofa saesse...), 2. Hausrat-Versicherung etc. pp.) steht eine steuerliche Erstattung von rund 10-15% entgegen - der Rest ist mein "Vergnuegen".

Wie gesagt: Es mag Gruende geben - wenn einer 2, 3 Jahre vor der Rente ist, wuerde ich auch sagen, dass es besser waere, ihn nicht mehr umziehen zu lassen - aber es gibt genug 20er, 30er und 40er, die vormachen, dass man in den Niederlanden, der Schweiz, Oesterreich, Skandinavien oder den gebrauchten Laendern Arbeit finden kann, deshalb haelt sich mein Mitgefuehl fuer manche Daheimgebliebenen in Grenzen...

Und was die Schwarzarbeit angeht: Eine Freundin von mir war selbstaendige Friseur-Meisterin. Sie sagte mir, dass sie mit ihrem Laden "gerade so" ueber die Runden kommt (was ich ihr glaube, den sie lebte bescheiden). Sie sagte, dass heute schon immer mehr Kunden wegbleiben (in jedem DM/Schlecker/Rossmann usw. gibt es heute Haarschneider fuer 4,95 Eur, da macht Mutti den Haarschnitt fuer die Maenner daheim selbst). erhoehte sie die Preise nur leicht, wuerde in dieser Branche noch mehr schwarz geschafft als ohnehin schon (denn das ist das Problem: Beweise, dass es schwarz war, wenn eine Friseurin zu ihrer "Kumpeline" nach Hause geht und ihr im Bad die Haare frisiert... Ist doch bloss eine gute Freundin...) - und dann brechen noch mehr (steuerzahlende) Salon zusammen.

Ne, Mindestlohn ist zweischneidig, auch wenn das niemand sehen will...

Andere Laender machen vor, dass Arbeitskraft statt Automation gefragt ist, wenn Arbeitskraft billig ist ("Je teurer der Mann, dest eher amortisiert sich der Automat!").

Mit nachdenklichem Gruss

Bautzner Senf


Besten Gruss
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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#485 von DeutschLehrer , 04.08.2009 16:54

Zitat von Bautzner Senf
Nein, gerade nicht! Denn wenn Du nur den unteren Einkommensgruppen mehr gibst, dann hat ja der eine mehr Hartz IV als der andere Facharbeiter-Lohn - und DAS waere himmelschreiend ungerecht!

Das war ja Dein Vorschlag, mit dem Verzehnfachen der unteren Einkommen !
Ich wollte ja nur den Mindestlohn verteidigen !

Gruß DL


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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#486 von frankyboy , 04.08.2009 22:51

Die Linkspartei bekommt Konkurrenz:

Horst Schlämmer kandidiert auch. Bedingungsloses Grundeinkommen 2000 Euro.

http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/kin...kandidiere.html

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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#487 von BautznerSenf , 05.08.2009 06:59

Hallo!

Da liegt ein Missverstaendnis vor - ich sprach von ALLEN Einkommen (dann wuerde sich der Durchschnitt einfach nur entsprechend erhoehen), Du von den UNTEREN Einkommen (dann erhoeht sich der Durchschnitt nur geringfuegig, es bleibt aber das o. g. Problem, dass der Transferleistungsbeziehen besser dasteht als der, der diese Leistungen erarbeitet hat...).

Na, dann waere das ja geklaert.

Besten Gruss vom besten (aeh Bautzner) Senf


Besten Gruss
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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#488 von frankyboy , 05.08.2009 09:21

Vor etwa zwei Jahren gab es eine OECD Studie.

Danach erhalten Langzeitarbeitslose in Deutschland höhere Leistungen als der Durchschnitt der Industrienationen. Damit bleiben die finanziellen Anreize zur Arbeitsaufnahme weiter gering.

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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#489 von DeutschLehrer , 05.08.2009 10:07

Zitat von Bautzner Senf
Und der Witz ist: Wuerde man das Einkommen verzehnfach - waeren sie immer noch arm! Denn mit einer Vervielfaeltigung der unteren Einkommen steigt ja der Durchschnitt ebenfalls an... Also nur ein populistischer Trick gewisser Kreise.

Du schriebst aber wörtlich "...mit einer Vervielfaeltigung der unteren Einkommen..."

Gruß DL

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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#490 von Idealist 08 , 08.08.2009 11:13

Hallo Gemeinde,
ich bin neu hier und ein Wessi.
Da die Systeme viel zu grosse Unterschiede aufwiesen, sind viele Vergleiche Äpfel und Birnenvergleiche.
Einige Dinge waren natürlich besser in der DDR, ich denke an mehr Autorität in den Schulen, die es bei uns in den 60ern auch noch gab.
Aber finanzielle Dinge gegeneinander zu messen und sich vom jeweiligen System die besten Sachen rauspicken
finde ich schon oft reich lich daneben.
Wie kann ich das Thema Mobilität in der DDR in höchsten Tönen loben, nur weil die Strassenbahn 0,20 kostete,
aber man auf einen Trabbi ( den keiner mehr will übrigens) 10 - 13 Jahre wartete.
Auch der Lenbensstandard war auf Pump gelebt,( Soziale Wohltataen etc) wenn ein Schürer vom Politbüro sagte, die Auslanndsschulden konnten
nicht bedient werden.
Die Kosten die man sparte in dem man die Infrastruktur verfallen liess, hatte man in Ferienlager und sozialistische Träumereien gesteckt,
das wichtigere zahlt der Westen.
Ja die Diktaturen meinen es alle gut mit Kindern, da beginnt schon die Gehirnwäsche. Das war beim Hitler ähnlich.

Und zum Lebensstandard in der alten BRD muss ich sagen, der war damals höher und auch die Arbeitsplätze sicherer. Gemeint 80er Jahre.
Um den sicheren Arbeitsplatz Beamter haben sich damals die Menschen gar nicht gerissen.Vielen war das zu öde.

Ich merke bei Diskussionen wird oft die heutige BRD mit der damaligen DDR verglichen.
Das ist ein völlig falscher Ansatz, da 1,5 Billionen von Ost nach West natürlich den Lebensstandard West verschlechterten.
Das hat vorerst mit Kapitalismus nichts zu tun.
Ossis die per Ausreiseantrag Flucht o ä in den 80er Jahren ankamen, können das bestätigen, dass trotz oder wegen Kapitalismus
die Bedingungen hier besser waren.
Die verdrehten Sachen können einem schon oft ärgern.
Wenn das System im Osten das bessere gewesen wäre mit einer sprudelnden Geldquelle, hätten wir das System im Osten lassen
und das Geld von Ost nach West fliessen lassen können.


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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#491 von DeutschLehrer , 08.08.2009 11:46

Zitat von Idealist 08
...aber man auf einen Trabbi ( den keiner mehr will übrigens) 10 - 13 Jahre wartete.

Ich suche gerade einen "Trabbi" und war gestern bei ebay entsetzt - unbezahlbar. Der Trabbi ist nach der neuen Klassifizierungstabelle der Versicherer das absolut günstigste Fahrzeug (Haftpflicht + Kasko).

Gruß DL

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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#492 von Weilheimer , 08.08.2009 12:15

Deutschlehrer was willst du denn mit einem Trabant? Die Versicherung mag günstig sein, dafür sind die Betriebskosten (Steuern, Kraftstoff) hoch. Ein Daihatsu Cuore oder ein ähnlicher Mini haben einen sauberen Motor, einen geringeren Verbrauch und ein höheres Sicherheitsniveau und Du kannst auch in Umweltzonen einfahren. Der Trabi ist technisch 45 Jahre alt und völlig hinter dem Mond und die DDR bringt dir auch dieses Fahrzeug nicht wieder.



In Our Darkest Hour. In My Deepest Despair. Will You Still Care? Will You Be There? In My Trials And My Tripulations. Through Our Doubts And Frustrations. In My Violence. In My Turbulence. Through My Fear And My Confessions. In My Anguish And My Pain.Through My Joy And My Sorrow.In The Promise Of Another Tomorrow. I'll Never Let You Part. For You're Always In My Heart.


 
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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#493 von DeutschLehrer , 08.08.2009 12:28

Obwohl wir uns hier weit vom Thema entfernen, der Daihatsu Cuore ist so viele Haftpflichtklassen höher als der Trabbi ... Und ich hatte schon über so ein Mopedauto nachgedacht, aber da ist der Trabant besser - er soll mich ja nur in die Nachbarorte tragen (und Trabbi kenne ich !)

Gruß DL

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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#494 von Idealist 08 , 08.08.2009 13:44

Was rar ist wird immer teuer. Ob es die Handkaffeemühle ist oder sonstiges Nostalgiezeugs.
Würde das Auto heute noch produziert werden ( ohne Neuerungen) würden sich nicht mal Afrikaner dafür interessieren.
Mein Vater fuhr mal ein Goggomobil, auch so ein Zweitaktstinker mit 14 PS und 6 l auf 100 km aus den 60ern. Der wäre heute bestimmt
einiges wert.

Aber leider nicht in der Masse.



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RE: Vergleich DDR-BRD aus heutiger Sicht!

#495 von mathias , 08.08.2009 14:22

ich warte da ehr auf den:
http://www.im-auto.de/autonews/2557.html
schließlich verdichten sich die meldungen, dass er nun doch kommt!
Freu mich schon wie bolle, und hoffe, dass er diesmal nicht solange lieferzeiten hat


Spürst du es in dir? Wie uns das Leben erfüllt mit Glück? Wir alle sind hier zu leben unser Geschick. Sing ein Lied! Vergiss die Sorgen, wenn ein Tag zu Ende ist! Komm vertrau auf morgen, weil das Leben es uns verspricht!

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