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RE: War die DDR bankrott?

#196 von mutterheimat , 21.01.2009 20:42

Sehr geerter Herr Bummi/Herman. Eigentlich wollte ich zu diesem Thema nichts mehr schreiben. aber ich möchte doch noch etwas zur Information beitragen. Da mein angeheirateter "Schwiegeropa" nun im wahrsten Sinne des Wortes, persönlicher Kampfkamerad von Lenin war, kann ich diesbezüglich die Feststellung treffen, er nahm seine Überzeugung mit ins Grab. Dir wird es, wahrscheinlich, genau so gehen. Mit Stalin hatte er nichts mehr zu tun, wollte er auch nicht. Unser ehemaliges SED-Führungs-Lumpengesindel hat das Volk ausgepreßt, wie es kein Kapitalist besser fertig bekommen kann. Und eines ist klar, kein Finanzminister der Welt reißt das "Maul" auf, wenn es um das Geld (die Betonung liegt auf dem Wort Geld, von 1000€ habe ich nichts geschrieben), geht, welches sich in der Schweiz, oder Jersey, oder Paraquay, befindet. Selbst unserem "geliebten" Führer ging der Ar... auf Grundeis, wenn er diese Staaten in Verbindung mit Geld brachte. Und eines steht außer Frage, wo befinden sich die Konten, mit denen sich dieses Mist-Volk heute noch voll frißt. Wie heißt die Grundlage, damit man sich voll fressen kann. Hier die Antwort; Ich weiß etwas von dir, Genosse, aber ich halte mein "Maul", wenn ich an den Schweizer/Lichtensteiner/Jersey, Kuchen darf. Und das zieht bis heute. Das zieht bis in das Grab eines jeden SED Parteibonzen. Dieses Lumpengesindel hätte die kaputte DDR verteidigt, wenn es in Moskau einen ECHTEN Stalin Nr. 2 gegeben hätte. Und das sagt jemand, welcher bis zum Frühjahr `89, aufgemumpelt, bereit gestanden hat. Also erzähle keine Märchen, über diese Zeit. Meine engsten Arbeitskollegen MUSSTEN in die Partei eintreten, um den Meister zu machen, um dem Sohn seine Lehrstelle zu ermöglichen, bzw. MUSSTEN eine entsprechende Rotlichtstunde, großem Ausmaßes, über sich ergehen lassen um als Monteur nach Mesopotamien geschickt zu werden. Ich glaube nicht, daß es heutzutage Pflicht ist, einer Partei anzugehören, um weiterzukommen. Schön wäre es schon, wenn man dem richtigem Laden angehört, es ist aber kein muß.


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mutterheimat
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RE: War die DDR bankrott?

#197 von bummi , 21.01.2009 23:11

ich würde die überdurchschnittlichen dienste der privatindustrie dazuzählen, @bjorn.
oder ist das ablauschen der autobahnen, des funkverkehrs, des internets, des verkaufsverhaltens,
der reisegewohnheiten, der arztbesuche, der versicherungsbefindlichkeiten oder gar
der kontenführung, um nicht die gemeine beweglichkeit inklusive der allseits telefonischen
erreichbarkeit, nix.
dabei liegen zu all diesen prachtvollen schnüffelaktionen nachrichten vor.
ob heute jemand gesucht wird per handy oder reichlich werbepost im kasten, dem briefträger die
zustellung der wichtigen dinge verwehrt.
der gemeine deutsche, der zufälligerweise, wie viele ex-ddr-bürger, nicht mehr zu hause wohnt,
hat durchaus die möglichkeit, die befindlichkeiten dieses staates zu testen. er braucht nur versuchen
von da zu fliegen oder schlimmer, da zu landen; womöglich noch mit den eltern! viel glück!
ab dem punkt weiß der geneigte sicher, daß er vertriebener ist!

kh








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RE: War die DDR bankrott?

#198 von herman , 21.01.2009 23:38

Ja mutterheimat, nur die Täter der Diktatur von gestern sitzen heute in den Schulen als Lehrer.
Die gelernte Schreibkraft und spätere "Volksbildungsministerin" M. Honecker hat dafür gesorgt daß dort überwiegend nur 150 Prozentige angelandet sind. Und nun haben wir den Salat.

Ich lese gerade daß die Gedenkstätte StasiKnast Berlin-Hohenschönhausen ein sehr gutes Besucheraufkommen hat. Wie ja überhaupt erstaunlicherweise immer noch massenweise die Leute ihre Akte sehen wollen.
Nur in der Gedenkstätte lassen sich Ossis kaum blicken. Sie sollen nur 7 % des Aufkommens ausmachen. Der Rest kommt aus Westdeutschland und aus dem Ausland. Der lila Besen hat ganze Arbeit geleistet.

Das Rotlichtpersonal in den Ostberliner Schulen ist inzwischen wohl schon ein echtes Investitionshemmnis, denn welche Eltern möchte da ihre Kinder hinschicken?

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RE: War die DDR bankrott?

#199 von bummi , 21.01.2009 23:48

stimm ich so nicht zu @mutterheimat.

zu den "rotlicht"stunden für monteure, siehe iran/irak, kann noch gesagt werden, daß die ddr keine
monteuere oder leute außer landes gelassen hat, ohne eine entsprechende schule zu verabreichen.
das als "rotlicht" zu geben, erinnert schon fast an kreuzzüge.

ich würde mal mit firmen arbeiten, die in der welt agieren.
und mir mal deren schulungen anschauen!
ich hatte beide schulungen! mehrsag ich dazu nicht. nur, daß diese aussage weder stimmt noch
angemessen ist. nochmal: ich würde mir einfach eine schulung von heute, betont, antun!

das andere kann ich nicht bestätigen. siehe kampfgruppen etc.
die waren alle bei mir vor´m und im haus, 89. zum kaffeetrinken.
die stasi, nebst allen chefs, war ebenfalls da; drinnen und draußen.
der tagesbefehl lautete sinngemäß: ´unruhen vermeiden, nicht provozieren lassen,
kein schußwaffengebrauch´. wobei mir meine nachbarn, die fast alle in der kampfgruppe
waren, sagten, sie hätten gar keine muni bekommen.
am stammtisch - und das gebe ich hier nicht als drohung daher, lief alles, auch
die ersten reiseeindrücke vom empfangsgeld"fassen", zusammen. auch die inneren resultate
der jeweiligen kunden bzw. gäste und stammgäste.
ich kenne auch alle, die mit den berühmten zügen gefahren sind aus unserem ort....
und auch jene, die schnell zurückkamen. wir, meine frau und ich, haben genug freunde und
familienangehörige, zum bahnhof gen westen gebracht. auch vor 89!
wir kennen und besuchen alle heute noch!
soll ich deren neunzigprozentige meinung hier reinschreiben?
soll ich schreiben, wie viele von den zugfahrern bei mir ein halbes jahr später vor der tür standen?
...oder was sie für formulare ausgefüllt haben?


kh







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RE: War die DDR bankrott?

#200 von Schlawine , 22.01.2009 06:44

Schreibs ruhig bummi, denn unter Garantie kommen dann von anderen Usern mindestens gauso viele Gegendarstellungen. Ich habe auch schon solche und solche Geschichten gehört und erlebt. Mutterheimat war auch dabei und fantasiert sich nichts zusammen und hat es eben so erlebt, wie er es beschrieben hat.
Meine Onkel übrigens alle 3 ganz genauso.
Unsere Familie hat reichlich unter dem Regime gelitten.Nur weil wir die Frechheit besaßen uns gern zu haben und zusammen sein zu wollen aber das war ja fast genauso schlimm wie Werksspionage zu der Zeit.

Also guck du weiter durch deine rosarote Brille zurück.Die, die einschlägige Erfahrungen gesammelt haben wirst du nicht überzeugen können.

Die DDR hatte auch gute Seiten und so langsam ist man ja auch im Westen bereit auf die übliche Arroganz zu verzichten und diese positiven Dinge zu sehen und evtl. sogar nachzumachen aber man sollte nicht schön reden, was nicht schön war.


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RE: War die DDR bankrott?

#201 von herman , 22.01.2009 08:21

@bummi

In Antwort auf:
die waren alle bei mir vor´m und im haus, 89. zum kaffeetrinken.
die stasi, nebst allen chefs, war ebenfalls da; drinnen und draußen.



Ja, so war das halt in Unserer Republik, die Organe tranken Kaffee. Allerdings nur wenn sie nicht gerade spitzelten. Nein, nicht gegen die bösen Wessis, Spitzelobjekt war die eigene Bevölkerung der die Diktatur nicht über den Weg traute.

Denn dass der Mauer-Staat sich nur mit einem Spitzelheer im Inneren und einem mörderischen Grenzregime nach außen über Wasser halten konnte wissen inzwischen schon die Schulkinder. Naja mit Einschränkungen. Im ehemaligen Ostsektor von Berlin wohl weniger, dafür aber mehr in Bayern.

Und daß glücklicherweise nicht das passiert ist was sonst so manchmal passiert ist bei der Auflösung der sowjet-kommunistischen Diktaturen (wenn ich da z.B. an Rumänien denke) ist dem Umstand zuzuschreiben daß die Stasi, jedenfalls die in den höheren Rängen, die den SED-Staat bis dato über Wasser hielt keinen Pfifferling mehr auf die heruntergewirtschaftete Diktatur gegeben hat und ihnen ihre vom Klassenfeind geschenkte wenn auch reduzierte Westrente lieber war als das perspektivlose Regime weiter zu stützen.

Deswegen hatte der Stasi-Kalaschnikow-Kommandant vom GrenzKontrollpunkt Bösebrücke vergeblich nach der Schabowski-Pressekonferenz seine Stasi-Chefs telefonisch zu erreichen versucht, es waren einfach alle abgetaucht. Und so machte er die Sperren auf weil das Volk seine Kontrollbaracke eingedrückt hätte.

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RE: War die DDR bankrott?

#202 von bummi , 23.01.2009 18:04

Zitat von herman

...Organe tranken Kaffee... spitzelten.... bösen Wessis,.... Spitzelobjekt war die eigene Bevölkerung ....die Diktatur .
..Mauer-Staat ...Spitzelheer im Inneren... mörderischen Grenzregime ...Einschränkungen...ehemaligen Ostsektor von Berlin ....
.. Auflösung der sowjet-kommunistischen Diktaturen (wenn ich da z.B. an Rumänien denke) ...Stasi... SED-Staat...heruntergewirtschaftete Diktatur...Klassenfeind geschenkte wenn auch reduzierte Westrente ... perspektivlose Regime .....
...Stasi-Kalaschnikow-Kommandant ...GrenzKontrollpunkt Bösebrücke ...Schabowski-Pressekonferenz...Stasi-Chefs....alle abgetaucht. .. die Sperren... seine Kontrollbaracke..


ooh, haben wir heute staatsbürgerkundeunterricht?
mit einem unterschied:
die hatten zahlen im petto! - die heute fast ausnahmslos stimmen!
in ein paar jahren, @herman, werden wir sie nach krankengeld bettelnd, in irgendeiner
mittagstalkshow sehen.

kh

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RE: War die DDR bankrott?

#203 von Björn , 23.01.2009 19:00

@herman, warst du der Telefonist des Stasi-Kommandanten oder woher weißt du auch wieder von diesen Telefongesprächen :-D


BJ

 
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RE: War die DDR bankrott?

#204 von joesachse , 23.01.2009 19:12

Das meiste findest Du unter Birthler-Behörde
Dort findest Du eine Reihe hochinteressanter Originaldokumente, ist auf jeden Fall lesenswert. Aber denkt daran, auch diese Behörde ist Teil der imperialistischen Weltverschwörung gegen den Kommunismus

Gruß
JoeSachse


Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. (Goethe)

 
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RE: War die DDR bankrott?

#205 von Björn , 23.01.2009 19:58

Ich finde es bloß amüsant, wenn herman von geheimen Gesprächen, Treffen, Telefonaten usw. schreibt, als wäre er immer selbst anwesend gewesen :-)


BJ

 
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RE: War die DDR bankrott?

#206 von herman , 23.01.2009 20:17

Lieber Björn,

wenn man sich dei Mühe macht würde man es eventuell im Internet finden. Allerdings ist aus jener Zeit schon viel verblaßt, zumal ehemalige Stasi-Spitzel heutzutage Informationen gerichtlich unterdrücken können.

Sicherlich wirst du wissen daß der Grenzdienst nicht wie bei zivilisierten Staaten beim Innenministerium sondern im SED-Staat bei der Geheimpolizei angesiedelt war. Das heißt jeder Kontrolletti mit Kalaschnikow war gleichzeitig bei der Firma beschäftigt, weil die Abschüsse ggfs. konspirativ behandelt werden mußten.

Das mit den vergeblichen Telefonatversuchen des Stasi-Offiziers des "GÜST OBJEKTS" Bornholmer Straße/Bösebrücke an der Sektorengrenze in Berlin wurde vom Stasi-Mann höchstpersönlich mal im Fernsehen berichtet.
Denn es gab offiziell keinerlei Direktiven von Oben was er mit den anflutenden Menschenmassen machen sollte die sich auf das Schabowski-Statement in der internationalen Pressekonferenz beriefen.

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RE: War die DDR bankrott?

#207 von Weilheimer , 23.01.2009 20:50

Zitat von herman

Sicherlich wirst du wissen daß der Grenzdienst nicht wie bei zivilisierten Staaten beim Innenministerium sondern im SED-Staat bei der Geheimpolizei angesiedelt war. Das heißt jeder Kontrolletti mit Kalaschnikow war gleichzeitig bei der Firma beschäftigt, weil die Abschüsse ggfs. konspirativ behandelt werden mußten.



Herman du schwätzt einen absoluten Blödsinn raus. (schwäbisch) Die Grenztruppen der DDR waren zuerst der NVA unterstellt, später selbständig und nur für die Bewachung wichtiger Objekte, gab es das Wachregiment Feliks Dzierzynski, welches zur Staatsicherheit gehörte. Das Einzige was gleich war, die Uniform und der Politunterricht. Wie sagt mal Dieter Nuhr "Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten"


Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.


Mahatma Gandhi

 
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RE: War die DDR bankrott?

#208 von herman , 23.01.2009 21:21

@Weilheimer

Du mußt nicht gleich ausfallend werden wenn dir einige Feststellungen nicht gefallen.

Man kann ja bei dem Spitzelstaat auch leicht die Übersicht verlieren. Schließlich kam im SED-Staat 1 hauptamtlichen Stasi-Mitarbeiter auf 180 Bewohner, wenn man schon die Dienste der Bundesrepublik vergleichen möchte kommen in der Bundesrepublik auf 1 Angehörigen der Dienste 4.100 Bundesbürger. Mithin benötigte der SED-Staat mehr als das zwanzigfache an Geheimdienstpersonal.

Ich sprach von den Kontrollettis an den Übergangspunkten der Sektoren- und Zonengrenze, nicht von den Grenztruppen. Solche Passkontrolleinheiten waren MfS-Einheiten der so genannten Linie VI im Stasi-Organigramm.

Die Grenztruppen dagegen waren im Verlaufe der Geschichte des SED-Staats unterschiedlich organisiert, meistens bei der NVA. Was aber nicht ausschloß daß es dort auch verdeckt arbeitende Sonder-Stasi-Einheiten gab. Die von 1968 bis 1985 bestehenden Sonder-Stasi-Einheit waren als normale Grenzsoldaten-Einheit getarnt und sollten die Flucht anderer Soldaten verhindern. In der Berliner Dienstanweisung für diese "Einsatzkompanie" vom 1. Oktober 1973 heißt es: "Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schusswaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen."

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RE: War die DDR bankrott?

#209 von herman , 23.01.2009 22:20

Freund joesachse hat mich in einer pm gebeten, die Fakten meines letzten Postings zu belegen.

Das möchte ich daher hier tun:

Die Organisation des MFS Kontrollpersonals kann man auf der offiziellen BSTU Seite nachlesen:

http://www.bstu.bund.de/cln_030/nn_71282....html__nnn=true

Der Bericht über die Stasi-Spezialeinheit bei den Grenztruppen war vor etlicher Zeit in der Presse. Man könnte dies zum Beispiel hier nachlesen:

http://www.netzeitung.de/deutschland/709592.html

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RE: War die DDR bankrott?

#210 von bummi , 24.01.2009 00:24

Zitat von herman
@Weilheimer

Du mußt nicht gleich ausfallend werden wenn dir einige Feststellungen nicht gefallen.

Man kann ja bei dem Spitzelstaat auch leicht die Übersicht verlieren. Schließlich kam im SED-Staat 1 hauptamtlichen Stasi-Mitarbeiter auf 180 Bewohner, wenn man schon die Dienste der Bundesrepublik vergleichen möchte kommen in der Bundesrepublik auf 1 Angehörigen der Dienste 4.100 Bundesbürger. Mithin benötigte der SED-Staat mehr als das zwanzigfache an Geheimdienstpersonal.

Ich sprach von den Kontrollettis an den Übergangspunkten der Sektoren- und Zonengrenze, nicht von den Grenztruppen. Solche Passkontrolleinheiten waren MfS-Einheiten der so genannten Linie VI im Stasi-Organigramm.

Die Grenztruppen dagegen waren im Verlaufe der Geschichte des SED-Staats unterschiedlich organisiert, meistens bei der NVA. Was aber nicht ausschloß daß es dort auch verdeckt arbeitende Sonder-Stasi-Einheiten gab. Die von 1968 bis 1985 bestehenden Sonder-Stasi-Einheit waren als normale Grenzsoldaten-Einheit getarnt und sollten die Flucht anderer Soldaten verhindern. In der Berliner Dienstanweisung für diese "Einsatzkompanie" vom 1. Oktober 1973 heißt es: "Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schusswaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen."



die dienste des bundes, nach aktuellen ergebnissen:
telekom(telekommunikation gesamt?)
bertelsmann
siemens
krankenkassen
versicherungen
handelsketten
alle behörden
alle banken
alle autobahnerfassungssysteme
alle flugsysteme
alle bahnsysteme

uvm
alle aufgezählten dienste sind innerhalb sechs monaten durch:
datenverlust, -verkauf, -handel und transfer - entweder erwähnt oder verklagt worden.
nun möchten vielleicht ganz genaue wissen, wieviel mitarbeiter diese stasi zusammen hat?
ooh, ein viertel des staates überwacht zweiviertel landsleute und ein viertel gastarbeiter.

ein sehr effizientes system, das da.

ooh, hab ich die gez vergessen. tschuldigung.

kh


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