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RE: Die Zeit zurückdrehen?

#121 von conny1310 , 02.02.2009 23:03

Jede Studie wird von Menschen gemacht die Interessen verfolgen...

Ich wundere mich das die Leute sich immer nach unten orientiern. Wir wollen doch vorwärts und nicht zurück
auf die Bäume, oder.
Wenn man der Meinung ist das es sich für AL nicht mehr lohnt zu arbeiten,
dann ist vielleicht der Lohn zu niedrig statt das ALG zu hoch.
Wird auch ein Schuh draus und würde verhindern das massenweise Menschen Vollzeit schaffen,
ohne davon leben zu können.
Dann mußt du die ganzen faulen kennen und ich die die verzweifelt schon jeden Job annehmen...
und wir leben eben in Deutschland und nicht im Ausland.

Mich würde mal interessieren was du mit Millionen Menschen machen willst denen der Staat keine Arbeit
mehr geben kann...
Warscheinlich will ich das gar nicht wissen...
Deine Äusserungen sind echt gruselig

conny





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RE: Die Zeit zurückdrehen?

#122 von bummi , 02.02.2009 23:18

die wahlfälschungen, @WELLO, wurden weder auf einem papier noch
dokumentiert nachgewiesen. sie sind bestandteil einer aussage von
zwei leuten. siehe modrow. als gegebenheit kann man das so mal nicht
stehen lassen. nur als beispiel, kann ein anderer behaupten, die
leute hätten die dresdner wahlen extra gefälscht. das interesse macht das
verfahren.
grundsätzlich war es vielen betrieben nicht unbedingt schnuppe, ob einer
subbotniks gemacht hat oder nicht. betriebe mußten dazu freistellen.
ich rede von dreischichtern, rollende woche etc.
für subb´s gingen einfach listen rum; und wer konnte oder wollte,
hat sich reingeschreiben.
ich habe übrigens massig subb´s gemacht. die wurden zudem gezahlt.
(begrünung von neubaugebieten, -braunkohlegebieten, -erzgebirge;
waldbruch, braunkohletagebau - winterhilfe, etc.)
wenige subb´s wurden nicht gezahlt.
vorrangig alle, die mit dem wohngebiet und dem haus, in dem man
wohnte, zu tun hatten. dafür gab es bei uns keine firmen.
ist wahrscheinlich auch der grund, warum es in der ddr (nicht nur da)
ziemlich sauber aussah.

kh




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RE: Die Zeit zurückdrehen?

#123 von mathias , 02.02.2009 23:25

@conny, der witz ist, dass grade dieses "nach unten schielen" oder besser nach unten tretten, wirklich keinen Job schafft, sondern ehr unsere probleme im Binnenmarkt erzeugt..
Die Leute haben vergessen, wodurch Jobs entstehn..
Firmengründer, Optimismus, und wille was zu schaffen.
Also lieber Leute dazu inspirieren firmen zu gründen, und ihnen die rahmenbedienungen geben..
Eine Volkswirtschaft mit vielen Firmengrünungen und Börsengängen ist eine Volkswirtschaft mit Zukunft!

Wer was anderes erzählt, hat nicht verstanden, was wirtschaft eigentlich ist.
Aber wir wissen ja, nach unten tretten ist einfacher ;)



Spürst du es in dir? Wie uns das Leben erfüllt mit Glück? Wir alle sind hier zu leben unser Geschick. Sing ein Lied! Vergiss die Sorgen, wenn ein Tag zu Ende ist! Komm vertrau auf morgen, weil das Leben es uns verspricht!

Es war einmal..das Leben

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RE: Die Zeit zurückdrehen?

#124 von bummi , 02.02.2009 23:31

Zitat von herman
Ich habe noch kein Argument gehört warum ein arbeitsfähiger Hilfsempfänger den ganzen Tag zuhause rumsitzt. Er kriegt soviel wie ein Friseur oder ein Wachmann der den ganzen Tag auf den Beinen ist, warum soll er dann auch nicht soviel arbeiten wie jener?

Und kennen tue ich eine Reihe von Arbeitslosen. Meine Erfahrung deckt sich mit einer OECD Studie wonach in Deutschland soviel an Stütze bezahlt wird daß es für einen Arbeitslosen uninteressant ist sich von der Couch zu erheben.

Hartz IV ist Luxus im Vergleich zum Ausland.

http://www.tagesspiegel.de/politik/deuts...;art122,2438472

Es gibt kein Recht auf ein Leben mit Sozialhilfegeldern.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28376/1.html



ich kann das beschreiben, was hier steht:
"arbeitsdienst"
an autobahnen besteht derweil kein interesse.
gehen sie einfach zur minenproduktion oder können wir sie
bei der produktion unserer kübelgetriebe einsetzen?
die produktion erfordert etwas patriotismus, welchen wir mit unseren
neuen dokumenten sicherstellen.

wird zumeist auch ergänzt durch:
"mutterdienst"
sie dürfen den feinen damen bei der hütung teutscher sitten
behilflich sein und abends dem hausherren den keller zeigen.

die aufregenste ergänzung zu dem programm ist:
"kraft durch freude"
hier werden dem geneigten arbeiter laubrechen zur verfügung gestellt,
mit denen er seinen urlaub im stadtpark refinanzieren darf.

unterste schublade.


kh



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RE: Die Zeit zurückdrehen?

#125 von WELLO , 02.02.2009 23:48

Zitat von mutterheimat
Sag mal Wello, hast du mal bei der Zeitung in der DDR gearbeitet. Haargenau dieser Satz, "mit der Einsicht in die Notwendigkeit", Subbotnik, soz. Menschen, etc., habe ich oberstreichlich im Parteieigenem Betrieb gehört. Woher hast du nur diese Dinge, welche du eigentlich gar nicht haben dürftest, (sprich originale Aussprachen und die auch noch auf den Buchstaben genau). Hast du haufenweise die AK im Fernsehen geschaut. Oder war Karl Eduard von Schnitzler dein persönlicher Freund. Ich denke, du bist schon vor der Mauer weg. Nun rate doch einmal, warum ich so gern die "Großschnauzen" von heute in diese alte und zurückgedrehte Zeit mitnehmen würde. Wie heißt wohl die Antwort.


Oh, @mutterheimat - ich stelle mir gerade vor, Carl - Edouard v. S. wäre mein persönlicher Freund - bei soviel unverhofftem starken Tobak auf einmal kriege ich erst mal einen kräftigen Hustenanfall...! :-))))

Aber Du hast schon Recht, die Sprache ist immer irgendwie verräterisch - oder neutral: aufschlussreich. Der Schriftsteller Stefan Heym hatte mal in der "Zeit" - schon geraume Zeit vor 1989 (und natürlich auch nur dort) - einen ganzseitigen Beitrag über die DDR - Propaganda - Sprache verfasst. So manche dieser Kreationen muss(te) man langsam auf der Zunge zergehen lassen... Vielleicht kriege ich den nochmal ausgegraben, es ist ein besonderes Zeitdokument...

Der ziemlich zuletzt entstandene Begriff "sozialistische Wartegemeinschaft" für eine typische Warteschlange vor einem Geschäft war auch so ein Juwel...

Und haufenweise C.-E. v. S. sehen?? Da fällt mir eine alte technische Geschwindigkeits-Einheit ein, das "ulb" - die Geschwindigkeit, mit der man den Ferseher/Radio um- oder abgeschaltet hatte, wenn besagter Herr mit seinem Kommentar angekündigt wurde... :-))

Übrigens, auf der Westseite gab es natürlich ein Gegenstück von ihm - Gerhard Löwenthal im ZDF! Den kennt heute kaum noch jemand. Er hatte für jede eingebildete oder echte Schurkerei immer die "Moskauer Genossen" im Verdacht. Nach der Wende stellte sich in einigen Fällen heraus, dass er noch maßlos untertrieben hatte. Beispielsweise die Finanzierung von linken Gruppierungen in der "Friedensbewegung"... oder, dass einige von den damaligen Terroristen der Baader - Meinhof - Gruppe in der DDR untergetaucht waren und dort ein gemütliches, bürgerliches DDR - Leben führten, mit einer neuen Identität. Das war alles mit der Stasi ausgekungelt; offiziell bemühte sich die DDR derweil, dieselben zu fangen, hatte aber eigenartigerweise keinen Erfolg damit...

Im Nachhinein muss man feststellen, dass die deutsch-deutsche Zusammenarbeit in diesem Punkt doch sehr effizient war. Terroristen aus dem Verkehr gezogen, vergebliche Sucherei, ein paar Propaganda - Nebelkerzen davorgesetzt - fertig!

Ach, vorhin habe ich gerade gesehen, dass über Leipzig inzwischen viel Militär - Flugverkehr von den Amis abgewickelt wird in Richtung Nahost, seit die Rhein Main Air Base in Frankfurt geschlossen wurde. Offiziell wusste das keiner so recht... Aber da sind wir wieder in der Gegenwart - sorry-

Gruß Wello

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RE: Die Zeit zurückdrehen?

#126 von herman , 03.02.2009 00:11

Hallo Wello, zu Stefan Heym fällt mir noch ein, er war einer der Säulenheiligen, antifaschistischer aufrechter Edelgenosse, Spanienkämpfer.
Der Spitzelstaat hatte den Lebenslauf regelrecht gefälscht, der Spanienkämpfer wurde frei erfunden. Auch vom edelen Strittmatter mit antifaschistischem Antlitz wußte der Spitzelstaat die ganze Wahrheit, die Mitgliedschaft bei der SS.

Und dann noch bummi's worte, sie runden das Bild ab:

In Antwort auf:
die wahlfälschungen, @WELLO, wurden weder auf einem papier noch
dokumentiert nachgewiesen.


Auch im SED-Staat wurde Wahlfälschung (formal) unter Strafe gestellt (§ 211 DDR-STGB). Der Bundesgerichtshof hat die Freisprüche des stellvertretenden Generalstaatsanwalts der DDR und dreier weiterer leitender DDR-Staatsanwälte vom Vorwurf der Rechtsbeugung wegen der Verhinderung jeglicher Überprüfung von Strafanzeigen wegen Wahlfälschung, die kritische DDR-Bürger nach den Kommunalwahlen im Mai 1989 erstattet hatten, aufgehoben. (BGH, Urteil vom 21. August 1997 - 5 StR 403/96)

Nach dem Beitritt kam es zu Strafverfahren wegen Wahlfälschung auch gegen den letzten SED-Zettelfalt-Regierungschef Modrow und den Dresdener SED-Oberbürgermeister Berghofer. Während Berghofer sich im Prozeß darüber verwundert gezeigt hatte, daß Modrow, damals "Ehrenvorsitzender" der SED-Nachfolger kräftig leugnete hatte Berghofer alle Fälschungen eingeräumt. Der damalige Anwalt von Berghofer, der spätere Minister Schily argumentierte, im SED Staat würden ohnehin alle wesentlichen Zahlen gefälscht, da seien doch die Wahlfälschungen keine Straftat.

Das Gericht konnte sich dieser Sicht nicht anschließen und es verurteilte Berghofer und Modrow wegen Wahlfälschung. Modrow wurde außerdem noch wegen Meineid verurteilt. Zum Dank dafür haben die SED-Nachfolger Modrow ins Europaparlament delegiert. Ob er den Auftrag hatte auch hier Wahlfälschungen zu organisieren ist nicht bekannt.

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RE: Die Zeit zurückdrehen?

#127 von bummi , 03.02.2009 01:45

Zitat von conny1310
Jede Studie wird von Menschen gemacht die Interessen verfolgen...

Ich wundere mich das die Leute sich immer nach unten orientiern. Wir wollen doch vorwärts und nicht zurück
auf die Bäume, oder.
Wenn man der Meinung ist das es sich für AL nicht mehr lohnt zu arbeiten,
dann ist vielleicht der Lohn zu niedrig statt das ALG zu hoch.
Wird auch ein Schuh draus und würde verhindern das massenweise Menschen Vollzeit schaffen,
ohne davon leben zu können.
Dann mußt du die ganzen faulen kennen und ich die die verzweifelt schon jeden Job annehmen...
und wir leben eben in Deutschland und nicht im Ausland.

Mich würde mal interessieren was du mit Millionen Menschen machen willst denen der Staat keine Arbeit
mehr geben kann...
Warscheinlich will ich das gar nicht wissen...
Deine Äusserungen sind echt gruselig

conny


dazu gibt es ganz saubere kommentare, @conny1310:
http://www.youtube.com/watch?v=BU9w9ZtiO8I
http://www.youtube.com/watch?v=8Lz_qPvKCsg&feature=related
und einer der geeignetsten:
http://www.youtube.com/watch?v=61B2oN5tV3M&feature=related

kh





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RE: Die Zeit zurückdrehen?

#128 von herman , 03.02.2009 07:22

@Conny

In Antwort auf:
Mich würde mal interessieren was du mit Millionen Menschen machen willst denen der Staat keine Arbeit
mehr geben kann...


Das möchte ich dir gerne sagen. Der Staat kann auf Dauer keine Arbeit schaffen. Das hat bekanntlich schon in Unserer Republik nicht funktioniert, denn das Resultat war ein Schutthaufen.
Der Staat kann nur Rahmenbedingungen setzen.
Jeder arbeitsfähige Hilfsbedürftige verdient sich seine Unterstützung in einem Vollzeit-Bürgerarbeits-Job und bekommt sie nicht geschenkt. Es sind dieselben Überlegungen die auch in England angestellt werden, denn merke, es gibt kein Recht auf ein Leben mit Sozialgeldern.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28376/1.html


In Dänemark ist es schon seit Jahren üblich Arbeitslose mit einem "Null-Euro-Job" um mal in der deutschen Sozialamtssystematik zu sprechen zu beschäftigen wo sie gesellschaftlich nützliches für ihre geschenkten Sozialgelder tun.

Hierfür gibt es konkret ausgearbeitet Pläne in den Schubladen auch vom Bundeswirtschaftsministerium. Es gibt soviel zu tun. Alleine durch das Anwachsen der Zahl der Demenzkranken wird das Bewußtsein künftig durch das Sein geformt. Die Gesellschaft wird es sich künftig nicht mehr leisten können in Deutschland Arbeitslose wie einen bulgarischen Amtsrat zu alimentieren und tätigkeitslos zuhause rumsitzen zu lassen.

Das Bundessozialhilfegesetz kennt seit Jahren die Verpflichtung des Hilfsbedürftigen, im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Teil der geschenkten Sozialgelder selbst abzuarbeiten. Auch Hartz IV Gelder sind steuerfinanzierte Sozialleistungen, es ist nicht erkennbar warum hier anders verfahren werden sollte.

Der Vollzeit-Bürgerarbeits-Job hätte zudem noch andere Vorteile. Das weit verbreitete "Kombi-Modell" Stütze plus Schwarzarbeit würde mehr eingedämmt. Denn der Arbeitsamtsdirektor von Sachsen-Anhalt, Bomba, stellt bei einem Modellversuch wo plötzlich die Hälfte der eingeladenen arbeitslosengeldkassierenden Bauarbeiter schlagartig nicht mehr "bedürftig" waren fest "Man muss den Schwarzarbeitern die Ressource Zeit nehmen, das ist das Einzige, was hilft".

http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A38...n~Scontent.html

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RE: Die Zeit zurückdrehen?

#129 von vae victis , 03.02.2009 09:47

in allem liegt ein körnchen wahrheit, aber wir vergessen, wer der größte feind des volkes ist,
es ist der staat mit seinen machthuren und kricher.
einer sagte hier richtig den satz, der staat kann nur die rahmenbedingungen stellen und das
ist genau der springende punkt, weil er sie so auslegt, das sein system zum vorteil der machthabenden
fortbestand hat. es geschieht nichts ohne das der staat den vorteil auf seiner seite hat.
nach gut dünkel handelt und wandelt er.
wie heißt es so schon, ich könnte garnicht so viel fressen wie ich kotzen könnte.


Ich bin das Abbild meines Gottes und folglich mache ich fehler so wie " Er ",
nur nicht so große.

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RE: Die Zeit zurückdrehen?

#130 von bummi , 03.02.2009 13:24

die mit abstand frechesten behauptungen lese ich in diesem teil
des strangs. sie sind an unwürdigkeit kaum zu überbieten.
zitat @herman:
"Das möchte ich dir gerne sagen. Der Staat kann auf Dauer keine Arbeit schaffen. Das hat bekanntlich schon in Unserer Republik nicht funktioniert, denn das Resultat war ein Schutthaufen.
Der Staat kann nur Rahmenbedingungen setzen."

als erstes, geehrte leser, ist der staat wer? vielleicht alle, die in dieser gesellschaft leben?
nun besteht der staat, also die gesellschaft, aus menschen, die zusammen per gesellschaftsvertrag
(nennen wir es verfassung), an ihrem wohlergehen arbeiten. der menschenlose "staat", so soll er uns
dargestellt werden, kann also kaum das wohlergehen aller regeln. das ist diskussion der aller letzten sorte.
im gleichen atmezug versucht uns der propagandist einzureden, daß wir gefälligst dankbar für eine
arbeit zu seien haben. das ist an dreistheit kaum zu überbieten.
mit der behauptung:

..."im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Teil der geschenkten Sozialgelder selbst abzuarbeiten."",

nähern wir uns langsam ideologien, die schon knapp achzig jahre hinter uns liegen.
jeder in europa weiß, daß er von seinem lohn und vom arbeitgeberanteil einzahlungen in diverse
versicherungen leistet, mit denen marktunregelmäßigkeiten abgefedert werden (sollen).
(damit sind alle leistungen vorfinanziert, wie der lohn und die rente.
das wir uns verstehen: der lohn ist die schuld des arbeitgebers - mit einem monat verzug.)
damit gibt sich das volk die möglichkeit, mit gesetzen auf eben diese schwankungen zu reagieren.
das ergebnis einer entsprechend angepaßten gesetzgebung müßte demnach als erstes
mal sein, daß gewinne aktiver besteuert werden. genau das gegenteil findet statt.

die alte behauptung:
""Der Vollzeit-Bürgerarbeits-Job hätte zudem noch andere Vorteile. Das weit verbreitete "Kombi-Modell" Stütze plus Schwarzarbeit würde mehr eingedämmt. Denn der Arbeitsamtsdirektor von Sachsen-Anhalt, Bomba, stellt bei einem Modellversuch wo plötzlich die Hälfte der eingeladenen arbeitslosengeldkassierenden Bauarbeiter schlagartig nicht mehr "bedürftig" waren fest "Man muss den Schwarzarbeitern die Ressource Zeit nehmen, das ist das Einzige, was hilft"."

abgetippt, wie immer, unterstellt somit den familien, sie würden nicht für ihren billigen
lebensunterhalt, sondern der bereicherung wegen, schwarz arbeiten. im gleichen atemzug verschenkt diese
geistlose klique drei billionen !hektoliter!, um mafiaclans und rüstungsbetriebe zu bescheren und
diverse eroberungskriege auszustatten. das ganze natürlich ohne lohnverzicht.
jedem ist klar, daß schwarzarbeit - arbeit außerhalb jeder gesetzlichen rahmen abläuft.
das heißt, jeder unfall ist selbstverschuldet. ein arbeiter, der scharz arbeitet, müßte, weil es einer
selbstständigkeit sehr nahe kommt, alle seine versicherungsleistungen selbst zahlen.
auf deutsch; er wäre erheblich teuerer, als ein angestellter. schwarzarbeit ist demnach ein gewolltes
ausbeutungsinstrument der herrschenden klasse, mit der drohung, dem nutzer dieses arbeitsverhältnisses
auszuplündern bzw. jede leistung zu verweigern, damit er auch in zukunft dieser arbeit nachgehen muß.
die frage muß demnach sein, ob deutschland überhaupt noch ein staat ist. ich bezweifle das; angesichts
der besatzungslage, so und so. die gesetzeslage beschreibt eine handlungsunfähige regierung.
diese propaganda ist nix weiter, als das erbärmliche eingeständnis eines bankrotteurs, der mit jämmerlichen
mitteln versucht, arme hunde vor das loch zu schieben.

in ungefähr so sähe heute die antwort karl - eduards aus:-)))
der karl war selbstverständlich ein hetzer:-)))

kh

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RE: Die Zeit zurückdrehen?

#131 von conny1310 , 03.02.2009 13:37

Ich stimme bummi zu.
Zur Schwarzarbeit (vor allem Bauarbeiter- da sprech ich aus Erfahrung), da findet die meißte Schwarzarbeit im Auftrag der Arbeitgeber statt. Das konnte selbst ich mir nicht vorstellen was die sich alles einfallen lassen.
Wenn dus nicht mitmachst, bitte da ist die Tür.
Wenn du erwischt wirst? Selber schuld - hättest ja nein sagen können.
De dumme ist immer der kleine Mann der seine Familie ernähren muß und den Job braucht.

conny

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RE: Die Zeit zurückdrehen?

#132 von DeutschLehrer , 03.02.2009 14:09

Schwarzarbeit ist eine Folge der herrschenden Gesetzgebung. Indem man Lohn besteuert und mit Abgaben belegt, entsteht eine Schere zwischen Brutto und Netto, die Geschäftemacher aller Couleur ausnutzen wollen. Würde man die Abgaben und Steuern nicht vom Lohn nehmen, sondern aus MwSt, Betriebsgewinnen u.a. gäbe es das Problem nicht.

Gruß DL

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RE: Die Zeit zurückdrehen?

#133 von bummi , 03.02.2009 15:11

damit hast du die längst fällige gesetzliche anpassung angesprochen, @DeutschLehrer.
in welcher form die beitragserhebung gestaltet wird, ist dem arbeiter nicht
egal aber für ihn zumindest grundbedingung einer regelung.
du vertrittst die meinung, wie ich übrigens, daß in jedem fall das produkt
bzw. der umsatz die basis der berechnungen sein muß. der umsatz widerspiegelt
immerhin das leistungsergebnis dieser gesellschaft. im fall von exporten ist
das zwar ziemlich schwer zu errechnen; was aber sicher 2008 kein problem
darstellt.
konstatierend muß der arbeiter demnach feststellen, daß den politisch verantwortlichen
nicht wirklich eine lösung vorschwebt. sie sind damit, immerhin seit zwanzig jahren,
vorsätzlich, verursacher der schwarzarbeit. wenn die gleichen leute schwarzarbeiter
anprangern, gleicht das einer selbstanzeige.

kh









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RE: Die Zeit zurückdrehen?

#134 von herman , 03.02.2009 15:41

Zitat von DeutschLehrer
Schwarzarbeit ist eine Folge der herrschenden Gesetzgebung. Indem man Lohn besteuert und mit Abgaben belegt, entsteht eine Schere zwischen Brutto und Netto, die Geschäftemacher aller Couleur ausnutzen wollen. Würde man die Abgaben und Steuern nicht vom Lohn nehmen, sondern aus MwSt, Betriebsgewinnen u.a. gäbe es das Problem nicht.

Gruß DL


Schwarzarbeit entsteht aus verschiedenen Gründen. Den einen hast du genannt, zu hohe Abgaben. Vom Brutto bleibt nichts mehr übrig weil ein nennenswerter arbeitsfähiger Teil der Bevölkerung zuhause rumsitzt und von denen ernährt wird die Steuern zahlen. Der andere Grund ist daß viele Arbeitslose auch durch Arbeit kein höheres Einkommen als durch Bezug von Sozialgeldern erzielen können und deswegen zuhause bleiben.

Beim Bürgergeld hat der arbeitsfähige Hilfsempfänger keine Möglichkeit zuhause herumzusitzen. Er wird sich daher intensiver um eine Tätigkeit kümmern weil die Alternative von hohem Freizeitkonto nicht existiert. Darüberhinaus schafft der Hilfsempfänger gesellschaftliche Werte für die Steuerleistungen die ihm ansosonsten ohne Gegenleistung zufließen. Damit wird Ungerechtigkeit abgebaut, insbesondere gegenüber denen die auch für nicht mehr Geld als Sozialunterstützung in einem Vollzeitjob tätig sind.

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zuletzt bearbeitet 03.02.2009 | Top

RE: Die Zeit zurückdrehen?

#135 von bummi , 03.02.2009 16:06

schon wieder eine rein - dreiste feststellung;
zitat meines vorposters @herman:

"Vom Brutto bleibt nichts mehr übrig weil ein nennenswerter arbeitsfähiger Teil der Bevölkerung zuhause rumsitzt und von denen ernährt wird die Steuern zahlen.""

wenn man seine finger nicht im griff hat, kann man mit dem kopf anfangen, @herman.
zunächste sitzt mal der teil der bevölkerung zu hause rum, der über genug
einkommen verfügt und den fiskus prellt. paradebeispiele dieser denkart werden
mittlerweile, monatlich!, von deutschen gerichten begnadigt. beträge, die
von diesen mitbürgern beseite gebracht werden, kann dieses volk in
zwanzig jahren nicht ersteuern. zumindest nicht mit angemeldeter arbeit.

der andere teil der bevölkerung sitzt rum, weil angeblich öffentliche stellen
kein budget zur auszahlung von firmen besitzen, die öffentlichen belangen
nachgehen. also, statt kommunen mit dem geld auszurüsten, um entsprechende
arbeit zu finanzieren, wirft man das geld in bereiche, die weder mit
gesellschaftlicher arbeit noch mit -aufträgen geld verdienen.
kurz formuliert - das ist einfacher diebstahl.
er bereichert damit die palette diverser diebstähle, wie bahn, post,
wasser, energie usw.
wer so schamlos das eigene land, inklusive der bevölkerung, fertig macht,
hat jegliches recht verloren, regierung genannt zu werden.
eine ddr - regierung, nur weil wir hier den vergleich möchten,
hätte diese politik nicht mal einen monat überlebt.

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zuletzt bearbeitet 03.02.2009 | Top

   

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