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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#151 von joesachse , 28.06.2009 21:56

Zitat von bummi
...die renft´s waren bei uns, d.h. im familienbetrieb, um die
5 mal aufgetreten. feinste musiker.
mit der höhe an gnade (gnade der gunst vieler fans) verliebten
sich teile der band immer mehr in lieblichkeiten,
die partout nicht mit der vorbildfunktion koalierten.
z.b. alk, weiber und gemecht:-)))
damit, und mit dem einhergehenden niedergang, in form von
leichtfertiger, falscher soli richtung biermann und co., verlor
die band erheblich an image und damit am vorbildcharakter.
auf deutsch - man soff mehr als man verdiente.
selbst starke genossen konnten den fall dieser band nicht bremsen.
...und das...trotz dutzender zugeständnisse und gespräche.
zu allem gehörte schon eine außerordentliche blindheit/ selbstverliebtheit,
um so aufzulaufen.
als außerordentliches opfer dieser querelen sehe ich die fischer
vroni. vroni hatte bei den ganzen bands gesungen und damit
eine bestimmte beziehung zu deren musik. die vroni ist
durch diese "gurken" ins nix gefallen.

kh



Diese Verleumdungen, ja fast Beleidigungen, die Du heir von Dir gibst, kann ich so nicht stehen lassen.

Ich habe Klaus Jentzsch einem Jahr vor seinem Tode in der Museumsnacht in Leipzig erlebt, er erzählte seinen Lebenslauf, sang ein paar Lieder und zeigte seine Stasiakte. genau die Vorwürfe, die du hier bringst, sind aktenkundig so von der Stasi gestreut worden. Erstaunlicherweise befassten sich mit Renft die höchten Kulturfunktionäre des Landes.
Hier noch ein Link zur Bandhistorie:
http://www.renft.de/pages/historie.php

Sorry, dass ich erst jetzt dazu schreibe, war zwei Tage offline und kann und will diese Beleidigungen und Verleumdungen dieser DDR-Musiker durch bummi nicht so stehen lassen.

Gruß
JoeSachse


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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#152 von Schlawine , 28.06.2009 22:01

Oh Gott, ich tippe auf mindestens 3 Links von Bummi, die seine Version der Geschichte beweisen sollen


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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#153 von bummi , 28.06.2009 22:17

ich brauche keine links, @schlawine.
tipe lieber in eurer lottostelle.

und @js, welche vorwürfe wer gestreut hat und welche
aussagen klaus auf der bühne wem macht, spielt, glaub ich
kaum eine rolle.
die jungs haben bei uns geschlafen und mehr.
ich glaub, daß ich dazu nicht mehr sagen muß, wenn sich
ein gesprächspartner auf eine "show" bezieht.
privat fallen andere worte als hier steht.

zu deinen äußerungen sage ich nur limbach waldschänke
und mülsen im ast.

kh




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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#154 von joesachse , 28.06.2009 22:32

Dann bringe ich eben die Links:
Einmal die PDS:
http://archiv2007.sozialisten.de/politik...34354&bs=1&n=18
Und dann das Neue Deutschland:
http://www.ostmusik.de/renftpresse16.htm

Natürlich waren Renft auch Anarchisten, fern jeder "sozialististischen Moral", die offensichtlich auch Bummi verteidigt und die doch so kleinbürgerlich und spiessig war..

JoeSachse


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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#155 von bummi , 28.06.2009 23:23

@joe, mach es nicht billiger als es ist.
die jungs waren, wenn sie auch nur in unserer nähe spielten,
bei muttern und vatern.
den ganzen salat kann´ste rausschmeißen.
ich habe bewußt auch noch paar gastobjekte ausgelassen.

kh



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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#156 von joesachse , 29.06.2009 21:47

Zitat von bummi

...die jungs haben bei uns geschlafen und mehr.
ich glaub, daß ich dazu nicht mehr sagen muß, wenn sich
ein gesprächspartner auf eine "show" bezieht.
privat fallen andere worte als hier steht.

zu deinen äußerungen sage ich nur limbach waldschänke
und mülsen im ast.



Zitat von bummi
...
die jungs waren, wenn sie auch nur in unserer nähe spielten,
bei muttern und vatern.



Ja was den nun bummi, waren das brave Jungs, die zu mutti und vati sind oder haben sie dien Sau rausgelassen, egal, ob das zur sozialistischen Moral passte oder nicht?
Oder habe ich Dich nur wieder nicht verstanden (was bei Deiner revolutionären Ignoranz jeder Art von Großschreibung nicht schwierig ist)?

Gruß
JoeSachse


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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#157 von herman , 29.06.2009 23:03

Ist doch ganz einfach.

Die Renft Truppe paßte nicht in das spießige Weltbild der SED-Zensoren. Außerdem paßten ihnen einige Texte der Truppe nicht die sich kritisch mit den Verhältnissen in der SED Diktatur auseinandersetzten.

Damit wurde die Truppe von der SED in den 70igern zerschlagen. Die Stasi hatte ihn mit Verleumdungen fertiggmacht. Denn daß man als erfolgreicher Leader einer Truppe, und er war sehr erfolgreich, in seinen Lebensformungen nicht immer (klein)bürgerlichen Vorstellungen enstspricht wird ja fast vom Fan Publikum erwartet.

Ich hatte Renft auch nochmal nach der Wende bei Berlin auftreten sehen, er konnte auch wegen seiner schweren Erkrankung nicht mehr an die Erfolge von damals anknüpfen. Renft ist gebrochen worden durch die Diktatur und durch seine Krankheit. Nach seinem Umzug nach Berlin (West) fühlte er sich dort auch nicht mehr wohl, er war von seinen Wurzeln abgeschnitten.

Er war ein Opfer der SED-Kulturbanausen. Bummis Einlassungen hierzu sind dümmliche SED-Propaganda.


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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#158 von bummi , 29.06.2009 23:26

komm net mit der großschreibung, @joe.
die revolutionäre ignoranz zeigt allein die deutsche
rechtschreibung.

es gäbe für mich keinen grund, hausfreunde, auch wenn sie
tod sind, in den busch zu schicken.
derweil sollten die offiziellen erklärungen, wenn sie
denen des privaten nicht nur ähneln sondern nahezu identisch
sind, reichen.
die parteigenossen:-)) haben vielleicht dick aufgetragen,
aber keinesfalls gelogen. im gegenteil. viele substantielle
dinge wurden nicht publiziert. übrigens - bei keinem!
da könnten vielleicht klugbeißer draufrumreiten und behaupten,
die wußten was von den "bonzen". vergiß es.
ich kannte/kenne persönlich nahezu hundert prozent dieser
"liga". das ist heut nicht anders.
deswegen würd ich, bei aller freunschaft, niemals interna
raustigern.

kh












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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#159 von bummi , 29.06.2009 23:43

Zitat von herman
Ist doch ganz einfach.

Die Renft Truppe paßte nicht in das spießige Weltbild der SED-Zensoren. Außerdem paßten ihnen einige Texte der Truppe nicht die sich kritisch mit den Verhältnissen in der SED Diktatur auseinandersetzten.

Damit wurde die Truppe von der SED in den 70igern zerschlagen. Die Stasi hatte ihn mit Verleumdungen fertiggmacht. Denn daß man als erfolgreicher Leader einer Truppe, und er war sehr erfolgreich, in seinen Lebensformungen nicht immer (klein)bürgerlichen Vorstellungen enstspricht wird ja fast vom Fan Publikum erwartet.

Ich hatte Renft auch nochmal nach der Wende bei Berlin auftreten sehen, er konnte auch wegen seiner schweren Erkrankung nicht mehr an die Erfolge von damals anknüpfen. Renft ist gebrochen worden durch die Diktatur und durch seine Krankheit. Nach seinem Umzug nach Berlin (West) fühlte er sich dort auch nicht mehr wohl, er war von seinen Wurzeln abgeschnitten.

Er war ein Opfer der SED-Kulturbanausen. Bummis Einlassungen hierzu sind dümmliche SED-Propaganda.



entschuldige @joe,
den beitrag muß ich ganz reinstellen.
dummschreiber gehören kopiert und vervielfältigt, damit sie
ihren quark nochmal recherchieren dürfen.

renfts waren von ihren wurzeln abgeschnitten, okay;
wieviel platten hatten sie denn gleich im westen verkauft?
wieviele fernsehauftritte hatten sie da?

kh






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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#160 von herman , 30.06.2009 08:02

In Antwort auf:
renfts waren von ihren wurzeln abgeschnitten, okay;
wieviel platten hatten sie denn gleich im westen verkauft?
wieviele fernsehauftritte hatten sie da?



Zunächst muß man bei Bummi die inherenten Halblügen, Lügen und Verdrehungen extrahieren die bei seinen Äußerungen stets mittransportiert werden.

Es konnten nicht die "renfts" in den Westen. Die "renfts" wurden bereits in den 70igern vom Spitzelstaat zerschlagen. Die "renfts" waren eine Ostband und sprachen mit ihren Werken das Ostpublikum an. Der Spitzelstaat hat durch das Auftrittsverbot den "renfts" ihre Existenzgrundlage zerschlagen.

Was du andeutest ist richtig. Reft ohne sein Umfeld, ohne seine Band war im Westen erfolglos.

Ich habe versucht deutlich zu machen daß die Ursache hierfür die Zerschlagung der Band durch den SED-Staat war, kräftig unterstützt durch Fertigmachen, Nachstellungen der Stasi, garniert mit einem Schwall aus Lüge und Dreck, wie das halt in solchen Fällen in der Diktatur üblich war.

Daß du solche Zusammenhänge nicht sehen willst ist mir schon klar.


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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#161 von bummi , 01.07.2009 11:44

umsonst habe ich nicht gesagt, was die band oder teile von
ihr im westen für eine entwicklung nahmen. keine.
soviel zu der solidarität.

soviel zu inherent:
http://www.woerterbuch.info/deutsch-engl...ng/inherent.php

es muß auch gesagt sein, daß eine ausweisung,
unter androhung einer ziemlich hohen haftstrafe bei nichtbefolgung,
wohl mit das maximalste an strafe war.
texte als basis billiger propaganda zu verwenden, dürfte,
angesichts ausgefeilter zensur der ddr - behörden ziemlich
kümmerlich erscheinen. mit der nichtgenehmigung von texten
ist ja praktisch die zensur ausgeübt und der text nicht
puplizierbar. nirgens. hier fehlt also der schlagkräftige beweis oder gar die aussage,
warum renfts gehen sollten bzw. mußten. mit trala ist da
wenig zu holen. auch auf der renftseite - keine aussagen.

also, bringt mal einer einen beleg, ob und wo renft gegen seine
zensur verstoßen hat oder was?
die live - kontrolle, also kontrolle der zensur, übte die
konzert - und gastspieldirektion aus. die bewertete auch das
auftreten und das umfeld der künstler - ist nur ein tip.
die vor - ort - arbeit wurde in den meisten fällen durch
die arbeiter- und bauerninspektion (abi) durchgeführt und
protokolliert. die gastspieldirektion kam, weil ihre mitarbeiter
bekannt waren in der szene, nur als drohung!
die abi waren gewählte kontrolleure. wahlperiode - ein jahr.

wie üblich in dem thread, kommt zu der leichenfledderei ddr noch die
von verstorbenen und das noch relativ taktlos. das eine band oder
ein künstler, der von etwas leben möchte, bestimmte mittel
nutzt, um seine(n) popularität/markt zu pflegen, ist dem system
nicht fremd. aber daraus billigste propaganda zu machen, ist peinlich.

andere, @herman, als geborene lügner zu bezichtigen,
ohne jemals einen beleg zu bringen, ist nicht nur peinlich.

@joe,
der komment im nd vom: Hans-Dieter Schütt - mein kompliment,
hätte von ihm selbst sein können. wenn man ihn kennt.
danke für den link - edel.

kh








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