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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#46 von bummi , 30.12.2008 13:07

noch dazu unsere verfassung, geehrter @DeutschLehrer, die in anlehnung an die
erste sowjetische verfassung geschrieben war. die bekäme, unter aktuellen bedingungen,
ein arbeiter in hundert jahren nicht.
der weitaus größte verstoß gegen die allgemeinen menschenrechte ist, leider zu wenig publiziert,
die arbeitslosigkeit. gefolgt von saumäßiger bildung und misserabler gesundheitspolitik.
vor der- und zur wende haben uns diese leute eine allmacht vorgegaukelt, die nicht mal annähernd
umgesetzt wurde.

kh



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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#47 von conny1310 , 30.12.2008 18:35

Zitat von DeutschLehrer
Eines der größten Privilegien im Rahmen der Frauen- und Familienförderung durfte ich genießen. Ich war nach meiner Scheidung alleinerziehender Vater mit einer kleinen Tochter und durfte mein Fernstudium als "Frauensonderstudium" absolvieren. Da war reichlich Zeit fürs Studium und extra bekam ich noch Haushalttage. Fast paradiesisch.
Der "Haushalttag" ist ja sicher ein Begriff, den heute nur noch wenige kennen. Frauen mit Kindern im Haushalt bekamen einen Tag im Monat frei zur Erledigung der Hausarbeit. So stand es im Familiengesetzbuch. Und als alleinerziehender Vater durfte ich das im Sinne der Gleichberechtigung auch nutzen.

Man kann sich so etwas heute gar nicht mehr vorstellen

DeutschLehrer



Ich habe den Haushaltstag auch bekommen ohne das Kinder da waren, sobald man verheiratet war. Aber vielleicht war das nicht immer so, bin ja erst kurz vor der Wende in den Genuss gekommen.

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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#48 von conny1310 , 30.12.2008 18:42

Ich korrigiere mich - sobald man verheiratet war mit eigenem Haushalt. Da man oft heiratete um überhaupt eine Wohnung zu bekommen viel das dann zusammen.

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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#49 von DeutschLehrer , 30.12.2008 19:44

Ich dachte, nur mit Kindern, aber so genau weiß ich das auch nicht mehr

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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#50 von mutterheimat , 30.12.2008 20:01

Die sozialpolitischen Maßnahmen waren einer, aber nicht der einzige, der entscheidenten Sargnägel für das Ende der DDR. Der absolut entscheidente "Hammerschlag" gegen die DDR und alle aus dem soz. Lager, kam aus den USA. Ein Satz von Ronald Reagen beendete alles bislang dagewesene, an sozialistischer Politik. Und dieser Satz war richtig und absolut tödlich!!!! Bis heute!!!!!!!! WIR WERDEN DEN OSTBLOCK ZU TODE RÜSTEN! Die USA kann zahlen!, der Ostblock auch??????????????????????
Was für eine Aussage. Was für ein Desaster, gegen Ende der 80er Jahre. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit meinem Abteilungsleiter. Er sagte, nie war die Versorgungslage so desolat, (Ersatzteile, etc), wie jetzt. Wegen jeder Sch... muß ich beim Boß (Werkleiter) nachfragen. Ich sagte daraufhin, es macht keinen Spaß mehr zu arbeiten, wenn ich sehen muß, wie auf totalen und absoluten Verschleiß gefahren wird. Es kann nicht gutgehen, daß ist objektiv unmöglich. Was soll mich machen, bekam ich zur Antwort. (Übersetzt heißt das, hast du US Dollar. Falls nein - Klappe zu). Ich gratuliere noch heute dem US Präsidenten zu dieser Aussage. Ausbaden mußten die kleinen Leute das Desaster. Die "Fetten" von damals, wurden mehr, oder weniger, die "Fetten" von heute, weil sie alte Beziehungen hatten und etwas wusten, was sie ausspielen konnten. Und das regt mich dermaßen und maßlos auf, daß ich mich zu gern diesbezüglich an die AK 74 Zeiten (NVA, übertragen gesagt), erinnern würde. Und ich bin bei weitem nicht der einzige. Wahrhaftig nicht.


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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#51 von mirko83 , 30.12.2008 20:34

Ich will nochmal etwas anderes anführen, auch wenn es mit der DDR wenig zu tun hat. Es geht um die sozialistische Bastion Kuba. Da die Mutter meines Sohnes auch die kubanische Staatsbürgerschaft hat, ihr Vater Kubaner ist, hat dieses Land mich sehr beschäftigt.

1989 ist die Familie, aus Angst wie sich die Revolution entwickelt, nach Kuba gegangen. 1995 sind sie, auf bessere Ausbildungschancen hoffend, zurück nach Deutschland gekehrt.

Mittlerweile sind die Großeltern geschieden und der Mann hat neu geheiratet, sowie ein weiteres Kind. Obwohl er bei einem großen DAX-Unternehmen, zu vergleichsweise gutem Lohn, gearbeitet hat, gab er diese Stellung auf.

Da er mit ansehen musste wie es mit den Chancen seiner Kinder in diesem Land bestellt ist, zog er es vor wieder in Kuba zu Leben, weil er für sein Kind in diesem Land keine Zukunft mehr sieht.

Da ich mich mit dem Land beschäftigt habe wurde ich in einigen Dingen eines besseren belehrt:

Fazit:

- Kuba gehört verglichen zu den anderen lateinamerikanischen Ländern zu den Reichsten, weshalb viele (Bolivien, Argentinien...) dahin flüchten
- der Flüchtlingsstrom wird weitestgehend von einer falschen Vorstellung über die USA verursacht, die Menschen sehen im Kino Wohlstand ohne die Schattenseiten des Kapitalismus zu sehen
- Kuba hat eine "starke" Wirtschaft, betreibt sehr viel Forschung und Entwicklung (vor allem im medizinischen Bereich) - der Absatz ihrer innovativen Medikamente wird aber durch das Embargo verhindert (Politik vor Gesundheit)

Alles in allem ist es schon traurig was sich da abspielt und die USA sich einbildet.

Man nehme nur mal Guantanamo, dessen Pachtvertrag nichtig ist. Aber die "Befreier" und "Weltverbesserer" schert das wenig.


Ich hoffe ich lenke den Thread nicht in eine falsche Richtung. Falls Interesse besteht über Kuba und Guantanamo zu diskutieren schlage ich einen neuen Thread vor.

Die Quintessenz meines Beitrages soll eigentlich sein: "Wie weit ist es denn in diesem Land gekommen, wenn ein Kubaner in seiner Heimat mehr Chancen für sein Kind sieht als hier???"

LG

Mirko

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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#52 von mirko83 , 30.12.2008 20:40

Wenn auch ungewollt hab ich zur selben Zeit wie MutterHeimat am Beitrag getippt, der auch die "USA-Problematik" anspricht.

Aber wie schon erwähnt hat das mit der Ursprünglichen Frage wenig zu tun. Bei Interesse sollten wir die Diskussion an anderer Stelle fortführen...

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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#53 von bummi , 30.12.2008 23:58

Zitat von mutterheimat
Die sozialpolitischen Maßnahmen waren einer, aber nicht der einzige............................. Und ich bin bei weitem nicht der einzige. Wahrhaftig nicht.


ronald reagan war ein schauspieler, @mutterheimat.
dieser mann kann allerhöchstens gedruckte sätze lesen, weiter nix.
so klingen die dann auch. der mann mußte dann auch krampfhaft versuchen, seine kunstzähne im mund zu behalten.
der osten wurde kaum totgerüstet, auch wenn das den anschein hat.
über eins kann der zäneklapperer nicht hinwegtäuschen, trotz angeblich modernster rüstung:
die amis haben einen haufen kriege gemacht und nie einen gewonnen. sie teilen sich diese position übrigens mit den deutschen und dem
erbärmlichen rest der superkrieger.
auf deutsch heißt das: viel praxis und wenig erfahrungsgewinn.

nur mal so als beispiel: wenn ich als gruppe abgewählt werde, sorge ich doch sicher auch für meine (verdienten) kollegen. alles andere würde ich dann eher
als schande ansehen. in dem fall verhalten sich die genossen marktkonform und recht solidarisch.

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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#54 von bummi , 31.12.2008 01:02

@Mirko83
amerikanische (konter-)revolutionen brauchen eine zerfressene gesellschaft.
danach übernimmt der cia die aufgabe der totalen zersetzung bis hin zum putsch oder bürgerkrieg.
wenn sich eine gemeinschaft halbwegs einig ist, hat der ami (in form von tausenden ngo´s) im grunde keine chance, die regierung und das volk anzutasten.
es sei denn, man erfindet gründe, wie vietnam z.b..
in der ddr ist eigentlich mehr geleistet worden, als hier publiziert wird. es wurde nur nicht in dem umfang vermittelt und
stellenweise als ganz normal betrachtet. die ddr ist durch den verrat gorbis in die büsche gelaufen. das hat im grunde mit erdgas und -öl
zu tun; mit den kosten dafür und mit der entsprechenden vergütung. wir haben praktisch a conto unser öl und unser gas gezahlt und das
für dieses deutschland mit! herr putin hat sich auch mal entsprechend geäußert; ist aber nur mit mühen zu finden im netz. siehe münchen.

in kuba arbeiten rund 2000 ngo´s (nichtregierungsorganisationen) an der zersetzung des landes.
in jugoslawien waren es dreitausend, auch viele deutsche. informationen darüber kann man nur über diverse linke seiten erhalten.
diese leute, auch stiftungen genannt, sollen bürger unzufrieden reden und natürlich vom goldenen westen "traumalieren".
diese oragnisationen sind die hauptverantwortlichen der großen flüchtlingsbewegungen in der ganzen welt und somit auch
verantwortlich für unzählige tode. kaum angekommen, werde diese flüchtlinge für´n äppl und´n ei vermarktet und gegen die eigene
"empfängerbevölkerung" eingesetzt. das nur nebenbei. uns wurde das wenigstens erspart - bis dahin.

entgegen der behauptung von @mutterheimat, tschuldige bitte, muß ich behaupten bzw. halten, daß die sozialpolitik der
ddr nicht zu teuer und auch nicht dessen "sargnagel" war. zum einen war die ddr gar nicht in der lage, irgendwelche rücklagen
für sie sicher zu platzieren, sprich anzulegen. zum anderen wurden rechnungen, nur durch die ddr, bar gezahlt. an alle handelspartner, wohlgemerkt.
der vergleich ist zudem faul, weil die ddr-bürger praktisch die doppelte repararation ihres westpendants zu zahlen hatten, wohlgemerkt, in dollar.
dabei gilt der westdeutsche als "noch nicht klien", im sinne von reparationsentlassung. deren beträge zahlt der ostdeutsche jetzt noch mit!
siehe berechnung von schmidt ( exbundeskanzler) und strauß (csu) zur deutschen einheit. publiziert auf irgendeiner kp-seite.
ich schätze, es sind die prozente des solifonds, die diesen topf speisen (sollen). bei der regierung bin ich mir da aber nicht sicher.

ich muß mal einen kleinen gag mit reinwerfen: meine k10(8) (ich kann´s nicht mehr genau erkennen) läuft immer noch!
find keinen link dazu.
mein skr 700 auch. der hat mal 2150.-mark gekostet....und scheint es wert zu sein.
siehe:
http://www.radiomuseum.org/r/stern_berl_skr700_skr_700.html
hier die ganze seite:
http://www.radiomuseum.org/forum/chronik...dio_berlin.html

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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#55 von mutterheimat , 31.12.2008 11:03

Die USA braucht keinen Krieg zu gewinnen. Sie muß ihn nur anzetteln und eine geraume Zeit führen. Der Sieg kommt von ganz allein. Siehe Vietnam heute. Wonach wird geschaut? Nach dem US Dollar. Anders die Ex UdSSR und DDR und das soz. Lager. Der kalte Krieg wurde von beiden Seiten angezettelt. Wer hat gewonnen? Der Dollar! Welches Land besitzt ihn - die USA. Und da sind wir bei dem Ausspruch von Ronald Reagen (stimmt, er war Schauspieler, und in der Politik auch ein guter Mann, welcher die USA wieder auf Vordermann, nach Präsident Carter brachte). Des weiteren halte ich die Aussage über die finanziellen Mittel der DDR (Rücklagen) als zu schwach beachtet. Denkt an die Schweiz und Lichtenstein, in Bezug auf geheime Konten. Des weiteren, ich schrieb bereits darüber, @ bummi, wie wurden unsere Waren in der UdSSR gegenbezahlt. In der Hauptsache mit Waffen und Rohstoffen. Aber nicht mit US Dollar!!!!!! Wie heißt die internationale Rechengrundlage, auf der alles an den Börsen ausgerechnet wird, z.B. Öl, Gas, Gold, etc? - US Dollar - !!! Wenn du an der Trasse warst, so kennst du den Goldrubel. Hartmut kennt ihn. Dir ist der Begriff Genex bekannt. Wie hieß die Währung, mit dem du dort einkaufen konntest und du in der UdSSR verdient hast. Schau mal bei der Abteilung Genex, (hier im Forum), nach.


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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#56 von bummi , 31.12.2008 15:50

Zitat von tommes
Hallo bummi,

mit welcher Begründung konntest Du nicht Pionier oder FDJ-Mitglied sein? In meiner Klasse ging das nur bei Kindern von Ausreisewilligen oder Christen.

thomas


meine eltern wollten das nicht, @tommes.
war ich traurig, neben zwei mitschülern zu stehen und kein pionier zu werden:-(.
die zwei mitschüler waren eher christlich und bauernkinder.
geschadet hat mir das niemals.

kh



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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#57 von bummi , 31.12.2008 16:18

die inner-rgw-abrechnung hieß goldrubel, @mutterheimat.
praktisch die unterwährung, weil der sowjet als einziger den internen osthandel sichern konnte.
findes´te gute analysen in der offensiv - zeitung und stellenweise im rotfuchs.
is e bissl rot angehaucht und nicht jeder manns sache:-))
alle ostfirmen im westen brauchten zum handeln den entsprechenden gegenbetrag.
deshalb wurden, z.b. für die koko, schweitzer konten gehalten und gepflegt.
nicht nur schweitzer. nur nebenbei. siehe kanada.
die kontensperrungen, wie wir gelegentlich mal aktuell hören, waren im kalten krieg tagesgeschäft!
und mittel der erpressung. ich erinnere an diverse steinkohlenkäufe in afrika oder kupferkäufe
in chile. die konnten z.b. ausnahmslos nur in hamburg gelöscht werden!
und dort kamen sie regelmäßig weg! oder wurden beschlagnahmt. - trotz pünktlicher zahlung!
quelle: rotfuchs und offensiv.
muß´mer bissl suchen. is ungefähr ein jahr her.
internationale geschäfte mit dem sowjet oder anderen rgw-ländern liefen nicht über dollar!
außer direktimporten aus dem dollarraum. die berechnungsgrundlage war der dollar - das
ist ein gewaltiger unterschied, @mutterheimat. siehe börse und börsennotierte werte.
zwischen unserem handel hing grundsätzlich der sowjet, was mit reparationen zu tun hatte.
siehe potsdamer abkommen.

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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#58 von Naddel , 07.01.2009 00:32

Wow, das hat sich ja zu ner ganz schönen Diskussion entwickelt.
Bin jetzt schon relativ weit mit meinem Referat, aber jetzt hätte ich noch mal ne Frage / Fragen
Zu der Stasi, bzw. zu den Akten … wurde für jeden Bürger in der DDR eine Stasi-Akte angelegt? Was stand da so drin? Und hat jemand von euch seine Stasi-Akte vielleicht beantragt? Wie viele Seiten umfasst sie denn?

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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#59 von Pamina , 07.01.2009 01:47

Naddel, ich will die gar nicht haben, zu mir waren alle sehr nett, egal, ob Stasi oder nicht, ich will das einfach nicht wissen,aber anderen geht es da vielleicht anders, ich hatte halt kaum schlechte Erlebnisse. Zum Glück!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1

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RE: Fragen zum Leben in der DDR

#60 von DeutschLehrer , 07.01.2009 08:00

Stasi-Akten wurden angelegt, wie in jeder guten deutschen Behörde, wenn es einen Vorgang gab = wenn jemand auffällig wurde. Sicher wurden Kirchenfunktionäre und nach Westen reisende Sportler auch schon mal vorbeugend ausgespäht, aber normale Arbeiter ohne besondere Auffälligkeit hatten sicher keine Akte.

Ich bin mir sicher, eine Stasi-Akte sieht genauso aus, wie eine x-beliebige Ermitlungsakte einer Staatsanwaltschaft.

Obwohl ich weiß, dass es eine Akte über mich gibt, habe ich mich überhaupt nicht dafür interessiert. Warum soll ich denn extra nach Berlin fahren ? Was könnte ich danach Interessantes für mich wissen ?

Lass Dir mal Akten in irgend einem Archiv zeigen, da gibt es welche mit 2 bis 3 Seiten - quasi nur begonnen ohne weitere Zuarbeiten. Und dann gibt es sicher Akten über jahrelang überwachte Leue, die ganze Regale füllen, mit Dutzenden Ergänzungsordnern ...

Ich bin überzeugt, die Stasi verkörpert auch alle "Tugenden" deutscher Bürokratie und Bürokultur !


Gruß
DeuschLehrer

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