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RE: Hätte man den Staat DDR "retten" können?

#121 von joesachse , 11.02.2009 22:12

Zitat von bummi

...
unter der seite, die ich z.t. eigelegt habe, siehe die mit den schutzgebühren,
steht im original eine artikelkolonne mit den autoren.
mit den namen und google hat der geneigte user die möglichkeit,
die auftragsvergaben zu studieren und....die bearbeiter zu bestimmen.
ich werde, unter verweis darauf, nicht alle namen hier rein kopieren
und das her schreiben, was unter den namen zu finden ist.
dazu liegt der verdacht nahe, daß notfalls die ganze seite
gebührengeschützt (oder -aufgewertet) ist.

noch mal betont:
übrigens ist gebühren schutz auch schutz gegen vergleich -
weil man zitieren müßte und beim gebrauch straffällig wird.
so geschützte inhalte können kaum öffentlich verglichen, geschweige
vestritten werden, weil die inhalte damit nicht feststehen!!!!

kh


Oh bummi, da habe ich mich ja auf etwas eingelassen. Zunächst einmal muss ich feststellen, dass Du weder eine Ahnung hast, was eine Schutzgebühr überhaupt ist noch meine Anmerkung zur Schutzgebühr gelesen oder verstanden hast. Durch eine Schutzgebühr soll sichergestellt werden, dass nur Leute, die ein Interesse an einer Sache haben, diese anfordern. Dieses Interesse signalisieren Sie, indem Sie eine Gebühr bezahlen. Dadurch ist weder die angegebene Sache besonders geschützt noch hat dies auf diese Sache überhaupt irgendeine Auswirkung.

Schutzgebühren werden heute von vielen öffentlichen Einrichtungen, von staatlichen Organen, von Bildungs- und Forschungseinrichtungen, von Vereinen und natürlich auch von privaten Anbietern z.B. für bestimmte Dokumentationen, Ausschreibungen, Urteilssammlungen, Gesetzessammlungen, Veröffentlichungen verlangt.

Ob und wie der Inhalt dieser Dokumente gesetzlich geschützt sind und beispielsweise nicht veröffentlicht werden dürfen, steht in diesen Dokumenten und in den Bedingungen beim Erwerb dieser Dokumente. In den Dokumenten des MFS-Handbuches ist eine Nutzung unter Angabe der Quelle und der Autoren gemäß des Urheberrechtes gestattet, d.h. es darf zitiert werden, wenn der eigene Beitrag mehr als das Zitat ist, um es mal vereinfacht zu sagen. Genau deswegen mussten wir Herman verwarnen.
Das, was Du oben geschrieben hast, ist also völliger Unsinn und hat natürlich nichts mit dem Thema zu tun, ob man die DDR hätte retten können.
Nach deiner Logik dürfte ja aus keinem Buch zitiert werden,weil man dafür ja bezahlt hat.

Ich musste Dir jetzt antworten, weil die Gefahr bestand, dass irgendjemand das von Dir geschriebene für bare Münze genommen hätte.

Obwohl, jetzt denke ich, die Gefahr war nicht so groß

Gruß
JoeSachse


Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. (Goethe)

 
joesachse
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RE: Hätte man den Staat DDR "retten" können?

#122 von bummi , 12.02.2009 02:03

nun, mein fehler:-(((, @joe; in bezug auf .de recht.
ist vielleicht eine vorsicht von mir in anerkennung der vielen grenzen,
die ich überfahren habe:-))). das ganze war nicht lehrgeldfrei.
schau auf die uhr, da quält er sich noch rum.

grundsätzlich habe ich mir angewöhnt, zwei seiten zuhören, mit
meinen erfahrungen zu ergänzen - und dann abzuwägen.
auf alle fälle geben die lektoren, wenn ich die absender mal so
nennen kann, allen bemerkungen - hetzbeigaben in form von kleinwörtern;
wie: diktatur, kommunistische herrscher, unterdrücker etc.-
also, reinem massenjournalienbeiwerk.
das schleift eine gewollt - seriöse doku in einen bereich,
der tief unseriös ist. und deshalb will ich ihn mal, wenn die zeit
ist (hoffentlich nicht erst im herbst ), mit reichlich familiären
material !privat! abgleichen. dann schauen wir mal.
wir haben in unserer fam. alles, ausreiseanträge, flucht,
desserteure (mit waffe!), pol.gefangene, stasifreunde und -feinde,
übersiedler (freunde), die ich bis zur grenze gefahren habe usw.
ich glaube schon, daß ich da ein ganzes stück mitreden kann - vom leben.
zum schlaulesen komme ich jetzt nicht mehr. auch nicht zum abkopieren.
die ganze woche nicht - wir bauen neue teile rein, in meinen
tempel - und das frißt.

die wiki, @mutterheimat,
kann man für defis schon nehmen. wenn der verstand ruckelt, dann muß mer´s
ergänzen.
in der beziehung ist sie schon echt.
es sei denn, die unvollständigkeit wird bezweifelt. die marke kommt automatisch
bei veränderungen.
habt ihr heute gelesen, daß sie beim oberwächter den computer gehackt
haben? und dort haben wir unsere daten liegen:-((. das schutzwort war
"gewinner". ich quieck mich blöde.

kh



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RE: Hätte man den Staat DDR "retten" können?

#123 von Schlawine , 12.02.2009 06:37

Genau das werter Bummi, nämlich dass du alles von 2 Seiten betrachtest, kommt bei mir (und wie ich weiß bei vielen Usern) überhaupt nicht an.
Deine Beiträge lesen sich wie eine Wahlveranstaltung der SED. Alles was anderer Meinung ist wird als Hetze niedergemacht oder schlicht und einfach ignoriert.
Geh mal davon aus, dass hier auch viele mitschreiben die nicht NUR gute Erinnerungen an die DDR haben.
Für jeden der unter dem Regime gelitten hat sind solche Ausführungen ein Schlag ins Gesicht und das tut weh.

Aber wahrscheinlich wird dich die Meinung des "Klassenfeindes" mal wieder nicht interessieren.Ist mir auch egal.Joe hat zum Glück in Worte gefasst was hier so mancher denkt und damit sind nun endlich wirklich mal 2 Seiten betrachtet worden.


Schlawine

 
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RE: Hätte man den Staat DDR "retten" können?

#124 von bummi , 13.02.2009 00:10

schau auf die uhr, @Schlawine.
das ist nur ne pause.

natürlich lesen sich meine beiträge wie wahlveranstaltungen der sed oder
der ddr. ich bin da aufgewachsen. alle beiträge ostdeutscher unterscheiden sich von denen
ihrer westlichen landsleute. wir haben da schule gemacht und da deutsch
gelernt. meine etwas systematische art ist eher das ergebnis von vielen
lehrausbildungen, die ich in der ddr und hier durchführ(t)e.

trotzdem möchte ich in aller höflichkeit, auch wenn meine reaktionen
einseitig erscheinen, darauf hinweisen, daß alle neuen erkenntnisse
vom ehemaligen politischen gegner der ddr stammen.
diese leute sind die autraggeber aller studien.
auch wenn jetzt alles eins ist, gibt es keine berechtigung,
nur eine seite die anwälte stellen zu lassen. genau das passiert aber.
im grunde werden bei allen verfahren anwälte vom ankläger gestellt.
zumindest bei den verfahren, die mit dem politischen gegner ddr
zu tun haben. (das ist eine vergleichende beschreibung)
aktive politische gegner der ddr waren rund 0,001 prozent der ddr - bevölkerung.
um nicht zu sagen, der deutschen gesamt:-))
die führen in allen publikationen, für geld, die aufarbeitung der ddr.
auch in den "museen".
als vergleich soll mir mal eine schroffe darstellung dienen:
bei dir geht jemand in die wohnung einsteigen und klaut drei vasen.
er wird vom opa erwischt. daraufhin erfolgt ein verfahren.
der dieb stellt dir seinen anwalt zur verfügung, damit eine rechtsfindung
erfolgt; also ein urteil.
und genau das ist deutsche gegenwart.

ich habe auch nicht behauptet, daß hundert prozent ddr-bürger meiner
meinung oder gar der meinung der ddr - regierung waren/sind.
damit würde ich behaupten, daß es in der ddr keine kritik gab.
ich muß auch betonen, daß lügen, parolen, verleumdungen usw.
heute nicht mehr einzeln gebracht, sondern dutzendweise,
pro satz verabreicht werden. frei nach dem motto, die masse machts.
wenn ich also sage: ´die massenmörderischen, kommunistischen diktatoren
haben in saus und braus gelebt, während ihre hungernden, eingesperrten
sklaven gebuckelt haben´, habe ich einen satz behauptungen
abgesondert, der romane und zeit erfodert, um in belegbaren vergleichen das
gegenteil zu beweisen. ich muß widerlegen:

massenmörderisch
kommunistisch
diktatoren
saus und braus
hungernd
eingesperrt
sklave
gebuckelt

und genau das ist die diskussionskultur, die im moment in .de vorherrscht.
das ist übrigens keine diskussionskultur, sondern einfache hetze,
die bereits durch göbbels kultiviert wurde.
um nur eine sache rauszupickern: massenmörderisch (in der zahl der maueropfer
ohne weiteres anwendbar - siehe defi massenmord);
jetzt kann der verteidiger der kommis sagen: ´nu was is, stirbt bei euch
keiner im verkehr?´ (womit der auch recht hat - siehe anzahl opfer und
defi massenmord). denn, daß die autos so fahren, der verkehr so ist,
die fahrer so sind, ist ein politisches ergebnis.
das alles ist jetzt zusammenfassend dargestellt und entbehrt jeglicher
erklärung, was zweifelsfrei zu fragen führt. ich ab es dem
überblick halber mal geschrieben.
damit ist was belegt? es ist belegt, daß jeder, ungestraft, wiel es
keine rechtsvertreter der ddr mehr gibt, behaupten kann, was er will.
er zwingt damit den ddr - bürger in die deffensive, was unweigerlich
eine reelle aufarbeitung verhindert. und das ist das ziel dieser
unternehmung - behaupte ich.

ich wünsche einen schönen abend

entsprechend der großhandelslisten, die bei mir gerade auf dem
tisch liegen und eingetippt werden, kann ich meinen mitlesern raten,
bissl zu hamstern. die fleischpreise ziehen etwas an.

und jetzt noch ein kleines wunderdich:
der ekp für ein kilo schweinshaxe war 2001 - 38 cent(umgerechnet auf euro).
2009 - das gleiche kilo, 1.78euro.

kh























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RE: Hätte man den Staat DDR "retten" können?

#125 von Schlawine , 13.02.2009 06:49

Ich habe auf die Uhr geschaut @ Bummi aber mein Mitleid hält sich in Grenzen.

Du hast nicht verstanden worum es mir geht aber es ist mir nicht mehr wichtig weil die , die mir hier wichtig sind es verstanden haben.

Ich bin nur froh und dankbar, dass keiner von meinen Freunden und Verwandten aus der ehemaligen DDR solche selbstüberzeugten Reden schwingt obwohl die auch alle in der DDR aufgewachsen sind.

Ich habe meine Kritik angebracht, du hast darauf geantwortet also lassen wir es dabei.


Schlawine

 
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RE: Hätte man den Staat DDR "retten" können?

#126 von DeutschLehrer , 13.02.2009 07:53

@bummi
Ich bin ja in Vielem mit Dir, aber woher nimmst Du die Zahl von 179 aktiven DDR-Gegnern ? Ich bin eigentlich ein Zahlenmensch und wenn ich 0,001 % lese (von 17,9 Millionen) dann heißt das exakt 179
Gruß DL

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RE: Hätte man den Staat DDR "retten" können?

#127 von bummi , 13.02.2009 12:14

hallo, @DeutschLehrer,

schau, ich bin zu hause.
ich hatte es noch für gesamt deutschland ergänzt.
gibt schon reichlich kommi - seiten, die ziemlich gute
berichte enthalten. zwischen den saisonen kann ich schon ganz schön wühlen.
schau mal in die ganzen offensiv - archive, rotfuchs usw.
das ist klapperarbeit und man kann nur addieren, in tabellen eintragen usw.
es steht dort nicht in prozent, das hab ich gemacht. deshalb: "rund".
aber mit schlagworten kann mer gut die seiten abfilzen.
siehe strg-f und strg-g.

in der ddr saßen eigentlich mehr westdeutsche bzw. "ausländer" ein,
denn ddr - bürger. zumindest in den einschlägigen, betont, stasizellen.
ich muß klar sagen, daß ich zwar umfangreich recherchieren kann in den
saisonpausen; aber nicht an alle dokus rankomme. ich hab ne italienische
ip und möchte nicht mit irgendwelchen, windigen tricks auf seiten zugreifen.
in den knästen haben "nur" paar hundert gesessen.
wenn sie zuhause reue zeigten, sind viele im land versetzt oder
mit sonderaufgaben belegt worden. zudem wurden die meisten mit sog. bürgschaften
freigelassen.siehe betriebe, kollektive und manchmal auch brigaden
und einzelbürgen.
ich hab auch was mit städteverboten etc. gefunden, was nach kurzer
übersicht nicht den gängigen dokus entspricht, die behaupten, daß man
assozial (gibts einen paragraph) sein mußte, um es zu bekommen.
meist waren die ursachen das gegenteil: die wurden oft ausgegeben,
weil sich diejenigen organisierter beschaffungskriminalität hingaben
und erwischt wurden.
im grunde hat das mit dem thema nix zu tun, @dl.

nebenbei hab ich mal ein paar kommentare zur ddr - ernährung
gefunden; auch ein (anderes)forum mit echten, einkopierten ddr-speisekarten:-)).
betont, nicht dieses. da muß ich erst noch ne anfrage machen,
ob ich mir paar kop. ziehen darf.

http://www.kirchenweb.at/kochrezepte/ddr...um/ddrforum.htm

ich bewerte gerade solche kommentare sehr hoch, weil es volksstimmen sind.
mir ist völlig egal, was die leute früher arbeiteten. wir haben oft
genug bewiesen bekommen, daß hohe ebenen der ddr unglaublichen
salat von sich geben, nur um paar cent oder ne rente zu beziehen.
@DeutschLehrer - wenn ich rentner bin, kann ich schon fast ein buch
schreiben bei der archivgröße:-))))

@Schlawine, das war die pause.
ich hab noch bis sieben getippt.
deshalb der wink mit den preisen.
..und mitleid - das muß nicht sein.
ich verdiene (viel) geld damit.

kh








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RE: Hätte man den Staat DDR "retten" können?

#128 von DeutschLehrer , 13.02.2009 14:03

@bummi
Der Link ist wirklich interessant, Danke !

Gruß DL

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RE: Hätte man den Staat DDR "retten" können?

#129 von bummi , 13.02.2009 18:04

ich schau nur mal kurz rum, @DeutschLehrer.
sozusagen, kleine pause - auch zeit zu lesen.
les´mal die nachrichten:
http://www.net-news-global.de/

irgendwie zeigt sich da, daß der sack langsam zugeht.
auf der linken seite stehen unter dem thema die
zusammenhänge des aktuellen monats.

kh


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RE: Hätte man den Staat DDR "retten" können?

#130 von Walter Ulbricht , 05.03.2009 02:02

Mit mir als Vordenker auf jeden Fall !
Nur bei mir standen die Menschen immer im Mittelpunkt


(zwischen Kimme und Korn)


Niemand hat vor eine Mauer zu bauen!

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RE: Hätte man den Staat DDR "retten" können?

#131 von Angi55 , 02.07.2011 16:01

Hallo, bin erst jetzt mal ins ARCHIV und fand diesen Thread wichtiger und gut diskutiert, konstruktiveres Bild vermittelnd als so manches was HEUT hier steht.....schoen , dass man noch nachschauen kann.


aw

 
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RE: Hätte man den Staat DDR "retten" können?

#132 von Atze , 08.09.2011 18:03

Bummi - Respekt oder auch Chapeau wie man heute in "Neudeutsch" so sagt.

Mal von dem Fehlgriff bei den Prozenten abgesehen, sehe ich das ähnlich. Heute kann jeder Döddel seine ureigene Meinung kund tun.
Die permanente Erweichung, mit der "ach so schrecklichen DDR" und diese wird dann noch allzugerne auf die bitterböse "Stasi" (Ministerium für Staatssicherheit) reduziert, ist so was von schmalspurig gesehen, dass es für nachfolgende Generationen nur noch mit der Dikatur des Faschismus vergleichbar ist.
Aber wir in der DDR, waren zu 100 % das Gegenteil einer solchen Dikatatur abwohl keiner bestreiten wird, das in der DDR die Diktatur des Proletariats herrschte. Das aber hatte seine Gründe über die man gerne noch reden kann.

Für mich war die DDR mein Heimatland, was die Bundesrepublik nie werden wird, auch wenn ich das Grundgesetzt anerkenne.

Ich habe jetzt noch einen Termin und muss los.

Gruß


Wenn man Dummheiten macht, sollen diese wenigstens gelingen.

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RE: Hätte man den Staat DDR "retten" können?

#133 von reporter , 08.09.2011 18:33

Zitat von Atze

Aber wir in der DDR, waren zu 100 % das Gegenteil einer solchen Dikatatur abwohl keiner bestreiten wird, das in der DDR die Diktatur des Proletariats herrschte. Das aber hatte seine Gründe über die man gerne noch reden kann.



Ein schönes Thema wieder ausgegraben.

Da muss man wohl die einschlägigen Kurse duchlaufen haben, um diese Argumentation zu verstehen.

Was mich interessieren würde, gab es eigentlich Offiziere in der NVA, nicht nicht Genossen der Einheitspartei SED waren?

Der SED-Staat war schlicht eine Einparteiendiktatatur, der seine Legitimation aus der Anwesenheit der sowjetischen Besatzungsmacht herleitete.
Bekanntlich hatte es das SED-Regime nie gewagt, sich bei der Bevölkerung die entsprechende Legitimation zu beschaffen, entwürdigendes Zettelfalten musste Wahlen ersetzen.
Zweimal kam der SED-Staat in arge Probleme, einmal 1953, wo die Rote Armee mit ihren Panzern Ulbricht wieder in den Sattel hob, nachdem er bereits verjagt wurde, und 1989. Im Gegensatz zu 1953 blieb diesmal die Rote Armee in den Kasernen. Was unverzüglich dazu führte, dass der SED-Staat und seine ganzen Konstruktionen schneller verschwanden, als man sehen konnte.


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zuletzt bearbeitet 08.09.2011 | Top

RE: Hätte man den Staat DDR "retten" können?

#134 von altberlin ( gelöscht ) , 08.09.2011 18:40

Ein anderer Kommentar war nicht zu erwarten.


.

altberlin

RE: Hätte man den Staat DDR "retten" können?

#135 von delta , 08.09.2011 19:10

Wir haben zwar viele Parteien, aber alle machen das selbe.



wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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