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RE: Die Frau im Osten

#61 von peppe , 02.10.2011 09:37

Früher war das Kindergartenkram mit einer Scheidung keine finanz. einbussen für den Mann .Heute gebe ich Dir den Tipp Smithie23 lass die Finger von einer Hochzeit



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RE: Die Frau im Osten

#62 von Schlawine , 02.10.2011 09:42

@Smithie es kann schon sein dass Scheidungen in der DDR unproblematischer waren aber wenn ich das hier lese:

Zitat von Smithie23
im Westen sind die Frauen gieriger nach ner Scheidung und wollen dem Mann eins auswischen, indem sie ihn zahlen lassen, er aber sein Kind nicht sehen darf ??



dann geht mir der Hut hoch. Deine Pauschalisierungen sind erbärmlich

Jede verantwortungsbewusste Mutter überlegt es sich mehrfach ob sie die Scheidung einreicht oder nicht.Da spielen ganz sicher andere Gründe eine Rolle als "dem Mann eins auswischen". Natürlich fällt die Entscheidung leichter wenn man ein eigenes Einkommen hat aber die Zeiten in denen Familien mit einem Gehalt auskommen können sind für die allermeisten sowieso längst vorbei.

Und deine generelle Unterscheidung zwischen West und Ost noch über 20 Jahre nach der Wende finde ich verdammt traurig. Besonders für einen jungen Menschen wie dich.


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RE: Die Frau im Osten

#63 von Weilheimer , 02.10.2011 09:55

Smithie schreibt hier sehr oft über Dinge, Begebenheiten und Menschen, wo er keine Erfahrung hat, aber eine Meinung. Das wird bei Frauen nicht viel anders sein.
Smithie, wenn man bestimmte Dinge lange Zeit nicht nutzt, werden sie unbrauchbar und fallen manchmal auch einfach ab.


 
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RE: Die Frau im Osten

#64 von Smithie23 , 02.10.2011 10:08

Zitat von peppe
Früher war das Kindergartenkram mit einer Scheidung keine finanz. einbussen für den Mann .Heute gebe ich Dir den Tipp Smithie23 lass die Finger von einer Hochzeit




Keine Sorge. Ich habe mittelfristig nicht vor, den Bund der Ehe einzugehen. Bin zwar jetzt 26, aber ich habe das Gefühl, dass ich noch viel erleben könnte und unternehmen könnte, was mir mit ner Familie nicht so möglich wäre.


Ich revidiere meine vorherige Aussage, da ich es nicht so gemeint habe, wenn jemand denkt, ich würde West-Frauen irgendwie über einen Kamm scheren und behaupten, sie wären auf die Kohle aus. Ich weiss aber, dass es heutzutage ein Problem ist, wenn Frauen am längeren Hebel sitzen, wenn es darum geht, dass der Vater sein Kind sehen will - besonders schwierig ist es ja, wenn man nicht verheiratet war - da hat der Kindsvater quasi noch weniger Rechte. Auch das Them Vaterschaftstest ist so eine Sache. Es heisst ja so schön: Eine Frau kann immer sicher sein, dass das Kind von ihr ist ! Normalerweise ist ein Vaterschaftstest nur möglich wenn die Frau zustimmt, bzw. der Richter es anordnet. Ein geheimer Vaterschaftstest wird ja wohl grundsätzlich nicht anerkannt - obwohl das Prozedere das Gleiche ist.

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RE: Die Frau im Osten

#65 von delta , 02.10.2011 10:56

Blödsinn...Heiraten kann er, nur soll er schauen das die Frau Arbeiten geht und keine Kinder bekommt.....


wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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RE: Die Frau im Osten

#66 von peppe , 02.10.2011 11:08

Delta selbst das ist Dumm bei Scheidung geht die hälfte von der Pensionskasse weg



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RE: Die Frau im Osten

#67 von Smithie23 , 02.10.2011 11:15

Wie gesagt, heiraten ist für mich vorerst keine Option. Ich sehe bei einigen Freunden und Bekannten, die nicht verheiratet sind, aber in ner Beziehung sind, wie sie sich teilweise verändern und ich sehe auf Arbeit bei vielen Kolleginnen wie versessen die aufs Heiraten und Kinder kriegen sind und man merkt, dass Manche wohl so ne Art Verlustangst haben und den Partner an sich binden wollen ... also so Dinge, wie nach 1 Jahr Beziehung gleich zusammenziehen und Kinder kriegen wollen ... mich schreckt sowas total ab, weil ich will "frei sein" und mit Kumpels um die Häuser ziehen und Urlaub machen, wo man einfach sinnlose, verrückte Dinge tun kann.

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RE: Die Frau im Osten

#68 von delta , 02.10.2011 11:16

Blödsinn Peppe...
deswegen schrieb ich ja....die Frau soll Mitarbeiten gehen und zwar so, das sie gutes Geld verdient....


wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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RE: Die Frau im Osten

#69 von schlummermutter , 23.08.2012 14:01

schade, das dieses thema schon solange her ist, ich hätte ne menge dazu sagen können. denn als es in der ehemaligen DDR bereits Ärztinnen, Direktorinnen und viele frauen gab, die in allen berufen mitmischten, da mußte die arbeitswillige frau im westen sich noch bei ihrem ehemann die genehmigung mit unterschrift unter einen arbeitsvertrag holen, denn ohne diese durfte sie nicht arbeiten gehen. z. B. wir waren selbständig, aber so richtig. wir konnten selbst denken und handeln und alles tun, was wir wollten. das wurde so richtig unterstützt. es gäbe ddazu noch viel zu sagen......


Bloß nicht aufgeben und nicht unterkriegen lassen.

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RE: Die Frau im Osten

#70 von Buhli , 23.08.2012 16:25

Schlummermutter, jetzt faengst Du aber an zu provozieren. Dazu wollen sicher ein paar User mehr wissen, bevor sie Dich ins stabueverseuchte Fach stecken. Mit NVA Poltniks wird es kaum in Verbindung zu bringen gehen. Oder doch? Erzaehl aber ruhig Deine Geschichte.


Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
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RE: Die Frau im Osten

#71 von Smithie23 , 23.08.2012 23:59

Zugegeben, ich wusste vor einigen Jahren nichtmal, dass man im Westen noch bis in die 70er den Mann um Erlaubnis fragen musste. So etwas ist mir total fremd, weil es für mich immer selbstverständlich war, dass Mutti und andere Frauen immer arbeiten waren. Heutzutage ist es besonders in den Neuen BL ganz normal, dass die Frau arbeitet - auch wenns nur Teilzeit ist, weil es 1.) wirtschaftlich notwendig ist und 2.) weil es für die Leute selbstverständlich ist zu arbeiten und etwas beizutragen. Unterhält man sich mit Kolleginnen und BekanntINNEN, dann merkt man, wie wichtig arbeiten ist. Viele definieren sich ja zum Teil auch über ihre Arbeit.

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RE: Die Frau im Osten

#72 von Hansrudi , 24.08.2012 09:11

Also eine Scheidung muß für den Mann und Vater nicht immer zum Nachteil ausgehen !

Man(n)/ Vater muß eben nur um die Kinder kämpfen , was zugegeben nicht einfach ist , aber es geht ! Ich habe es vor zehn Jahren durch und war / bin seitdem alleinerz. mit / trotz Schichtarbeit .

Aber viele Väter lassen sich ja einlullen , für den einfachsten Weg , damit sie ihre Ruhe vor Streß mit der Ex haben . Sie zahlen und sind froh wenn sie noch, gnädigerweise, den billigen Babysitter spielen dürfen , aller 14 Tage . Während die Ex mit den Kindern meist mehr Geld zur Verfügung hat als die `Urfamilie ` Nettoeinkommen hatte .

Auch ehe nun das geschrei losgeht , ich bekomme für meine Kinder auch keinen Unterhalt , aus dem UVG , sind sie längst raus , denn der endet ja nach max. sechs Jahren oder mit Vollendung des 12 . Lebensjahres .
Wo ich Unterstützung bekommen hatte , waren die Schulen die unbürokratisch einige Klassenfahrten übernommen hatten .
Nun sind die Kinder Lehrlinge und bekommen schon ihr eigenes ( Taschen-) geld , wovon sie Monatskarte, BU- Versicherung schon mal selber als feste Ausgaben haben .

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RE: Die Frau im Osten

#73 von Smithie23 , 24.08.2012 12:16

Ich glaube es wird eher die Ausnahme bleiben, dass Frauen Unterhalt für alleinerziehende Väter zahlen.

Mittlerweile ist diese ganze Geschlechterdiskussion endlich mal auf den Punkt gekommen, wo erkannt wird, dass heutzutage Männer das benachteiligte Geschlecht sind. Solange aber die ganze Gleichstellungs- und Gender-Mainstream-Sache von Kampfemanzen geleitet wird und es sich so gut wie keine Männer darunter finden, wird es ne Sackgasse bleiben.

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RE: Die Frau im Osten

#74 von Hansrudi , 24.08.2012 21:29

HALT !

Nicht Unterhalt für Väter/ Männer (Trennungsunterhalt , während des getrenntlebens ) , ich meinte den Kindesunterhalt !
Denn es sind beide Elternteile zur Unterhaltspflicht verdonnert . Der eine zum Barunterhalt und der ander zum Naturalunterhalt (meist der , wo die Kinder leben ) .

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RE: Die Frau im Osten

#75 von Buhli , 24.08.2012 22:06

Smithie, der Unterhaltspflicht für den Ex mußte meine gr. Schwester auch nachkommen, obwohl sie die Kinder im eigenen Haushalt mit Sorgerecht und Unterhaltspflicht des Vaters,hatte. Nur wenn der geringe Selbstbehalt dies verhindert, kommst Du drumherum. Ist ein Kind von mehreren aus dem Haus, wird es auch noch zur Kasse gebeten. War bei ihr der Fall. Er war nicht in der Lage den Barunterhalt für die Kinder aufzubringen. (Alkoholsucht) Somit wurde der Spies von der entzugsanstalt rumgedreht. Die Anstalt stellte jedes Jahr erneute Forderungen nach der Einkommensgröße von Exfrau, Kinder und seinen Eltern.


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