Ossi Forum - bundesweites Kontakt- und Unterhaltungsforum


RE: "Man ist sich die ganzen Jahren über fremd geblieben"

#16 von serraka , 27.03.2009 16:13

Ich würde gern wieder auf das ursprüngliche Thema zurückkommen, das Miteinander zwischen West- und Ostdeutschen. Ich persönlich erlebe es eher als Nebeneinander und denke, dass man darüber diskutieren sollte. Die unterschiedlichen Systeme haben unterschiedliche Erlebnisweisen zur Folge, die im Großen und Ganzen auch heute noch bestehen. Ansonsten gäbe es wohl kaum ein Forum wie dieses hier oder auch Stammtische für Leute aus den neuen Bundesländern oder ähnliches.

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RE: "Man ist sich die ganzen Jahren über fremd geblieben"

#17 von peppe , 27.03.2009 16:24

Zitat von serraka
Ich würde gern wieder auf das ursprüngliche Thema zurückkommen, das Miteinander zwischen West- und Ostdeutschen. Ich persönlich erlebe es eher als Nebeneinander und denke, dass man darüber diskutieren sollte. Die unterschiedlichen Systeme haben unterschiedliche Erlebnisweisen zur Folge, die im Großen und Ganzen auch heute noch bestehen. Ansonsten gäbe es wohl kaum ein Forum wie dieses hier oder auch Stammtische für Leute aus den neuen Bundesländern oder ähnliches.


Das braucht noch sicher 2Generationen bis man von ein Miteinander reden kann, wenn überhaupt! Man kann Völker mit verschiedenen Wurzeln nicht miteinander vermischen, das beste beispiel ist doch die EU! Schlicht weg ES GEHT NICHT!
Auch wir Ossis die Ausgewandert sind musst uns alle massiv anpassen an den Westen, da konnte keiner weiterfahren wie einst! Und in den Köpfen der Wessis werden wir immer die Ossis bleiben die ihn den Reichtum weggenommen haben und sind dadurch nicht beliebt!
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RE: "Man ist sich die ganzen Jahren über fremd geblieben"

#18 von vae victis , 27.03.2009 16:25

ist doch völlig logisch.
wir im westen haben daß problem ja nicht, sondern die leute, die ihre angestammte heimat verlassen haben aus vielerlei gründe,
aber der wichtigste grund ist wohl die arbeit.
wie ich schon sagte, im grunde genommen hab ich kein problem mit den Ossi-menschen , wohl eher andersrum, was verständlich
ist.......... aber man sollte kein drama drauss machen, weil sonst ändert sich nie was.


Ich bin das Abbild meines Gottes und folglich mache ich fehler so wie " Er ",
nur nicht so große.

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RE: "Man ist sich die ganzen Jahren über fremd geblieben"

#19 von kirschli ( gelöscht ) , 27.03.2009 19:34

Ich habe auch keine Probleme mit Wessi-Mensche,aller Dings zählt bei vielen mehr der Schein und die Oberflächlichkeit im miteinander. So bald mann den Kontakt etwas ausweiten möchte stößt mann gegen eine unsichtbare Wand.Diese Erfahrung mache ich immer wieder.


" wie dus machts ist egal-falsch ists alle mal"

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RE: "Man ist sich die ganzen Jahren über fremd geblieben"

#20 von peppe , 27.03.2009 19:48

@Kirschli..........dies ganz dick unterschreib!
Ich hatte mal ein erlebniss vor zirka 18Jahren; Wir hatten eine nette Ferienbekanntschaft unter Palmen mit Wessis gehabt. Die ganzen Ferien 14Tage lang hatte wir mega den Plausch abens bei eine Wein noch miteinander......in der 3Woche kamen wir auf das Thema ostdeutsche und ich nichts böses ahnent sagte das ich ja auch ein Ossi eigentlich sei.........von dem Abend hatt das Pärchen um uns einen Bogen gemacht !!
Was ich auch hier in der Schweiz merke; Wenn meine bessere hälfte nicht Schweizer Bürger wäre hätte ich nie und nimmer es soweit hier gebracht in keinerlei hinsicht!!! Dies ist Sicher wie das Ammen in der Kirche
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RE: "Man ist sich die ganzen Jahren über fremd geblieben"

#21 von herman , 28.03.2009 01:45

Es wird viel zu viel herumgejammert.

Ein Ossi ist nicht "ausgewandert" wenn er in Stuttgart seine Arbeit hat.

Jemand aus Bremen der nach Rhein-Main der Arbeit wegen gezogen ist käme wohl nie auf die Idee daß er "ausgewandert" wäre. Man muß eben flexibel sein insbesondere wenn man jünger ist muß man seinen Allerwertesten bewegen wenns keine wirtschaftliche Basis am angestammten Ort gibt.

Die jungen Frauen aus dem Beitrittsgebiet machen es vor.

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RE: "Man ist sich die ganzen Jahren über fremd geblieben"

#22 von kalteschnauze , 28.03.2009 07:26

das hat nichts mit rumjammern zu tun, wenn du einfach menthalithätsmässig nicht auf einer wellenlänge schwappst und du dadurch das gefühl hast, du fühlst dich in deiner neuen heimat, trotz arbeit, meist auch mehr geld nicht wohl, eben weil dich ausser als konsument oder als arbeitssklave keiner haben will, mit dir nix zu tun haben will.
wir haben das selber mal erlebt, wir wurden zu einer geburtstagsfeier geladen, da sass die ganze bucklige (west)verwandschaft der leute, wir waren quasi "eindringlinge" in die runde und wurden von manchen mit blicken angeschaut, so nach dem motto "was habt ihr hier zu suchen", das war schon ne betonwand im wohnzimmer, nach ner stunde sind wir aufgestanden und gegangen. da ich selber nicht so der typ der unbedingt zwei säcke voller freunde braucht, mein dasein auch allein geniessen kann, komme ich damit klar, mein mann schon weniger, der hat auch öfters schonmal die erfahrung machen dürfen, wo er "einheimische" quasi locker zu nen bier laden wollte, da plötzlich "eine wand hochging". wir haben lockere bekannte, einen na kann man schon als freund bezeichnen, aber keinen aus dem "osten".

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RE: "Man ist sich die ganzen Jahren über fremd geblieben"

#23 von serraka , 28.03.2009 09:43

Die Erfahrungen mit der sich aufbauenden Wand kenne ich auch, auch dass sich Kontakte zunächst positiv entwickelt haben und dann plötzlich als "zu nah" empfunden wurden. Ich bin des öfteren mit Westdeutschen über die bestehende Fremdheit ins Gespräch gekommen. Nach anfänglichem Erstaunen kamen einige Fragen und dann versandet das Gespräch. Kennt ihr das auch? Sollte man sich nicht eine Stimme verschaffen? Wie könnten wir erreichen, dass wir wahrgenommen werden?

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RE: "Man ist sich die ganzen Jahren über fremd geblieben"

#24 von kirschli ( gelöscht ) , 28.03.2009 12:54

Eine Möglichkeit ist dieses Forum. Wir hatten ja schon Anfragen von Schülern die einen Vortrag über die DDR hielten und die durch unsere Unterstützung wie ich weiß sehr gut angekommen sind .


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RE: "Man ist sich die ganzen Jahren über fremd geblieben"

#25 von Pamina , 28.03.2009 14:57

Genau Kirschli, mein lieber Element 213, dem ich die Verfassung der DDR, Alu-Chips, Pionierbluse und FDGB-Ausweis schickte, der hat ne fette ....1.... bekommen, da habe ich mich riesig gefreut, die Bluse durfte er seiner Lehrerin schenken, das fand ich toll, dass er da mit Originalen aus der DDR arbeiten mußte, denke ,dass der Hintergrund war, dass sie sich intensiver mit den Exoten auseinandersetzen sollten, fand ich aber voll gut und bin total stolz auf ihn.
Ein Hoch auf Element 213

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RE: "Man ist sich die ganzen Jahren über fremd geblieben"

#26 von vae victis , 28.03.2009 16:29

Zitat von kirschli
Ich habe auch keine Probleme mit Wessi-Mensche,aller Dings zählt bei vielen mehr der Schein und die Oberflächlichkeit im miteinander. So bald mann den Kontakt etwas ausweiten möchte stößt mann gegen eine unsichtbare Wand.Diese Erfahrung mache ich immer wieder.




Kirschli
es gibt viele gründe warum man sich nicht näher kommt, das muß nicht an der mentalität liegen.


die aussage, das sich eine bekanntschaft nur deswegen auflöst, weil sich der andere als Ossi outet
kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. aber ärsche gibt es überall.

allerdings hab ich in gewissen foren auch schon sprüche am kopf geschmissen gekriegt, nur weil ich
anderer meinung war., aber von einzelfällen laß ich mich nicht beeinflußen, ich hab da so meine
methode wenn mir jemand zu blöde kommt und vor allem auf diese art.


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RE: "Man ist sich die ganzen Jahren über fremd geblieben"

#27 von peppe , 28.03.2009 16:51

Zitat von herman
Es wird viel zu viel herumgejammert.

Ein Ossi ist nicht "ausgewandert" wenn er in Stuttgart seine Arbeit hat.

Jemand aus Bremen der nach Rhein-Main der Arbeit wegen gezogen ist käme wohl nie auf die Idee daß er "ausgewandert" wäre. Man muß eben flexibel sein insbesondere wenn man jünger ist muß man seinen Allerwertesten bewegen wenns keine wirtschaftliche Basis am angestammten Ort gibt.

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Herman, wenn ich die letzte Zeile lese werde ich das Gefühl nicht los du bist ein Fanatiker der EU, oder?! Hatt die EU nicht genug sch....angerichtet bis jetzt?! Sag mir in 3Sätzen was die EU positives für D gebracht hat!! Peppe ist ganz Ohr
Ps; Nicht zu ernst nehmen meine harten Worte, wäre aber echt spannent genau über dies mal zu diskutiern!!
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RE: "Man ist sich die ganzen Jahren über fremd geblieben"

#28 von peppe , 28.03.2009 16:53

Zitat von vae victis
Zitat von kirschli
Ich habe auch keine Probleme mit Wessi-Mensche,aller Dings zählt bei vielen mehr der Schein und die Oberflächlichkeit im miteinander. So bald mann den Kontakt etwas ausweiten möchte stößt mann gegen eine unsichtbare Wand.Diese Erfahrung mache ich immer wieder.




Kirschli
es gibt viele gründe warum man sich nicht näher kommt, das muß nicht an der mentalität liegen.


die aussage, das sich eine bekanntschaft nur deswegen auflöst, weil sich der andere als Ossi outet
kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. aber ärsche gibt es überall.

allerdings hab ich in gewissen foren auch schon sprüche am kopf geschmissen gekriegt, nur weil ich
anderer meinung war., aber von einzelfällen laß ich mich nicht beeinflußen, ich hab da so meine
methode wenn mir jemand zu blöde kommt und vor allem auf diese art.


V.v und dieser Löffel damals war noch ein hohes Tier bei der Polizei in Bayern!!!
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#29 von peppe , 28.03.2009 16:56

@Kalteschnauze.........ab wann ist für dich jemand ein Freund?!
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RE: "Man ist sich die ganzen Jahren über fremd geblieben"

#30 von vae victis , 28.03.2009 17:30



Mädel´s hört jetzt mal weg, jetzt laß ich mal die gute kinderstube weg.

Peppe
wenn dies so war, dann kümmere dich nicht um bullenscheiße.


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War in der DDR wirklich alles schlechter


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