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RE: Die Frau im Osten

#1 von kirschli ( gelöscht ) , 08.04.2009 20:52

Ich denke wir Frauen haben im Osten mehr getan als nur Kinder abgetrieben , wenn ich so daran denke wie wir unser Haus gebaut haben, Kalk selbst eingelöscht,in den Busch gezogen und Holz für das Dach und Parkett geschlagen, Steine abgeputzt ,Sand gesiebt, neben bei voll Arbeiten gegangen, Kinder geboren und erzogen ,nach Feierabend im Garten gewühlt und die Ernte in die Aufkaufstelle geschleppt um wieder Geld für den Hausbau zuhaben fast alles in Eigenleistung gemacht und mit nur 15.000 DDR-Mark Kredit gebaut,eigentlich heute nicht mehr vorstell- bar


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RE: Die Frau im Osten

#2 von Pamina , 08.04.2009 21:04

Huuuuuuuuuuuuu,zum Glück haben wir immer zur Miete gewohnt, so fleißig war ich nicht......

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RE: Die Frau im Osten

#3 von vae victis , 09.04.2009 08:06

bravo und meine hochachtung Kirchli , ich weis wie anstregend hausbau ist.
hab meine knochen auch dabei kaputt gemacht.

Paminchen muß ja auch nicht sein. jeder so wie er denkt.


Ich bin das Abbild meines Gottes und folglich mache ich fehler so wie " Er ",
nur nicht so große.

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RE: Die Frau im Osten

#4 von kirschli ( gelöscht ) , 09.04.2009 09:53

so etwas eigenes hat aber auch viele Vorteile, meine Kinder sind viel freier aufgewachsen,sie kennen noch Haustiere und Busch ,haben Buden aus Holz gebaut und darin das erste mal heimlich geraucht ,sie konnten im Sommer baden wenn sie wollten und allerlei Unfug treiben was in einer Mietwohnung nicht geht.


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RE: Die Frau im Osten

#5 von vae victis , 09.04.2009 16:45

ja, meine tochter hat ihre kindheit auch genossen und ist froh immer wieder in ihr
elternhaus zurück zu kommen.


Ich bin das Abbild meines Gottes und folglich mache ich fehler so wie " Er ",
nur nicht so große.

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RE: Die Frau im Osten

#6 von Pamina , 09.04.2009 17:02

Ja sicher habt ihr nicht Unrecht, aber ich denke, das ist wie auch mit den anderen Kulturen, wer nix anderes kennt, der ist auch so glücklich, wir sind 1965 in einen Plattenbau gezogen, ich fand das sooooooooooooooo toll, endlich genug zum Spielen, immer Stimmung überall, cool, in Schwedt haben wir wieder in der Platte gewohnt, also meine Kinder waren sehr glückliche ,fröhliche Kinder, hatten auch gleich einen riesigen Tobeplatz nebenan, war prima.
Als wir hierher zogen, da hat uns das Leben gefehlt, dachten, dass alle Leute nur in ihren Höhlen leben, jetzt ist es natürlich anders, aber an so ein Doppelhaus muß sich ein echter Uckermärker erst gewöhnen, ich fand das zuerst soooooooooooooooooooo einsam, jetzt möchte ich aber nicht mehr raus.

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RE: Die Frau im Osten

#7 von Ossilinchen , 09.04.2009 18:30

Da muss ich dir zustimmen, ich habe auch ewig in der Platte gewohnt.
Zu DDR-Zeiten gab es nix Schöneres, man traf sich Abends zu einem Pläuschchen auf der Wiese, grillte gemeinsam etc. und die Kinder waren zwar immer ganz schön dreckig, aber glücklich und gesund.

Nach der Wende habe ich zugesehen, dass ich aus der Platte raus kam.
Durch die günstigen Mieten zogen immer mehr Familien mit 7 und mehr Kinder in die 4-Zimmer-Wohnungen.
Der Krach war manchmal echt nervig.

Heute bin ich froh, wenn ich mich in den Garten setzen und einfach die Ruhe geniessen kann. Nach einem meist 12h-Tag brauch ich das einfach.

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RE: Die Frau im Osten

#8 von vae victis , 09.04.2009 19:06

Zitat von Pamina
Ja sicher habt ihr nicht Unrecht, aber ich denke, das ist wie auch mit den anderen Kulturen, wer nix anderes kennt, der ist auch so glücklich, wir sind 1965 in einen Plattenbau gezogen, ich fand das sooooooooooooooo toll, endlich genug zum Spielen, immer Stimmung überall, cool, in Schwedt haben wir wieder in der Platte gewohnt, also meine Kinder waren sehr glückliche ,fröhliche Kinder, hatten auch gleich einen riesigen Tobeplatz nebenan, war prima.
Als wir hierher zogen, da hat uns das Leben gefehlt, dachten, dass alle Leute nur in ihren Höhlen leben, jetzt ist es natürlich anders, aber an so ein Doppelhaus muß sich ein echter Uckermärker erst gewöhnen, ich fand das zuerst


soooooooooooooooooooo einsam, jetzt möchte ich aber nicht mehr raus.




wie, was
du bis eine " Uckermärkerin " da hoffe ich, das du keine änlichkeiten mit den laufendenden hosen anzug hast.


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RE: Die Frau im Osten

#9 von Ossilinchen , 09.04.2009 20:37

V.V. der laufende Hosenanzug war doch nur 'ne "(t)rollige Verarsche"

Pamina ist echt.

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RE: Die Frau im Osten

#10 von Pamina , 10.04.2009 00:14

v.v. keine Angst, wir sehen aus wie eineiige Zwillinge, sag bitte nicht, dass du sie häßlich findest, solche tollen Hosenanzüge habe ich zwar nicht, aber ich greife dann auf Jeans zurück, ist zwar nur ne Notlösung, vielleicht vererbt sie mir ja mal paar tolle Teile.

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RE: Die Frau im Osten

#11 von vae victis , 10.04.2009 09:29

oh Pamin-chen mir graust die vorstellung, das es sie dreimal gibt weil ein dubel kenne ich ja schon.
oder bist du das gar am ende.


da kann ich nur hoffen das Osse-line recht hat.


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RE: Die Frau im Osten

#12 von Banaus , 10.04.2009 21:32

Zitat von Pamina
... wir sehen aus wie eineiige Zwillinge, ...

Lieb Paminchen, da muß ich Dir aber widersprechen! Du kannst sagen, was Du willst, aber Du bist deutlich schöner als Frau M.!


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RE: Die Frau im Osten

#13 von Pamina , 11.04.2009 00:09

Jeppi Banaus, das war doch mal ein Ostergeschenk, menno du kannst aber echt Komplimente zur richtigen Zeit machen
Dann wünsche ich dir auch gleich tolle Ostertage, du lieber Osterhase

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RE: Die Frau im Osten

#14 von Pamina , 11.04.2009 00:13

Banaus, mein 1000. Beitrag war dir gewidmet, na da hatten wir doch beide was

v.v. sei nicht so anspruchsvoll, es gibt keine häßlichen Frauen, streng dich mal an ,du mußt nur genau hinschauen,unsere angi wird doch immer schöner

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RE: Die Frau im Osten

#15 von vae victis , 11.04.2009 07:20

da muß ich aber viel schnaps saufen, bevor ich die schön finde.

ich hoffe das der Banaus-e recht mit seiner behauptung
auch wenn er ein bisschen dick aufträgt , aber vielleicht mögen
das die mädels in eure ecke so.


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