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RE: Hat es überhaupt einen Sinn, sich noch zu erinnern?

#46 von vae victis , 09.05.2009 12:58

Zitat von joesachse
Danke WELLO, mir war eine solche ausführliche Antwort zu vvs Stammtischparolen zu aufwändig, da ich nicht davon ausgehe, dass er sich von dieser Art zu diskutieren abbringen lässt. Andererseits muss man auf auf solche Brauntöne im Forum reagieren.
Stimme Dir völlig zu.

Gruß
JoeSachse



oh joesachse
es wäre doch manchmal sehr gut, wenn man lesen könnte und zweitens verstehen,

oder ist es einfach nur oberflächlichkeit die dich dazu veführt meine beiträge richtig umzusetzen.
stark finde ich allerdings immer die aussage das wenn man nicht in deiner oder die eines " WELLO "
kerbe schlägt, gleich als stammstischbruder entlarvt wird, möglichst mit brauner einstellung.

würde ich hier so schnell mit den urteilen über DDR geflogenheiten vorgehen würde mir mit recht
übers maul gefahren, also wenn du etwas zu sagen hast, dann sag es , aber dann mit
alle wahrheiten und nicht immer nur das schlechte von jeweiligen teil.
ihr seht eure DDR geschichte ja auch von zwei seiten. bedenke jede münze hat zwei seiten, das dürfte
auch dir bekannt sein.
Wello hat vom krieg wenig mitbekommen genau so viel oder wenig wie ich. er ist kaum älter als ich, auch
habe ich keine braune vergangenheit, eher wohl eine zukunft mit hilfe von leute eines schlages " WELLO "
die immer glauben nur mit den finger auf andere zeigen zu müssen, aber sich nicht bewusst sind, das sie
mit ihren
gesellschaftlichen verhalten dies fördern. brauntöne werden von dehnen hochgehalten, die immer einen
blitzableiter für ihr politische versagen brauchen, weil sie dann einen schuldigen haben.
schaut man sich die linke gewalt an in Deutschland, ist sie nicht minder gefährlich für unsere gesellschaft,
verursacht durch die sattsame politik und wirtschaft kaste.
er soll mich doch mal überzeugen, warum ich jetzt CDU/CSU , SPD, FDP, oder gar die Grünen wählen soll.

ich habe mein beitrag an dieser gesellschaft im hohen massen geleistet wie viel millionen andere auch und
wie geht es mir heute.

ich bin auch kein glatzkopf-fan, aber ich weis wenigstens, warum es sie gibt.


übrigens:
ich plappere keine rechte parolen nach, ich kann immer noch selber denken, auch wenn du oder andere
dies nicht so sehen.


Ich bin das Abbild meines Gottes und folglich mache ich fehler so wie " Er ",
nur nicht so große.

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RE: Hat es überhaupt einen Sinn, sich noch zu erinnern?

#47 von lutzi , 12.05.2009 00:53

hallo an alle..!,

an was sollen wir uns denn erinnern...,an den grund aus dem foren wie dieses gegründet worden? an die geburt unserer kinder? an den knüppeleinsatz der kampftruppen zum 40. jahrestag in karl-marx-stadt? an fussballspiele "schacht aue"gegen chemnitz? oder an grosse ereignisse der weltgeschichte oder an vieles andere mehr...?
ich bin schon lange genug hier dabei und leider sind es viele leute der ersten tage nicht mehr..,sie werden wissen warum. und wenn hier beiträge gelöscht werden(obwohl ich sie schon gern lesen würde-,dann wird das wohl seine gründe haben.
viele erinnern sich an dinge die man(n) als bürger der ddr gut gefunden hat,manche wiedersprechen das war wirtschaftlich ne katastrophe...,viele loben das jetzige wirtschaftssysthem und ich sag das iss ne zumutung.
errinern wir uns an die weltwirtschaftskriese erkennen wir gleichheiten zu heute und werden hoffentlich nicht wieder in die gleichen fehler verfallen-tun es aber teilweise schon wieder mit unseren hochgelobten konjunkturpaketen. die sozialdemokratie hat sich ja schon geteilt-hatten wir auch schon mal,doch geschichte wiederholt sich ja eigentlich nicht-sollte man denken,also sollten sich unsere herschaften in berlin mal erinnern wie alles begann....,nach dem autobahnbau war jedenfalls deutschland auch ziemlich verschuldet....-grins. ich käme auch nicht auf die idee die von meinem vorschreiber erwähnten parteien zu wählen(mal abgesehen von den grünen)-denn die versprechen uns ja eine million neuer stellen(green new deal) und dazu die linken,die versprechen gleich zwei davon- sollen die doch ne koalition die nächsten vier jahre machen..-drei millionen neue arbeitsplätze..,haben die eigentlich gesagt wie die bezahlt werden sollen-lassen wir uns überaschen-
aber iss ja auch egal-ich erinner mich jedenfalls gern..-an die geburt meines sohnes

grüssle vom lutzi

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RE: Hat es überhaupt einen Sinn, sich noch zu erinnern?

#48 von vae victis , 12.05.2009 08:29

Lutzi
was nicht ist, kann noch werden.
aber mal im ernst, mich würde es nicht wundern wenn dies wieder geschehen würde was wir glaubten hinter
uns zu haben. zu viele dinge stehen im lande auf den kopf und einer muß sie wieder auf die füsse stellen.
wollen wir hoffen das es die vernuft ist und nicht die gewalt. aber die zeiten stehen eben nicht gut dafür und
so brauchen wir uns nicht wundern was vor sich geht.
ich wundere mich schon lange nicht mehr.
es gab eine zeit im lande des aufbruchs und alle haben ihr schärflein dazu beigetragen und haben Deutschland
aufgebaut bis die gier und der größenwahn im lande einsetzte.
vielen scheint es einfach zu gut gegangen zu sein und sie wurden übermütig. nach den motto alles ist möglich,
nur sie haben übersehen das auch alles nach unten möglich ist und nicht nur nach oben.
dafür bekamen und bekommen viele jetzt ihre rechnung und das jammern ist groß.

ein sprichwort sagt
" sparst du in der zeit, so hast du in der Not "


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RE: Hat es überhaupt einen Sinn, sich noch zu erinnern?

#49 von lutzi , 14.05.2009 00:33

hallo allen...,

ich hatte schon einmal die hoffnung das nicht alles aber vieleicht einiges besser wird in diesem unserem lande vor..-sagen wir fast genau elf jahren nach sechzehn jahren kohl(die wir zum glück nicht alle mitmachen mussten )kam da einer daher der sich cheffe der deutschen sozialdemokratie nannte und schröder hiess,wir hatten fünf millionen arbeitslose(schon vergessen?) und waren ziemlich am arsch-soziale unruhen wurden befürchtet(lt. verfassungsschutz)--was kam waren die harz-gesetze und alle waren dagegen und es gingen sogar einige auf die strasse(nur leider berichtete keiner davon..."macht der medien?"-gleichgeschaltet?) und wieder würde vor sozialen unruhen gewarnt(wieder lt. verfassungschutz)und es entstanden arbeitsplätze, nur leider keine regulären sondern die moderne sklaverei mit namen zeitarbeit wurde zum grossen gewinner, mindestlöhne werden seit jahren abgeschmettert und damit das soziale niveau eines ganzen volkes gesenkt,denn wenn die untersten löhne nicht reichen zum leben warum sollen dann kleine und mittlere einkommen steigen(renten demzufolge auch nicht)....,und heute les ich wahlplakate eben jener partei(die ja immer noch mit an der macht ist) dumpinglöhne würden cdu wählen-da fällt mir nüscht mehr ein, ich würde mich auch über nix wundern was dieses jahr noch so passiert,ob links- oder rechts gewählt wird oder wieviel ob die merkel an der macht bleibt oder mit wem aber eine partei ist so überflüssig wie noch nie in der deutschen geschichte und das sage ich als ihr bis dato treuer wähler..-die s.p,d.--weil ich mich erinnere

euer lutzi

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RE: Hat es überhaupt einen Sinn, sich noch zu erinnern?

#50 von herman , 14.05.2009 07:29

Kanzler Schröder hat die Reißleine gezogen.

Damit der Sozialstaat finanzierbar bleibt mußte auch mehr gefordert werden. Es ist doch kein Geheimnis daß ein zunehmend größerer Anteil der Bevölkerung deswegen von Sozialgeldern lebt, weil er mit Arbeitstätigkeit am Monatsende nicht mehr in der Tasche hätte.

Ex-Senator Sarrazin hat kürzlich gefordert, daß Kinderkriegen nicht durch Sozialleistungen lukrativ gemacht wird. Das Sozialsystem müsse so geändert werden daß man bei Vollalimentierung durch den Staat "durch Kinder seinen Lebensstandard nicht verbessern kann".

In vielen ländlichen Gebieten im Beitrittsgebiet lebt die ehemalig in LPG 's beschäftigte Bevölkerung flächendeckend von Hartz IV. Sie blicken aus ihrem Fenster und schauen auf "ihre" Felder wo fleißige Polen hunderte von Kilometern zur Arbeitsaufnahme hergekommen sind und die Arbeit verrichten die sie vorher gemacht haben für weniger als Hartz IV.

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RE: Hat es überhaupt einen Sinn, sich noch zu erinnern?

#51 von DeutschLehrer , 14.05.2009 08:17

@lutzi,
ich stimme Dir voll zu, was die SPD betrifft. Seit Schröder ist diese Partei unwählbar geworden ! Nicht umsonst nannte man Schröder ja Genosse der Bosse.

@herman
Dein vielzitierter Sarrazin, weiß der überhaupt noch, wovon er spricht ? Ständig wird gejammert, es gäbe zu wenig Kinder in Deutschland - wenn dann jemand paar Kinder hat, ist's auch wieder nicht Recht !
Da ich persönlich paar Cousins habe, die früher in der LPG waren und die ich um ihr Einkommen beneidete, wundert mich Deine Aussage "... die Arbeit verrichten die sie vorher gemacht haben für weniger als Hartz IV". Bekommst Du soviel von dem neuen Geld, dessen Namen ich wegen seines Namensgebers gar nicht so in den Mund nehmen möchte, was Du aber typischerweise immer noch mit diesem Manne verknüpfst oder woher kommen Deine "Kenntnisse" ?

Gruß DL

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RE: Hat es überhaupt einen Sinn, sich noch zu erinnern?

#52 von vae victis , 14.05.2009 09:03

Zitat von herman
Kanzler Schröder hat die Reißleine gezogen.

Damit der Sozialstaat finanzierbar bleibt mußte auch mehr gefordert werden. Es ist doch kein Geheimnis daß ein zunehmend größerer Anteil der Bevölkerung deswegen von Sozialgeldern lebt, weil er mit Arbeitstätigkeit am Monatsende nicht mehr in der Tasche hätte.

Ex-Senator Sarrazin hat kürzlich gefordert, daß Kinderkriegen nicht durch Sozialleistungen lukrativ gemacht wird. Das Sozialsystem müsse so geändert werden daß man bei Vollalimentierung durch den Staat "durch Kinder seinen Lebensstandard nicht verbessern kann".

In vielen ländlichen Gebieten im Beitrittsgebiet lebt die ehemalig in LPG 's beschäftigte Bevölkerung flächendeckend von Hartz IV. Sie blicken aus ihrem Fenster und schauen auf "ihre" Felder wo fleißige Polen hunderte von Kilometern zur Arbeitsaufnahme hergekommen sind und die Arbeit verrichten die sie vorher gemacht haben für weniger als Hartz IV.



von nicht´s , kommt nicht´s sagt der " Bayer "
im übertragenen sinne ist der staat selber schuld, weil er auf diese art den bürger abhänig gemacht hat.
unersättlich in steuernahmen und vieles mehr und alles regeln wollen, hat er den bürger entmündigt in vielerei hinsicht.
seine unermeßliche gier an alles mitverdienen zu wollen und es dann gönnerhaft ans volk (und an das heer
von zuwandern die davon kunde haben das manna es vom Deutschen himmel regnet ) , zu verteilen.
aber mlliarden die von volk erwirtschaftet werden, verschwinden auf nimmer wiedersehen in schatullen von banken unnd
pleite gegangene firmen. ebenfalls verschwinden auf dies art andere milliarden von summen für andere staaten die kuruppt sind
und derer staatvertreter wiederum ihr volk unterdrücken.
unser staat ist durch und durch kurumpiert , spezelwirtschaft wo man hinschaut. man muß nur das ganze richtig verkaufen
und das dämliche volk wird es schlucken müssen.


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RE: Hat es überhaupt einen Sinn, sich noch zu erinnern?

#53 von lutzi , 16.05.2009 00:30

hallo allen,

sarrazin..,das war doch der der gefordert hat um heizkosten zu sparen soll mann(und frau) kuscheln und sich einen pulli überziehen...
und ich weiss nicht-aber wir haben eine sohn von 14 monaten-ich kann nicht grad behaupten das wir durch die "vollalimentierung" reich geworden sind
und leider muss ich sagen das ich nen milchbauern kenne der bei ich glaube jetzt nicht mal mehr vier euro stundenlohn leider auch von harz vier lebt und wenn die reissleine niedriglöhne sind dann können wir uns ja in fölge der kriese noch auf einiges einstellen und im übrigen kommt auch der pole nicht mehr gerne nach deutschland zum arbeiten..-weil der nämlich hier nix mehr verdienen kann,der fährt lieber nach holland oder auf die insel(vor der kriese)

das wars mal kurz vom lutzi

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RE: Hat es überhaupt einen Sinn, sich noch zu erinnern?

#54 von mutterheimat , 16.05.2009 01:02

Nun will ich mich, diesbezüglich, nach einer kräftigen Pause, wieder mal zu Wort melden. Da das Thema unsere geliebten ausländischen Mitbürger unmittelbar mit der Erinnerung (siehe Überschrift) zusammenhängt und daraus resultierend auch verknüpfbar ist, kann man doch etwas feststellen.

Rest des Artikels gelöscht wegen:
- Rassistischen Beleidungen
- Pauschalen Beleidigungen von Bevölkerungsgruppen und Institutionen
- Weil es nicht zum Thema gehört

JoeSachse

 
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RE: Hat es überhaupt einen Sinn, sich noch zu erinnern?

#55 von Wega , 16.05.2009 04:27

Zitat von mutterheimat
Nun will ich mich, diesbezüglich, nach einer kräftigen Pause, wieder mal zu Wort melden. Da das Thema unsere geliebten ausländischen Mitbürger unmittelbar mit der Erinnerung (siehe Überschrift) zusammenhängt und daraus resultierend auch verknüpfbar ist, kann man doch etwas feststellen.

Rest des Artikels gelöscht wegen:
- Rassistischen Beleidungen
- Pauschalen Beleidigungen von Bevölkerungsgruppen und Institutionen
- Weil es nicht zum Thema gehört

JoeSachse



@ mutterheimat. Kannste das mal "übersetzen"!

Anmerkung von JoeSachse: Aber bitte sachlich uns ohne pauschalen Beleidigungen!!

 
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RE: Hat es überhaupt einen Sinn, sich noch zu erinnern?

#56 von mutterheimat , 16.05.2009 12:24

Schade @ Wega, daß du es nicht verstanden hast, verstehen willst, oder verstehen kannst. Viele, viele können es verstehen. Der DeutschLehrer hilft dir ganz bestimmt dabei, das zu verstehen. Sollte irgendwann einmal, ein gut gezieltes Messer in dir einschlagen, dann hast du es verstanden. Garantiert!!!

 
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RE: Hat es überhaupt einen Sinn, sich noch zu erinnern?

#57 von herman , 16.05.2009 13:41

Zitat von DeutschLehrer
@lutzi,
ich stimme Dir voll zu, was die SPD betrifft. Seit Schröder ist diese Partei unwählbar geworden ! Nicht umsonst nannte man Schröder ja Genosse der Bosse.

@herman
Dein vielzitierter Sarrazin, weiß der überhaupt noch, wovon er spricht ? Ständig wird gejammert, es gäbe zu wenig Kinder in Deutschland - wenn dann jemand paar Kinder hat, ist\'s auch wieder nicht Recht !
Da ich persönlich paar Cousins habe, die früher in der LPG waren und die ich um ihr Einkommen beneidete, wundert mich Deine Aussage "... die Arbeit verrichten die sie vorher gemacht haben für weniger als Hartz IV". Bekommst Du soviel von dem neuen Geld, dessen Namen ich wegen seines Namensgebers gar nicht so in den Mund nehmen möchte, was Du aber typischerweise immer noch mit diesem Manne verknüpfst oder woher kommen Deine "Kenntnisse" ?

Gruß DL


Ich denke mal die fleißigen Polen werden nicht viel mehr als Hartz IV bekommen. Sonst wären ja auch Deutsche bei der Spargelernte. Letztere bleiben dann lieber zuhause und leben von Sozialgeldern. Die Polen hatten eben nicht das Glück auf westdeutsches Niveau hochtransferiert worden zu sein.

Aber mit dem Einkommen der LPG-Beschäftigten hast du Recht. Da habe mich vielleicht undeutlich ausgedrückt.

Die großen Geldvermögen im SED-Staat (alles ist relativ) sind vor allem durch "individuelle Nebenproduktion" in der Landwirtschaft sowie durch Wochenend- und Feierabendarbeit der Handwerker für private Bauherren entstanden. Und daß die freischaffenden Feierabendshandwerker Freitag Mittag 'Freitag ab 1 ist meins' den VEBs den Rücken kehrten und dann erstmal richtig loslegten während sie sich die Woche über beim VEB ausgeruht haben soll es wohl auch gegeben haben.

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RE: Hat es überhaupt einen Sinn, sich noch zu erinnern?

#58 von DeutschLehrer , 16.05.2009 14:01

@herman
lutzi hatte Recht, die "fleißigen Polen" findest Du kaum noch auf deutschen Feldern. Und dass die Mehrheit unserer Forumsmitglieder im Westen schafft, zeigt deutlich, dass der Osten, entgegen Deinen Behauptungen, doch nicht das Glück hatte "auf westdeutsches Niveau hochtransferiert worden zu sein."
Es arbeiten mittlerweile viel mehr Deutsche in Polen und Tschechien, als Polen oder Tschechen hier.

Und was das Andere betrifft, habe ich langsam das Gefühl, dass Du, falls Du wirklich die DDR je gekannt hast, einen anderen Staat als ich erlebt hast.

Gruß DL

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RE: Hat es überhaupt einen Sinn, sich noch zu erinnern?

#59 von Björn , 16.05.2009 14:20

Auf den westdeutschen Spargel-, Erdbeer- und Kohlfeldern sieht man noch weniger oder gar keine Einheimischen mehr (herman, kann dir gerne Kontakte dahin vermitteln)! Also liegt es wohl doch nicht am "faulen Ossi"!
Im übrigen erhielten wir damals mehr Leistungslohn in unserer LPG, als mehrere Dutzend von Bauern in den aBl zahlen wollten! Ich hatte Anfang der '90 nach der BW-Zeit Lohnangebote von 900-1500 DM/netto im Monat (bei mind. 230 Stunden/Monat)! Also nichts mit den erzählten Märchen von 3000DM/Netto!


BJ

 
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RE: Hat es überhaupt einen Sinn, sich noch zu erinnern?

#60 von herman , 16.05.2009 14:47

Zitat von DeutschLehrer


Und was das Andere betrifft, habe ich langsam das Gefühl, dass Du, falls Du wirklich die DDR je gekannt hast, einen anderen Staat als ich erlebt hast.

Gruß DL


Vielleicht hier noch was aus Unserer Republik. Denn deine Märchendarstellungen sind schon bald Realsatire.

Bekanntlich stands ja mit der Arbeitsmoral nicht zum Besten. Denn warum auch sollte man sich irgendwie anstrengen. Geld gabs sowieso nicht mehr und der Beamtenstatus war in der Republik auch gesichert.
Was dazu führte daß die Genossen überlegten und sie kamen auf die Idee das in Ostzeiten - wie sollte es anders sein- devote Stänkerblättchen Eulenspiegel zu beauftragen doch mal etwas gegen die sinkende Arbeitsmoral zu tun.

Arbeitsbegginn 7.00 Uhr war hier das Thema und dazu die Usuancen in Unserer Republik dargestellt. Im Originaltext wird noch kommentiert: Dem (das ist einer der schon an der Arbeitsstelle ist) werden wir es auch noch beibringen.

Viel Vergnügen beim Berachten, vielleicht finde ich das Original noch, das ist viel beeindruckender.

http://www.ddr-comics.de/eule.htm

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Kleine Wiedervereinigung auf der Ostsee 1989


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