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RE: Stasi

#16 von queeny , 23.05.2009 13:04

Ich bin selbst über vieles im Zweifel, Schlawine. Meine, Deine und die folgenden Generationen hatte nichts mit dem Dritten Reich zu tun. Trotzdem hängt uns weltweit dieser Ruf "DEUTSCH=NAZI" an.

Du hast Dich über diese Nazizeit belesen. Die Masse macht das aber nicht, sondern bezieht ihre Informationen in der Hauptsache aus dem Fernsehen. Gelegentlich mag auch die "BILD" ins Spiel kommen. Ich sehe nun mal das Fernsehen sehr kritisch. Es zeigt wahre Tatsachen, setzt dann anderes an diese Tatsachen, so das ein anderes Bild in der Erinnerung hängen bleibt. Es wird einfach bewußt (Unbewußt?) Psychologie angewendet. So wie bei bestimmten Suggestivwerbungen. Blödes Beispiel jetzt, aber so funktioniert das.

Ich hörte auch gelegentlich, dass in der Tschechoslowakei der Deutsche nicht gelitten war. Mir selbst ist das nicht passiert. Aus Erzählungen meiner Oma und meiner Mutter weiß ich, sie lebten ja in Mlada Boleslav, dass die Deutschen in die Tschechei ohne Probleme einmarschieren konnten. Da war kein Widerstand vorhanden. So war es auch in einigen anderen Ländern Europas. Davon spricht man allerdings nicht in diesen Ländern. Ist ja auch peinlich, die eigene Feigheit zuzugeben.

Ich persönlich habe nichts dagegen, dass alte Menschen aus ihrer Kindheit, Jugend, vom Krieg, vom Soldatensein erzählen. Jeder Mensch hat seine Erinnerungen. So ist es auch mit dem Leben in der DDR. Gefiel dem DDR-Bürger beispeilsweise sein Mitgliedsein bei den Pionieren, in der FDJ, der Wehrertüchtigung usw. so soll er ruhig darüber erzählen. Das ist ja jedem unbenommen. Nur das Glorifizieren des 3. Reiches oder des Sozialismus östlicher Prägung ist das, was unsäglich bedrückt. Ich selbst bin sehr für den Sozialismus. Aber nicht für den, der in der DDR praktiziert wurde. Das will ich nun nicht noch mal alles hier niederschreiben, denn es steht in vielfältiger Form hier im Forum.

Die Staatssicherheitsaktivitäten sind nun einmal ein dunkles Kapitel der DDR-Geschichte. Ich will das nicht verharmlosen. Gerade in den letzten Wochen kommen im Fernsehen laufend Dokumentationen über diese Zeit, den Mauerbau, die Mauertoten.

Für die Menschen, die nicht dort lebten, entsteht das Bild, dass der DDR-Bürger entweder ein Stasi-Mensch war oder seine Nachbarn bespitzelte. Ein völlig falscher Eindruck. Die Masse der DDR-Bürger war normal, ging jeden Tag arbeiten, hatte ein Familenleben und pflegte in der Regel seine außerfamiliären Kontakte in der Nachbarschaft und zu Freunden. Gegenseitige Hilfe war angesagt und natürlich geselliges Beisammensein. Am 1. Mai und am Tag der Republik gingen die meisten Leute zur Demo, weil sie nicht auffallen wollten. Sie waren angepasst, wie auch heute noch die Masse der Menschen in ganz Deutschland.

Wahrheit ist ein philospophischer Begriff. Für mich hat dieser Begriff viele Facetten. Andere sehen es anders. Über diesen Begriff wird viel gestritten. Was war alles wahr im 3. Reich, was war wahr an der DDR und was ist heute wahr?

Wer mag das alles genau wissen? Mit offenen Augen durch die Welt gehen, genau lesen, hinterfragen, den eigenen Nachkommen von der Vergangenheit erzählen, sich gegen Unrecht wehren und vieles mehr macht unsere MENSCHLICHKEIT aus.

Wegen der Verschiedenheit des menschlichen Denkens wird dieses Dilemma der unterverschiedenen Ansichten nicht beseitigt werden können. Leider.

queeny


Wenn Ihr Eure Augen nicht braucht um zu sehen, werdet Ihr Sie brauchen um zu weinen.

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RE: Stasi

#17 von Kehrwoche , 23.05.2009 13:08

Für Alle, die 20 Jahre nach der Wende eine kleine Auffrischung ihres geschichtlichen Wissensstandes bedürfen, sei folgende Seite empfohlen: http://www.stasiopfer.com/index.htm ,
bzw. die dort enthaltene Link-Sammlung: http://www.stasiopfer.com/link1.html

Hier ein kleiner Auszug:

Die von der SED- Nomenklatura verursachten SCHÄDEN:

- Errichtung einer Diktatur und Verweigerung der Demokratie für die Bevölkerung;
- mitverantwortlich für die 40 Jahre Teilung Deutschlands;
- Verweigerung freier demokratischer Wahlen;
- Eingrenzung von 17 Millionen Menschen;
- Schießbefehl und Ermordung hunderter Menschen;
- verantwortlich für über 4 Millionen Flüchtlinge;
- verbrecherische Eigentumsentziehungen;
- Schikanöse Einmauerung von zwei Millionen Westberlinern;
- militärischer Einmarsch in ein Nachbarland; ...

- Verweigerung der Freizügigkeit;
- Verhinderung der Meinungsfreiheit;
- Verwehren des Streik- und Demonstrationsrechtes;
- Negieren der Pressefreiheit;
- parteiabhängiges Recht und ideologisiertes politisches Strafrecht;
- ständige Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen;
- 390.000 politische Häftlinge ; davon 190.000 Tote ;
- lebens- und gesundheitsgefährdender menschenunwürdiger Strafvollzug;
- offene und versteckte Zwangsarbeit;
- Ausweisungen und Zwangsumsiedlungen;
- Kommunikationsbehinderung der Menschen;
- Eingrenzung des Konsumangebotes der Menschen;
- Verweigerung des Tarifrechtes für die Arbeitnehmer;

- einseitige ideologische Ausrichtung des gesamten öffentlichen Lebens;
- ideologische Indoktrinierung des Bildungswesens;
- Erziehung der Jugend zum Haß und zum militärischen Einsatz;
- Vergewaltigung der Freiheit von Lehre und Forschung;
- Indoktrinierung von Kunst und Literatur;
- vielfältige Geschichtsfälschung;
- Überwachung der Bevölkerung durch ein Geheimdienstsystem;
- Beeinträchtigung der freien wirtschaftlichen Entfaltung;
- Erpressung zum Wohlverhalten durch Prämien und Vergünstigungen;
- ständige Verletzung der menschlichen Würde zur Erhaltung des Regimes;
- Gewährung erheblicher Privilegien an die Nomenklatura zu Lasten der Bevölkerung;

- schleichende Zerstörung aller wirtschaftlichen Bereiche;
- rücksichtslose Ausbeutung des Bodens zu Lasten von Mensch und Natur;
- gewaltige Umweltschäden durch Verschmutzung von Wasser, Luft und Erde;
- Verkommenlassen des Straßen- und Schienennetzes;
- Lädierung aller Stadtbilder durch Vernachlässigung der Altbausubstanz;
- miserabler Wohnungsbau;
- zurückgebliebene Technologie;
- Vernachlässigung des Gesundheitswesens und der sozialen Einrichtungen.“

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGfM) ergänzte diesen Schreckenskatalog sogar noch: Neben der „planmäßigen Hasserziehung in allen Bildungseinrichtungen“ nannte sie

- den obligatorischen Wehrkundeunterricht und vormilitärische Ausbildung der Jugendlichen;
- Verpflichtung aller Geistesschaffenden - die Richter vorrangig eingeschlossen - zur
Parteilichkeit;
- den allgegenwärtigen Staatssicherheitsdienst;
- die Begünstigung des internationalen Terrorismus;
- den intrasystematischen Terror durch hohe Freiheitsstrafen;
- Folter und unmenschliche Haftbedingungen;
- Zwangsadoptionen;
- Zwangsmitgliedschaft in paramilitärischen Kampfgruppen;
- ca. 1.000 rechtswidrige Tötungen an Mauer und innerdeutscher Grenze;
- Hinrichtungen „aus erzieherischen Gründen“;
- Morde, die als Selbstmorde oder Unfälle getarnt wurden.


Ich selbst halte übrigens - wie Daneel - den Begriff "SED-Gesindel" für falsch und würde ihn viel lieber austauschen mit "SED-Verbrecher".

Gruß Kehrwoche


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RE: Stasi

#18 von queeny , 23.05.2009 13:16

Berichtigung

Statt "unterverschiedenen" muss es heißen "unterschiedlichen" !!


Man, Kehrwoche! Jetzt hast Du doch H...... glatt eine Vorlage gegeben. Hast allerdings recht. Politik kann daraus lernen. Kann! Muss nicht.

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RE: Stasi

#19 von Schlawine , 23.05.2009 13:17



Für die Menschen, die nicht dort lebten, entsteht das Bild, dass der DDR-Bürger entweder ein Stasi-Mensch war oder seine Nachbarn bespitzelte. Ein völlig falscher Eindruck. Die Masse der DDR-Bürger war normal, ging jeden Tag arbeiten, hatte ein Familenleben und pflegte in der Regel seine außerfamiliären Kontakte in der Nachbarschaft und zu Freunden. Gegenseitige Hilfe war angesagt und natürlich geselliges Beisammensein. Am 1. Mai und am Tag der Republik gingen die meisten Leute zur Demo, weil sie nicht auffallen wollten. Sie waren angepasst, wie auch heute noch die Masse der Menschen in ganz Deutschland.
--------

Ich weiß Queeny und es ist schade, dass es so viele Vorurteile gibt. Aber da hilft nur die Erinnerungen immer wieder zu erzählen ohne negatives zu beschönigen. Da sind die meisten Wessis eben im Nachteil. Sie kennen das eine System nur aus den Medien und haben es nicht selbst erlebt.
Als meine Freunde mitbekamen dass ich meinen Urlaub immer in der DDR verbrachte wurde ich oft gefragt ob ich mich nicht mies fühle, wenn ich den armen Leuten im Osten das Essen weg esse. Sie wussten es nicht besser und hörten dann sehr interessiert meinen Erzählungen zu. Meine Oma war sehr aufgeschlossen und gastfreundlich und so durfte mich die ein oder andere Freundin dann auch mal begleiten um sich eine eigene Meinung zu bilden aber viele hatten die Möglichkeit eben nicht und manch einer wollte das sicher auch nicht.
Ich halte übrigens auch die Idee des Sozialismus für die beste Idee aber leider bin ich auch der Überzeugung dass es sich nicht verwirklichen läßt. Dafür sind wir Menschen zu habgierig, egoistisch und machtbesessen.


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RE: Stasi

#20 von Schlawine , 23.05.2009 13:22

Danke Kehrwoche

Genau das meine ich: Man muss beim Namen nennen dürfen was nicht richtig war ohne gleich als "Klassenfeind" da zu stehen.

Ich befürchte nur dass gleich wieder das Geschreibsel los geht, dass es ja heute auch nicht besser ist


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RE: Stasi

#21 von queeny , 23.05.2009 13:25

Dem ist nun nichts mehr hinzuzufügen, Schlawine.

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RE: Stasi

#22 von Buhli , 23.05.2009 14:35

Schlawine, heute ist es nicht besser, sondern anders. Das Niveau hat sich geändert. Ich hab es erst letztes Jahr erleben dürfen. Ich hab an die REAL-Centrale ne Beschwerde geschickt. Irgendwann rief mich ein Machthaber dieser Firma an. Er gab doch glattweg zum Besten, daß wir in einem Land in dem Meinungsfreiheit herrscht, leben. Anschließend kamen ein paar interessante Worte zu mir, wie: " Sie sollten sich Ihre Beschwerde noch mal überlegen, denn man sieht sich zwei mal im Leben." Mit dieser "Argumentation" hat er die Meinungsfreiheit ja ad absurdum geführt. Auf politscher Ebene kannst Du plappern was Du willst, solange es keine Machtposition in Frage stellt oder gar bedroht. Aus diesem Satz dürftest Du auch die Grenzen der Meinungsfreiheit lesen können. Nur gar keine Meinungsfreiheit gibt es mehr auf der Ebene, die mit Geld oder dem Arbeitsplatz zu tun hat. Wie oft haben wir innerhalb des Betriebes bei Versammlungen den Meistern oder gar dem Chef selbst seine Untaten an den Kopf gehauen. Diese Sachen waren zu meist mit Fakten belegt. Heute hör ich immer nur : "Ich halte die Klappe, weil ich meinen Arbeitsplatz behalten will." "Ich will nicht erkannt werden, weil ich Represalien fürchten muß." Diese Aussagen zeugen von richtig aggressivem Diktat, nur eben auf ner anderen Ebene.



Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
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RE: Stasi

#23 von Schlawine , 23.05.2009 15:31

Stimmt, Buhli. Solches Verhalten habe ich auch oft erlebt und so sehr ich die Beweggründe mancher Leute verstehen kann halte ich es dennoch für falsch den Mund zu halten.
Selbst in der kleinen Station in der ich arbeite wird viel hinter dem Rücken der Chefin geschimpft. Bei Dienstbesprechungen herrscht dann allerdings das große Schweigen vor. Das ist falsch und so ändert man nichts.
Ich sage leider immer wenn mir was nicht passt und da nicht jeder damit umgehen kann hat mich dieses Verhalten schon mal den Arbeitsplatz gekostet. Einen Arbeitsplatz an dem meine Meinung nicht gefragt ist sondern nur angepasstes Arbeiten will ich allerdings auch nicht haben. Ich weiß, das ist leicht gesagt. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich wenn ich richtig sauer bin über die Folgen nicht nachdenke. Ich muss es dann raus lassen damit es mir besser geht
Viele Arbeitgeber müssen wohl lernen umzudenken. Ein unzufriedener Arbeiter kann keine gute Leistung bringen und wird bei nächster Gelegenheit den Arbeitsplatz wechseln. Wer kann besser beurteilen was in einem Betrieb falsch läuft als die Menschen die dort arbeiten ? Schade, dass das so viele Führungskräfte noch nicht verstanden haben.


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RE: Stasi

#24 von Kehrwoche , 23.05.2009 15:54

Heute ist es nicht nur anders, da hast Du völlig Recht Buhli, sondern auch besser!
Das jedenfalls hast Du mit Deinem Vergleich, der eigentlich keiner ist, deutlich gemacht.
Wenn die einen über die Stasi und ihre Verbrechen reden und die anderen mit innerbetrieblichen Duckmäusertum gegenargumentieren, könnte man an dieser Stelle schon die Diskussion für erfolgreich beendet erklären.
Duckmäusertum ist nämlich genau das, wovon Du sprichst. Denn wenn alle genügend Arsch in der Hose hätten und ihre Meinung offen sagen würden, bräuchte sich auch niemand vor "Repressalien" zu fürchten.


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RE: Stasi

#25 von herman , 24.05.2009 09:54

Zitat von Kehrwoche
Heute ist es nicht nur anders, da hast Du völlig Recht Buhli, sondern auch besser!
Das jedenfalls hast Du mit Deinem Vergleich, der eigentlich keiner ist, deutlich gemacht.
Wenn die einen über die Stasi und ihre Verbrechen reden und die anderen mit innerbetrieblichen Duckmäusertum gegenargumentieren, könnte man an dieser Stelle schon die Diskussion für erfolgreich beendet erklären.
Duckmäusertum ist nämlich genau das, wovon Du sprichst. Denn wenn alle genügend Arsch in der Hose hätten und ihre Meinung offen sagen würden, bräuchte sich auch niemand vor "Repressalien" zu fürchten.


In einer Diktatur ist es immer eine Gratwanderung und jeder muß für sich selbst entscheiden auch mit Rücksicht auf Familie und Umfeld wie weit er gehen kann. Daß dieses Kalkül nicht zuletzt auch bei der SED-Diktatur dazu führte daß sie wenigstens mit Einsatz eines Spitzelheeres im Inneren und mörderischen Zuständen an der Zonengrenze das System stablilisieren konnte ist eine unvermeidbare Wirkung die man dann wohl hinnehmen muß. Es sind nicht alle Menschen als Märtyrer geboren und die Menschen haben auch ein Recht nicht Märtyrer zu sein.

Deswegen sind etwa die Vorhaltungen der Diktatur-Partei der Frau Merkel gegenüber, sie habe doch auch als FDJ_Mädchen mitgemischt nur als dreist und unverschämt zu bezeichnen.

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RE: Stasi

#26 von vae victis , 24.05.2009 09:59

queeny-maus
sag, weißt du mehr als der rest der menschheit oder
hab ich das verschlafen.
siehe dein Zitat:


Geschickt werden Menschen durch so eine Berichterstattung manipuliert. Da interessiert es dann nicht mehr, dass durch den dritten Weltkrieg allein in Russland etwa 37 Millionen Menschen den Tod fanden. Millionen verhungerten in russischen Städten. Alles die Schuld der Deutschen. Hier mal ein Link über einen der deutschen Naziverbrecher: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/juni41/186378/

Zitat ende:

eigentlich bring es recht wenig über alte zeiten zu reden beziehungsweise immer die vergangene kriege und greuel zu debatieren, weil offensichtlich
die jenige die, die welt regieren nichts daraus gelernt haben. nach wie vor geht es nicht um die masse der erdbevölkerung, sondern um das
privileg einzelner geldgieriger und machthaber dieser welt, der rest der menschheit hat zu folgen.


Ich bin das Abbild meines Gottes und folglich mache ich fehler so wie " Er ",
nur nicht so große.

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RE: Stasi

#27 von queeny , 24.05.2009 10:14

Ich verstehe nicht so genau was Du willst, V. V.! Beziehst Du Dich auf die 37 Millionen? Diese Zahl habe ich aus dem Politikforum. Ebenso den Link. Also was willst Du genau mit Deinem Beitrag sagen? Man sollte den Mantel des Schweigens über diese Zeit legen? Dieser Meinung bin ich nicht.

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RE: Stasi

#28 von vae victis , 24.05.2009 10:28

queeny
gemach, gemach
ich wollte nur wissen, wann der "dritte weltkrieg " staat gefunden hat. den du hier beschrieben hast.

nimm es mit humor.


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RE: Stasi

#29 von Kehrwoche , 24.05.2009 11:03

Zurück zum Thema:
Natürlich wird nicht jeder als Märtyrer geboren, daß kann ich sehr wohl verstehen. Wenn mir aber bspw. mein Kollege ewig die Ohren volltrötet, wir sollten doch endlich einen Betriebsrat gründen, um der Willkür des Chefs Einhalt zu gebieten..., und dann, als es auf ihn ankam, einen Rückzieher macht mit der Bemerkung, ich solle doch lieber zu den alleinerziehenden Frauen gehen, die hätten es nötiger..., dann ist das für mich Duckmäusertum auf heutigem Niveau und steht in keinem Zusammenhang mit den möglichen Repressalien von damals. Oder?


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RE: Stasi

#30 von vae victis , 24.05.2009 11:29

ja
die helden sterben immer mehr aus.

aber mal spaß beiseite, die gewertkschaften haben systematisch jahr für
jahr alle ihre erungenschaften wieder zurück an die arbeitgeber abgegeben,
weil ihre gewerkschaftsführer sich haben kaufen lassen für urlaubsflüge nach
Brasilien um sich an Braune schönheiten zu verköstigen.
auf diese oder änliche arten wurde die gewerkschaften und somit ihre mitglieder
kalt gestellt.


wie ich bereits schon sagte, es muß mit eisenen besen ausgekehrt werden und das
gilt für die wirtschaft und die politik und ihre dünkel.


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