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Postzensur und Telefonüberwachung

#1 von bummi , 15.06.2009 22:09

weil das thema gelegentlich die köpfe erhitzt und
manche stränge damit geschlossen werden, habe ich für
die besonders gerechten menschen einen artikel
gefunden, der die staatssicherheit betrifft:

http://www.glasdemokratie.to/2009/06/15/...r-fruheren-brd/

damit; natürlich wieder mal zu spät, wie üblich in diesen kreisen,
tauchen ein paar leichen auf, die gewaltig riechen.
zumindest riecht es nach entschuldigung.
die nächsten zwanzig jahre werden da schon spannender.

kh


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RE: Postzensur und Telefonüberwachung

#2 von kirschli ( gelöscht ) , 15.06.2009 22:11

die richtigen Leichen werden wohl nie auftauchen,oder wir werden es nicht mehr erleben wenn doch


Wanderin zwischen zwei Welten http://www.youtube.com/watch?v=ztQYImOwY...laynext_from=PL

knuddel

kirschli

RE: Postzensur und Telefonüberwachung

#3 von peppe , 15.06.2009 22:21

Ja Bummi, leider ist es so das es dies immer gegeben hat in der Geschichte und es auch immer geben wird in Zukunft! Heisst ja nicht umsonst; erst die braune dann die roten und heutzutag die schwarzen Sockenträger.......... Jeder versucht halt auf seiner Art und Weise "Mit den A... an die Wand zu kommen" mal ganz brutal gesagt!!!! Ich hätte es nie können!!!! Aber was dein Thema betrifft ; Dazu sage ich nur" MAN TRIFFT SICH IMMER ZWEIMAL IM LEBEN !!!
Peppe
Ps: Die "Stasi"die es heute gibt und die in zukunft auf uns zukommt ist ein dickerbrocken das kannst du mir glauben!!! Was ist den für dich der Betriebsrat in D?! Für mich ist es die Stasi in öffentlicher Form!!!!!



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RE: Postzensur und Telefonüberwachung

#4 von bummi , 15.06.2009 23:14

wie du weißt, @peppe, meide ich firmen mit
betriebsrat. weil die spd unsere halbe familie
auf dem gewissen hat und diese räte der spd ziemlich
nahe stehen....nicht nur in deutschland.
mir liegen übersichtliche strukturen, wie das manifest.
der ordner mit den beweisen, das kapital, ist schon eher
schwere kost für mich proleten:-)))ich hoffe doch, daß ich
es bald auswendig kann:-))huaaa.

für dein genanntes beispiel hat brecht gesorgt.
mit der mutter courage.
in der essenz dieser lebensnahen andeutung hat brecht
jene angesprochen, die glauben, sie kämen immer weg und
niemand bemerkt es.

für die zukunft wage ich mich nicht allzuweit aus dem
fenster; bin ich doch der meinung, das ich in meinem
leben noch ein heidiwitzka sehen darf.

kh



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RE: Postzensur und Telefonüberwachung

#5 von herman , 15.06.2009 23:15

Zitat von bummi
weil das thema gelegentlich die köpfe erhitzt und
manche stränge damit geschlossen werden, habe ich für
die besonders gerechten menschen einen artikel
gefunden, der die staatssicherheit betrifft:

http://www.glasdemokratie.to/2009/06/15/...r-fruheren-brd/

damit; natürlich wieder mal zu spät, wie üblich in diesen kreisen,
tauchen ein paar leichen auf, die gewaltig riechen.
zumindest riecht es nach entschuldigung.
die nächsten zwanzig jahre werden da schon spannender.

kh


Dümmliche Stimmungsmache.

Worum geht es wenn man dem Artikel auf den Grund geht?

Keineswegs um Überwachung von Privatpost wie im SED-Staat üblich. (Der Film "Das Leben der Anderen" zeigte den Einsatz von Legionen von Aufdampf-Schnüffelern)

Die Stasi lancierte über VEB's das Versenden von Massenpropaganda und die junge bundesdeutsche Demokratie mußte sich gegen das Gewühle wehren.

Da es offenbar in den VEBs ohnehin nicht soviel zu tun gab wurden ganze Betriebe angewiesen auch als "privat" lanciere Propaganda zu verschicken.

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RE: Postzensur und Telefonüberwachung

#6 von Björn , 16.06.2009 06:30

Der herman war in den VEB's wieder live dabei und spricht mal wieder aus eigener Erfahrung, so wie er bestimmt auch in den "verbotenen" Spielmannszügen trotzdem gespielt hat!!
Wer soll dir das alles nur glauben??


BJ

 
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RE: Postzensur und Telefonüberwachung

#7 von herman , 16.06.2009 07:12

Man braucht nicht dabei gewesen zu sein. Es hätte in diesem Falle gereicht die Propaganda unseres Ost-Kneipiers etwas kritisch zu lesen. Dann hätte man den wahren Sachverhalt auch herausbekommen.

Denn gerade in der Anfangszeit führte der Lügen-Staat (Ulbricht:Es muß alles demokratisch aussehen) wahre Feixtänze auf und übergoß die junge demokratische Republik mit einem Schwall aus Lüge und Dreck.

So gabs zum Beispiel den "Deutsche Freiheitssender 904" als "Untergrundsender" der von aufrechten Westgenossen an geheimem Standort in der Bundesrepublik betrieben wurde, so jedenfalls die Propaganda-Lüge. Sogar ein Pfeifton wurde mit beigemischt der einen Weststörsender vorgaukelte. In Wirklichkeit saß die Redaktion in Ostberlin, und ausgestrahlt wurde das Programm nebst Pfeifton vom Sender Burg bei Magdeburg.

Und daß es in Unserer Republik nur eine zugelassene Jugendorganisation, die FDJ gegeben hat und deswegen sogar die Pfadfinder verboten waren würde nur ein dummer uneinsichtiger Ossi bestreiten und so etwas ist der liebe Björn ja nicht.


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RE: Postzensur und Telefonüberwachung

#8 von peppe , 16.06.2009 19:11

schaut euch das mal an http://www.mdr.de/mediathek/ google street news da kommt auf uns noch was zu
Peppe



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RE: Postzensur und Telefonüberwachung

#9 von Minimal , 16.06.2009 21:02

In Antwort auf:

Dümmliche Stimmungsmache.

Worum geht es wenn man dem Artikel auf den Grund geht?

Keineswegs um Überwachung von Privatpost wie im SED-Staat üblich. (Der Film "Das Leben der Anderen" zeigte den Einsatz von Legionen von Aufdampf-Schnüffelern)

Die Stasi lancierte über VEB's das Versenden von Massenpropaganda und die junge bundesdeutsche Demokratie mußte sich gegen das Gewühle wehren.

Da es offenbar in den VEBs ohnehin nicht soviel zu tun gab wurden ganze Betriebe angewiesen auch als "privat" lanciere Propaganda zu verschicken.


Sehr wohl wird bereits seit Ewigkeiten maschinell auch "Privatpost" durchleuchtet, Mr. "Sudelede reloaded"

http://de.wikipedia.org/wiki/Echelon

Ob das nun der "Waffenbruder" macht, oder die Bundesrepublik selber ist irrelevant.

Alle anderen bekannt gewordenen Schnüffelexzesse kann man als Sahnehäubchen oben drauf setzen. Auf jeden Fall ist die Quantität der Ausspähungen heute weitaus höher, als das was du dem früheren "Spitzelheer der DDR" unterstellst, weil es heute nämlich flächendeckend computirisiert stattfindet.

Dagegen wirkt die Spitzelei in der DDR als Dilettantentum. Und wenn ich mir den aktuellen SPIEGEL Titel der Print Ausgabe durchlese, dann bestätigt das mein Bild, daß die Mächtigen das Volk momentan kaum fürchten müssen. Da wachsen isolierte, verängstigte, unpolitische Sklaven nach. Da sind wohl wir Ossis gefragt :-)



 
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RE: Postzensur und Telefonüberwachung

#10 von herman , 16.06.2009 23:28

Deine Einlassungen sind neben der Sache liegend.

Natürlich war das Spitzelheer im SED-Staat wegen der Mangelsituation eines wenig produktiven Niedriglohnlandes gewissen technischen und materiellen Beschränkungen unterworfen, diese Tugend war daher der Mangel an Gelegenhheit.

Gemessen an den Resourcen des SED-Staats war der Aufwand für Spitzelei und Überwachung seinerzeit weltmeisterlich.

Jeder Reisende der Interzonenstrecken kann bestätigen daß schon der Besitz eines "Funktelefons" die staatlichen Spitzel in Schweißausbrüche versetzte und ich mag garnicht daran denken wie der SED-Staat ausgesehen hätte, hätte er auf die technischen Möglichkeiten von heute zurückgreifen können.


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RE: Postzensur und Telefonüberwachung

#11 von bummi , 17.06.2009 01:00

ich kenne filme, zum beispiel auf der seite von ron paul,
wo allein der besitz einer kleinen halbvollen flasche "sprite"
dreschorgien ohne gleichen verursachten.
http://ronpaul.blog.de/2009/04/28/land-of-the-free-6024721/
es lohnt sich schon auch mal, die freiheit der anderen links
zu registrieren.
dazu die seltsame auffassung von versammlungsfreiheit;
z.b von der anderen seite der verbecherdiktatur in nordkorea:
http://bronsteyn.wordpress.com/

kh


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hier gibt es ein interview mit herrn hörst


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