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Futter für herman

#1 von DeutschLehrer , 26.06.2009 16:01

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RE: Futter für herman

#2 von bummi , 26.06.2009 16:46

@dl,
da paßt die netnews von heute voll.

pöse ddr:
http://kinder-alarm.blogspot.com/2009/06...desrettung.html

http://www.jungewelt.de/2009/06-26/032.php
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=771736

das land und seine macher ist so kaputt wie der rest
der bande.

kh

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RE: Futter für herman

#3 von herman , 26.06.2009 21:39

Ist doch mein Reden.

Man hätte Unseren Freunden die Republik ruhig lassen und eine Staatsbürgerschaft "DDRärisch" einführen sollen. Und zwar alles lassen wie es 1989 sich darbot. Die Wirtschaft, die Landwirtschaft, die Straßen, die Häuser, die Währung und die Spitzel.



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RE: Futter für herman

#4 von DeutschLehrer , 26.06.2009 21:51

@herman,
wer ist "Man" ?

Gruß DL


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RE: Futter für herman

#5 von bummi , 26.06.2009 22:06

als erstes sollten die ddr - bürger vom gutbelesenen, sauklugen
rest der republik die 98% reparationen zurückfordern und
ihr enteignetes, für eine-dm-rückerstattetes, kriegsverbechervermögen.
unsere großeltern haben ihre familienangehörigen an eben
diese verloren.
ganz kleinmäulig werden wir eingestehen, daß wir zusammen mit
den unbelesenenen, den ersten krieg immer noch mit zahlen.
ein bauer würde von taugenichten reden, die für
ihre unfähigen schwimmübungen den rahm bevorzugen, um
noch luft für ihren großgewachsenen mund zu bekommen.
übrigens: der mund ist ein hohlkörper.

kh



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RE: Futter für herman

#6 von herman , 26.06.2009 22:27

Zitat von DeutschLehrer
@herman,
wer ist "Man" ?

Gruß DL


Zum Beispiel Neugenosse Lafontaine. Noch am 18. Dezember 1989, als Millionen Ossis doch tatsächlich "Einig Vaterland" einforderten, meinte er, auf die Einheit der Nation angesprochen: "Welch ein historischer Schwachsinn!". Tatsächlich hatten breite Kreise aus der SPD Angst vor den wirtschaftlichen Folgen. Landauf, landab erklärten SPD-Politiker, daß die Bundesbürger im Zuge der deutschen Einheit nicht überfordert werden dürften.


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RE: Futter für herman

#7 von Weilheimer , 26.06.2009 22:36

herman, wenn ich alle deine Forenbeiträge so lese, stellt sich für mich die Frage, ob die den Deutschen aus den neuen Bundesländern wohlgesonnen bist, wenn nicht, dann wärst du irgendwie im falschen Forum, oder?




 
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RE: Futter für herman

#8 von herman , 26.06.2009 22:48

Weilheimer, ich weiß nicht wie die Hauptlinie hier im Forum ist.
Der Herr Ingenieur brachte einen Link als "Futter für Herman" aus dem hervorgeht die Ossis wollen ihre DDR zurück. Für diese Leute hätte ich keine Problem damit wenn man ihnen ihre DDR gelassen hätte.

Eine großzügige Besuchsschein-Regelung wäre sicherlichh denkbar gewesen. Hier hätte man vielleicht Besucherbüros einrichten können wo ja in der DDR gute Erfahrungen vorliegen. Und Dauernörgler Bummi wäre auch glücklich.


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RE: Futter für herman

#9 von bummi , 26.06.2009 23:52

ich verzichte gern auf schuldscheine dieser republik.

kh

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RE: Futter für herman

#10 von Björn , 27.06.2009 08:14

Zitat von Weilheimer
herman, wenn ich alle deine Forenbeiträge so lese, stellt sich für mich die Frage, ob die den Deutschen aus den neuen Bundesländern wohlgesonnen bist, wenn nicht, dann wärst du irgendwie im falschen Forum, oder?

Was er von den "Ossis" hält, beweist er ja seit einem halben Jahr schon hier!! In seinen Augen bzw. Aussagen sind es alles Jammerossis, Verblendete, Ewiggestrige..... usw. usw.!!!
Ich vermute, Herman ist vereinsamt und mit seinem eigenen Leben völlig unzufrieden ;-)


BJ

 
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RE: Futter für herman

#11 von falke56 , 27.06.2009 10:32

Ich persönlich kann die Eröffnung dieses Threads nur begrüßen.Dachte schon das er gleich wieder gelöscht wird da es ja hieß : "Man soll den Troll nicht herausfordern".
Aber Argumenten in Form von hochgeladenen Websites (ala herman) sollte man in gleicher Form begegnen.Vor allem deswegen weil die andere Seite der Medaille allzugern totgeschwiegen wird.
Das hat auch nichts mit "Ewig Gestrigen"zu tun oder "Übertriebene Nostalgie",sondern es spiegelt das Ergebnis von "20 Jahren Deutscher Einheit"wieder.
Tatsache ist und bleibt das der östliche Teil Deutschlands nach der angeblichen "Wiedervereinigung" entmündigt wurde.Und dazu tragen auch solche User wie "herman"bei.

MfG falke


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RE: Futter für herman

#12 von bummi , 27.06.2009 10:47

nicht nur entmündigt, @falke.
nach dem jetzigen erkenntnisstand, beraubt.
alle, durch den krieg von besatzungsmächten
enteignete objekte und ländereien sind, nicht selten,
für eine mark, zu jenen zurückgekommen, die sie
durch mittäterschaft verloren.
ich erspare mir, die 2800, teilweise namhaften
firmen, zu nennen. zu ihnen zählen übrigens jene,
die schon wieder, analog zu 1929, mit einem (volks-)geldregen
beglückt werden. natürlich auf die gleiche art.
gespart wird wieder wie 29.
an harztern, kranken, sozusagen an der erpressungsmasse
der industrie.
dieses system ist durch und durch krank.
wem zwanzig jahre überzeugungsarbeit nicht reichen,
der tut mir, aufrichtig gesagt, leid.

ich kann nur jedem raten, der deutschland und seine bürger liebt,
dringend etwas zu unternehmen. es ist höchste zeit!
die blender, jene substanz, die es in den zwanzigern
des letzten jahrhunderts taten, haben ihre hüllen abermals
fallen lassen. wer da noch an irgendwelche zwischenwege glaubt,
kann auch einem papst hinterherrennen.

kh









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RE: Futter für herman

#13 von herman , 27.06.2009 11:03

Man fragt sich ja wie denn der Verkauf der VEB Wirtschaft nur Verluste eingebracht hat. Die Treuhand die dazu schon vom letzten Zettelfalt-Regierungschef Modrow eingerichtet wurde hinterließ einen Berg von Schulden.

Der Grund liegt nicht darin daß die bei den Ossis sehr beliebten dunklen Hintermänner tätig waren, der Grund ist ganz einfach:

Die VEB Wirtschaft war - cum grano salis - unverkäuflich. Sie wurde angeboten wie sauer Bier. Das heruntergewirtschaftete Land hatte nur Schutt im Angebot.

Kein vernünftiger Mensch wird bestreiten daß in Zeiten solcher Umbrüche auch Ganoven ihre Schäfchen ins Trockene gebracht haben, auch die edlen Ossis von der SED haben viel Geld auf die Seite geschafft. Ein ehemaliger SED-OberRichter aus Ostberlin, von seinen Opfern als "Schakal" bezeichnet hat in dem Sumpf mitgewirtschaftet und bleibt bis heute verschwunden.

Und mit welchem Aluchip-Geldregen aus Unserer Republik die "2800 teilweise namhaften Firmen" beglückt wurden wird uns Bummi sicherlich noch verraten. Nach meiner Erinnerung wurde das Alugeld in Autotürgriffe umgeschmolzen und das Ostpapiergeld in einem Schacht im Harz vergraben. Die Ossis, ohne die Brüder und Schwestern arm wie eine Kirchenmaus bekamen als Begrüßungsgeld den Wert eines gut ausgestatteten Porsches. Damit hat man ihre eigentlichen verfallenen Rentenansprüche hochgerechnet, ihr wertloses Geld "umgetauscht" und den Schutt weggeräumt.

Aus alter Anhänglichkeit war ich kurz nach der Wende mal in einem Dorf bei Cottbus nahe dem Spreewald unterwegs, man hätte eigentlich einen Trecker gebraucht denn normale Straßen gabs da nicht. Bedrückende Ruinenlandschaft selbst auf dem Lande, häßliche LPG Katen als Wirtschaftsgebäude, die einstige Bürgerlichkeit von schönen Backsteinhäusern aus der Vorkriegszeit dahin, man konnte es bei den Ruinen nur noch erahnen. Ich kanns nur wiederholen weil es die reine Wahrheit ist, der Nachlaß des SED-Staats war ein Berg von Schutt.


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RE: Futter für herman

#14 von bummi , 27.06.2009 11:27

1945 fuhren die sowjets mit ihrem, durch deutsche firmen
gestohlenem eigentum, zurück in die restlos zerstörte, ausgeplünderte heimat.

die ddr bot vielen, durch "teutsche landsmannen" verursachten landverlust,
eine neue heimat nebst einem erträglichen auskommen. wir reden von
den vertriebenen der ostgebiete, die nicht mal der ami, freund
und helfer, wollte. wenn ich zum vergleich heutige bauern anschaue...

eine, ihnen unbekannte zeitung, veröffentlichte die namen aller
dieser firmen. als ddr- bürger wüßten sie das.
im "verbündeten" bereich durften die firmen dann neu beginnen;
mit dem, durch us-armeen, gesicherten vermögen nebst lizenzen.
so wurde z.b. aus emw - bmw. sie fahren bmw?
dann kann ich mir gut vorstellen, was sie von ihren eltern halten.

kh












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RE: Futter für herman

#15 von herman , 27.06.2009 12:07

Zitat von bummi


die ddr bot vielen, durch "teutsche landsmannen" verursachten landverlust,
eine neue heimat nebst einem erträglichen auskommen. wir reden von
den vertriebenen der ostgebiete, die nicht mal der ami, freund
und helfer, wollte. wenn ich zum vergleich heutige bauern anschaue...




Du redest Käse.

"Die ddr bot vielen", naja. Viele haben eher gesehen daß sie weiter westwärts kamen, denn das was die ddr bot lud nicht zum Verweilen ein. Nicht nur weil es materiell nicht besonders interessant war, da war es im Westen in jener Zeit auch nicht. Der allgegenwärtige kommunistische Bevormundung behagte damals schon vielen nicht.

Deshalb hatte Kanzler Adenauer mit den Russen die Freilassung der Kriegsgefangenen nach "Deutschland" verhandelt.

Warum war eigentlich kein führender Politiker der Ostzone mit dem Thema bei den Russen?

Eigentlich wäre es ja komisch daß soviele Flüchtlinge ihr Heil in der alten Bundesrepublik gesucht haben wo es noch nichtmal eine gemeinsame Grenze zu den ehemalig deutschen Ostgebieten gab und alle durch die Zone mußten. Es gab einen Vertriebenenausweis mit kleinen Vergünstigungen. Es gab ein Lastenausgleichsgesetz, natürlich kann ein Land nicht die Verluste wirklich ersetzen, aber die alte Bundesrepublik tat was sie konnte. Und niemand wurde gemaßregelt wenn er die Wahrheit sagte, daß er ein Vertriebener ist. In der Zone war das verboten, Vertriebene durften da nur "Umsiedler" heißen.

In der alten Bundesrepublik wurden Millionen Vertriebene aufgenommen. Sie war sich ihrer Verpflichtung bewußt diejenigen zu unterstützen, die durch den verbrecherischen Krieg ihre Heimat verloren haben.



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der fefe macht in einem artikel vom 29.06....
wer etwas über gemachte umstürze


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