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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#31 von queeny , 17.08.2009 13:25

Das sehe ich auch so, Schlawine. Eigentlich wohnen Trolle in Norwegen und auf Island. Das die aber auch immer zu uns auswandern! Tsss.

queeny


Wenn Ihr Eure Augen nicht braucht um zu sehen, werdet Ihr Sie brauchen um zu weinen.

Jean-Paul Sartre

 
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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#32 von Björn , 17.08.2009 20:12

Zitat von alexa
Der Björn hier ist der oberknaller....es Lebe die DDr wa.

Was dümmeres ist dir wohl gerade nicht eingefallen Wohl wieder mal ein altes Mitglied (auch Troll genannt) mit neuem Nick


BJ

 
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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#33 von DeutschLehrer , 17.08.2009 20:44

Zitat von alexa
so jemanden wie ihnen würde ich nicht einmal die den kleinen Finger reichen.

Erinnert mich eher an eine 14-jährige Schülerin.

Gruß DL

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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#34 von Björn , 17.08.2009 20:48

Zumindest kam keine Antwort, obwohl bis ebend noch anwesend Das kennen wir doch irgendwie mehrfach


BJ

 
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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#35 von mathias , 17.08.2009 20:56

Was war hier nochmal der Sinn des Treads?
Trollwiese?


Spürst du es in dir? Wie uns das Leben erfüllt mit Glück? Wir alle sind hier zu leben unser Geschick. Sing ein Lied! Vergiss die Sorgen, wenn ein Tag zu Ende ist! Komm vertrau auf morgen, weil das Leben es uns verspricht!

Es war einmal..das Leben

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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#36 von Björn , 18.08.2009 21:40

Ich vermute mal, hier liegt die Ursache: ich glaube nämlich, ich bin hier wohl jemandem bestimmtes auf die "Füße getreten" Zumindest klingelt seit gestern Abend auf einmal mein Handy sehr oft mit unterdrückter Nummer und dann wird gleich weggedrückt! Habe jetzt erst mal meine Handy-Email-Adresse im Profil gelöscht! Aber ärgern kann man mich mit so einem Kinderkram trotzdem nicht
So, jetzt weiter hier mit Thementreue


BJ

 
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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#37 von Daneel , 19.08.2009 11:45

Zitat von DeutschLehrer
Ich zumindest habe nicht hinter jeder Hausecke nach einem Stasi-Spitzel Ausschau halten müssen, wie uns das heute mancher erzählen will.



Die kamen doch nie alleine, und wenn immer derselbe Lada an derselben Stelle wartet, dann fällt das auch ohne ausspähen irgendwann auf. Übrigens musstest du nicht explizit mit dem Staat anlegen, reichte schon, wenn du jemanden kanntest, in der "falschen" Brigade gearbeitet hattest, jemand aus der Familie schon rüber gemacht hatte, und und und... Wer das ein ganzes Leben lang vermeiden konnte, musste schon fast ein Eremit sein, aber das wäre dann auch verdächtig gewesen.

In der BRD ist aber auch ähnliches vorgefallen, dass du zur falschen Zeit am falschen Ort warst und somit in der Zukunft zumindestens auf der schwarzen Liste standest, was man dann meist mitbekam wenn man einen Job im öffentlichen Dienst haben wollte.

Natürlich ist beides nicht vergleichbar, da die Kostenfrage und somit auch die Effizienz einen höheren Stellenwert bei Verfassungs- und Staatsschutz haben, als bei der Stasi, deswegen versucht man es eher an die Kontrolle der Infrastrukturknotenpunkte. (Zensur im Internet mit Begründung der Kinderpornografie, da Schäubles Terroristenbekämpfung nicht gezogen hatte; Erweiterung der Datenerfassung der Bürger wegen Terrorismus mit biometrischen Pässen; Kfz-Nummernscanning zum Abgleich mit Fahndungslisten, Abhörgesetz [bekannt als der große Lauschangriff], Vorratsdatenspeicherung) .

Letztlich ist die Gemeinsamkeit, dass beide Staaten [sic!] sich vor ihrem Volk schützen wollen.


Ich will ans Meer zurück, ein letzter Blick
Spüren, wie der Wind mir Flügel gibt
Ich will ans Meer zurück, dort wo das Glück
Mich endlich wieder in die Arme nimmt

 
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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#38 von DeutschLehrer , 19.08.2009 12:00

Zitat von Daneel
Die kamen doch nie alleine, und wenn immer derselbe Lada an derselben Stelle wartet, dann fällt das auch ohne ausspähen irgendwann auf. Übrigens musstest du nicht explizit mit dem Staat anlegen, reichte schon, wenn du jemanden kanntest, in der "falschen" Brigade gearbeitet hattest, jemand aus der Familie schon rüber gemacht hatte, und und und... Wer das ein ganzes Leben lang vermeiden konnte, musste schon fast ein Eremit sein, aber das wäre dann auch verdächtig gewesen.

Da scheinst Du ja bedeutend mehr Erfahrungen als ich zu haben !

Gruß DL

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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#39 von joesachse , 19.08.2009 13:21

Zitat von Daneel

.... Übrigens musstest du nicht explizit mit dem Staat anlegen, reichte schon, wenn du jemanden kanntest, in der "falschen" Brigade gearbeitet hattest, jemand aus der Familie schon rüber gemacht hatte, und und und... Wer das ein ganzes Leben lang vermeiden konnte, musste schon fast ein Eremit sein, aber das wäre dann auch verdächtig gewesen.



Das habe ich auch mal gedacht, bis ich meine Stasi-Akten angefordert habe. Diese waren dann erstaunlich dürftig, hatte da deutlich mehr erwartet, auch aus persönlichen Erfahrungen heraus. Vielen Bekannten ging es ähnlich, auch wenn es gelegentlich Überraschungen gab.

Grüße
JoeSachse


Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. (Goethe)

 
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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#40 von BautznerSenf , 19.08.2009 13:42

Hallo!

Na, nachdem was ich so hoerte, reichte es aus, wenn Du oder jemand aus Deiner Familie "in der richtigen Branche" gearbeitet haben:
Wer Polizist (Waffentraeger!), Pilot (potentieller "5-Minuten-Fluechtling") oder dergleichen war, wurde natuerlich ueberwacht - und mit ihm die Familie. Wie sonst ist es zu erklaeren, dass ein "Reise-Kader" eben diese West-Reise-Berechtigung mit jenem Tag verlor, da der Sohn in ein Cockpit stieg?

Sicher hat auch die Bundeswehr ihre Piloten ueberprueft, dass da nicht einer mit dem "Starfighter" auf der falschen Seite landet, aber so exzessiv war es nicht.

Und der ganze Aufwand:
Die DDR hatte 17 Mio. Einwohner und war damit etwa so gross wie Nordrhein-Westfalen, leistete sich aber den Luxus einer Armee in der Groesse der Bundeswehr und dazu den gesamten Ueberwachungsapparat (Personal, Infrastruktur, Ausruestung) - wie gut haette es der DDR ohne all' diese Aufwendungen gehabt?

Besten Gruss

B. S.


Besten Gruss
BautznerSenf

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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#41 von Wega , 19.08.2009 13:50

Wie war doch gleich das Thema?



"Die Lüge kann nie zur Wahrheit werden dadurch, dass sie an Macht gewinnt." (Rabindranath Tagore)

 
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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#42 von BautznerSenf , 19.08.2009 14:54

Wieso?

Passt doch: Freude und Trauer - und dazu gehoert auch das Erinnern, wie es damals war. Realistisch und ohne Beschoenigung.

B. S.


Besten Gruss
BautznerSenf

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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#43 von Pamina , 19.08.2009 21:35

Also Bautzener Senf, mich interessiert meine Akte..... Null...., ich habe gehört,wie Joe übrigens auch, dass Leute in beiden Richtungen extrem enttäuscht wurden, entweder zu dick oder zu dünn.
Was solche Leute über mich dachten, das ist mir so Latte,das will ich gar nicht wissen und in meiner Familie gab es genug davon, aber das wußte ich und habe sie nie in Verlegenheit gebracht über mich berichten zu müssen,als Familienmitglieder habe ich sie sehr gemocht.
Mein Fazit: Andere Länder ,andere Sitten.


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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#44 von Meißner , 20.08.2009 13:33

Zitat von Kehrwoche
[quote="Björn"]Trotzdem haben wir nicht (wie oft dargestellt) unter ständiger Bewachung, Bedrohung und allgegenwärtiger Polizei- bzw. Stasi-Anwesenheit gelebt ...

Keine Ahnung, wie es damals am Hexentanzplatz aussah, in Ostberlin stand quasi an jeder Straßenecke ein sächselnder Polizist.
Der gesamte Ostseestrand wurde nachts mit Suchscheinwerfern abgeleuchtet, nächtliche Streifen waren allgegenwärtig. Schon im Ostseevorland begannen die Kontrollen durch die örtlichen Dorfpolizisten.


Ich weiß zwar nicht an welchem Ostseestrand du warst,aber wir hatten viel Spaß in Koserow auf Usedom.Jeden Abend Lagerfeuer am Strand und gleich im Schlafsack da geschlafen.Und uns hat keiner gestört oder kontrolliert.
In Berlin sah es natürlich anders aus, da wurde ich mehrmals am Tag bzw. schon bei der Ankunft kontrolliert und mußte mich rechtfertigen warum ich in Berlin bin.

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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#45 von Kehrwoche , 20.08.2009 21:00

Spass hatten wir auch, jede Menge sogar. Wir waren auch meist auf Usedom, haben schwarz gezeltet und abends am Strand bei Lagerfeuer und Klampfenmusik Lieder gesungen. Die Chancen die Nacht ohne Kontrollen zu überstehen waren in etwa fifty-fifty. Oft zogen wir um, machten an anderer Stelle ein neues Lagerfeuer oder warteten einfach nur bis die Grenzer (oder was auch immer) wieder weg waren und zündeten dann das Feuer erneut an. Soweit ich mich noch erinnern kann, hatten die ihren Stützpunkt oben auf der Steilküste zwischen Koserow und Kölpinsee.

Aber darum ging es ja nicht. Es ging um darum, daß entgegen mancher Behauptung ein immenser personeller Aufwand betrieben wurde, um die eigene Bevölkerung zu überwachen.


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