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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#76 von reporter , 11.08.2011 18:55

Unsere amerikanischen Freunde benutzten das Nato Alphabet und haben die Ein/Auslässe an Zonen- und Sektorengrenzen einfach durchbuchstabiert.

A wie Alpha war der Checkpoint Helmstedt
B wie Bravo war der Checkpoint Dreilinden
C wie Charly war der Checkpoint Friedrichstraße

An allen diesen Checkpoints hatte das westliche Militär freien Zugang. Obwohl die Statthalter in Ostberlin hier auch gern den Stempler gemacht hätten.


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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#77 von Buhli , 11.08.2011 22:18

@reporter Eure amerikanischen Freunde sind Euch gegenüber so Vertrauensselig, daß sie Euch respektive uns mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, ausspionieren müssen.
Sogar die Menschen aus dem Tal der Ahnungslosen kannten dieses Alphabet. Gehörte doch zur Algemeinbildung ohne ABI. 100% richtige Quiz Antworten.
Mit der Grenzschließung konnte man es sowieso nicht allen recht machen.
Solltest Du noch mal die Gelegenheit bekommen und die BND Aufzeichnungen lesen zu können, wirst Du vielleicht feststellen, daß es nicht unbedingt "insbesondere" den amerikanischen Freunden zu verdanken ist, daß es keine "heißen" sondern nur einen "kalten" Krieg gab. Mach die nicht größer als sie es damals schon nicht waren. Die haben sich doch erst eingeklinkt als die Rote Armee schon auf dem Marsch in Richtung Berlin waren. Selbst das haben die nicht alleine gemacht.



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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#78 von Smithie23 , 11.08.2011 22:21

Na man muss ja bedenken, dass Amerika damals auch an 2 Fronten gekämpft hat !! Dann lagen da noch etliche Kilometer Wasser dazwischen.

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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#79 von reporter , 11.08.2011 23:30

Zitat von Buhli
@reporter Eure amerikanischen Freunde sind Euch gegenüber so Vertrauensselig, daß sie Euch respektive uns mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, ausspionieren müssen.



Das Geschreibsel verstehe ich zwar nicht, aber ich kann dir versichern, dass ich froh darüber bin, dass das SED-Gesindel wieder verschwunden ist und der SED-Staat, wie Stefan Heym das ausdrückte, eine Fußnote der Geschichte geworden ist.

Denn der SED-Staat war in der Zeit seiner Existenz ein Grund für Spannungen in dieser Welt und bei Lichte betrachtet überflüssig wie ein Kropf.
Und nun können alle Menschen die Checkpoints A, B und C täglich passieren, ohne sie überhaupt wahrzunehmen.

Und unsere amerikanischen Freunde sind, wie sich das gehört, wieder gegangen, weil es nichts mehr für sie in Deutschland zu tun gab.


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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#80 von Daneel , 12.08.2011 12:52

Ihre Atomsprengköpfe hätten sie auch mitnehmen können, und Echolot und Swift prägen auch kein ein freundschaftliches Verhältnis.

Du neigst in Sachen DDR zu Pauschalisierungen, wenn du SED-Mitglieder als Gesindel titulierst, hier liegt keine strafrechtliche sondern eine moralische Relevanz vot. Hier darf jeder dann auch für sich in Anspruch das sein Handeln differenziert auf Grundlage seiner Biografie bewertet wird, alle anderen Urteile sind aus meiner Sicht unzulässig. Auch sollte man anderen menschen zugestehen, aus denselben Fakten und Ereignissen verschiedene Folgerungen zu ziehen und in der Konsequenz unterschiedlich zu handeln. Eine differenzierte Betrachtung auch des Lebens in der DDR wäre aus meiner Sicht wünschenswert, man muß die DDR nicht immer an Ulbricht und Honecker hochrechnen und dann verdammen. Sie war letztendlich die Konsequenz des 2. WKs, der Mauerbau war die Option die Kennedey Chrustschow zugestanden hatte, er hat dabei keine einzige Prämisse der Amerikaner auch nur angekratzt, die diese insbesondere mit der Berlinrede vorgegeben hatten. Die Belange der beiden deutschen Staaten waren zweitrangig, es ging darum die Seiten des kalten Krieges eindeutig abzustecken. Die Amerikaner waren froh sich somit nicht weiter in Deutschland mit den Russen arrangieren zu müssen.


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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#81 von Buhli , 12.08.2011 21:57

Mensch Reporter, das klingt ja so, als hättest Du gewaltig unter dem SED Gesindel leiden müssen.
Die amerikanischen Freunde sind gegangen Von welchen sprichst Du? Verwechsle die mal jetzt nicht mit der Roten Armee. Müssen wir uns jetzt um Dich Sorgen machen? Oder weiß noch jemand davon, daß die weg sind? Vielleicht ist mir was entgangen und Ihr müßt Euch um mich sorgen machen. Die müssen da erst heute ganz leise davon geschlichen sein. Sind die vier Standorte Grafenwöhr, Rammstein, Böblingen und Stuttgart wirklich geräumt? Von den Atomwaffen mal gar nicht zu reden.



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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#82 von reporter , 12.08.2011 23:17

Sicher, die Sowjettruppen waren nur 'zeitweilig' da, leider dauerte es solange bis die Sowjetunion auch verschwand. Die noch in Deutschland verbliebenen US Truppen sind auf Wunsch der Bundesrepublik da. Neonazis und Kommunisten wollen keine US Truppen, aber das spielt keine Rolle.

Das SED-Gesindel wollte schon 1953 die Menschen einsperren. Damals spielten die Russen noch nicht mit.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/ulbric...en/1536962.html

Hätten sie stattdessen 1953 schon den Löffel abgegeben, wäre viel Leid erspart geblieben. Aber stattdessen Phrasen und Lügen bis zum Untergang. Nicht einer von dieser Mörderbande hat mal freimütig bekannt, 'jawohl, wir mußten im Zweifel die Leute umlegen, denn sonst wäre der Laden nicht zu halten gewesen'.

Stattdessen Gequatsche vom 'Antifaschistischen Schutzwall' und Honeckers Gegreine in Moabit, er wäre nur ein kleiner Wicht und die Russen hätten alles entschieden. Einfach widerlich.

Was sagte Günter Grass, der damals im Berliner Ortsteil Friedenau lebte, der noch am 13. August zum Brandenburger Tor fährt? Er sieht sich "den unverkennbaren Attributen der nackten und dennoch nach Schweinsleder stinkenden Gewalt gegenüber".


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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#83 von abtwalter , 13.08.2011 17:23

wie kann der 13.August ein tag der freude sein,eher wohl der trauer.

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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#84 von FreshWaterSkipper , 13.08.2011 18:04

Hallo,

hier meine Meinung zum Thema:

Die Mauer war die logische Konsequenz aus dem Ende des 2. Weltkrieges. Das diese Grenze existieren musste, war logisch, sonst wäre die DDR ausgeblutet.
Was mich persönlich aufregt, ist, dass das Thema nicht differenziert betrachtet wird, auch nicht von denen, die diese Grenze schönreden im Nachhinein.
Als ehemaliger Grensoldat, der zum Glück nie einen Menschen verletzt hat, kann ich sagen, dass dieses Grenzregime menschenverachtend und erbarmungslos, ja geradezu faschistoide war.
Jedem Grenzsoldaten, dem eine verschuldete Grenzverletzung (nicht aufgepasst, daneben geschossen) nachgewiesen werden konnte, drohte der Militärknast in Schwedt (Oder).

Im Übrigen wird so getan, als seien alle im westlichen Lager gegen die Mauer gewesen. In Wahrheit waren Grossmächte wie Grossbritannien und Frankreich froh, dass Deutschland geteilt und
somit militärisch und poilitisch als europäische Macht an die Kette gelegt war. Die Sowjetunion war froh über ihren Anteil an der "Kriegsbeute", das Territorium der DDR. Von dort wurde schliesslich
der Hauptanteil der gesamtdeutschen Reparationen gezahlt.

MfG

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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#85 von Mario069 , 13.08.2011 18:37

Ich halte es für schwierig, einen direkten Zusammenhang zwischen dem Zweiten Weltkrieg und dem Mauerbau zu ziehen. So gesehen, kann man einen roten Faden von von der Reichsgründung 1871 über Bismarck und Wilhelm II. bis Hindenburg und Hitler sehen. Das Deutsche Reich hat sich schon Anfang des 20. Jhs. benachteiligt gesehen bei der Verteilung der Kolonien. Von dort bis zum bereitwilligen Eintritt in den I. WK, den Österreich-Ungarn mit seinen kolonialen Bestrebungen auf dem Balkan vom Zaun gebrochen hat, ist nicht schwer. Die Weimarer Republik hatte es von Anfang an schwer mit den Reparationszahlungen und den monarchistisch-nationalistischen Relikten.

Soweit ich das beurteilen kann, waren 1961 Maßnahmen notwendig. Die Mauer hat sich als der falsche Weg erwiesen. Die Jahrzehnte danach haben gezeigt, dass es falsch war, das eigene Volk einzumauern. Ich bedaure es nach wie vor, dass die SED nach dem II.WK - vielleicht aus einer Selbstverteidigungssituation heraus - das Volk nicht mitgenommen hat auf einem neuen Weg, den wahrscheinlich die meisten Antifaschisten wollten. Ein Tag der Freude ist es meiner Meinung nach mit Sicherheit nicht.


"Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen: Intelligenz, Anständigkeit und Nationalsozialismus. Man kann intelligent und Nazi sein. Dann ist man nicht anständig. Man kann anständig und Nazi sein. Dann ist man nicht intelligent. Und man kann anständig und intelligent sein. Dann ist man kein Nazi." - Gerhard Bronner, Rede anlässlich der Gedenkfeier zum 60. Jahrestag der Befreiung des KZ Gunskirchen

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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#86 von Monarde , 13.08.2011 20:51

ich muss FreshWaterSkipper absolut recht geben. die filme in den letzten tagen haben es (mal wieder ) auf den punkt gebracht. wir sollten - wenn wir von unserem leben in der ddr sprechen - aufpassen, dass wir nicht überflüssigerweise das system und den "real existierenden ..." schönreden. die jungs an der grenze, die damals so alt waren, wie meine söhne heute, müssten alle rehabilitiert werden. sie sind regelrecht vergewaltigt worden. Sie standen am Anfang ihres Lebens und waren von heut auf morgen mit einer schlimmern situation allein gelassen. wer nicht abgedreht ist, weil die persönlichkeit gefestigt war, sich das leben nahm, oder lebenslänglich schuld per gesetz auf sich geladen hat, ist traumatisiert. wir müssen das nicht verteidigen, aber es sollte sich auch niemand wagen und DAS vorzuwerfen. hier saß jeder, der aufmuckte, am kürzeren hebel. die jungen grenzer standen quasi zwischen der entscheidung gehängt oder erwürgt zu werden. hierauf mit dem kaiser oder noch antiquierter zu antworten, finde ich einfach unsensibel und letztlich auch völlig daneben...

gruß.
M.


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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#87 von reporter , 14.08.2011 10:50

Na und, wäre das künstliche und vom Volk nicht gewollte Regime doch 'ausgeblutet', rückblickend betrachtet allemal eine günstigere Lösung. Beispiel Wismut, hätte man sich verständigt und den Russen direkt das Geld gegeben wäre es billiger geworden, als jetzt den Nachlaß zu sanieren. Denn die Sanierungskosten sind höher als das, was die Russen an Uran durch Ruinierung und Verschandelung der Gegend sich geholt haben.

Es gab schon nach Stalins Tod Stimmen im Kreml, die die Gesamtkosten für dir Aufrechterhaltung ihres ostdeutschen Satellitenstaates aus sowjetischer Sicht negativ bewerteten. Nicht nur materiell sondern auch moralisch. Denn spätestens nach dem Mauerbau waren die missionarischen Töne Moskaus für ein weltumspannendes 'gerechtes' und natürlich 'sozialistisches' System kaum noch zu vermitteln.

Diesbezügliche kritische Mahnungen gab es von Chrustschow an Ulbricht, von Breschnew an Honecker und von Gorbatschow an ihren letzten Statthalter Modrow, wo Letzterem unmißverständlich klar gemacht wurde, dass es weitere Kredite nicht mehr gibt und Gorbatschow auch nicht mehr bereit ist, mit der Roten Armee wie 1953 das SED-Regime wieder in den Sattel zu heben.

An einer Stärkung dieser Zweifel hatte das SED-Gesindel in Ostberlin natürlich kein Interesse, weil es nicht die Interessen der eingesperrten Bevölkerung vertrat, sondern nur ihren eigenen Machterhalt versuchte, abzusichern.

Da die SED wußte, daß ihre einzige Legitimation darin bestand, von der sowjetischen Besatzungsmacht gestützt zu werden, ließ sie es an Unterwürfigkeitsgesten diesbezüglich nicht fehlen, so wurde in die 'Verfassung' in den 70igern nach 'breiter Volksabsprache' der Passus "Die DDR ist für immer und unwiderruflich mit der UdSSR verbündet" eingefügt. Eine Zumutung, die sich kein anderer Ostblockstaat gegenüber seiner Bevölkerung leistete.


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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#88 von Buhli , 14.08.2011 18:44

Das Ganze bereits 1953 abzugeben war für die Russen zu früh. Deren Vorschlag war ja entweder ganz Deutschland ohne Paktbindung oder so wie es die vier Mächte aufgeteilt haben. Da Adenauer "Lieber das halbe Deutschland ganz als das ganze nur halb" haben wollte, blieb es so bis 1990.
Politunterricht bringt uns der Reporter schon mal recht gut rüber. "Die Amis sind auf Wunsch der Deutschen noch hier." Das sind so die Auswirkungen der Einwirkung des amerikanischen Gehirnweichspülers. Wie die Politoffiziere die in Moskau studiert haben.
Warum importieren die Amis so viel Öl und holen so wenig aus ihrem eigenen Land? Das könnte eine Antwort auf das Uran durch WISMUT geben. Das war so ziemlich das Beste was der Planet zu diesem Zeitpunkt her gab, und sich ganz nebenbei noch mit Reparationsleistungen verrechnen lies. Da spielen doch Folgekosten keine Rolle. Spielten etwa Folgekosten bei der Errichtung von Atomkraftwerken eine Rolle? Die müssten auch die Erbauer selbst tragen. Wer tut es? Die Steuerzahler.
Die Sowjetunion gab Kredite an die DDR? In welcher Bild stand denn das? Der "Kassensturz" von 1990 hat da keine Belege geliefert. Hast Du da etwa welche gefunden, von denen die Deutsche Bank, Dresdner Bank und Deutsche Kreditbank nichts wußte?



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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#89 von reporter , 14.08.2011 19:05

Zitat von Buhli

Die Sowjetunion gab Kredite an die DDR? In welcher Bild stand denn das?



Die BILD scheint bei vielen unserer Freunde aus dem Beitrittsgebiet ein Teufelswerk zu sein. Ob es in der BILD stand weiß ich nicht.
So etwas steht auch nicht bei den Hofschranzen und abgehalfterten Funktionären der verschwundenen Diktatur.

Kredite liefen im Bruderbund mangels konvertierbarer Währung anders.

Zitat
Honecker hatte, um die Bevölkerung politisch ruhigzustellen, eine Sozialprogramm eingeleitet, das die schwachen Kräfte des sozialistischen Wirtschaftssystems weit überstieg. Neben illusionären Erwartungen hinsichtlich der eigenen Leistungsfähigkeit lag diesem Konzept die Vorstellung zu Grunde, dass die Sowjetunion stets weiterhin im Umfang und zu den Konditionen der frühen 1970er-Jahre Getreide, Rohstoffe, Gas und insbesondere Öl liefern werde. Das aber erwies sich immer mehr als Fehlkalkulation.



http://www.h-net.org/reviews/showrev.php?id=21245

Kräfte, die aus der SED die Strömungen im Kreml bestärkten, die den SED-Staat abstoßen wollten waren ja zunächst vorhanden. Schirdewan und Wollweber, die auch eine nationale Verantwortung verspürten, wären da zu nennen. Nur die hat Ulbricht abgesägt.


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RE: 13. August Ein Tag der Freunde und der Trauer

#90 von Buhli , 14.08.2011 19:19

Ach ja Reporter, Du und Deine Quellen. Bild ist doch kein Teufelszeug. Ich lese sie doch auch fast täglich. Genügen Dir die drei genannten Finanzinstitutionen nicht als Quelle?



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