Zitat von NiciIch mache fast alles mit weissem Pfeffer und empfinde es für mich persönlich als sehr geeignet. Was sagte er denn wieso es nicht geeignet sein soll?
in weißen pfeffer muß mer eigentlich nur mal reinriechen:-))) so schmeckt er auch. kh
Ja, er riecht ziemlich nach nix! Aber er ist scharf! Nicht so würzig wie schwarzer Pfeffer - zugegebenermaßen.
queeny
_______________________________________________ Aufrichtig sein und ehrlich bringt Gefahr.
Zitat von NiciIch mache fast alles mit weissem Pfeffer und empfinde es für mich persönlich als sehr geeignet. Was sagte er denn wieso es nicht geeignet sein soll?
in weißen pfeffer muß mer eigentlich nur mal reinriechen:-))) so schmeckt er auch. kh
Ja, er riecht ziemlich nach nix! Aber er ist scharf! Nicht so würzig wie schwarzer Pfeffer - zugegebenermaßen.
queeny
iss okay. wir haben die großen packungen, @queeny. dann riecht mer´s schon. ich beschreib es nicht:-)).
"Das ätherische Öl von weißem Pfeffer erhielt bislang weniger Aufmerksamkeit. Der Gehalt ist deutlich niedriger (1%), und die Hauptbestandteile sind Monoterpenkohlenwasserstoffe: Limonen, β-Pinen, α-Pinen und α-Phellandren. Im organoleptischen Test erwiesen sich Linalool (ein Nebenbestandteil), Limonen, α-Pinen und Phenylpropanoide (Eugenol, Piperonal) als die bedeutsamsten Komponenten, daneben auch kurzkettige Aldehyde und Carbonsäuren. In überlagertem weißen Pfeffer findet man Skatol (2 ppm), das einen unangenehmen, fäkalen Geruch hervorruft. (Eur. Food Res. Technol., 209, 27, 1999) "
nun will ich keinem unterstellen, daß er überlagerte ware zu hause hat. aber grundsätzlich bekommt keiner frische ware:-))).eher ware mit einem frischen datum. ich rieche und schmecke das sofort. deshalb nehm ich ihn nicht. zur not kann man ersetzen mit wirklich frischem pfeffer, den es bei uns immer gibt (d.h. mit holz und blatt, am ast).
Deinen Pfeffertipp überdenke ich mal Bummi. Fäkalgeruch. Ich werfe überlagerte Gewürze jedes halbe Jahr weg. Andere überlagerte Sachen auch. Auch Nudeln wenn sie ein halbes Jahr nach dem Verfalldatum noch im Schrank sind. Ich esse ja nicht gerne Nudeln.
queeny
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Ach du Schreck, weiß gar nicht ,ob ich schon mal überlagerte Gewürze hatte, aber ich lebe ehrlich gesagt sehr gewürzarm, vielleicht deshalb, würde ja nie drauf kommen Pfeffer wegzuwerfen, aber man lernt nie aus, muß doch gleich mal meinen Schrank prüfen,grins
hallo, überlagert heißt jetzt nicht, daß das datum der verpackung abgelaufen ist. meist sind die gewürze schon dahin, bevor sie verpackt werden. ungefähr wie bei schlechtem oder minderwertigem kaffe. also, ganz ruhig bleiben:-))) ich würde das entsprechende gewürz zwischen zwei fingern reiben und dann vorsichtig an den fingern riechen...huaaachi (ist übrigens der nießer eine alten herren).
Was ist denn mit den schwarzen Pfefferkörnern Bummi? Da ist das Verfallsdatum immer recht weit entfernt. Ich finde nicht, dass sie im Geschmack dahin sind. Welche Gewürze betrifft das denn speziell? Was ist mit Muskatnüssen beispielsweise. Sie haben auch eine recht weite Zeitspanne. Ich reibe übrigens immer und nehme kein gemahlenes Muskat. Muskat ist im Arabien übrigens verboten, weil es dort den Rauschmitteln zugeordnet wird. Dabei ist Muskat sehr lecker, wenn man es nicht übertreibt. Ein zuviel kann z. B. einen Kartoffelbrei geschmacklich auch verderben.
queeny
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Zitat von queenyWas ist denn mit den schwarzen Pfefferkörnern Bummi? Da ist das Verfallsdatum immer recht weit entfernt. Ich finde nicht, dass sie im Geschmack dahin sind. Welche Gewürze betrifft das denn speziell? Was ist mit Muskatnüssen beispielsweise. Sie haben auch eine recht weite Zeitspanne. Ich reibe übrigens immer und nehme kein gemahlenes Muskat. Muskat ist im Arabien übrigens verboten, weil es dort den Rauschmitteln zugeordnet wird. Dabei ist Muskat sehr lecker, wenn man es nicht übertreibt. Ein zuviel kann z. B. einen Kartoffelbrei geschmacklich auch verderben.
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die schwarze hülle vom pfeffer ist praktisch die schale der reifen frucht, @queeny. wahrscheinlich, ich bin kein biochemiker, sind in der schale substanzen enthalten, die den kern (weißen pfeffer) vor chemischen oder bakteriellen veränderungen schützen. die aufbewahrung als ganzes korn, gebrauch also mit mühle, wird eher von leuen bevorzugt, die selten zum kochen kommen. im profibereich ist das nahezu ausgeschlossen:-))). wer nur wochenends kocht, sollte die gröberen gewürze bevorzugen und bei gebrauch mahlen. damit bewahrt er seine gewürze vor zu schnellem verfall. wir nutzen neuerdings, nicht alle kollegen, muskat im gemahlenen zustand. das liegt daran, daß wir sehr viele gerichte mit muskatanteilen herstellen. gnocchi, nudeln, bechamel, gemüse etc. wir kaufen gewürze pfund- und kiloweise. umgerechnet auf haushaltpackungen, ist das ganze auch wirtschaftlich sinnvoller.
es gibt noch methoden, gewürze, vor allem frische, wirkungsvoll zu konservieren, ohne das sich geschmackliche versetzungen einstellen. zum einen wäre das verkuttern mit salz/zucker. dabei muß mer des entsprechende gewürz(-kraut) 1:3 (minimum) mit salz vermischen und verkuttern (ich schreib mal: moulinette oder ähnliches gerät). die besten sind, ohne jetzt werbung zu machen, die auf(zu-)satzgeräte der stabmixer. ne andere methode, die aber unbedingt der permanenten kühlung bedarf, wäre öl. es sei denn, man gibt das öl heiß drauf. bestimmte produkte halten auch ohne kühlung. ist aber zu viel schreiberei, um die einzeln zu erwähnen/behalten. zucker nimmt man für dessertgewürze. z.b., vanille, zitronenschale, orangenschale, pfefferminz etc. die kutterprodukte müssen nach dem kuttern getrocknet werden. also, nicht in geschlossene behälter geben, bis sie trocken sind.
auf dem weg kann man sich z.b. auch bestimmte mischungen herstellen, die man oft benutzt. im profibereich durchaus üblich. da hat jeder koch seine mischungen! z.b. eine bratkartoffelmischung: salz, majoran, kümmel, knobi, pfeffer, rosmarin, zwiebel. der salzanteil muß im minimum 1:5 sein. die interessantesten gewürze, die man sich so herstellen kann, sind knoblauchsalz, rosmarinsalz, basilikumsalz oder -zucker(etwas besser), liebstöcklsalz und zwiebelsalz. die frischen salze müssen, wie der zucker, erst etwas trocknen vor der dauerhaften verpackung.
etwas fortgeschrittene können sich so auch fertigbrühen und -soßen herstellen.
Sehr interessant Deine Ausführungen Bummi. Man lernt wirklich nie aus . Ich werde mir das mal alles notieren in meine handgeschriebenes Rezeptebüchlein. Ist ziemlich viel Aufwand und lohnt nicht wirklich für eine einzige Person. Ich verwende nur Pfeffer (schwarz+weiß), Salz, Muskat, Thymian -> nur für selbst hergestellten Schmalz. Ferner noch Zitronensaft -> immer frisch ausgepresst, Petersilie, Schnittlauch, Zwiebeln - auch Schalotten, rotes Paprikapulver und sonst nichts in meiner Küche als Gewürze etc. Wer weiß. Vielleicht braucht man so Tipps doch mal.
Du siehst also, dass ich meilenweit von einem Gourmet entfernt bin. Und "Küche mediterrran" ist von mir verpönt. Eher esse ich Piroggen, Borschtsch oder Soljanka. queeny
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Zitat von queenySehr interessant Deine Ausführungen Bummi. Man lernt wirklich nie aus . Ich werde mir das mal alles notieren in meine handgeschriebenes Rezeptebüchlein. Ist ziemlich viel Aufwand und lohnt nicht wirklich für eine einzige Person. Ich verwende nur Pfeffer (schwarz+weiß), Salz, Muskat, Thymian -> nur für selbst hergestellten Schmalz. Ferner noch Zitronensaft -> immer frisch ausgepresst, Petersilie, Schnittlauch, Zwiebeln - auch Schalotten, rotes Paprikapulver und sonst nichts in meiner Küche als Gewürze etc. Wer weiß. Vielleicht braucht man so Tipps doch mal.
Du siehst also, dass ich meilenweit von einem Gourmet entfernt bin. Und "Küche mediterrran" ist von mir verpönt. Eher esse ich Piroggen, Borschtsch oder Soljanka. queeny
angesprochene küche ist mediterraner als man denkt, @queeny. mediterran heißt im grunde nur: aus dem mittelmeerraum. hier wird genauso gegessen, wie anderswo. und... wesentlich fetter als manche denken:-)) die wesentlichsten unterschiede sehe ich zwischen "dämlicher" und "männlicher" ernährung:-)))das ist jetzt eher lustig denn abwertend zu verstehen.
Das ist aber nur ein kleiner Ausschnitt aus der italienischen Küche.
Ich zitiere mal von der Speisekarte meines "Lieblingsitalieners" :
Piccata Milanese an frischen Tomatennudeln
Man sagt, die Wiener hätten ihr berühmtes Schnitzel von den Mailändern abgeschaut, als die Lombardei noch Österreich gehörte. Das wissen wir nicht genau. Bei uns jedenfalls gibt es das Original. Dünne Kalbsschnitzel werden in Ei mit frisch geriebenem Parmesan und Weißbrotkrumen paniert und mit Olivenöl knusprig ausgebacken. Das ganze servieren wir an frischen Tomatennudeln.
Arista alla Fiorentina – Schweinelende aus dem Ofen
Das ist ein toskanisches Leibgericht. Ein Stück Schweinelende wird mit frischem Thymian, Rosmarin, Salbei, Knoblauch und schwarzem Pfeffer in Olivenöl mariniert. Dann wird es zusammen mit Kartoffeln im Ofen gebraten. Das duftet wie ein toskanischer Sommertag. Die Geschichte dieses Gerichtes ist mehr als 500 Jahre alt: Während des ökumenischen Konzils von Florenz 1430 wurde den griechischen Bischöfen diese Schweinelende serviert. Die Würdenträger beurteilten sie als „aristos“ – das griechische Wort für sehr gut.
Aristo di Agnello – Lammhüfte aus dem Ofen
Das ist auch ein toskanisches Leibgericht. Ein Stück Lammhüfte wird mit frischem Thymian, Rosmarin, Salbei, Knoblauch und schwarzem Pfeffer in Olivenöl mariniert. Dann wird es zusammen mit Kartoffeln im Ofen gebraten. Das Lammstück kommt rosa, saftig und verführerisch duftend aus dem Ofen.
Ich will nicht weiter machen, denn mir läuft jetzt schon wieder das Wasser im Munde zusammen, wenn ich nur daran denke. Die mediterrane Küche ist wesentlich vielfältiger als die von Dir genannten Gerichte.
Habe aber beim Antworten auf Deinen Beitrag die Doppeldeutigkeit des Wortes "dämlich" bemekt, ist jetzt noch mehr zum Nachdenken, ich verstehe den Satz immer noch nicht.
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