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RE: Was isst der Ossi heute noch gerne?

#961 von Pamina , 08.04.2009 15:09

Klar peppe, nur Kirschli ist klein ,da müssen sie dann Sturmsäcke werden,perfekt finde ich

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RE: Was isst der Ossi heute noch gerne?

#962 von nala , 09.04.2009 20:18

Ich sag dazu nur: schwäbische küche ist nicht mein Fall. Linsen mit Spätzle und Saiten (Wiener) kann man noch essen, aber den Kartoffelsalat mag ich überhaupt nicht. Sollt mich eigentlich nicht beschweren, ich werd bekocht und muss mich nicht selber hinstellen. Freu mich aber immer riesig wenn ich meine Schwester besuch oder auf Heimaturlaub daheim bin. Dann gibts "saure Eier" (Eier in Senfsoße mit Kartoffeln) oder leckeren Krauteintopf. LLLLLLLEEEEEEECCCCCKKKKKKKKEEEEEEEERRRRRR

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RE: Was isst der Ossi heute noch gerne?

#963 von kirschli ( gelöscht ) , 09.04.2009 23:49

dann geht es Dir nala genauso wie mir


" wie dus machts ist egal-falsch ists alle mal"

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RE: Was isst der Ossi heute noch gerne?

#964 von vae victis , 10.04.2009 09:23

bei der zusammenstellung bleib ich lieber in Bayern bei Schweinebraten und Knödl.


Ich bin das Abbild meines Gottes und folglich mache ich fehler so wie " Er ",
nur nicht so große.

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RE: Was isst der Ossi heute noch gerne?

#965 von Pamina , 11.04.2009 00:07

nala, bei uns gibt`s öfter mal süß-saure Eier, da könnten wir uns reinlegen

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RE: Was isst der Ossi heute noch gerne?

#966 von nala , 11.04.2009 08:03

Pamina muss mal dumm fragen: Was sind süß-saure Eier?


[center]
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RE: Was isst der Ossi heute noch gerne?

#967 von Pamina , 11.04.2009 08:23

Hi,hi, das sagen wir Uckermärker zu Senfeier

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RE: Was isst der Ossi heute noch gerne?

#968 von joesachse , 12.04.2009 22:40

Nee, Pamina, ich kenne das anders: Senfeier waren gekochte Eier in einer Senfso0e, Süss-Saure Eier wurden mit einer süaa-sauren Soße gereicht. War meistens auf folgender Grundlage hergestellt: Speckwürfel auslassen, Zwiebelwürfel darin anschwitzen, mit Brühe ablöschen, mit Eigelb oder ganzen Eiern binden und mit Salz, Pfeffer, Zucker und Essig süß-sauer abschmecken.

Kann meine Mutter soooooo gut, ist immer lecker.

Gruß
JoeSachse


Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. (Goethe)

 
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RE: Was isst der Ossi heute noch gerne?

#969 von Pamina , 13.04.2009 13:36

Jo, meine Oma hat die so gemacht, aber nicht meine Mutsch,denn Speck.............

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RE: Was isst der Ossi heute noch gerne?

#970 von vae victis , 13.04.2009 16:03

Paminchen
bei uns heißt das " was der bauer nicht kennt, das friest er nicht "


Ich bin das Abbild meines Gottes und folglich mache ich fehler so wie " Er ",
nur nicht so große.

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RE: Was isst der Ossi heute noch gerne?

#971 von Ossilinchen , 14.04.2009 13:41

v.v. das nennt man bei uns auch so

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RE: Was isst der Ossi heute noch gerne?

#972 von BautznerSenf , 14.04.2009 15:37

Hallo!

Weilheimer schrieb:

In Antwort auf:
Ich kann mich auch nicht daran erinnern, das es zu DDR Zeiten diese riesigen Ställe wie heute zur Viehhaltung gab.


Aber hallo! Bei den landwirtschaftlichen Betrieben der DDR konnten die Betriebe der BRD noch was lernen!
Waehrend im Westen durch Realteilung bei Erbschaften die Hoefe immer kleiner und die Feldgroessen immer unwirtschaftlicher wurden (und viele Betriebe sich nur durch Subventionen noch rechnen bzw. nur im Nebenerwerb betrieben wurden/werden), hatte man im Osten als Folge der Kollektivierung quasi die Industrialisierung der Landwirtschaft: Enorme Feldgroessen, rationeller Maschineneinsatz, dazu statt (i. d. R. kleinen) Familienbetrieben grosse Betriebe mit spezialisiertem Fachpersonal.

Im VEB (K) Tierproduktion Radensdorf/Spreewald (nahe Luebben) standen in den besten Zeiten rund 16.000 Kaelber im Stall, dazu baute man in einigen QUadrat-Kilometer Umkreis das Futter selbst an, unterhielt eine eigene tieraerztliche Abteilung - und hatte exzellente hygienische Verhaeltnisse: Jeder Besucher (bzw. jedes Fahrzeug) musste eine Nasstrecke durchqueren, um Keime abzuwaschen, damit keine Krankheitserreger ins Gelaende kamen etc.

Im Oderbruch und in der Lausitz sind mir weitere Betriebe bekannt, das war also keine Ausnahme. Ich habe das ja alles erst nach der Wende kennengelernt, war/bin aber beeindruckt davon.

Das nur mal so am Rande...

Mit bestem Gruss

Bautzner Senf


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RE: Was isst der Ossi heute noch gerne?

#973 von Weilheimer , 14.04.2009 16:05

Bautzner Senf, wie heißt es immer noch so schön. Man kann alt werden, wie ein Kuh, man lernt immer was dazu und das Besondere daran ist, ich habe früher in der Lausitz gewohnt und es nicht gewusst.
Ich nehme mal an, wenn es niemand wusste, dann haben diese Betriebe sicher nur von den Export ins NSW produziert, oder?


Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.


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RE: Was isst der Ossi heute noch gerne?

#974 von Björn , 14.04.2009 22:04

"Bautzener Senf" kann es vielleicht sein, daß du eine Null zu viel dran gemacht hast? Nach meinen Kenntnissen, hatte der größte Betrieb insgesamt ca. 6.000 Rinder (Milchkühe, Kälber und Mast). Die großen Mastställe hatten bis zu 500 Plätze, daß müßten ja dann 32 Ställe nur für Kälber gewesen sein :-o


BJ

 
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RE: Was isst der Ossi heute noch gerne?

#975 von BautznerSenf , 15.04.2009 06:44

Hallo!

Weilheimer schrieb weiter:

In Antwort auf:
Gerade was frisches Obst und Gemüse anging, gab es in der ehemaligen DDR echten Mangel und gerade Kinder hatten Vitaminmangel und teilweise auch daraus resultierende Zahnprobleme. Peppe was konntest du denn gerade im Winter an frischen Obst in der DDR kaufen?


Das stimmt - und ist sogar durch Messungen belegbar! Es gab/gibt (u. a. fuer die Medizin und die Textilwirtschaft, die ja die richtigen Groessen kennen muss) regelmaessige statistische "Vermessungen" der Durchschnitts-Bevoelkerung. Und kurz nach der Wende wurden mal die Daten aus der DDR/BRD-Zeit verglichen. Da stellte man dann fest, dass die Menschen im Osten im Durchschnitt etwas kleiner, dafuer aber etwas schwerer waren. Vergleiche ueber das erste Jahrzehnt nach der Wende hingegen belegten, dass dieser Unterschied sich aufhob. Begruendet wurde das u. a. damit, dass man frueher nur das essen konnte, was da war (also z. B. eher wenige Vitamine im Winter, dafuer aber ganzjaehrig viele Kohlenhydrate (Kartoffeln), waehrend man heute immer und alles bekommt. Ausserdem sind durch den Wegfall der Braunkohlenfeuerung in Ballungsgebieten die Zahlen der Atemwegserkrankungen stark ruecklaeufig (eines der Hauptanliegen der spaeteren Revolutionaere war ja z. B. der Umweltschutz, erinnert sich heute kaum noch einer dran...!).

Als Folge sind also binnen relativ kurzer Zeit selbst die Gewichte der Neugeborenen gestiegen, Kinder und Jugendliche von heute werden in Ost und West etwa die gleichen Groessen (im Durchschnitt) erreichen. Ob das (wg. der E-s gesund ist, bleibt anzuwarten...).

Das nur mal so am Rande...

Mit bestem Gruss

Bautzner Senf


Besten Gruss
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zuletzt bearbeitet 15.04.2009 | Top

   

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