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Roter Adler

#1 von mathias , 13.12.2009 20:03

jan W. hat ein Lied gemacht, dass allen Brandenburgern (ob ausgebrandenburgert oder eingebrandenburgert) wohl mehr oder weniger, aus der Seele sprechen dürfte..
Falls ihr es noch nicht kennt!



was denkt ihr bei dem Lied?


Spürst du es in dir? Wie uns das Leben erfüllt mit Glück? Wir alle sind hier zu leben unser Geschick. Sing ein Lied! Vergiss die Sorgen, wenn ein Tag zu Ende ist! Komm vertrau auf morgen, weil das Leben es uns verspricht!

Es war einmal..das Leben

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RE: Roter Adler

#2 von Weilheimer , 13.12.2009 20:48

Na ja, was soll ich bei diesem Lied empfinden. Der Tenor ist immer der Gleiche, nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Der Video zum Song zeigt die Probleme im Bundesland Brandenburg. Der Interpret will berühmt werden und Geld verdienen. Hat er dann sein Ziel erreicht, sind ihm dann auch die Probleme der Brandenburger Bürger egal.
Wenn ich ganz tief in mir rein schaue,interessiert es mich auch nicht mehr so brennend, was im Land Brandenburg passiert oder auch nicht passiert. Ich lebe nun hier in Baden-Württemberg und kann in Brandenburg nichts mehr bewegen, weil es nicht mehr mein Lebensmittelpunkt ist. Folglich ist der Song, ein Song wie jeder andere auch und für mich persönlich ohne jede Bedeutung.
Ich denke mal einen Brandenburger wird Stuttgart21 nicht die Bohne interessieren, mich schon.
Der Sänger hat nichts weiter vor, als auf der Welle der kollektiven Depression mitzuschwimmen und zu zeigen, was in Brandenburg alles nicht erreicht wurde.
Dabei vergessen die Menschen, oder besser ihnen wird nicht vor Augen geführt, was alles erreicht wurde. In dem Video hätte man ja auch brandenburgische Innenstädte zeigen können, wie sie vor 20 Jahren aussahen und wie sie heute aussehen und schon hätte das Video was Positives transportiert, was die Brandenburgerinnen und Brandenburger sicher auch brauchen können. So einen Song mit negativer Botschaft braucht eigentlich niemand, auch die nicht, welche als Ex-Brandenburger irgendwo in der Welt leben, denn Heimatgefühl ist etwas Positives.


 
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RE: Roter Adler

#3 von kirschli ( gelöscht ) , 13.12.2009 21:53

Mich interessiert schon noch was in meiner Heimat passiert auch wenn ich meist hier bin wegen der Arbeit. Dafür interessiert mich Stuttgart 21 nicht die Bohne.
Das muss jeder für sich entscheiden.




"Gib jedem Tag die Chance,
der schönste deines Lebens zu werden"
Mark Twain
http://www.youtube.com/watch?v=bD6d-4HxPQU

kirschli

RE: Roter Adler

#4 von Marlerin , 13.12.2009 22:07

Auch wenn ich schon 11 Jahre von dort weg bin, ist es doch Heimat. Ich fand es bei den letzten Besuchen sehr traurig zu sehen, wie in meiner Heimatstadt, die Häuser abgerissen wurden. Ende der 70ger habe ich verfolgt, wie alles aufgebaut wurde ( die Platte ).Egal wo man hingekommen ist, es gibt ,finde ich, nur eine Heimat.Und das ist für mich Land Brandenburg.

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RE: Roter Adler

#5 von abtwalter , 27.12.2009 17:38

es schmezt schon das zu sehen

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RE: Roter Adler

#6 von polly , 30.06.2010 21:27

ich denke bei dem lied an meine ganze vergangheit weil das videio in eberswalde zum teil gedreht wurde und ich aus eberswalde komme aber ein sehr schönes lied :)

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RE: Roter Adler

#7 von Pamina , 01.07.2010 17:24

Hmmmm,ich bin seit 93 hier, liebe BaWü durch und durch,möchte nie mehr zurück, wenn es nicht familiär nötig wird und kann Weili bis zum letzten Buchstaben nur zustimmen.
Klar ist meine Heimat die Uckermark, dort ist es wunderschön, aber mein Leben spielt sich hier ab.
Das Lied bewegt mich eigentlich überhaupt nicht, hoffe aber ,dass er damit seine Kohle gebunkert hat.......


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RE: Roter Adler

#8 von Roxi , 01.07.2010 19:37

tja polly,aber bald ist die zeit abgelaufen in deine alten heimat.....
dann beginnt dar ernst des lebens,also genieße die zeit in eberswalde noch!!!!
in baden-württenberg ist es auch viel viel schöner

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RE: Roter Adler

#9 von abtwalter , 05.09.2010 11:11

hier mal die fahne,die klarmachen soll wo ich her komme


Angefügte Bilder:
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 DSC04401.JPG 
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RE: Roter Adler

#10 von delta , 05.09.2010 11:32

Ich denke jeder hat irgendwo recht, ob das nun Weihlheimer ist oder andere.
Ich bin zwar Wessi und noch nie im Osten gewesen ( Geldmangel )
Aber irgendwie erinnert es mich an meiner Heimatstadt, die früher Lebenswerter war.
In vielen Dingen äußerte sich das. Sie war sauberer, die Gebäuden machten einen
bewohnten eindruck, Handel und Wandel funktionierte und die Menschen waren voller
Tatendrang.
Heute jedoch, leere Geschäfte reihenweise, verdreckte Straßenzüge, Verfallene
Häuser oder runter gewirtschaftet. Zerlumpte Gestalten, Drogensüchtige, Alkis an
jeder Ecke, Unendliche viele fremde Gesichter die nicht unserer Kultur entsprechen
beziehungweise nicht mit uns teilen wollen und vieles mehr.
ich sehe zu viel negatives und höre mir diesen Song an, der in jeder Deutschen Stadt
sein recht finden könnte.



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RE: Roter Adler

#11 von altberlin ( gelöscht ) , 05.09.2010 12:25

Dieses Lied trifft ins Mark, und es ist gut, das nicht alle ihre Herkunft am liebsten aus der Erinnerung löschen würden, nur weil der Westen Deutschlands (in Teilen) schöner, gepflegter, mit besserer Infrastruktur, Einkaufsmeilen ect. daher kommt. Ich verstehe, das die Arbeit uns gezwungen hat, fortzugehen, aber ich kann nicht nachvollziehen, das bei anscheinend vielen eine Rückkehr bei annähernd gleichen Arbeits- und Lebensbedingungen nicht mehr möglich wäre. Wohlbemerkt nur dann!
Glücklicherweise gibt es noch "Ossis", die ihrer Heimat nicht den Rücken für immer kehren, beruflich habe ich einige kennengelernt, die schon seit Jahren pendeln, von Thüringen und auch von Brandenburg, aber umziehen kommt nicht in Frage. Ich wäre auch heute noch, nach 7,5 Jahren, Pendler, wenn meine damalige Frau nicht eine Scheidung vorgezogen hätte. Und auch, wenn ich in 2 Jahren nach Kroatien ziehe, werde ich meine Heimat in guterErinnerung behalten, und ich werde so oft wie möglich, wenn die Gesundheit es zuläßt, speziell Ostdeutschland bereisen. Ich freue mich über die Fortschritte dort, obwohl mit Unterstützung der westdeutschen
Großkonzerne, mit etwas mehr Solidarität mit den früheren" Brüdern und Schwestern in der Zone", Ostdeutschland schon weiter sein könnte. Aber diese Hilfe hätte über Strumpfhosen und Schokolade hinausgehen müssen, und das hätte den Profit geschmälert. (Es gibt auch einige positive Beispiele, aber zu wenig)
Der Osten schafft es aber auch so, in einigen Branchen gibts schon ernsthaften Fachkräftemangel. Ich drücke die Daumen, und vielleicht besinnt sich doch der Eine oder Andere auf seine alte Heimat.

altberlin

   

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