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RE: Der Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte

#61 von Schlawine , 02.02.2010 22:09

Zitat von DeutschLehrer

Zitat
WAS BEDEUTET FREIHEIT FÜR DICH??


Eine Worthülse, mit der versucht wird, zu zeigen, dass das heutige System besser ist.
Für mich persönlich gar nichts !
Gruß DL



---------

Manno DL, so langsam tust du mir leid. Du wirkst sowas von verbittert


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RE: Der Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte

#62 von DeutschLehrer , 02.02.2010 22:16

@Schlawine,
nenne mir eine Freiheit, die sich für mich erweitert hat. Bitte !!!

Gruß DL


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RE: Der Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte

#63 von Björn , 02.02.2010 22:21

Da schließe ich mich meinen vorhergehenden Schreibern Weilheimer und Schlawine an
Aber nochmal mein Standpunkt in Kurzform:
-Freiheit heißt erstmal keine Sklaverei und Ausbeutung

Freiheit ist für mich hauptsächlich:
-selbst zu entscheiden wo man leben will, was man arbeiten will (leistungsgerechter Verdienst vorausgesetzt) und wo bzw. womit man seine Freizeit verbringt
-daß man staatlicherseits nicht grundlos bevormundet und überwacht wird
-Meinungsfreiheit, sofern dadurch nicht andere verunglimpft oder erwiesene Tatsachen verleugnet werden
-Lebenspartner nach eigener Wahl (auch religionsunabhängig bzw. Verbot von Zwangs-Ehen)
-Unschuldsbestand bis zum Schuldnachweis

Die Freiheit ist für mich Zeiten- und System-unabhängig und wird auch zur Zeit nirgendwo komplett erreicht!


 
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RE: Der Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte

#64 von DeutschLehrer , 02.02.2010 22:39

@Björn,
das kann ich auch unterschreiben. Nur hat sich da für mich vor 20 Jahren nichts wirklich positiv verändert.

1) Die Meinungsfreiheit hat mich früher schon mal vor die Konfliktkommission gebracht, heute aber schon zum Verlust des Arbeitsplatzes.
2) Die Enscheidung, wo ich leben will treffe ich heute leider nicht mehr, sondern mein Kontoauszug.
3) Danach, was ich arbeiten wöllte, fragt mich heute niemand mehr.

Gruß DL


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RE: Der Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte

#65 von Björn , 02.02.2010 23:06

Deutschlehrer, wer hindert jemanden (oder dich) daran, es zumindest in einer anderen Region Deutschlands zu versuchen, vernünftige Arbeit zu kriegen?? Doch nur derjenige (du) selbst, was ich teilweise dann verstehe, wenn die ganze Familie und Wohnungseigentum betroffen ist!

Meinungsfreiheit ist immer ein zweischneidiges Schwert, es kommt darauf an, wie man es einsetzt! Natürlich kann sie heute hauptsächlich Auswirkungen auf den Arbeitsplatz haben, daß ist nicht zu bestreiten (siehe aktuell bundesweit Schlecker und andere Firmen)!!!

Darum bin ich auch der Meinung, wir müssen immer für die Freiheit "kämpfen", auch hier im neuen Gesamtdeutschland!

 
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RE: Der Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte

#66 von DeutschLehrer , 02.02.2010 23:18

@Björn,
du bist noch jung, ich könnte mir nicht mal mehr das Umziehen ins Erdgeschoss leisten, weil ich gehbehindert bin und die Treppen zunehmend Probleme machen. Wie soll ich die Renovierung der alten Wohnung bezahlen ? Das geht nicht mehr. Und wer trägt mir die Möbel runter ... und, und ... Da nützt mir keine Freiheit etwas.

Gruß DL

PS: Zu DDR-Zeiten hätte ich sicher eine Arbeit, ich erinnere mich noch gut, dass wir auch Schwerbehinderte hatten, die, wenn sie's denn irgendwie zur Arbeitsstelle schafften, dort noch ganz normale Büroarbeit taten.


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RE: Der Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte

#67 von Björn , 03.02.2010 00:04

Apropo "Wende 1989" und Freiheit.... Einige Medien wollen immer weiß machen, M.M.Westernhagen´s Lied "Freiheit" wäre der Wendesong gewesen In Wirklichkeit waren es hauptsächlich "Casablanca" von City und "Über 7 Brücken mußt du gehen" von Karat (auch schon kurz nach der Maueröffnung Live mit Peter Maffay zusammen)!

City: http://www.youtube.com/watch?v=v0eeqB2PZNc
Karat+ Peter Maffay: http://www.youtube.com/watch?v=5Y4NhiBk4zE

 
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RE: Der Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte

#68 von abtwalter , 03.02.2010 05:39

da muss ich dir zustimmen!
wieso sollen es ausgerechnet "Westsongs"gewesen seine die das Wendelied gewesen seinm sollen.wenn ich mich recht erinerre kam doch die freiheit mit
Wir sind das Volk aus dem Osten.Für die Leute die auf die strasse gegangen sind müsste eigendlich ein Lied geschrieben werden.ich glaube auch das es an der zeit wäre wieder auf die strasse zu gehen.Für viele hat die wende nichts gebracht.was nützt denen die reisefreiheit wenn sie kein geld zum reisen mehr haben.

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RE: Der Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte

#69 von Schlawine , 03.02.2010 06:58

Zitat von DeutschLehrer
@Schlawine,
nenne mir eine Freiheit, die sich für mich erweitert hat. Bitte !!!
Gruß DL


-------

Da maße ich mir kein Urteil an DL. So "allwissend" fühle ich mich nicht aber das war hier auch gar nicht die Frage.
Die Frage war:"Was bedeutet Freiheit für dich ?" !
Und wenn die Freiheit (für die schon soooo viele Menschen gekämpft oder sogar ihr Leben gelassen haben) für dich nur eine leere Worthülse ist, dann musst du schon sehr verbittert sein.
Wenn ich sowas lese dann frage ich mich immer wie Menschen wie Mandela, Havemann, Bonhoeffer,Havel usw. auf deine Aussage reagieren würden.


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RE: Der Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte

#70 von DeutschLehrer , 03.02.2010 08:08

Freiheit ist für mich die schrecklichste Worthülse, die je von Menschen erfunden wurde.
- Kaum ein Mensch kann sagen, was Freiheit wirklich ist.
- Im Namen der Freiheit wurden Millionen getötet.
- Kommunismus, Taliban, selbst der Faschismus haben diese Worthülse vor sich hergetragen.

Ich habe im Internet keine befriedigende Definition der Freiheit gefunden. Am besten gefällt mir da noch Marx:
Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann leisten kann
oder ein russisches Sprichwort, was ich nur schlecht übersetzen kann:
Um sich frei zu fühlen, darf man einfach nicht an der Leine zerren

Ich gehöre auch nicht zu denen, die irgendwelche "Freiheitskämpfer" bewundern. Insoweit schätze ich auch Mandela, Havemann, Bonhoeffer und Havel nicht so sehr.

Gruß DL


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RE: Der Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte

#71 von Flotte_Lotte , 03.02.2010 08:13

Guten Morgen,

am 17. Juni 1953 war ich gerade mal drei Monate auf der Welt. Diese Bilder habe ich als Kind im Westfernsehn häufig gesehen.

Hier mal kostenlose Lektüre zum Thema.

Im Sommer 1968 war ich 16 Jahre - und die Angst vor einer Eskaltion war bei allen sehr groß. Hier mal ein Beitrag zum Prager Frühling.


Das es 1989 so friedlich ging grenzt schon beinahe an ein Wunder.


@ Abtwalter

die Menschen sind immer und zu jeder Zeit unterschiedlicher Meinung gewesen und auf die Strasse gegangen. Was willst Du den "ändern" ?


Vielleicht verklärt sich ja schon die jüngste Geschichte???


Musik hat eine Macht.... Über sieben Brücken von Karat ist ein sehr schönes Lied, für mich eines der schönsten deutschen Lieder. Das die Musiker Botschaften in ihren Liedern versteckt haben, war eine Möglichkeit, Unzufriedenheit und Missstände auszudrücken. Auch der DDR-Witz war lange nicht so plump wie der BRD-Witz.

Sonderzug nach Pankow - von Udo Lindenberg - einfach und provokant. Die Wiedervereinigung ist kein Zufallsprodukt....sondern eine lange und gefährliche Entwicklung gewesen.


@ DL

Du hast hier Deine Meinung offen geäussert - und ich stimme Dir bedingt zu. Wir leben in Sachzwängen - eine Worthülse ist die heutige relative Freiheit jedoch nicht.

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RE: Der Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte

#72 von michaka13 , 03.02.2010 09:37

So unrecht hat DL nicht. Das Wort Freiheit wurde schon zu oft mißbraucht. Haben nicht gerade erst die USA den Irakern die Freiheit gebracht? Ist Afghanistan nicht endlich ein freies Land? Welche freien Entscheidungen werden die Menschen dort treffen dürfen? Ob sie zu MC Donalds oder zu Burger King gehen? Und dazu ne Pepsi oder doch lieber Coca Cola? Und die Gegenseite, die Taliban? Kämpfen die nicht auch für ein freies Afghanistan? Frei von Besatzern? Hmmm, ich bin verwirrt. 2 Konfliktpartein wollen dasselbe, Freiheit für ein Land, und trotzdem bekämpfen sie sich.

Oder ich erinnere mich an einen Bericht im portugiesischen Fernsehen. Es ging um Brasilien. Man zeigte die "Befreiung" von Landarbeitern. Diese mußten für wenig Geld auf den Feldern der Großbauern schuften. Sie hausten mit ihren Familien in ärmlichsten Hütten. Aber sie hatten ein Dach übern Kopf und mußten nicht hungern. Die Regierung befreite sie. Sie mußten nicht mehr für einen Hungerlohn malochen. Sie waren frei. Doch sie machten keinen besonders glücklichen Eindruck in den Interviews. Sie standen am Straßenrand mit ihren Frauen und Kindern, ein Päckchen Habseligkeiten in der Hand und wußten nicht wo sie die Nacht verbringen sollten, was sie am nächsten Tag essen sollten. Aber sie waren frei. Die Politiker feierten sich und diese armen Leute werden wohl heut wieder bei irgendeinem Großgrundbesitzer auf dem Feld stehen.

Aber ich denke mal Marieke meinte wohl die persönliche Freiheit. So hab ichs jedenfalls verstanden.
Für mich bedeutet Freiheit das ich unabhängig in meinen Entscheidungen bin, das ich offen meine Meinung sagen kann oder auch die Reisefreiheit. Es gehört aber auch die Freiheit mich beruflich zu entfalten dazu. Nicht zu vergessen das sich jeder politisch frei entfalten kann. Über Meinungsfreiheit möchte ich hier nix sagen. Das wurde in dem anderen Strang ausführlich behandelt. Reisefreiheit hat oft damit zu tun, wie der betroffene finanziell aufgestellt ist. Was nützt jemanden die schönste Reisefreiheit, wenn das Geld gerad mal zum Überleben reicht. Politische Freiheit? Naja, kleine Partein oder andersdenkende werden in diesem Land auch unterdrückt oder man versucht sie zu verbieten. Vor ein paar Jahrzehnten warens linke Parteien die verboten wurden, heut sinds die Rechten. Von politischer Freiheit sind wir wohl noch meilenweit entfernt. Eine starke, gefestigte Demokratie sollte mit solchen Spinnern, egal welcher Colour umgehen können und damit fertig werden. Ohne die Verbotskeule rauszuholen.

Berufliche Freiheit? Ich hab ja grad ziemlich Probleme in meiner Firma. Man mag halt keine Leute die ihre Meinung offen sagen und Mißstände anprangern. Und als Gewerkschafter hab ich sowieso einen immer schlechteren Stand. Ich würde mich gern selbstständig machen als Maler und Lackierer. Doch auch hier wird schon wieder entschieden in meine berufliche Freiheit eingegriffen. Ich hab kein Meisterbrief, ich bin kein Altgeselle in führender Position. So ist es für mich fast unmöglich eine kleine Malerfirma zu gründen. Es bleibt nur der Umweg ein Gewerbe über Holz-und Bautenschutz anzumelden oder als Hausmeisterservice. Und genau das will ich nicht, denn dann dürfte ich viele Arbeiten nicht anbieten, z.B. Fassadenanstriche dürfte ich nicht machen. Warum läßt mich dieser Staat nicht einfach meine kleine Firma gründen? Warum läßt man mich nicht einfach arbeiten, meine Steuern und Sozialbeiträge zahlen? Ich habe die Kundschaft und Aufträge. Doch mir fehlt eben ein kleines Stück Papier. Und sowas sehe ich als schweren Eingriff in meine Freiheit zur beruflichen Entfaltung.

Heute hat Freiheit auch ein ganzes Stück mit materieller Sicherheit zu tun. Und da viele Menschen in diesem Land diese nicht haben, können sie mit dem Begriff Freiheit nichts bis wenig anfangen.
Die DDR-die möchte ich auf keinen Fall zurück. Vielleicht liegts daran das es mir die letzten 20 Jahre recht gut ging. Ich bin in der Welt rumgekommen und habe einiges erlebt. Gerade aufgrund dieser Erfahrungen möchte ich lieber in einem Deutschland leben das mich doch in gewissen Dingen einschränkt, als in einem Land wie der DDR.

Die größte persönliche Freiheit hab ich während meiner Zeit in Portugal erlebt. Es gibt nur wenig Zwänge, der Staat greift kaum regulierend ein. Jeder muß für sich selber sorgen, ohne Rundum-Sorglospakete des Staates und das find ich gut so.


Gruß,
micha

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RE: Der Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte

#73 von Weinböhlaer , 03.02.2010 10:38

Zitat von DeutschLehrer
Freiheit ist für mich die schrecklichste Worthülse, die je von Menschen erfunden wurde.
Im Namen der Freiheit wurden Millionen getötet.

Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann leisten kann

Gruß DL



In den beiden Aussagen stimme ich mit dir voll überein.
Freiheit bedeutet auch frei von Sachzwängen, wo das nicht gegeben ist nützt auch Freiheit nichts.
Das heist, die Freiheit zu nehmen Dinge zu tun scheidert oft am fehlenden Geld und an der Gesundheit.
Es kommt aber auch auf jeden persönlich an was er unter Freiheit sieht.
Ich finde es gut das ich heute reisen kann wohin ich möchte, vorausgesetzt ich kann es bezahlen.


Zu deiner ersten Aussage,......wurden Millionen getötet, fällt mir aber als erstes die Oktoberrevolution in Rußland ein.

Jürgen

 
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RE: Der Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte

#74 von Weilheimer , 11.03.2010 18:32

Na Marieke, wie war denn das Ergebnis der Fachpräsentation?

 
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RE: Der Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte

#75 von Mohieken , 11.03.2010 18:32

Hier nochmal Marieke! ich habe jetzt sehr lange diese präsentation bearbeitet und gestern dann endlich gehalten! Da einige hier bemägelt hatten, dass man nie erfährt, was so dabei rausgekommen ist, schreibe ich jetzt...
ich habe 11 notenpunkte, das heißt eine glatte 2! bin allerdings ein bisschen enttäuscht, hatte mehr erwartet... nunjaa.. mein highlight war auf jeden fall mein anschließendes "einheits-buffet" mit den leckersten sachen aus ost und west... :-)

LG Marieke

Danke an alle Leute hier, die mir geholfen haben! Wirklich herzlichen dank!

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