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Hat Thilo Sarrazin Recht mit seiner Sicht auf die Ausländerintegration?

#1 von Weilheimer , 07.03.2010 13:54

Der ehemalige Finanzsenator der Hauptstadt, mittlerweile Vorstandsmitglied der Bundesbank, schafft mit einem ausführlichen Interview in der Literaturzeitschrift Lettre International einigen Aufruhr.

„Bei uns gibt es eine breite Unterschicht, die nicht in Arbeitsprozesse integriert ist. Doch das Berliner Unterschichtproblem reicht weit darüber hinaus … Wir haben in Berlin vierzig Prozent Unterschichtgeburten, und die füllen die Schulen und die Klassen … Berlin hat einen Teil von Menschen, etwa zwanzig Prozent der Bevölkerung, die nicht ökonomisch gebraucht werden, zwanzig Prozent leben von Hartz IV und Transfereinkommen ... Eine große Zahl an Arabern und Türken hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel, und es wird sich auch vermutlich keine Perspektive entwickeln. Das gilt auch für einen Teil der deutschen Unterschicht, die einmal in den subventionierten Betrieben Spulen gedreht oder Zigarettenmaschinen bedient hat. Diese Jobs gibt es nicht mehr. Berlin hat wirtschaftlich ein Problem mit der Größe der vorhandenen Bevölkerung.“

„Unsere Bildungspopulation wird von Generation zu Generation immer dümmer. Der Anteil der intelligenten Leistungsträger fällt kontinuierlich ab.“

„Die Vietnamesen: Die Eltern können kaum Deutsch, verkaufen Zigaretten oder haben einen Kiosk. Die Vietnamesen der zweiten Generation haben dann durchweg bessere Schulnoten und höhere Abiturientenquoten als die Deutschen. Die Osteuropäer, Ukrainer, Weißrussen, Polen, Russen sind integrationswillig, passen sich schnell an und haben überdurchschnittliche akademische Erfolge. Die Deutschrussen haben große Probleme in der ersten, teilweise auch der zweiten Generation, danach läuft es wie am Schnürchen, weil sie noch eine altdeutsche Arbeitsauffassung haben.“

„Bei den Kerngruppen der Jugoslawen sieht man dann schon eher „türkische” Probleme; absolut abfallend sind die türkische Gruppe und die Araber. Auch in der dritten Generation haben sehr viele keine vernünftigen Deutschkenntnisse, viele gar keinen Schulabschluss ... Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert. Das gilt für 70 Prozent der türkischen und 90 Prozent der arabischen Bevölkerung in Berlin.“

„Der Neuköllner Bürgermeister Buschkowsky erzählt von einer Araberfrau, die ihr sechstes Kind bekommt, weil sie durch Hartz IV damit Anspruch auf eine größere Wohnung hat. Von diesen Strukturen müssen wir uns verabschieden ... So kann man keine nachhaltige Gesellschaft bauen, das geht für ein, zwei, drei Generationen gut, dann nicht mehr.“

„Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch höhere Geburtenrate. Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung … Die Araber und Türken haben einen zwei- bis dreimal höheren Anteil an Geburten, als es ihrem Bevölkerungs-anteil entspricht. Ständig werden Bräute nachgeliefert. Das türkische Mädchen hier wird mit einem Anatolen verheiratet, der türkische Junge bekommt eine Braut aus einem anatolischen Dorf. Bei den Arabern ist es noch schlimmer. Große Teile sind weder integrationswillig noch integrationsfähig. Viele von ihnen wollen keine Integration, sondern ihren Stiefel leben. Zudem pflegen sie eine Mentalität, die sie als gesamtstaatliche Mentalität aggressiv und atavistisch (überholte Verhaltensweisen Mod) macht.“

Zitate aus Lettre International Oktoberausgabe 2009

Das sagte die FAZ dazu:

„Sarrazin hat für seine – übrigens deutlich differenzierter als nun gemeinhin verkürzt dargestellt – gemachten Äußerungen einigen Rückhalt in der Bevölkerung. Man muss Sarrazins Meinung nicht teilen, aber seine Courage sollte eine Demokratie aushalten.“ (FAZ, 12.10.)

„Was hat der Fall Brunner mit dem Fall Sarrazin zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel. Brunner kam Kindern zu Hilfe und wurde dafür zu Tode geprügelt. Sarrazin sprach unbequeme Wahrheiten aus und wurde dafür heftig kritisiert. Doch beide Fälle haben mit Zivilcourage zu tun; beide mit einer Öffentlichkeit, die empört reagiert – einmal für, einmal gegen den Helden … Wie kann jemand der Menschenverachtung und Volksverhetzung bezichtigt werden, dem es darum geht, auf Staatsversagen, Gewalt und rechtsfreie Räume hinzuweisen?“ (FAZ, 14.10.)

Meine Meinung dazu ist Sarrazin hat Recht und es ist kein Haß auf Ausländer, wenn er die Probleme, welche es in Berlin tatsächlich gibt offen anspricht und die Politik auffordert endlich diese Probleme administrativ anzugehen. Jahrelang wurde weggeschaut, wenn es um die Integration von Ausländern ging. Integration sollte sein, allerdings durfte es kein Geld kosten.
Das die Türken sich ihre Frauen aus Anatolien holen, ist Realität, weil sie laut der Meinung männlicher Türken "unverdorben" sind. Genau dort muß der deutsche Staat eingreifen, ohne Deutschkenntnisse, keine Einreise.

 
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RE: Hat Thilo Sarrazin Recht mit seiner Sicht auf die Ausländerintegration?

#2 von mutterheimat , 07.03.2010 14:18

Dieses Thema gibt es bereits, Integrations und Ausländerproblematik, ein Kapitel für sich????. Kannst du zusammen schieben.


http://www.youtube.com/watch?v=h8vZsmXUFAg

 
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RE: Hat Thilo Sarrazin Recht mit seiner Sicht auf die Ausländerintegration?

#3 von altberlin ( gelöscht ) , 07.03.2010 15:22

Sarazzin hat Recht und Unrecht.Es gibt Glaubensgruppen, die uns langsam aber sicher regional verdrängen.Andere Menschen sind nur zeitweilig in D.,teilweise Kriegsflüchtlinge,die oftmals noch immer nicht in ihre Heimat zurückkehren können,weil es die Situation dort nicht erlaubt(Ex-Yugo z.B.)Ich weiß,wovon ich spreche,meine Frau ist Kroatin,und durch sie kenne ich auch Menschen,die aus ihrer Heimat von den Serben vertrieben wurden und so teilweise auch in D gelandet sind.Wohin soll man sie ausweisen?Übrigens,diese Leute arbeiten und studieren hier!

Was die "Unterschichtkinder" anbelangt:Wo bleibt denn die sogenannte
Oberschicht,Ingenieure,Doktoren,Professoren,mit ihrem Nachwuchs?Doch oft nur ein Kind,wenn überhaupt.Wichtiger ist doch Ruhm und Geld,sprich Karriere.Unsere Regierung machts doch vor.Kinderlos oder schwul.

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RE: Hat Thilo Sarrazin Recht mit seiner Sicht auf die Ausländerintegration?

#4 von Weilheimer , 07.03.2010 17:05

Hast du Recht @altberlin unsere Eliten sind etwas eng unterum oder haben eine ungenügende Standfestigkeit
Von Neukölln, dort hatte ich früher mal Verwandte und bin sehr oft in die Karl-Marx-Straße shoppen gegangen, habe ich allerdings recht schlimme Dinge gehört. Dieser Berliner Stadtteil soll in "Türken- und Araberhand" sein, bei Dunkelheit traut sich kaum noch jemand Deutsches auf die Straße. Ich weiß nun nicht, ob das eine Presseente ist oder der Wahrheit entspricht.

 
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RE: Hat Thilo Sarrazin Recht mit seiner Sicht auf die Ausländerintegration?

#5 von Wega , 07.03.2010 17:10

@ Weili
Neukölln nennt man auch " Klein Istanbul"!
Ich hatte dort auch in der Nacht noch keine Probleme.
Vielleicht liegt es an meinem Dialekt, den die Türken nicht verstehen, ich komm nämlich aus Sachsen!


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RE: Hat Thilo Sarrazin Recht mit seiner Sicht auf die Ausländerintegration?

#6 von altberlin ( gelöscht ) , 07.03.2010 17:40

Die Nebenstraßen würde ich gebietsweise meiden,wo es nachts etwas heller beleuchtet ist,möge es gehen.

altberlin

RE: Hat Thilo Sarrazin Recht mit seiner Sicht auf die Ausländerintegration?

#7 von Wega , 07.03.2010 18:04

Zitat von altberlin
Die Nebenstraßen würde ich gebietsweise meiden,wo es nachts etwas heller beleuchtet ist,möge es gehen.



Ich habe im Gebiet um die Hermannstrasse kein Problem.


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zuletzt bearbeitet 07.03.2010 | Top

RE: Hat Thilo Sarrazin Recht mit seiner Sicht auf die Ausländerintegration?

#8 von DeutschLehrer , 07.03.2010 19:35

Ich glaube, er hat 100 % Recht ! Nur leider will keiner auf ihn hören. Und dort liegt das Problem - Wahrheiten nicht anzuerkennen !

Gruß DL


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RE: Hat Thilo Sarrazin Recht mit seiner Sicht auf die Ausländerintegration?

#9 von Schlawine , 07.03.2010 21:10

Ich habe eben mal das Wort "Ausländer" unter "Suche" eingegeben und sofort wurden mir 8 Seiten angezeigt auf denen genau das Thema war.
Unter anderem:"Minarett Verbot", "Diskriminierung oder was ?" und viele andere....................

Brauchen wir diese Diskussion nun wirklich nochmal ?


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RE: Hat Thilo Sarrazin Recht mit seiner Sicht auf die Ausländerintegration?

#10 von DeutschLehrer , 07.03.2010 21:52

Ich finde, das zeigt genau den Diskussionsbedarf. Das Problem wird immer wieder unter den Teppich gekehrt.

Gruß DL


Das Leben ist ein Jammertal, aber Jeder muss da durch.

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