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RE: deutschland im Krieg ?

#16 von Minimal , 16.04.2010 13:27

Zitat von Bernie1078

Clinton wurde vom eigenen Experten und Geheimdienst'lern über die möglichkeiten der Taliban gewarnt, aber er machte nichts weil er an den Frieden und das gute im Menschen glaubte. Bei Terroristen oder den sogenannten Gotteskriegern ist alles möglich. Gotteskrieger wollen nur ihren Glauben auf der Erde, das haben die oft genug gesagt. Wie jammerten die Leuten als man die Taliban stürzte und als man die taten von den hörte. Väter die ihre Töchter vor Vergewaltigung schützen wollten wurden getötet und junge Mädchen dann vergewaltigt sowie Drogen angebaut wo von dem Geld Waffen gekauft wurden.



Entschuldige, aber auch das kann man nicht so im Raum stehen lassen. Welches Land war nach dem Zweiten Weltkrieg in unzählige Kriege auf dem ganzen Erdball beteiligt: Afghanistan oder die USA? Welches Land vertritt die Interessen des Kapitals vehement und verursacht die gesamte Welt vom eigenen Glauben zu überzeugen: die islamischen Länder oder die USA? Das Thema Taliban ist doch nur deswegen ein Thema geworden, weil der Westen es nicht ertragen kann, daß es Regionen gibt, in denen man keine Einflußphäre hat und noch nicht absahnen kann.

Wenn du meinst, ein amerikanischer Präsident glaubt "an Frieden und das Gute im Menschen", dann lebst du in einer Traumwelt. Nicht mal von Kennedy kann man das behaupten.

Und zu den Gotteskriegern - wer hat wohl mehr Blut an den Händen: die Katholische Kirche in Vergangenheit und Gegenwart oder die "Gotteskrieger", die ihre Religion verteidigen?


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RE: deutschland im Krieg ?

#17 von michaka13 , 16.04.2010 13:44

Zitat
Tolle Einstellung, dann Zitiere das nächste mal auch den satz!

Zitat von Bernie1078Tut mir Leid wenn ich es dir nicht besser sagen kann...

...es ist leider nicht so einfach erklären.



Du empfiehlst alle Vorteile mitzunehmen (z.B. berufliche Weiterbildung), aber sich dann zu verdrücken. Was ist daran falsch zu verstehen?


Zitat von Ilonka:

Zitat
Ich glaube kaum dass sich jeder Berufs- und Zeitsoldat bei seiner Verpflichtung klar darüber war, dass er mal mit in den Krieg ziehen muß.



Dann ist sehr naiv. Hier zeigt sichs doch wieder. Er möchte die Vorteile genießen, nämlich sein Studium machen. Aber sobald er seinen Job als Sani machen soll, wird gejammert. Im übrigen, wenn ein Dachdecker sich weigert aufs Dach zu gehen weil er Höhenangst hat, dann ist seine berufliche Laufbahn auch dahin. Dein Bekannter ist in erster Linie Soldat, dessen sollte er sich vielleicht erstmal bewußt werden.

Zitat von minimal:

Zitat
Wenn du meinst, ein amerikanischer Präsident glaubt "an Frieden und das Gute im Menschen", dann lebst du in einer Traumwelt. Nicht mal von Kennedy kann man das behaupten.


Dem ist nichts hinzuzufügen.


Gruß,micha

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RE: deutschland im Krieg ?

#18 von Pamina , 16.04.2010 13:57

Hier ist ja ein totaler Krieg entbrannt, voll spannend und interessant.......


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RE: deutschland im Krieg ?

#19 von Kehrwoche , 16.04.2010 14:19

Zitat von Minimal
Und zu den Gotteskriegern - wer hat wohl mehr Blut an den Händen: die Katholische Kirche in Vergangenheit und Gegenwart oder die "Gotteskrieger", die ihre Religion verteidigen?

Wer hat wohl mehr Blut an den Händen: die Katholische Kirche mit ihrer mehr als 2000-jährigen Vergangenheit und dem dunklen Mittelalter, mit derzeit 1,1 Mrd Anhängern rund um den Globus ODER die "Gotteskrieger", in ihrer 15-jährigen Geschichte im dünn besiedelten Afghanistan?
Denke, denke, denke, das ist aber schwer.....
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RE: deutschland im Krieg ?

#20 von Bernie1078 , 16.04.2010 15:04

Zitat von Ilonka40
@_Bernie:
"Er kann sich ruhig verpflichten aber soll nicht in den erst 4-5 Jahre runder gehen."

Ich glaub Du weißt nicht wovon DU redest.
Ich kenn da jemand der sich als Sanitäter beim Bund auf Zeit verpflichtete. Er begann sogar vor fast 2 Jahren ein Medizinstudium beim Bund und man sicherte ihm zu, keine Auslandseinsätze in Krisengebieten während seines Studiums. Vor 2 Monaten kam der Marschbefehl nach Afghanistan! Er kann sich weigern, aber damit wäre sein Studium und seine berufliche Laufbahn dahin. Kannst gern mal seine Familie fragen, wie die sich jetzt fühlt.
Ich glaube kaum dass sich jeder Berufs- und Zeitsoldat bei seiner Verpflichtung klar darüber war, dass er mal mit in den Krieg ziehen muß.

Ilonka


Wie lange hat er sich verpflichtet?? Das war auf keinenfall SAZ 4, die SAZ 12 (wie auch dein bekannter der beim Bund studieren tut) können sich nicht drücken vor Auslandseinsatz. Auderdem war ich 2Jahre beim Bund wie auch mein Bruder und wir haben beide unsere Kameraden erkundigt die im Ausland waren.

@Minimal auf deine Beiträge antworte ich minimal bis garnicht! Also lass mich in ruhe, Danke.


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RE: deutschland im Krieg ?

#21 von Bernie1078 , 16.04.2010 15:24

Zitat von michaka13
Zitat von minimal:

Zitat
Wenn du meinst, ein amerikanischer Präsident glaubt "an Frieden und das Gute im Menschen", dann lebst du in einer Traumwelt. Nicht mal von Kennedy kann man das behaupten.


Dem ist nichts hinzuzufügen.

Gruß,micha



Es kam mal eine Sendung warum es zu den Anschläge auf die US Botschaft und WTC kommen konnte bei NTV oder dem anderen Nachrichtsender und dort sprachen ehmalige Angestellte die bei dem Clinton zu seiner Dienstzeit eingestellt waren und die Mahnungen aussprachen und mitbekamen. Dieses mal war aus nicht aus der BILD.
Intressant find ich das mein Ausbilder bei der Bundeswehr mit Terroranschläge gerechnet hat, das mit dem 11.9.2001 in diesem ausmaß hat uns geschockt und uns selber überrascht.

War jemand 2001/2002 bei der Bundeswehr??

Gruss Bernd


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RE: deutschland im Krieg ?

#22 von Björn , 16.04.2010 18:03

Zitat von Bernie1078
Wie lange hat er sich verpflichtet?? Das war auf keinenfall SAZ 4, die SAZ 12 (wie auch dein bekannter der beim Bund studieren tut) können sich nicht drücken vor Auslandseinsatz. Auderdem war ich 2Jahre beim Bund wie auch mein Bruder und wir haben beide unsere Kameraden erkundigt die im Ausland waren.

@Minimal auf deine Beiträge antworte ich minimal bis garnicht! Also lass mich in ruhe, Danke.


Ich wußte gar nicht, daß es auch "Soldat auf Zeit" (SAZ) für 2 Jahre gibt Ich kenne es nur als 4-jährige Verpflichtung!
Der Grundwehrdienst war übrigens nach der Einheit einige Jahre lang 12 Monate, dann nur noch 10 Monate!


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RE: deutschland im Krieg ?

#23 von michaka13 , 16.04.2010 18:26

Zitat
Ich wußte gar nicht, daß es auch "Soldat auf Zeit" (SAZ) für 2 Jahre gibt


Da hat der Bernie allerdings recht. W 12-er (Wehrpflichtige) konnten auf W-18 oder W24 verlängern. Da während meiner aktiven Dienstzeit in den Neunzigern W 12-er nicht an Auslandseinsätzen teilnehmen durften, hat so mancher auf W18 oder W24 aufgestockt, damit er daran teilnehmen konnte. Auch bei Auslandsübungen wurden W12-er meißt wenig berücksichtigt, so das sich auch hier eine Aufstockung anbot.


Gruß,micha

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RE: deutschland im Krieg ?

#24 von Minimal , 16.04.2010 18:40

Zitat von Kehrwoche

Zitat von Minimal
Und zu den Gotteskriegern - wer hat wohl mehr Blut an den Händen: die Katholische Kirche in Vergangenheit und Gegenwart oder die "Gotteskrieger", die ihre Religion verteidigen?

Wer hat wohl mehr Blut an den Händen: die Katholische Kirche mit ihrer mehr als 2000-jährigen Vergangenheit und dem dunklen Mittelalter, mit derzeit 1,1 Mrd Anhängern rund um den Globus ODER die "Gotteskrieger", in ihrer 15-jährigen Geschichte im dünn besiedelten Afghanistan?
Denke, denke, denke, das ist aber schwer.....
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Diesen hahnebüchenen Vergleich habe ich wegen diesen Satzes Bernies gesagt:

"Bei Terroristen oder den sogenannten Gotteskriegern ist alles möglich. Gotteskrieger wollen nur ihren Glauben auf der Erde, das haben die oft genug gesagt."

Meine Antwort: auch bei der Katholischen Kirche ist alles möglich. Von der Missionierung Nichtgläubiger bis zum Kindesmißbrauch aufgrund unterdrückter Sexualität.

Was ich damit sagen wollte: wer mit solchen Pauschalisierungen wie Bernie kommt, muß damit rechnen, daß ihm gut eingeschenkt wird. Und ob mir Bernie "minimal bis gar nicht" antwortet, ist mir widerum egal. Es geht mir nicht um Bernie, sondern um Aussagen, die einen Widerspruch herausfordern.


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RE: deutschland im Krieg ?

#25 von joesachse , 16.04.2010 21:13

Am Dienstag in der Anstalt gesehen: Georg Schramm rechnet ab, bitterböse, wütend, das tut schon fast weh.
Mal sehen, ob das noch ein Nachspiel hat....


Das euch das Lachen nicht im Halse stecken bleibt
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Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. (Goethe)

 
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RE: deutschland im Krieg ?

#26 von Bernie1078 , 16.04.2010 21:59

Zitat von Björn

Zitat von Bernie1078
Wie lange hat er sich verpflichtet?? Das war auf keinenfall SAZ 4, die SAZ 12 (wie auch dein bekannter der beim Bund studieren tut) können sich nicht drücken vor Auslandseinsatz. Auderdem war ich 2Jahre beim Bund wie auch mein Bruder und wir haben beide unsere Kameraden erkundigt die im Ausland waren.

@Minimal auf deine Beiträge antworte ich minimal bis garnicht! Also lass mich in ruhe, Danke.


Ich wußte gar nicht, daß es auch "Soldat auf Zeit" (SAZ) für 2 Jahre gibt Ich kenne es nur als 4-jährige Verpflichtung!
Der Grundwehrdienst war übrigens nach der Einheit einige Jahre lang 12 Monate, dann nur noch 10 Monate!



Komplett Falsch!!!

Grundwehrdienst ist z Z 9Monate (W neuner genannt) und dieser kann auf bis zu ingesamt 23Monate verlängert werden. Zur Zeit will man Grundwehrdienst auf 6Monate kürzen.

Zeitsoldaten können auswählen aus 4Jahre, 8Jahre und 12 jahre.

Berufssoldat zu werden ist extrem schwer...

Mfg Bernd


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RE: deutschland im Krieg ?

#27 von Minimal , 16.04.2010 22:09

Zitat von joesachse
Am Dienstag in der Anstalt gesehen: Georg Schramm rechnet ab, bitterböse, wütend, das tut schon fast weh.
Das euch das Lachen nicht im Halse stecken bleibt
JoeSachse



Leider viel zu seltene Sternstunden der Öffentlichen Unterhaltung


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RE: deutschland im Krieg ?

#28 von Björn , 17.04.2010 00:42

@ Bernie: was ist denn an meinem Beitrag komplett falsch???
Die 9-monatige Wehrpflicht gilt erst seit 2002! Von 1990 bis Mitte der 90´er waren es 12 Monate (habe ich selbst durch) und danach 10 Monate! Was ist daran also falsch? Das er inzwischen noch weiter gekürzt wurde und wahrscheinlich bald auf 6 Monate reduziert wird, habe ich nicht bestritten
Das eine Verlängerung des Grundwehrdienstes bis auf max. 23 Monate auch möglich ist, war mir bisher unbekannt. Damals haben sich bei uns nur 2 während des GWD für 4 Jahre verpflichtet, alle anderen waren froh dort weg zu kommen


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RE: deutschland im Krieg ?

#29 von Bernie1078 , 17.04.2010 13:51

Zitat von Björn
@ Bernie: was ist denn an meinem Beitrag komplett falsch???


Sorry mein Fehler, ich meinte SAZ2(Soldat auf Zeit 2Jahre). Diesen gab es mal vor vielen Jahren aber wurde dann umgewandelt in 24(später 23)Monate Wehrdienst. Bis zum dem Anschlag(11.09.2001) gab es sehr viele Soldaten die 4-8 Jahre verlängerten haben und man konnt sich nicht beschweren.

@Björn was war der Grund das ihr von der Bundeswehr weg wolltet??
Wir konnten während der Dienstzeit Fussball spielen (Frauen und Männer zusammen) und schwimmen gehen. Nach dem Dienst spielten wir meistens Fussball, rannten paar runden auf dem Sportplatz oder genossen bei schlechten Wetter ein oder zwei Bier im Mannschaftsheim (die Trinker waren meistens unsere Vorgesetzten). Das man die Bundeswehr schlecht geredet hat war bei uns zu unrecht.

Gruss Bernd


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RE: deutschland im Krieg ?

#30 von Björn , 17.04.2010 15:45

Ich will hier nicht weiter über meine Zeit bei der BW (91-92) reden! Das wenigste war sinnvoll und gute Ausstattung sieht anders aus (Zelte und Schlafsäcke aus dem Handel sind damals schon besser gewesen als diese jahrealte BW-Ausstattung mit "Sommer"-Schlafsäcken bei -6°C im Feldlager), viele schwachsinnige Anordnungen (die massenweise Verschrottung unbenutzten Werkzeugs und anderen Materials war nur eine davon) und andere sehr unangenehme Vorkommnisse!!!
Es wollten von der ganzen Kompanie nur 2 Mann für 4 Jahre länger machen, fanden sie besser als wieder arbeitslos zu sein!


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