Die frage ist doch, wer kann sich Gold in ausreichender Menge leisten, damit er das tägliche leben sich leisten kann. Ich denke weite teile werden Hungern müssen, wenn es so weit kommt.
Wir reden hier zum Teil von der Gefahr einer Inflation. Japan mit einer höheren Staatsverschuldung hat eine Deflation. Inflation = Überangebot an Geld gegen Mangel an Waren. Ich sehe bei uns noch keinen Warenmangel, eher ein Mangel an Geld = Deflation.
Ob das nun gut ist ????
Gruß DL
Das Leben ist ein Jammertal, aber Jeder muss da durch.
DL, du hast da schon etwas auf den Punkt gebracht. Deutschland ist wirtschaftlich stark, produziert und exportiert viel, braucht aber einfach auch den Markt, um seine Produkte zu verkaufen. Mit dem Euro wurde der europäische Binnenmark geschaffen, ein Markt, der eine ähnliche Größenordnung hat wie die USA. Davon hat Deutschland profitiert. Der abgewertete Euro kann dazu führen, dass deutsche Produkte weltweit günstiger werden im Vergleich zur Konkurrenz, dies würde Aufschwung in Deutschland bringen und Arbeitsplätze schaffen.
Ein weiterer Fakt ist, dass es für einen Staat sinnvoll ist, sich mit den Ausgaben antizyklisch zu verhalten. Wenn der Staat viel einnimmt, in Konjunkturphasen, da sollte der Staat sparen und Schulden tilgen, wenn dagegen eine Krise da ist, dann sollte der Staat investieren und damit Geld ausgeben, um diese Krise zu bekämpfen. Also eigentlich völlig anders als jede Privatperson. Natürlich gibt es sowohl für das Sparen als auch für das Geld ausgeben Grenzen, dann treten die positiven Effekte nicht ein oder werden von negativen Effekten überlagert. Wo diese Grenzen genau sind, das weiß niemand so genau (da streiten die Gelehrten).
Gruß JoeSachse
Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. (Goethe)
Wären das nicht schon die gigantischen Schulden die der Deutsche Staat hat. Es sind ja nicht nur die 1,5-2 Billonen Schulden die sich angehäuft haben, " wobei die 1,5-2 Billionen wahrscheinlich zu niedrig angesetzt sind ) sondern die Rentnerkosten und Beamtenpensionen und vieles mehr wo keine Rücklagen da sind oder je gebildet wurden wie bei den Beamtenpensionen. Wenn je die Schulden abzutragen sind, dann werden Generationen lange nicht mehr ausreichend konsumieren können weil der Staat alles so verteuert, das es kaum noch jemand zahlen kann. Angeblich sind wir ja Vize-weltmeister im Export, nun frag ich mich warum wir Deutsche Bürger nicht davon profitieren. ich denke es liegt daran das nicht wir das geld ausgeben, sondern der Sztaat das für uns tut. Diese Jahr beommt afganistan Offizell 200 Millonen Euro für die Infrastruktur, Geld was uns fehlt in allen bereichen. Dies ist nur ein beispiel von vielen . Übrigens: Grenzenloses Wachstum halte ich schlicht für unmöglich. Ich denke die Substanz des Landes läßt man völlig außen vor und hier gebe es jede menge zu tun.
Zitat von delta ...Übrigens: Grenzenloses Wachstum halte ich schlicht für unmöglich...
Genau das ist es , was bis heute niemand auf die Tagesordnung setzen will . Vor dieser Einsicht und ihren Konsequenzen haben alle Angst . Keiner traut sich , das dringend nötige Downsizing den Wähler zu vermitteln , und global ist es eh unmöglich . Daran wird das Experiment Menschheit wohl schon bald scheitern .
http://nachrichten.t-online.de/griechenl..._41712838/index. Kann es eventuell sein, daß die Oberbosse die Karre mutwillig an die Wand fahren wollen? Kann es sein, daß wir kleinen Leute mal wieder total verar.... werden? Wenn es auch nur wieder ein Spitzchen ist, welcher dem Eurotanz mitveranstaltet, so ergibt sich doch die Frage, wie groß ist der internationale Eisberg, welcher dem Euro diesbezüglich die Schlinge um den Hals legt. Bleibt es bei dem Spitzchen als Ausnahme, oder kommt ein mächtig gewaltiger UND erneuter Tritt in den Allerwertesten des Euro. Möglicherweise gibt es diese Kumpels auch in entsprechender Stückzahl in Frankreich und Spanien und Holland und und und.....! Frage, zahlt Deutschlands Steuerzahler das dann auch? Offensichtlich ja, weil wir der Papa sind, nach dem Lied von Peter Alexander. Wenn Blödheit Warzen treiben würde, so würde Deutschland aussehen, wie ein Steuselkuchen. Alle Welt, selbst Australien, lacht über so viel Dämlichkeit. Die Information habe ich von einer nach Sydney, (nach dem Krieg), ausgewanderten Deutschen, welche hier zu Besuch, bei Verwadten, weilte.
Richtig Die Eierlegende Wolfsmilchsau wird weiter Zahlen müssen und Ihre Befürworter wissen auch warum, Ein Staat der immer wieder behauptet seine Bürger sind Reich zieht natürlich auch die kriminellen an wie ein Hundehaufen die fliegen. die Kriminellen kommen aus der Hochfinanz. Ob das nun in den bereichen Gebühren, Zinsen, Geldanlage, Kreditkosten, Versicherungsprämien, oder Ratenzahlungen sind. Vergessen dürfen wir auch nicht Aktien, Leerverkäufe, Immobilien Blasen und vieles mehr. Der Rest besorgt der Volksvertreter der seine Bürger mächtig zur Kasse in allen Lebensbereichen bittet. Nirgens herrscht mehr eintracht als beim Abzocken der Bürger. Das schlimme ist, sie zocken immer noch, obwohl der Staat faktisch Pleite ist.
Zitat von DeutschLehrerWir reden hier zum Teil von der Gefahr einer Inflation. Japan mit einer höheren Staatsverschuldung hat eine Deflation. Inflation = Überangebot an Geld gegen Mangel an Waren. Ich sehe bei uns noch keinen Warenmangel, eher ein Mangel an Geld = Deflation.
Ob das nun gut ist ????
Gruß DL
"Tatsächlich sind die Gefahren einer Geldentwertung bedenklich gestiegen. Seit Beginn der Finanzkrise überflutet die Europäische Zentralbank (EZB) die Märkte mit Geld - und neuerdings kauft sie auch noch die Anleihen kriselnder Staaten. Indem sie Schulden absaugt, bringt sie faktisch noch mehr Geld in den Umlauf. In Kombination mit einem langsamen Wirtschaftswachstum könnte das die Inflation treiben."
Wie immer will der Staat noch sein Sahnehäupchen drauf setzen in form einer Steuererhöhung und will es nicht wahr haben das er damit entgültig den Deutschen Bürger an die Wand klatscht. Ich hoffe nur das es bald ist, diese Affentheater ist ja nicht mehr zum Aushalten. Es ist auch völlig wurscht für den Bürger ob das Ding Inflation oder Deflation heißt oder sonst wie, am ende ist er der beschissene, sorry für den harten Ausdruck, aber es entpricht der hier nicht gern gehörte tatsache.
Toller Bericht, nur deckt er sich nicht mit meinen Ein und Ausgaben, die besagen immer noch das gleiche, Die Fixkosten steigen immer noch beziehungsweise /oder Pendeln im hohen bereich hin und her. Also Mieten, Strom, Öl, Gas, Benzin, Fahrkosten und so weiter. Aber auch Lebensmittel die über Mehl, Zucker, Kaffee und Konserven hinausgehen, also Frischware ist nach wie vor im höheren Preis angesiedelt. Weiß und Braunwaren mögen Stagnieren, aber das liegt daran, das hier der Markt einer sogenannten Sättigung unterliegt, das aber eher künstlich Produziert wird, Das heißt ich möchte mir zwar einen neuen Fernseher kaufen, aber ich bin derzeit nicht flüssig, da muß es der alte nocht so lange tun bis er entweder tatsächlich defekt ist oder ich flüssig bin. Möge ein jeder selber für sich urteilen ob es zutrifft oder nicht.
Einiges in dem Spiegel-Bericht kann ich durchaus nachvollziehen, zumindest soweit ich es kapiert habe. Ich glaube nicht, dass der Autor behaupten wollte, dass die Preise zu niedrig sind, er meinte nur, dass bei sinkenden Preisen Käufe aufgeschoben werden, weil darauf gehofft wird, dass die Preise immer weiter sinken.
Gerade bei Strom und Kraftstoff glaube ich nicht an sinkende Preise. Ich habe auch noch nie erlebt, dass Mieten oder die Preise im ÖPNV irgendwann mal gesunken wären. Es ist doch klar, dass auf sinkende Preise bei Konsum- und Investitionsgütern gehofft wird, wenn gleichzeitig die Lebenshaltungskosten steigen. Ob der Typ das bedacht hat bei seiner Deflationswarnung?
Dieses Forum möchte Menschen zusammenführen, Aufklärungsarbeit leisten und ein gesamtdeutsches Gefühl fördern.
Wer uns unterstellt "wir trauern alten Zeiten hinterher", hat die Mission der Community leider nicht verstanden.
Wir verzichten auf übertriebene Ostalgie und freuen uns über neue Meinungen aus Ost & West und Nord & Süd.