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Dieses Thema hat 683 Antworten
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 Gesellschaft heute und in Zukunft
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delta Offline



Beiträge: 7.616

16.05.2010 12:34
#31 RE: Europrobleme? Zitat · antworten

Die frage ist doch, wer kann sich Gold in ausreichender Menge leisten,
damit er das tägliche leben sich leisten kann.
Ich denke weite teile werden Hungern müssen, wenn es so weit kommt.


DeutschLehrer Offline



Beiträge: 1.386

16.05.2010 22:13
#32 RE: Europrobleme? Zitat · antworten

Wir reden hier zum Teil von der Gefahr einer Inflation. Japan mit einer höheren Staatsverschuldung hat eine Deflation.
Inflation = Überangebot an Geld gegen Mangel an Waren.
Ich sehe bei uns noch keinen Warenmangel, eher ein Mangel an Geld = Deflation.

Ob das nun gut ist ????

Gruß DL


Das Leben ist ein Jammertal, aber Jeder muss da durch.

joesachse Offline

Admin


Beiträge: 5.553

16.05.2010 22:35
#33 RE: Europrobleme? Zitat · antworten

DL, du hast da schon etwas auf den Punkt gebracht. Deutschland ist wirtschaftlich stark, produziert und exportiert viel, braucht aber einfach auch den Markt, um seine Produkte zu verkaufen. Mit dem Euro wurde der europäische Binnenmark geschaffen, ein Markt, der eine ähnliche Größenordnung hat wie die USA. Davon hat Deutschland profitiert. Der abgewertete Euro kann dazu führen, dass deutsche Produkte weltweit günstiger werden im Vergleich zur Konkurrenz, dies würde Aufschwung in Deutschland bringen und Arbeitsplätze schaffen.

Ein weiterer Fakt ist, dass es für einen Staat sinnvoll ist, sich mit den Ausgaben antizyklisch zu verhalten. Wenn der Staat viel einnimmt, in Konjunkturphasen, da sollte der Staat sparen und Schulden tilgen, wenn dagegen eine Krise da ist, dann sollte der Staat investieren und damit Geld ausgeben, um diese Krise zu bekämpfen.
Also eigentlich völlig anders als jede Privatperson.
Natürlich gibt es sowohl für das Sparen als auch für das Geld ausgeben Grenzen, dann treten die positiven Effekte nicht ein oder werden von negativen Effekten überlagert. Wo diese Grenzen genau sind, das weiß niemand so genau (da streiten die Gelehrten).

Gruß
JoeSachse


Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. (Goethe)

delta Offline



Beiträge: 7.616

17.05.2010 09:25
#34 RE: Europrobleme? Zitat · antworten

Wären das nicht schon die gigantischen Schulden die der Deutsche Staat hat.
Es sind ja nicht nur die 1,5-2 Billonen Schulden die sich angehäuft haben,
" wobei die 1,5-2 Billionen wahrscheinlich zu niedrig angesetzt sind )
sondern die Rentnerkosten und Beamtenpensionen und vieles mehr wo keine
Rücklagen da sind oder je gebildet wurden wie bei den Beamtenpensionen.
Wenn je die Schulden abzutragen sind, dann werden Generationen lange nicht mehr
ausreichend konsumieren können weil der Staat alles so verteuert, das es kaum
noch jemand zahlen kann. Angeblich sind wir ja Vize-weltmeister im Export, nun
frag ich mich warum wir Deutsche Bürger nicht davon profitieren. ich denke es liegt
daran das nicht wir das geld ausgeben, sondern der Sztaat das für uns tut.
Diese Jahr beommt afganistan Offizell 200 Millonen Euro für die Infrastruktur,
Geld was uns fehlt in allen bereichen.
Dies ist nur ein beispiel von vielen .
Übrigens: Grenzenloses Wachstum halte ich schlicht für unmöglich.
Ich denke die Substanz des Landes läßt man völlig außen vor und hier gebe es jede menge
zu tun.


Ilrak Offline



Beiträge: 2.218

17.05.2010 13:29
#35 RE: Europrobleme? Zitat · antworten

Zitat von delta

...Übrigens: Grenzenloses Wachstum halte ich schlicht für unmöglich...




Genau das ist es , was bis heute niemand auf die Tagesordnung setzen will .
Vor dieser Einsicht und ihren Konsequenzen haben alle Angst .
Keiner traut sich , das dringend nötige Downsizing den Wähler zu vermitteln ,
und global ist es eh unmöglich .
Daran wird das Experiment Menschheit wohl schon bald scheitern .

mutterheimat Offline




Beiträge: 2.265

17.05.2010 22:36
#36 RE: Europrobleme? Zitat · antworten

http://nachrichten.t-online.de/griechenl..._41712838/index. Kann es eventuell sein, daß die Oberbosse die Karre mutwillig an die Wand fahren wollen? Kann es sein, daß wir kleinen Leute mal wieder total verar.... werden? Wenn es auch nur wieder ein Spitzchen ist, welcher dem Eurotanz mitveranstaltet, so ergibt sich doch die Frage, wie groß ist der internationale Eisberg, welcher dem Euro diesbezüglich die Schlinge um den Hals legt. Bleibt es bei dem Spitzchen als Ausnahme, oder kommt ein mächtig gewaltiger UND erneuter Tritt in den Allerwertesten des Euro. Möglicherweise gibt es diese Kumpels auch in entsprechender Stückzahl in Frankreich und Spanien und Holland und und und.....! Frage, zahlt Deutschlands Steuerzahler das dann auch? Offensichtlich ja, weil wir der Papa sind, nach dem Lied von Peter Alexander. Wenn Blödheit Warzen treiben würde, so würde Deutschland aussehen, wie ein Steuselkuchen. Alle Welt, selbst Australien, lacht über so viel Dämlichkeit. Die Information habe ich von einer nach Sydney, (nach dem Krieg), ausgewanderten Deutschen, welche hier zu Besuch, bei Verwadten, weilte.

delta Offline



Beiträge: 7.616

18.05.2010 08:17
#37 RE: Europrobleme? Zitat · antworten

Richtig
Die Eierlegende Wolfsmilchsau wird weiter Zahlen müssen
und Ihre Befürworter wissen auch warum, Ein Staat der immer
wieder behauptet seine Bürger sind Reich zieht natürlich
auch die kriminellen an wie ein Hundehaufen die fliegen.
die Kriminellen kommen aus der Hochfinanz.
Ob das nun in den bereichen Gebühren, Zinsen, Geldanlage,
Kreditkosten, Versicherungsprämien, oder Ratenzahlungen sind.
Vergessen dürfen wir auch nicht Aktien, Leerverkäufe, Immobilien
Blasen und vieles mehr.
Der Rest besorgt der Volksvertreter der seine Bürger mächtig
zur Kasse in allen Lebensbereichen bittet.
Nirgens herrscht mehr eintracht als beim Abzocken der Bürger.
Das schlimme ist, sie zocken immer noch, obwohl der Staat faktisch
Pleite ist.


Minimal Offline




Beiträge: 643

18.05.2010 10:11
#38 RE: Europrobleme? Zitat · antworten

Zitat von DeutschLehrer
Wir reden hier zum Teil von der Gefahr einer Inflation. Japan mit einer höheren Staatsverschuldung hat eine Deflation.
Inflation = Überangebot an Geld gegen Mangel an Waren.
Ich sehe bei uns noch keinen Warenmangel, eher ein Mangel an Geld = Deflation.

Ob das nun gut ist ????

Gruß DL



"Tatsächlich sind die Gefahren einer Geldentwertung bedenklich gestiegen. Seit Beginn der Finanzkrise überflutet die Europäische Zentralbank (EZB) die Märkte mit Geld - und neuerdings kauft sie auch noch die Anleihen kriselnder Staaten. Indem sie Schulden absaugt, bringt sie faktisch noch mehr Geld in den Umlauf. In Kombination mit einem langsamen Wirtschaftswachstum könnte das die Inflation treiben."

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unterne...95137-2,00.html

Im übrigen denken einige Leute ja bereits über Mwst.-Erhöhungen nach: http://www.focus.de/finanzen/news/konjun...aid_509241.html

Damit ginge ein weiterer Kaufkraftverlust einher.


Verloren in: Musik (Minimal Wave, 80s Wave & EBM), Literatur (von Kafka bis Houellebecq), Filme (Coen Brothers, Lynch & Co), Computerspiele

delta Offline



Beiträge: 7.616

18.05.2010 11:50
#39 RE: Europrobleme? Zitat · antworten

Wie immer will der Staat noch sein Sahnehäupchen drauf setzen in form einer Steuererhöhung
und will es nicht wahr haben das er damit entgültig den Deutschen Bürger an die Wand klatscht.
Ich hoffe nur das es bald ist, diese Affentheater ist ja nicht mehr zum Aushalten.
Es ist auch völlig wurscht für den Bürger ob das Ding Inflation oder Deflation heißt oder sonst
wie, am ende ist er der beschissene, sorry für den harten Ausdruck, aber es entpricht der hier
nicht gern gehörte tatsache.


Minimal Offline




Beiträge: 643

18.05.2010 13:52
#40 RE: Europrobleme? Zitat · antworten

Hier ist auch ein schöner Artikel zum Thema Sparen <-> Inflation bei heise

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32637/1.html

Der Autor ist übrigens der Herausgeber von http://www.spiegelfechter.com/ , auch einer interessanten Seite.


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delta Offline



Beiträge: 7.616

18.05.2010 13:58
#41 RE: Europrobleme? Zitat · antworten

Ich gehe davon aus, das sie die Rosskur versuchen, aber
das nutzt Ihnen auch nichts.


Minimal Offline




Beiträge: 643

19.05.2010 10:19
#42 RE: Europrobleme? Zitat · antworten

Na mit der Diskussion um die Inflation ist's mittlerweile wie mit der Klimadiskussion. Heute ganze fett auf spiegel.de

"Warum die Angst vor Inflation unbegründet ist"

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unterne...,694875,00.html

Was bleibt, ist ein Volk, daß weder ein noch aus weiß.


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delta Offline



Beiträge: 7.616

19.05.2010 15:29
#43 RE: Europrobleme? Zitat · antworten

Toller Bericht, nur deckt er sich nicht mit meinen Ein und Ausgaben,
die besagen immer noch das gleiche, Die Fixkosten steigen immer
noch beziehungsweise /oder Pendeln im hohen bereich hin und her.
Also Mieten, Strom, Öl, Gas, Benzin, Fahrkosten und so weiter.
Aber auch Lebensmittel die über Mehl, Zucker, Kaffee und Konserven
hinausgehen,
also Frischware ist nach wie vor im höheren Preis angesiedelt.
Weiß und Braunwaren mögen Stagnieren, aber das liegt daran, das hier der
Markt einer sogenannten Sättigung unterliegt, das aber eher künstlich
Produziert wird, Das heißt ich möchte mir zwar einen neuen Fernseher kaufen,
aber ich bin derzeit nicht flüssig, da muß es der alte nocht so lange tun
bis er entweder tatsächlich defekt ist oder ich flüssig bin.
Möge ein jeder selber für sich urteilen ob es zutrifft oder nicht.


delta Offline



Beiträge: 7.616

19.05.2010 16:03
#44 RE: Europrobleme? Zitat · antworten

Auch der Dollar steht unter enormen Druck.
Zu lesen unter Wirtschaft und Finanzen " USA - das Fantom Wirtschaftsaufschwung "

http://info.kopp-verlag.de/......d-die-reale-depression.html


Mario069 Offline



Beiträge: 231

19.05.2010 16:12
#45 RE: Europrobleme? Zitat · antworten

Einiges in dem Spiegel-Bericht kann ich durchaus nachvollziehen, zumindest soweit ich es kapiert habe. Ich glaube nicht, dass der Autor behaupten wollte, dass die Preise zu niedrig sind, er meinte nur, dass bei sinkenden Preisen Käufe aufgeschoben werden, weil darauf gehofft wird, dass die Preise immer weiter sinken.

Gerade bei Strom und Kraftstoff glaube ich nicht an sinkende Preise. Ich habe auch noch nie erlebt, dass Mieten oder die Preise im ÖPNV irgendwann mal gesunken wären. Es ist doch klar, dass auf sinkende Preise bei Konsum- und Investitionsgütern gehofft wird, wenn gleichzeitig die Lebenshaltungskosten steigen. Ob der Typ das bedacht hat bei seiner Deflationswarnung?

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