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RE: Geht es der Bevölkerung wirtschafltich schlechter....

#91 von Björn , 30.06.2010 19:14

Zitat von Ilrak
Anderseits kann man auf den ganzen Markenkram auch gut verzichten , wenn man nur den Namen bezahlt .
Wir haben uns z.B. voriges Jahr , als wir uns den Hund zugelegt hatten , ein paar "Outdoor"-Sachen gekauft .
Jack Wolfskin , tierisch teuer - und auch nur Made in Bangladesch .


Nicht jede Ware aus einem Billiglohnland ist auch qualitätsmäßig mit einer anderen aus diesem Land zu vergleichen. Viele normale gängige "Markensachen" haben trotz Herstellungsland Bangladesch, China, Tunesien etc. eine bessere Qualität und Haltbarkeit als die Billigst-Ware von Lidl, Kik & Co. (kein Wunder bei T-Shirts für 2Euro)! Von den Chemikalien und Arbeitsbedingungen ganz zu schweigen (kamen ja auch vor kurzem mehrere Berichte im Fernsehen darüber).

@Irak weil du Jack Wolfskin ansprichst: ich habe über einen guten Sport- und Outdoor-Händler namens Larca (http://www.larca.de) u.a. günstig eine JW-Goretex-Doppeljacke gekauft (1998 für 280 DM), die trotz viel Gebrauch zum Wandern+ Campen noch heute top in Ordnung und fehlerfrei ist
Eine ähnliche Membranjacke von Kaufland für 90 Euro hat bloß ein knappes Jahr gehalten, bevor die Nähte an den Seiten und unter den Armen sich auflösten. Garantie wurde abgelehnt, weil angeblich Gebrauchsschäden! Bei Schuhen von Meindl aus Deutschland sieht es auch über Jahre gut aus und ich habe noch nichts vergleichbares günstigeres im Preis-Leistungsverhältnis gefunden (auf die lange Nutzungsdauer bezogen). Es ist immer eine Abwägungssache des einzelnen Artikels!!!


Silly
"Ich sag nicht ja" unplugged
http://www.youtube.com/watch?v=MYAVhIQZXwA&feature=related

 
Björn
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RE: Geht es der Bevölkerung wirtschafltich schlechter....

#92 von michaka13 , 30.06.2010 19:38

Weilheimer schrieb:

Zitat
Du glaubst es ist ALLES günstig, das glaubst du auch vom Saturn, Mediamarkt und den anderen Handelsriesen, vom kleinen Händler denkst du das nicht, der ist in deinen Gedanken nur teuer. Deine Beiträge zum Thema Einzelhandel habe ich aufmerksam gelesen. In allen ist der Preis für dich ein Thema, obwohl die es mit vielen Worten verschleierst. Ich denke, du bist in deinem tiefsten Herzen geizig

Wow, Du kannst Gedanken lesen! Spitze. Danke erstmal das Du meine Beiträge so aufmerksam liest. Hat sich das Schreiben doch gelohnt. Ob Du mich für geizig hältst ist mir relativ egal. Und das von Dir oben zitierte Beispiel ist schlecht gewählt. Ich kaufe meine Elektro-und Unterhaltungsartikel bei nem kleinen Laden in Brühl. Der Inhaber ist Fernseh-und Rundfunkmeister, kann eigentlich alles besorgen was man will und bringt auch alles direkt zu einem nach Hause. Und was das wichtigste ist, er hat Ahnung von seinem Fach, kann alles erklären und bei einem Problem kann ich dort einfach anrufen und er bemüht sich sofort zu helfen. Deshalb kauf ich dort ein und nicht wegen dem Preis. Na klar läßt man sich hin und wieder auch mal das ein oder andere Angebot von einem der "Großen Ketten" machen. Aber oft läßt mich das nicht vorhandene Fachwissen der Verkäufer verzweifeln. Da ich auf dem Gebiet der Elektronik nicht so das große Fachwissen habe, bin ich auf eine vernünftige Beratung angewiesen. Und das macht der "kleine" Laden eben besser. Im übrigen kauf ich oft in sogenannten "kleinen" Läden ein. Brot kommt bei mir grundsätzlich vom Bäcker. Mag dieses aufgebackene Supermarktzeugs nicht. Ein Großteil der Wurst wird in der Metzgerei geholt, Obst und Gemüse beim Bauern um die Ecke, Bücher in ner kleinen Buchhandlung in der Brühler Innenstadt. Ach, ich könnte noch ne ganze Menge aufzählen. Aber was solls. Bei mir hat der der kleine Händler ja eh keine Chance, gell Weilheimer.

Weißt Du was mich an den Innenstädten so nervt? Diese überfüllten Geschäfte, diese ewige Drängelei und Schubserei, und selbstverständlich die miese Parksituation in deutschen Innenstädten. Fährste Samstag früh nach Kölle stehste im Stau. Willste heim, stehste wieder im Stau. Nee, da hab ich echt keinen Bock drauf. Da fahr ich eben lieber in ein großes Einkaufscenter, gern auch mal ins Nachbarland. Habs ja schließlich vor der Haustür. Und warum sollte ich als kleiner Bürger nicht auch mal die wenigen Vorteile nutzen, die die Globalisierung für unsereinen bietet?

Billig mag ich nicht sonderlich, jedenfalls nicht diesen Schund ala"Made in China". Außer bei Textilien. Das kommt ja heut sowieso fast alles aus Asien, wie Delta schrieb. Hab grad mal die Probe aufs Exempel gemacht und willkürlich 3 Kleidungsstücke aus dem Schrank gezogen. Eine Badehose (adidas) kommt aus China, ein T-Shirt, ebenfalls adidas aus Indonesien und ein Hemd (s.Oliver) aus Indien. Ich denke mal bei Textilien kommt wohl kaum einer an Asien vorbei.

Und was die Geschichte mit dem Schreiner betrifft, er hatte sehr wohl seine Chance den Auftrag zu erhalten. Doch er war nicht in der Lage meine Wünsche und Vorstellungen umzusetzen. Kam ständig mit Alternativen , sah ständig ein Problem und erzählte mir ständig wie teuer das alles ist. Für den Holländer waren meine Vorstellungen kein Problem, und das war für mich ausschlaggebend. Was den Preis betrifft, ich hab dem Holländer lediglich den Preis des deutschen Schreiners genannt und ihn gefragt ob er sich ebenfalls in diesem Rahmen orientieren kann. Das war für ihn ebenfalls kein Problem. Das er mir einen Preis nannte der sich gut 20% unter dem des deutschen Berufskollegen befand, war natürlich ein angenehmer Nebeneffekt. Für die Superarbeit die die beiden abgeliefert haben, hab ich noch 50 € Trinkgeld lockergemacht, ich alter Geizkragen. Ich schrieb im übrigen nicht, das es keine deutschen Schreiner gibt, die diese Arbeit hätten ausführen können. Ich schrieb das ich keinen Schreiner in der Umgebung gefunden hab, der es nach meinen Wünschen gebaut hätte. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. Denn es wird genügend Fachleute in Deutschland geben die es problemlos können.

Kaffee und Zigaretten kauf ich schon seit Jahren in Luxemburg. Machen übrigens die meißten Menschen entlang der Grenzgebiete. Naja, sind bestimmt nur alle geizig.
Auch DL tankt ja in Tschechien und kauft dort ein, glaube ich hier mal gelesen zu haben. Geiz?

Zitat
Ich hoffe für dich, du musst nie in deinem Leben staatliche Leistungen in Anspruch nehmen, was meinst du denn, wo das Geld dafür her kommt? Ja ich weiß, du zahlst schon genug und viel zu viel Steuern.


Das hoffe ich auch. Bisher gings ganz gut ohne Sozialleistungen. Hoffentlich bleibts auch so. Ob ich zuviel Steuern zahle weiß ich nicht. Bin Maler, kein Finanzexperte. Ich verlass mich da auf den Steuerberater.

Zitat
Du hast nach meinem persönlichen Dafürhalten kein Recht sich über den Zustand deutscher Innenstädte auszulassen, denn du (und auch andere, die genau so ticken) sind das Problem


Dein persönliches Dafürhalten ist zum Glück in diesem Fall nicht sonderlich wichtig für mich.


Gruß, micha

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RE: Geht es der Bevölkerung wirtschafltich schlechter....

#93 von DeutschLehrer , 30.06.2010 20:00

Zitat
Auch DL tankt ja in Tschechien und kauft dort ein

Tanken muss ich dort, weil ich sonst etwa 20 km nach Deutschland reinfahren müsste, aber Einkaufen tue ich in Deutschland.

Gruß DL


Das Leben ist ein Jammertal, aber Jeder muss da durch.

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RE: Geht es der Bevölkerung wirtschafltich schlechter....

#94 von delta , 01.07.2010 09:57

Ich denke das Wort geiz ergibt sich für viele aus dem Geldbeutel.
Ein jeder hat eine bestimmte vorstellung von dem was er mag und
was er bereit ist zu zahlen.

Geizig bin ich nur in einen Punkt, ich muß den Staat nicht darin unterstützen
das er weit über gebühr den Bürger abzockt, folglich Tanke ich in zum beispiel
Österreich und lasse dort auch noch anders Geld was ich am Sprit gespart habe,
zum beispiel in Nahrung obwohl Österreich darin teuerer ist.

Meine Schwägerin hat einen Tante Emma Laden ( Edeka ), aber ich kaufe sehr selten
bei Ihr ein, weil sich das im Monat ganz schön zusammen läppert was ich dort mehr
Zahlen muß. Für einen normalen Durchschnitt-rentner reiner Selbsterhaltungstrieb.
Soviel zu meinen Geiz.



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RE: Geht es der Bevölkerung wirtschafltich schlechter....

#95 von Weilheimer , 11.11.2010 03:53

So geht es, wenn eine Regierung den Bogen überspannt. Die Briten gehören eigentlich, genau wie die Deutschen nicht zu den Krawallmachern. Ich denke das einige britische Studenten in echte Not kommen und sich an die Wand gedrängt fühlen. Was da stattfindet ist Klassenkampf, das kennen manche Politiker nicht mehr und müssen es am eigenen Leib erfahren. Die Toriess können ihre Parteizentrale endlich mal wieder kehren und anschließend renovieren.


 
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RE: Geht es der Bevölkerung wirtschafltich schlechter....

#96 von delta , 11.11.2010 10:03

Frage:
wie weit ist das auf deutsche verhältnise übertragbar.



wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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RE: Geht es der Bevölkerung wirtschafltich schlechter....

#97 von Smithie23 , 11.11.2010 11:33

Neid und pedantisch sein, ist einer der Disziplinen, die wir Deutsche perfekt beherrschen. Manche Leute gönnen einem ja noch nichtmal einen freien Tag oder Urlaub.

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RE: Geht es der Bevölkerung wirtschafltich schlechter....

#98 von delta , 11.11.2010 13:09

Welche Leute meinst du......




wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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RE: Geht es der Bevölkerung wirtschafltich schlechter....

#99 von Smithie23 , 11.11.2010 13:41

Keine Bestimmten, aber es gibt Menschen, die sich darüber aufregen, dass Andere nicht 7h die Woche jeden Tag 14 Stunden schuften gehen. Vor allem die Leute, die entweder ihren Tag nicht richtig organisieren können oder die Leute, die selber zuviel Zeit haben. Keiner regt sich auf, dass die Stadtverwaltungen teilweise Freitag 13:00 Uhr schließen. Aber hat ein Laden oder wie in meinem Fall eine Bank Freitags nicht bis 19 Uhr auf, dann ist das Geschrei groß. Welcher Mensch hätte nicht gerne Freitag Mittag Feierabend und das WE frei ?

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RE: Geht es der Bevölkerung wirtschafltich schlechter....

#100 von delta , 11.11.2010 16:12

Da gebe ich dir recht, ist alles eine sache der einteilung.
Früher hat das auch geklappt, und keinen Geschäftsmann ist
ein geschäft pflöten gegangen. Heute glaubt man wirklich
Man-n/Frau muß zu jeder zeit alles verfügbar haben,dabei
haben die, die am lautesten schreien, den Kühlschrank zu
hause übervoll.



wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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RE: Geht es der Bevölkerung wirtschafltich schlechter....

#101 von Smithie23 , 11.11.2010 16:47

Früher waren Geschäftsbeziehungen auch von Dauer und von Vertrauen geprägt. Es ging um Qualität. Heute sagen sich die Leute "Ich kann mir auch nen Billiganbieter suchen!" Kein Wunder, warum viele Selbstständige, Handwerker etc. so am schaffen sind: Weil die Menschen charakterlich soweit gegangen sind, dass sie drohen den Anbieter zu wechseln, wenn nicht xyz gemacht wird und so ists auch in meinem Job. Den Leuten ist es egal, ob ne Direktbank nicht mit ner Filialbank zu vergleichen ist. Sie sagen "bei Bank x bekomme ich x Zinsen, bei Ihnen nur y." "Wenn sie mir das nicht bieten können, dann wechsle ich!" Leider haben die meisten Menschen wenig Ahnung von Zinsniveau, Kostenrechnung etc. das sie denken, sie würden es uns quasi "zeigen, wer am längeren Hebel sitzt." Würden manche Banken Zinsen bieten, wie ne Direktbank, dann wäre das für die Bank ein Minusgeschäft, weshalb es manchmal verkraftbar ist, wenn der Kunde wechselt.
Ok, ich schweife wieder ab.

Ich denke mal den Menschen geht es heute ähnlich wie früher. Da es aber immermehr zu kaufen gibt, denken die Menschen, sie sind ärmer, weil sie sich nicht alles leisten können. Vergleicht man das aber mit früher, wo das Warenangebot überschaubar war und es nicht zig Dinge gab, die man haben "musste", dann ist es in meinen Augen ähnlich. Der Bedarf nach Gütern und Dienstleistungen wird ja heute künstlich geschürt.

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RE: Geht es der Bevölkerung wirtschafltich schlechter....

#102 von delta , 11.11.2010 17:22

Nun kann man nicht alles auf den Kunden schieben, den es spielen mehrere
Faktoren eine Rolle um etwas zu tun oder nicht.
Was ich absolut für blödsinnig halte, ist die tatsache, das wenn die nachfrage
für ein Produkt steigt, die preise dafür schneller wachsen als einen lieb ist.
Das schreit geradezu nah einen Nachamer der das auch günstiger machen kann.
In der heutigen Gesellschaft steht die profitgier an erster Stelle.
Früher mußte man fast ein Arbeitsleben arbeiten als Geschäftsmann um in den
verdienten Ruhestand zu gehen, heute macht man einen Laden auf, und morgen
will man schon Millionär sein.


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RE: Geht es der Bevölkerung wirtschafltich schlechter....

#103 von altberlin ( gelöscht ) , 11.11.2010 17:32

Zitat von delta
Früher mußte man fast ein Arbeitsleben arbeiten als Geschäftsmann um in den
verdienten Ruhestand zu gehen, heute macht man einen Laden auf, und morgen
will man schon Millionär sein.



Manch einer landet aber auch unsanft auf Basis Hartz IV.


Sinnlos ist ein Leben ohne Sinn für Unsinn
(unbekannt)

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RE: Geht es der Bevölkerung wirtschafltich schlechter....

#104 von Weilheimer , 11.11.2010 20:35

Smithie ich bin auch schon seit Jahren Kunde einer Direktbank und fühle mich nicht schlecht dabei und gut aufgehoben. Was war denn Praxis bei den Filialbanken in den letzten 20 Jahren? Die Öffnungszeiten wurden zu Lasten der Kunden "optimiert". Dafür findet der Kunde eine Armada von Automaten in den Vorräumen der Banken, wo man den Kunden alles Arbeitsintensive wie Überweisungen und bei manchen Banken auch Einzahlungen selbst erledigen lässt. Da ist es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis einige Kunden sich überlegten Ihre Bankgeschäfte nicht im Vorraum einer Filialbank, sondern entspannt im heimischen Sessel bei einem Gläschen Wein und das auf Wunsch auch um Mitternacht durchzuführen und Kunde einer Direktbank zu werden. Belohnt wurde der Kunde dann noch durch nicht vorhandene Kontoführungsgebühren und bessere Guthabenverzinsung. Wenn Filialbanken Kunden verlieren, dann hat das Wettbewerbsgründe, denn gerade beim Geld hört jede Freundschaft auf und niemand hat was zu verschenken, auch wenn sich die Bankfiliale nur 50m von der Wohnung befindet. Der Laptop ist in Griffnähe.

 
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RE: Geht es der Bevölkerung wirtschafltich schlechter....

#105 von Smithie23 , 12.11.2010 08:22

@Weilheimer: Hast völlig recht. Wer mehr selbst erledigt, als es durch einen Mitarbeiter zu machen, der verdient auch, dass er weniger bezahlt. Nur gibt es einen Großteil an Menschen, die wollen, dass alles für sie erledigt wird und kosten darf es aber trotzdem nichts. Durch die Finanzkrise haben Banken in ihrem Ruf sehr gelitten - gern wird das von den Leuten auf alle Banken projiziert - auch die kleine Dorfsparkasse um die Ecke, wo niemand weiss, was CDS, Derviate, Immobilienblase etc. sind.
Deshalb ist es negativ behaftet, wenn man sich hinstellt und sagt:"Die Bank muss ja auch was verdienen." Bei nem Gemüsehändler oder Handwerker würde kein normaler Mensch ihm übelnehmen, wenn er nicht +/- Null aus nem Geschäft gehen will. Bei Banken ist es so, dass der Deutsche im Allgemeinen denkt, dass er dadurch, dass er sein Geld dahin überweist, qausi alles abgegolten hat. Und Sparkassen sind ja für das Allgemeinwohl da - da ist es insbesondere die ältere Bevölkerung gar nicht gewohnt, dass dort auch von Gewinn und wirtschaftlich Arbeiten geredet wird.(wie in einem Unternehmen)
Aber stell dir mal vor, man würde die Automaten abschaffen und wieder alles vom Mitarbeiter erledigen lassen. Die Leute würden sich lauthals beschweren, dass es keine Automaten mehr gibt und sie solange anstehen müssten und wie rückschrittlich das wäre etc. Man kann es also nicht allen Recht machen.


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