Hallo zusammen,
Wir haben zwei grundverschiedene Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme erlebt. Leider interessiert's kaum einen und anfangen kann man mit diesen Erkenntnissen im wirklichen Leben auch nichts. (eigentlich sehr schade)
Hallo zusammen,
Wir haben zwei grundverschiedene Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme erlebt. Leider interessiert's kaum einen und anfangen kann man mit diesen Erkenntnissen im wirklichen Leben auch nichts. (eigentlich sehr schade)
Beiträge: | 23 |
Registriert am: | 11.06.2006 |
Hallo Stefan,
natürlich kann man damit was anfangen. So wenig, wie das, was wir über die Theorie des Sozialismus gelernt haben, auf den "realen Sozialismus" zutraf, so sehr stimmt doch alles, was wir über den Kapitalismus und die damit verbundene Maktwirtschaft gelernt haben. Wer Markwitschaft will, muss auch Insolvenzen und Entlassungen wollen, denn dies ist ein fester Bestandteil des Systems, ohne geht es nicht!!! Wenn der Markt reguliert, gibt es Gewinner und Verlierer. Hat olle Marx in den Grundlagen vor 150 Jahren schon beschrieben, und genau so funktioniert dieses System heute noch. Und das haben wir in aller Deutlichkeit so gelernt (und die Wessis nicht). Es ist ganz natürlich, wenndie Allianz Miliardengewinne melden und dann Leute entläßt. So funktioniert das System.
Das heist nicht, dass ich das gut finde, aber mich wunden diese unsozialen Dinge nicht. Ich bin eher positiv überrascht, wenn es Unternehmer gibt, die nicht so krass nach maximalem Gewinn streben und doch soziales Denken zeigen.
Gruß
JoeSachse
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Naja, die Marktwirtschaft ist eigentlich keine schlechte Sache. Bloß ohne Regulierung so wie gegenwärtig funktionierts auf Dauer nicht. Dann haben wir amerkanische Verhältnisse.
Gruß
Stefan
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Aber genau diese Regulierung funktioniert ja nicht. Lobbyismus ist keine solide Basis dafür. Die Frage ist, ob es systemimmanente Regulatorien gibt, die die Nachteile der Martktwirtschaft entschärfen.
Gruß
Joesachse
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Hallo, Joe!
In Antwort auf:
Die Frage ist, ob es systemimmanente Regulatorien gibt, die die Nachteile der Martktwirtschaft entschärfen.
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Hallo Quintus. Das Thema ist schon ausführlich im Böser Osten-guter Westen beschnattert worden. Da sind gute Texte zu finden.
Tja, das mit dem abhängigen Arbeitsverhältnis ist immer so ne Sache. Ich bin mir ganz sicher, daß etwa 20% von den "abhängigen" es physisch und psychisch drauf haben, sich auf eigene Beine zu stellen. Sollten die ihre Stärken erkennen, wäre das Gejammere von den auch etwas leiser. Die wenigsten "abhängigen" suchen nach ihren Stärken.
Monatliches Gehalt macht auch bequem.
Ich spreche nur von denen, die es drauf haben. Der große "Rest" muß sich ja nicht angesprochen fühlen.
Buhli
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Hallo, Buhli!
Danke für Deinen Hinweis! Werde mich gleich mal danach umsehen.
In Antwort auf:
Sollten die ihre Stärken erkennen, wäre das Gejammere von den auch etwas leiser. Die wenigsten "abhängigen" suchen nach ihren Stärken. Monatliches Gehalt macht auch bequem. Ich spreche nur von denen, die es drauf haben.
Beiträge: | 51 |
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Vielleicht sollten wir tatsächlich zwei neue Themen eröffnen: "Menschenbilder" und "Zukunft des Kapitalismus" oder auch der sozialen Marktwitschaft. Beide Themen sind in einigen Beiträgen schon diskutiert worden, aber immer nur bruchstückhaft. Auch aus dem Thema "Guter Osten-Böser Westen" bleiben noch einige Fragen und einige Meinungen, denen ich wiedersprochen hätte, aber dort ist die Diskussion ja schon ziemlich in die Breite gelaufen...
Mir fehlt nur irgendwie eine Idee, wie man die Diskussionen hier etwas konzentrierter führen kann...
JoeSachse
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Wobei Menschenbilder und der Komplex politische Ideologie/Wirtschaftsidee zusammenhängen. So gilt heute (mein Urlaub ist zu Ende, d.h. ich schmuse wieder mit der DIN EN ISO 9000): der Mensch ist ein konsumgeiles Tier, das mit seiner Gier die Wirtschaft bestimmt, indem es sein Kapital dorhinträgt, wo auch seine Anforderungen erfüllt werden.
Wieder muss ein Buchladen in der Nähe schließen, weil dort kein Colaautomat steht.
T
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