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"USA bald pleite" ?!

#1 von BesserWessi0815 , 13.10.2010 15:44

Zitat von www.boerse.ard.de
"USA bald pleite"
Investor-Legende Warren Buffett und Crash-Prophet Marc Faber sind sich einig: Von Staatsanleihen sollte man die Finger lassen. US-Anleihen könnten bald wertlos sein, warnt Faber. Denn in ein paar Jahren sei Amerika pleite.
[...]


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...da können die Chinesen sich ja künftig ganz billig mit den Anleihen eindecken...
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RE: "USA bald pleite" ?!

#2 von altberlin ( gelöscht ) , 13.10.2010 18:04

Zitat von BesserWessi0815

Zitat von www.boerse.ard.de
"USA bald pleite"
Investor-Legende Warren Buffett und Crash-Prophet Marc Faber sind sich einig: Von Staatsanleihen sollte man die Finger lassen. US-Anleihen könnten bald wertlos sein, warnt Faber. Denn in ein paar Jahren sei Amerika pleite.
[...]


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RE: "USA bald pleite" ?!

#3 von altberlin ( gelöscht ) , 13.10.2010 20:00

Nicht nur die USA, sondern die ganze Erde ist bald "pleite", wenn man es so bezeichnen kann. Irgend wann muß es soweit kommen, doch was kommt vorher noch?

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur...,722972,00.html


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RE: "USA bald pleite" ?!

#4 von joesachse , 13.10.2010 23:08

Die Quelle des Spiegelbeitrags ist ein Papier eines Unternehmens, welches von diesen Prognosen lebt: Der WWF.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht, den Jahresbericht 2009 zu überfliegen:
Bilanzsumme:37,5 Mio €
Lohnkostenanteil: 8,5 Mio € (22,6%)
Anzahl Mitarbeiter:76 Vollzeit-, 54 Teilzeitkräfte und 17 Aushilfen (von mir mal auf 120 Vollzeit-Stellen gerundet)
8,5 Mio aufgeteilt auf 120 Leute = 70.800€ Lohnkosten im Durchschnitt pro Mitarbeiter

Sicherlich führt der WWF wichtige Umwelt- und Naturschutzprojekte durch, aber er ist in meinen Augen ein Unternehmen, was mit diesen Dingen Geld verdient. Dies an sich ist ja noch legitim. Aber in wiefern Äußerungen und Publikationen dann noch unabhängig sein können, da habe ich meine Zweifel. Jeder Bericht über den schlechten Zustand der Erde ist gleichzeitig Marketing für die Spendengelder für den WWF.

Ist die Erde wirklich pleite???
Ich habe keine belastbaren Aussagen dazu gefunden.

Gruß
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RE: "USA bald pleite" ?!

#5 von delta , 14.10.2010 09:58

Was verstehst du unter belastbaren Aussagen.

Es hat auch immer Kriegsgewinnler gegeben, obwohl die Masse nichts zu fressen hatte.
Die vorher hatten, hatten auch hinterher, weil sie bei zeiten Ihr Vermögen und
Hab und Gut in Sicherheit gebracht haben um nach dem Krieg für viel Geld oder andere
Werte um das notwendigste am Mann zu bringen und so wieder Ihr Schärflein im trockenen
zu bringen.
Wir haben einen Wirtschaftskrieg, ob das nun einige wahr haben wollen oder nicht.

Lohnkostenanteil von 22,6 Prozent, na und.... und wo verbleiben die anderen 77,4 prozent.
Zum beispiel sind bei den meißten Autohersteller die Werbungskosten um einiges
höher als die Lebenserhaltenden Lohnkosten für die Menschen.
Der Durchschnitt pro Mitarbeiter wäre um einiges geringer, wenn gewisse Leute nicht so
umverschämt wären und Millionen kassieren würden, wärend andere für 1 Euro schuften müssten.

Außerdem zweifel ich stark an der Aussage von 22,6%, Lohnkosten, diese zahlen exestierten
bereit in den 90ziger Jahren und seit dem hat sich auf den Lohnmarkt einiges nach unten bewegt.

Man muß sich nur mal die neueste Aussage einiger Volksvertreter zu gemüte führen, die da sagen
die Löhne müssen wieder steigen.
Selbst ein D.Hundt der immer wieder jammerte das die Löhne zu hoch seien, bläst in das selbe Horn.
Für wie blöde hält man eigentlioch den Arbeitnehmer.
Nach wie vor sind 400 Euro Tagelöhner angesagt, nur wo es absolut nicht anders geht. will und
muß man Zahlen. jetzt will man sich von Seiten der Volksvertreter und Arbeitgeber wieder profilieren
und macht solche Werbesprüche. Hier stinkt etwas gewaltig.
Und noch eins....70.800 Euro ...das wären in D-Mark 140.000, schöne Träume für die Masse.
selbst mal angenommen man würde dieses verdienen, so hab ich das noch lange nicht auf der Haben-seite,
der größte Geier ist der Volksvertreter in diesen spiel, er vernichtet das meißte davon.

Trenne mal Fixkosten und Vergnügungskosten, und dann schauen wir mal was einen jeden Bürger wirklich bleibt
zum vergnügen. Ich denke da sieht das Bild ganz anders aus.
Natürlich ist das schwierig festzustellen, aber mit ein bisschen Fantasie kommt da einiges zusammen.


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RE: "USA bald pleite" ?!

#6 von BesserWessi0815 , 14.10.2010 15:12

Zitat von ARD-Umfrage
Stehen die USA vor dem Bankrott?

Griechenland war erst der Anfang, weitere Staatspleiten drohen angesichts der ausufernden Verschuldung. Crash-Prophet Marc Faber glaubt, dass in zehn oder spätestens 15 Jahren die Weltmacht USA bankrott ist. Glauben Sie das auch? Droht den USA die Pleite?

Ja, die USA haben sich so massiv verschuldet, dass sie irgendwann pleite gehen müssen. Da hilft kein IWF mehr. Kalifornien und viele amerikanische Städte stehen bereits vor dem Kollaps.
663 Stimmen ~ 35%

Nein, die USA können nicht pleite gehen. Das werden China und andere Länder nicht zulassen, da ein Staatsbankrott der USA die ganze Welt in den Abgrund treiben würde.
534 Stimmen ~ 28%


Naja, zum Staatsbankrott gibt es ja noch eine Alternative: Eine Hyperinflation wie in den zwanziger Jahren, die den Schuldenberg der USA drastisch schrumpfen lässt.
683 Stimmen ~ 36%

Stimmen gesamt: 1880


 
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RE: "USA bald pleite" ?!

#7 von altberlin ( gelöscht ) , 14.10.2010 17:52

Zitat von joesachse


Ist die Erde wirklich pleite???
Ich habe keine belastbaren Aussagen dazu gefunden.

Gruß
JoeSachse



Unstrittig ist doch aber, das die Erde nicht unerschöpflich ist, d.h., der Tag wird kommen, an dem die Ressourcen am Ende sind, eine Ernährung der ständig wachsenden Bevölkerung nicht mehr gewährleistet sein kann. Was dann ?
Ein Feld kann beispielsweise 100 Menschen und Tieren eine Lebensgrundlage bieten, aber was passiert, wenn plötzlich 300 M. und T. etwas haben wollen ?
Das sind meine Gedanken, die Überbevölkerung der Erde und somit auch eine Pleite im übertragenen Sinne ist sehr wahrscheinlich, oder gibt es schlüssige Argumente oder Beweise dagegen ? Es macht sich nur niemand öffentlich Gedanken darüber, weil jeder denkt: Hauptsache, es reicht noch für mich. Dafür braucht es keine belastbaren Aussagen, da reicht der normale Menschenverstand. Ich muß nicht immer suchen, ob irgend jemand öffentlich so denkt, wie ich, um dann meine Meinung zu offenbaren,oder demjenigen zuzustimmen.
In der DDR war das so, heute ist selbst denken gefragt, und ich tue es eben.


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RE: "USA bald pleite" ?!

#8 von mutterheimat , 14.10.2010 18:24

Ein Staatsbankrott der USA ist objektiv unmöglich. Ich schrieb schon vor einiger Zeit mal etwas darüber. Das hängt mit dem Dollar als Weltrechenwährung zusammen. Kein Staat der Welt, und sei er noch so arm, wird einen Staatsbankrott der USA zulassen, denn das wäre auch sein Ende und die Menschheit würde wieder mit Gold alles zahlen müssen und da es nicht genug vorhanden ist, würden sie sich an die Kehle springen. Ein Weltkrieg (Weltumspannend) wäre vorprogrammiert und das Ende der Menschheit gleich mit.

 
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RE: "USA bald pleite" ?!

#9 von Kehrwoche , 14.10.2010 19:05

Zitat von joesachse
Die Quelle des Spiegelbeitrags ist ein Papier eines Unternehmens, welches von diesen Prognosen lebt: Der WWF.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht, den Jahresbericht 2009 zu überfliegen:
Bilanzsumme:37,5 Mio €
Lohnkostenanteil: 8,5 Mio € (22,6%)
Anzahl Mitarbeiter:76 Vollzeit-, 54 Teilzeitkräfte und 17 Aushilfen (von mir mal auf 120 Vollzeit-Stellen gerundet)
8,5 Mio aufgeteilt auf 120 Leute = 70.800€ Lohnkosten im Durchschnitt pro Mitarbeiter

Zunächst mal ist der WWF (World Wide Fund For Nature) ist kein Unternehmen, sondern eine internationale Naturschutzorganisation mit weltweit ca. 5400 Mitarbeitern. Der Jahresbericht, den du überflogen hast, betrifft nur den WWF-Deutschland. Der WWF-Deutschland ist auch kein Unternehmen, sondern eine Stiftung.
Darüber hinaus verfügen mehr als die Hälfte der Mitarbeiter des WWF-Deutschland über ein naturwissenschaftliches Studium. Die Gehälter, die der WWF-Deutschland zahlt, liegen in BAT-Nähe.
Die Höhe der Gehälter spricht also nicht gegen, sondern für den WWF und zeugt von dem hohen wissenschaftlichen Ansprüchen, die der WWF stellt.

Zitat von joesachse
Ist die Erde wirklich pleite???
Ich habe keine belastbaren Aussagen dazu gefunden.

Das Internet ist voll mit Artikeln zu diesem Thema.

Mir ist übrigens kein Fall bekannt, wo Fortschritt und Wissenschaft Probleme vor ihrer Entstehung gelöst haben. D.h., wir hinken den Erfordernissen immer einen Schritt hinterher. Schon aus diesem Grund kann die Wissenschaft nicht als Allheilmittel angesehen werden. Nur Umdenken kann die Lösung sein.


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RE: "USA bald pleite" ?!

#10 von joesachse , 15.10.2010 13:57

Zitat von altberlin

Unstrittig ist doch aber, das die Erde nicht unerschöpflich ist, d.h., der Tag wird kommen, an dem die heute bekannten und genutzten Ressourcen am Ende sind, eine Ernährung der ständig wachsenden Bevölkerung nach heutigen Erkenntnissen nicht mehr gewährleistet sein kann. Was dann ?



Ich habe meine Anmerkungen im Zitat gemacht. Der Hektarertrag bei wichtigen Grundnahrungsmitteln wie Getreide und Kartoffeln hat sich in den letzten 100 Jahren verdreifacht oder vervierfacht, für die Ernährung werden nur geringe Bruchteile der Biomasse auf der der Erde genutzt. Dass es irgendwann mal auf der Erde eng werden könnte, kann schon sein, aber bis dahin werden noch ein paar Generationen sich darüber Gedanken machen und Lösungen finden.

Gruß
JoeSachse


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RE: "USA bald pleite" ?!

#11 von joesachse , 15.10.2010 14:09

@Kehrwoche: Letztendlich verdienen Leute mit dem WWF und Ihrer Tätigkeit im WWF Geld. Ich halte viele konrete Aktionen des WWF für sehr sinnvoll und gut, aber er steht in harter Konkurrenz zu anderen Organisationen dieser Art und seine Einnahmen durch Spenden und Erbschaften sind von dem Weltuntergangsbild seiner Studien abhängig. Je mehr Weltuntergang, desto mehr Spenden zur Weltrettung, diese Horrorbilder stellen quasi die Existenzgrundlage von WWF, Greenpeace und Co. dar.

Gruß
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RE: "USA bald pleite" ?!

#12 von altberlin ( gelöscht ) , 15.10.2010 14:50

Zitat von joesachse

Zitat von altberlin

Unstrittig ist doch aber, das die Erde nicht unerschöpflich ist, d.h., der Tag wird kommen, an dem die heute bekannten und genutzten Ressourcen am Ende sind, eine Ernährung der ständig wachsenden Bevölkerung nach heutigen Erkenntnissen nicht mehr gewährleistet sein kann. Was dann ?



Ich habe meine Anmerkungen im Zitat gemacht. Der Hektarertrag bei wichtigen Grundnahrungsmitteln wie Getreide und Kartoffeln hat sich in den letzten 100 Jahren verdreifacht oder vervierfacht, für die Ernährung werden nur geringe Bruchteile der Biomasse auf der der Erde genutzt. Dass es irgendwann mal auf der Erde eng werden könnte, kann schon sein, aber bis dahin werden noch ein paar Generationen sich darüber Gedanken machen und Lösungen finden.

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RE: "USA bald pleite" ?!

#13 von Kehrwoche , 15.10.2010 15:41

Zitat von joesachse
@Kehrwoche: Letztendlich verdienen Leute mit dem WWF und Ihrer Tätigkeit im WWF Geld......aber er steht in harter Konkurrenz zu anderen Organisationen dieser Art und seine Einnahmen durch Spenden und Erbschaften sind von dem Weltuntergangsbild seiner Studien abhängig.

Im Kampf um die Vergabe von Forschungsgeldern müßten demnach alle Studien von dir in Frage gestellt werden – nicht nur die der Umweltorganisationen. Jedes noch so winzige Institut muß Ergebnisse vorweisen um existieren zu können und steht in harter Konkurrenz zu anderen.

Also alles Quatsch, oder wie?
Welches sind deine Kriterien bei der Bewertung von Studien?

Und das Leute mit dem WWF und Ihrer Tätigkeit dort Geld verdienen, ist auch kein dagegensprechendes Argument. Mir ist kein Bereich im täglichen Leben bekannt, wo das nicht so ist. Selbst mit der Freiwilligen Feuerwehr und der Heilsarmee verdienen Leute ihr Geld.

Zitat von joesachse
Ich halte viele konrete Aktionen des WWF für sehr sinnvoll und gut...

Welche konkreten Aktionen findest du denn nicht gut, welche gut?

Ich bin schon sehr gespannt!


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RE: "USA bald pleite" ?!

#14 von joesachse , 15.10.2010 22:20

Der WWF ist meiner Ansicht nach eine Stiftung, die Hervorragendes im Umweltschutz leistet. Der Waldschutz mit dem FSC-Gütesiegel, Schutz der Fischerei, Unterstützung von Naturschutzgebieten auf der ganzen Welt, diese Projekte finden meine Zustimmung. Das Nachplappern der Klimamärchen und die Einmischung in diesen politischen Klamauk halte ich für zweifelhaft.
Um es aber mal ganz deutlich zu sagen,der WWF fällt mir eher durch positive Aktionen auf, die Dinge gestalten und Lösungen aufzeigen, während beispielsweise Greenpeace eher durch Protest und Ökoterrorismus auf sich aufmerksam macht.
Und der WWF kann eine Reihe von Ergebnissen vorweisen und hätte es aus sachlicher Sicht nicht nötig, auf Weltuntergang und Klimaschutz zu setzen. Allerdings lockt man eben ohne diese Untergangsszenarios niemand mehr hinter dem Ofen hervor , um zu Spenden und deshalb muss der WWF notgedrungen mit in diese Kerbe hauen, was ich sehr schade finde.

Zitat von Kehrwoche
Im Kampf um die Vergabe von Forschungsgeldern müßten demnach alle Studien von dir in Frage gestellt werden – nicht nur die der Umweltorganisationen. Jedes noch so winzige Institut muß Ergebnisse vorweisen um existieren zu können und steht in harter Konkurrenz zu anderen.
Also alles Quatsch, oder wie?
Welches sind deine Kriterien bei der Bewertung von Studien?


Ich beschäftige mich gerade mit mit Denkfehlern in der Wissenschaft, bin auf die Doktorarbeit von Ulrich Frey mit dem Titel "Der blinde Fleck" gestoßen und habe mir dann das Buch "Fallstricke" vom gleichen Autor besorgt.
Es ist interessant, dass die Ergebnisse in der Wissenschaft tatsächlich von der Formulierung der Aufgabenstellung und der Ziele abhängen. In wissenschaftlichen Veröffentlichungen wird diesen Effekten durch das sogenannte "Peer Review" entgegengewirkt, d.h. vor der Veröffentlichung eines Artikels wird diese auf logische und sachliche Richtigkeit von anderen Wissenschaftlern, die nicht mit dem Autor und der herausgebenden Forschungsstätte verbunden sind, überprüft. Das sorgt schon für eine größere Unabhängigkeit als die Veröffentlichung von Studien, die diesen Prozess nicht durchlaufen.

Und wenn Studien direkt auf die Spendentätigkeit (oder andere Finanzierungen) Einfluss nehmen sollen, ist eine gewisse Skepsis sicherlich angebracht.

Gruß
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RE: "USA bald pleite" ?!

#15 von Kehrwoche , 15.10.2010 23:34

Zitat von joesachse
Das Nachplappern der Klimamärchen und die Einmischung in diesen politischen Klamauk halte ich für zweifelhaft.....

Ich beschäftige mich gerade mit mit Denkfehlern in der Wissenschaft.... Es ist interessant, dass die Ergebnisse in der Wissenschaft tatsächlich von der Formulierung der Aufgabenstellung und der Ziele abhängen. In wissenschaftlichen Veröffentlichungen wird diesen Effekten durch das sogenannte "Peer Review" entgegengewirkt...

Prima! Dann bist du als Klimaskeptiker, der einen Zusammenhang zwischen Erderwärmung und menschlichen Ursachen vehement besteitet, sicher in der Lage, peer-reviewte und wissenschaftlichen Standards entsprechende Publikationen zu posten, in denen deine Meinung zum Ausdruck kommt.
Ich habe dazu nichts gefunden.


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zuletzt bearbeitet 15.10.2010 | Top

   

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