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RE: Ärger mit DDR Grenzer Computerspiel

#106 von reporter , 12.12.2010 22:02

Zitat von altberlin


Wer hat die Hunderttausende in Ostdeutschland gefragt, wo sie bleiben sollen ? Niemand.





Bekanntlich gabs plötzlich kein Zettelfalten mehr, denn die Legitimation der DDR gründete sich auf Zettelfalten. Bekanntlich mußte zusätzlich ein Spitzelheer im Inneren und staatliches Schießpersonal an der Zonengrenze den Laden zusammenhalten.

Umgekehrt ist es daher richtig, die DDR Bevölkerung wurde nie gefragt ob sie das SED-Regime überhaupt haben wollte. Und als sie plötzlich gefragt wurde waren nur wenige für Beibehaltung des Ladens, wie du dich bei deinem guten Gedächtnis sicherlich erinnern kannst.

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RE: Ärger mit DDR Grenzer Computerspiel

#107 von Weilheimer , 12.12.2010 22:04

Zitat von Weinböhlaer
3 Jahre NVA wäre auch noch gegangen.


Hatte ich doch erwähnt. Allerdings bin ich 20 Jahre nach der Einheit nicht zum Widerstandkämpfer gegen den SED Staat mutiert. Ich habe genau wie es Altberlin erwähnte angepasst gelebt. Es wurde einem doch schon als Kind von den Eltern vermittelt "Rede nicht in der Schule, das du Westfernsehen siehst"


 
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RE: Ärger mit DDR Grenzer Computerspiel

#108 von altberlin ( gelöscht ) , 12.12.2010 22:06

Zitat von reporter

Zitat von altberlin
Wer hat die Hunderttausende in Ostdeutschland gefragt, wo sie bleiben sollen ? Niemand.




Bitte nicht aus dem Zusammenhang reißen, es handelte sich um berufliche Perspektive.
Wessis jammern (Mercedes), Ossis sollen flexibel sein.
Siehe 21.23

.


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RE: Ärger mit DDR Grenzer Computerspiel

#109 von Minimal , 12.12.2010 22:12

Zitat von Weilheimer
Wenn der Sozialismus so ein super Gesellschaftssystem ist und vor allem dem Kapitalismus in allen Belangen überlegen sein soll, warum wollten die Menschen in Osteuropa und in anderen Teilen der Welt dieses tolle System nicht mehr?



Das hatte hier im Thread niemand geschrieben, was du als Prämisse formulierst. Im übrigen, kam der Sozialismus nicht nach Osteuropa, weil die Menschen ihn haben wollten, sondern weil er ihnen von den Russen übergesstülpt wurde. Unter solchen Ausgangsvoraussetzungen spricht es widerrum eher für den Sozialismus, daß er sich so lange hielt.


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RE: Ärger mit DDR Grenzer Computerspiel

#110 von Kehrwoche , 12.12.2010 22:13

Zitat von Björn

Zitat von reporter

Erstaunlich. Ein Ostberliner hat nur die gute DDR kennengelernt. Gerade in Ostberlin, wenn du am Bahnhof Friedrichstraße standst, in der Bahnhofsgaststätte lungerten an jedem dritten Tisch Stasis, im Herzen der Hauptstadt der DDR Hauptstadt der DDR, ....


Hast du sie dort selbst gesehen? Woran hast du sie erkannt oder haben sie sich vorgestellt?


Was soll der Quatsch? Willst du die Existens dieser Leute in Frage stellen? In Berlin waren sie überall präsent, man konnte sie förmlich riechen! Auf der Klement-Gottwald-Alle in Bln.-Weißensee, die Protokollstrecke war, weil es die Strecke nach Wandlitz war, liefen diese Leute immer zu zweit im Abstand von ca. 100m auf und ab. Das waren die, die man sehen sollte. Die anderen saßen hinter den Fenstern in Konspirativen Wohnungen und beobachteten alles. Auf dem Bahnhof Friedrichstrasse war es besonders schlimm. Überall in Ostberlin bist du zudem sächselnden Volkspolizisten begegnet.


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RE: Ärger mit DDR Grenzer Computerspiel

#111 von altberlin ( gelöscht ) , 12.12.2010 22:29

Also ich habe nicht darauf geachtet, wer ständig auf und ab geht. Mußt viel Zeit gehabt haben, das zu beobachten.
Im normalen Straßenverkehr sind sie in der Menge aufgegangen, war mir auch egal.
Bei Staatsbesuchen waren die Dreiergrüppchen offensichtlich, weil sie in geringem Abstand agierten, gut zu beobachten war das an der Kreuzung Frankfurter Tor.(Protokollstrecke)

.


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RE: Ärger mit DDR Grenzer Computerspiel

#112 von altberlin ( gelöscht ) , 12.12.2010 22:37

Trainingsvideo der Stasi. Bei 0.04 sieht man kurz die einheitlich-unauffällige Kleidung


http://www.youtube.com/watch?v=wj22rIjB7GA&feature=related

.


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RE: Ärger mit DDR Grenzer Computerspiel

#113 von Björn , 12.12.2010 23:16

Zitat von Kehrwoche

Zitat von Björn

Zitat von reporter

Erstaunlich. Ein Ostberliner hat nur die gute DDR kennengelernt. Gerade in Ostberlin, wenn du am Bahnhof Friedrichstraße standst, in der Bahnhofsgaststätte lungerten an jedem dritten Tisch Stasis, im Herzen der Hauptstadt der DDR Hauptstadt der DDR, ....


Hast du sie dort selbst gesehen? Woran hast du sie erkannt oder haben sie sich vorgestellt?


Was soll der Quatsch? Willst du die Existens dieser Leute in Frage stellen? In Berlin waren sie überall präsent, man konnte sie förmlich riechen!



Wieso Quatsch? Ich will weder die Existenz in Frage stellen, noch daß sie in Berlin garantiert stark vertreten waren! Aber war in einer Bahnhofs-Gaststätte oder in anderen Lokalen wirklich jeder 3.Tisch mit Stasi-Leuten besetzt und woran hat man sie genau erkannt???
Diese Storys kennt man aus den einschlägigen Medien, genauso wie solche, daß jeder DDR-Bürger sich bei der Polizei oder der Stadtverwaltung abmelden mußte wenn er mal seinen Kreis verlassen wollte (für einen Ausflug oder Urlaub usw.usf.). Diese Storys glauben aber auch heutzutage noch viele in den alten Bundesländern


"Auferstanden aus Ruinen"
(mal etwas anders)
http://www.youtube.com/watch?v=jXtHHJTTkU0&feature=related

 
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RE: Ärger mit DDR Grenzer Computerspiel

#114 von reporter , 12.12.2010 23:20

Zitat von altberlin
Also ich habe nicht darauf geachtet, wer ständig auf und ab geht. Mußt viel Zeit gehabt haben, das zu beobachten.
Im normalen Straßenverkehr sind sie in der Menge aufgegangen, war mir auch egal.
Bei Staatsbesuchen waren die Dreiergrüppchen offensichtlich, weil sie in geringem Abstand agierten, gut zu beobachten war das an der Kreuzung Frankfurter Tor.(Protokollstrecke)

.



Wenn du die Karl-Marx-Allee stadtauswärts fährst, auf der linken Seite hinter der Stasi-Zentrale, ein langezogener heruntergekommener Häuserblock, wohl etliche hundert Meter lang. Steht heute noch leer, früher war da emsiges Treiben. Irgendwie wohl alles 'Büros' gewesen von Horch und Guck. Die Stasi platze aus allen Nähten.

Björn war wohl nicht im Hotel Neptun zu DDR Zeiten. 250 IMs waren dort beschäftigt. Auch speziell für Kontakte und Intimbeziehungen. Das Stasi Management des Hotels hat man der Einfachheit halber nach der Wende beibehalten.

http://www.youtube.com/watch?v=ClzojoOiLRM


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RE: Ärger mit DDR Grenzer Computerspiel

#115 von reporter , 13.12.2010 00:05

Zitat von Björn

Aber war in einer Bahnhofs-Gaststätte oder in anderen Lokalen wirklich jeder 3.Tisch mit Stasi-Leuten besetzt und woran hat man sie genau erkannt???
Diese Storys kennt man aus den einschlägigen Medien, genauso wie solche, daß jeder DDR-Bürger sich bei der Polizei oder der Stadtverwaltung abmelden mußte wenn er mal seinen Kreis verlassen wollte (für einen Ausflug oder Urlaub usw.usf.). Diese Storys glauben aber auch heutzutage noch viele in den alten Bundesländern



Die Bahnhofsgaststätte Friedrichstraße hatte eine exponierte Lage. In Friedrichstraße war auch ein U- und S- Westbahnhof den die Ossis nicht betreten durften. Über die 'Tränenhalle' am Bahnhof Friedrichstraße mußte bis nachts 12 Uhr der Eintageswestausreiseverkehr abgewickelt werden.

Daß Ossis sich bei ihrer Polizei abmelden mußten wenn sie mal ihren Kreis verlassen wollten war in der Regel nicht der Fall. Allerdings gabs für politisch Renitente den sogenannten 'PM12' und der normale Personalausweis wurde einkassiert.
Mit dem vorläufigen Personalausweis PM12, war es nicht einmal mehr möglich, in das sozialistische Ausland zu reisen. Bei jeder Polizeikontrolle, die es zumindest in Ostberlin desöfteren gab, wurde man genaustens durchleuchtet. Reisen in das sozialistische Ausland waren nicht mehr möglich und bei Einigen wurden die Auflagen noch zusätzlich verschärft. Sie durften ohne Genehmigung die Stadt oder den Bezirk nicht verlassen.

Und- natürlich an der Zonengrenze gabs einen etwa 30 km breiten Steifen als Sperrgebiet wegen Fluchtgefahr, wo nur mit Sondergenehmigung DDR Bürger in ihrem 'eigenen Land' reisen konnten.

Umziehen war auch nicht so einfach. Wollte man von der 'Republik' nach Ostberlin brauchte man eine Genehmigung, denn Ostberlin war jahrelang wohnungsmäßig zwangsbewirtschaftet.


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RE: Ärger mit DDR Grenzer Computerspiel

#116 von BesserWessi0815 , 13.12.2010 00:57

Zitat von reporter
In Friedrichstraße war auch ein U- und S- Westbahnhof den die Ossis nicht betreten durften. Über die 'Tränenhalle' am Bahnhof Friedrichstraße mußte bis nachts 12 Uhr der Eintageswestausreiseverkehr abgewickelt werden.
[...]
Und- natürlich an der Zonengrenze gabs einen etwa 30 km breiten Steifen als Sperrgebiet wegen Fluchtgefahr, wo nur mit Sondergenehmigung DDR Bürger in ihrem 'eigenen Land' reisen konnten.

diesen U-Bahnhof habe ich auch erlebt und musste bis 24h abgewickelt werden. Die Jugendlichen, die ich an diesem Tage kennengelernt und die Zeit bis zur Ausreise verbracht habe, hatten mich bis zu besagtem Punkt begleitet - dann war für die Ossis "Ende im Gelände". ... ich glaube sogar, ich habe es zeitlich nur "knapp" verfehlt, es war schon später als 0:00 - aber kein Problem.
[...]
Die Zonengrenze gab es z.B. im Eichsfeld, Ecke Duderstadt/Heiligenstadt.
Selbst bei der Beerdigung seiner Mutter in Heilgenstadt war es dem Sohn nicht möglich, an der Zeremonie teilzunehmen. Er (seit ~1960 Wessi) durfte zwar in die DDR einreisen, aber nicht in seinen Heimatort, den 30km Streifen an der Grenze.
(Ich habe in Erinnerung, dass er zwar auf DDR-Territorium verweilen durfte - aber mit kilometerlangem Abstand zum Begräbnis.)
Vermutlich war es reine Schikane, da er gar nicht erst flüchten brauchte, oder? "Fluchtgefahr" sehe ich zumindest nicht.
Dies war (auch) für "Wessis" erst ab 01.01.1990 möglich. Mit seinem Sohn sind wir am 01.01. abends auf nach HIG und haben uns nach 30 Jahren in seinem Heimatort getroffen. In der Dorfscheune wurden wir dann abgefüllt - aufgewacht aber in einem gemütlich warmen thüringer Bettchen. ... an den Ausgang der Feier kann ich mich nicht mehr erinnern, da ich eigentlich keine Schnäpse oder so trinke.
Wer BesserWessi0815 ins Bett brachte weiß ich auch nicht...


 
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RE: Ärger mit DDR Grenzer Computerspiel

#117 von Weilheimer , 13.12.2010 06:27

Zitat von Minimal
Unter solchen Ausgangsvoraussetzungen spricht es widerrum eher für den Sozialismus, daß er sich so lange hielt.



"Gehalten" hat er in den meisten osteuropäischen Ländern, aber nur durch staatliche Gewalt, wie dem "Prager Frühling" oder dem "17. Juni 1953" und einem ausgefeilten Zwangs- und Repressionssystem. Hätte die DDR nicht 1961 den "Antifaschistischen Schutzwall" gebaut, welcher übrigens technisch so angelegt war, einen Grenzdurchbruch aus Ost zu verhindern, dann hätten die Menschen die DDR in Scharen verlassen, so wie es viele Bewohner der neuen Bundesländern nach 1989 aus den wirtschaftlichen Gründen getan haben. Der eigentliche Grund für den Mauerbau war ja, das vor 1961 viele der DDR und den Kommunisten den Rücken gekehrt haben. Für den Sozialismus unter der Führung einer Partei, die immer Recht haben wollte, spricht rein nichts. Ich denke den Sozialismus an sich hätten sich die Menschen noch gefallen lassen, aber nicht die verfehlte Wirtschaftpoltik, welche Wohlstand und technischen Fortschritt verhinderte.

 
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RE: Ärger mit DDR Grenzer Computerspiel

#118 von Björn , 13.12.2010 07:02

Zitat von reporter
Und- natürlich an der Zonengrenze gabs einen etwa 30 km breiten Steifen als Sperrgebiet wegen Fluchtgefahr, wo nur mit Sondergenehmigung DDR Bürger in ihrem 'eigenen Land' reisen konnten.


Wo gab es einen 30 km breiten Streifen als Sperrgebiet???
Das Sperrgebiet, in welches man nur als Anwohner oder mit Extra-Schein rein durfte, betrug normalerweise 5 km, manchmal auch nur 4km! Ansonsten hätte ja Wernigerode schon längst Sperrgebiet sein müssen Schau dir mal eine Landkarte vom Harz an: auf Höhe Braunlage (Niedersachsen) war z.b. Elend Sperrgebiet, Mandelholz östlich davon war ein frei zugängliches beliebtes Ausflugs- und Wanderziel (gute Gaststätte und viele Pilze im Wald). Ein Stück hinter Mandelholz kam dann eine Schranke auf der Straße. Genauso war es an vielen Orten im Harz.
Auch Boltenhagen an der Ostsee war kein Sperrgebiet (wie oft erzählt und in Medien schon geschrieben wurde), sondern beliebtes Urlaubsziel!


FAUN
"Satyros"
http://www.youtube.com/watch?v=9N0L-zuhEq4&feature=related

 
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RE: Ärger mit DDR Grenzer Computerspiel

#119 von Ilrak , 13.12.2010 09:18

Wenn ich Eurer Diskussion hier so folge , frage ich mich ernsthaft , ob es nicht endlich angebracht wäre ,
alle die , die in der DDR NICHT politisch verfolgt oder gar inhaftiert waren , also die sogenannten "Angepassten",
wie z. B. auch mich , jetzt und hier vorsorglich zu inhaftieren .
Als Grund liese sich ja z.B. Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation ( FDJ,NVA,GST) bzw. Unterstützung einer solchen
durch Duldung anführen .
Damit würde man endlich auch dem jetztigen Rechtstaat den finanziellen Todesstoß versetzen , weil die einstmals für die
( selbstverständlich von der Stasi , also uns allen ,gelenkten ) RAF-Mitglieder gebauten Vorzeigegefängnisse erweitert werden müssen.
Außerdem würde das , jetzt mal ganz ohne Eigenlob , den Fachkräftemangel herrlich verschärfen .
Wahrscheinlich würde man es demnach bevorzugen , Bußgelder einzutreiben . Beeilt Euch aber , Verjährungsfrist !!!


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RE: Ärger mit DDR Grenzer Computerspiel

#120 von altberlin ( gelöscht ) , 13.12.2010 10:23

@ reporter dein Beitrag von 00.05 enthält viel Mist, schlaf lieber aus, bevor du schreibst.
1. Fehler...: Das Gebäude am Bhf Friedrichstraße heißt (auch heute noch) Tränenpalast
2. Grenzschutzstreifen ca 5 km breit, mit entsprechendem Sichtvermerk im PA zu betreten.Kontrolle durch Polizei. Der unmittelbar an der Grenze liegende sogenannte Schutzstreifen war ca 500 m breit und erforderte einen andersfarbigen Sichtvermerk im PA zum Betreten.Kontrolle Armee. Gleichzeitig war, zumindest während meiner Dienstzeit eine nächtliche Sperrzeit zu beachten,in der eine Ein- oder Ausreise auch für Bewohner nur nach vorheriger Anmeldung möglich war.
Bei uns in Juchöh kam ab und zu der Tierarzt mit seiner Frau gegen 23 Uhr aus Plauen (Theaterbesuch u.ä.), der war angemeldet und durfte nach PA-Kontrolle passieren.
3. häufige Polizeikontrollen in Ostberlin HaHaHa, hatte ich schon bemerkt, außer Verkehrskontrolle nie erlebt
Stasi in der Bahnhofsgaststätte Bhf Friedrichstraße ???????war ich nie drin, nur im Imbiss aud der gegenüber
liegenden Straßenseite, und da gab es nur Laufkundschaft (Bockwurst to go)
Wo war da eine Bahnhofsgaststätte?
Aus welchem Lehrbuch hast du deine Erkenntnisse?
Der Bhf Friedrichstraße ist ein Umsteigebahnhof für Fern-,S- und U-Bahn
Oben waren 3 Bahnsteige, 2x S-Bahn und 1x Fernbahn, davon 1 Bahnsteig (S-Bahn) abgetrennt von den übrigen nur von Ostberlin aus zu benutzen, die beiden anderen nur von West.
Unterirdisch S-Bahn (Nord-Süd-Bahn) und U-Bahn (BVG West), nur für Westberliner.

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