Ossi Forum - bundesweites Kontakt- und Unterhaltungsforum


RE: NVA

#316 von Ilrak , 06.11.2011 12:53

Die Offiziere haben aus der gleichen Küche gegessen wie alle anderen . Ausnahme war das fliegende Personal,
die hatten eine eigene Küche.
Ob die allerdings besser war , sei dahingestellt .
Gut , und die Berufskader konnten abends meist bei Muttern futtern .
Unsere Unterkünfte waren in einem guten Zustand , wenn man nicht Interhotel-Maßstäbe anlegt .
Allerdings waren wir , bis auf zwei Ausnahmen , Längerdienende und hatten somit wahrscheinlich mehr Interesse daran .
Für die Renovierungsarbeiten wurde die Kaffeekasse genutzt.
Probleme bereitete nur das stark eisenhaltige Wasser vor Ort , die häßlichen braunen Spurenim Sanitärbereich kamen aber wirklich nur davon,
trotz massiven Chemieeinsatzes .
Nein , als Strafvollzug empfand ich die Zeit nicht , eher notwendiges Übel .
Aber wir hatten täglich unserer Arbeit nachzugehen , die Hubschrauber in Ordnung zu halten und den
Flugbetrieb sicherzustellen . Und was anderes hab ich vorher auch nicht gemacht , nur hatten die Dinger eine andere Farbe .
Ach so , mehr netto als bei der Interflug hatte ich auch noch , trotz Vollpension .


Revolution ist das Morgen schon im Heute,
ist kein Bett und kein Thron für den Arsch zufriedener Leute.
(Renft - Zwischen Liebe und Zorn )

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RE: NVA

#317 von Kehrwoche , 06.11.2011 17:04

Zitat von Weilheimer
Es geht nicht um getrennte Speisesäle, sondern das für dich und deinesgleichen extra und leckerer gekocht wurde. Es war immer gut jemanden auf der Bude zu haben, der in der Wirtschaftseinheit war, der hat das für alle mitgebracht, was ihr Buckel zu essen bekamt.

Ich habe im 3.Diensthalbjahr freiwillig in der Küche gearbeitet. Ich war vor 6h dort und nach Dienstschluß wieder in meiner Batterie und brauchte so keinen meiner Vorgesetzten mehr zu sehen. Die Langeweile hatte ein Ende.

In der Regimentsküche bekamen die Offiziere zwar das gleiche Essen, das wurde aber extra gekocht von einem richtigen Koch. Das Fleisch wurde vorher von dem Koch aussortiert, erst dann durften die Hilfsköche ran. Die Kartoffeln wurden für die Herrn Offiziere geschält. Für die Soldaten wurde in riesigen sogenannte Asko-Blöcken gekocht, für die Offiziere in wesentlich kleineren. Die Offiziere hatten außerdem noch ein Wahlessen, bekamen also 2 Essen!
Für meine Kumpels auf dem Zimmern habe ich allabendlich die Reste aus der Offiziersküche mitgebracht. Zum Abendbrot sind die nicht mehr gegangen.

So war es!

Kehrwoche, Soldat


Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir.
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RE: NVA

#318 von Weilheimer , 06.11.2011 17:56

Aus der gleichen Küche stimmt , das gleiche Essen war es vielleicht auch . Na dann sagen wir doch einfach für die Herren Offiziere wurde mit mehr Liebe gekocht zum Beispiel wurden die geschält angelieferten Kartoffeln noch mal mit der Hand nachgeschält (die sonst nach dem Kochen eine harte Schale). Das gleiche Gericht mag vielleicht für den Mittagstisch gestimmt haben, als der gleichen Küche aber einem anderen Topf, zum Frühstück und zum Abendessen bekamen die Offiziere ganz was anderes als der einfache Soldat. Privilegien in einer sozialistischen Armee, die unangemessen waren und die Günstlinge von damals, meinen sie hätten so etwas verdient angeblich auf dem Weg in die klassenlose Gesellschaft. Im VEB gab es für die Führungskräfte kein anderes Essen, als für die Arbeiter an den Maschinen. Die NVA schuf eigene Privilegien, die teilweise dekadent waren, die Günstlinge predigten Wasser um selbst Wein zu saufen.


 
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RE: NVA

#319 von Buhli , 06.11.2011 19:41

Zitat Joe:"Ich bin nach meinem Studium eingezogen worden" Schon allein diese Tatscache widerlegt ja die Mähr, daß nur wer sich mind. 3 Jahre verplichtet, danach auch studieren darf. Physiker erst recht. Oder warst Du ein Einzelfall, der mit dem System zu tun hatte? Das sind doch Privilegien die unser Reporter recht heftig angeprangert hat.
Zitat Weili:"Wenn du das Gleiche auf dem Teller gehabt hättest, wie die Soldaten und Unteroffiziere dann hättest du gemerkt, wie Scheiße die Truppenverpflegung war und du hättest dich um Änderung bemüht." Bei uns war es tatsächlich so, daß die Offiziere aus dem selben Kübel das Essen bekamen, wie die Anwärter(Soldaten) und "Schnürsenkelgefreiten" (Unterwachtmeister). Im Feldlager schliefen sie auch in unserem Zelt. Es soll bei der NVA sogar Betten für die Herren Komandeure gegeben haben. Bei uns nicht. Die Sonderrationen wurden wirklich aus der Küche geschmuggelt, weil es keine Rester waren. Rester sind jedenfalls nicht angeschleppt worden. Es gab besseresWir als Bauzug innerhalb der Kaserne, hatten eine zusätzliche Mahlzeit, die sogar die Offiziere zum Staunen brachte. Ganz zarter Lachsschinken und ungarisches Letscho gehörte für uns "Landser" mindestens drei mal pro Woche als Sonderration auf den Tisch. Jede Woche hab ich zwei große Gläser mit Heim genommen und das dritte auf der Bude geteilt. Meine Mutti hat vielleicht gejubelt. Frühsport war für den Bauzug, der aus allen drei Diensthalbjahren bestand, eh ein Fremdwort.
Das Massenfutter in seiner Qualität war allerdings vom jeweiligen KvD abhängig. Sollte es bei Euch unfähige Köche gegeben haben, darfst Du das nicht Atze zum Vorwurf machen. Bei uns war jedenfalls der Unterschied zu merken ob es ein Gaststättenkoch der gehobenen Klasse oder ein Großküchenkoch war. Die Großküchenköche waren Klasse. Die konnten mit dem Biomüll sogar richtig gut was anfangen. Von den fünf Kompanien hatte jede mindestens zwei für die Küche bereit zustellen. Einer von denen war immer f.A.. Da kann aber die Armee oder das System nicht viel dran rühren. Bis heute nicht. Oder gibt es dafür schon Cateringfirmen?
Zitat Weili:"Atze ich stelle fest, du lebst in DEINER Welt." Oder ist es eine die Du nicht verstehen willst? Vielleicht ist es einfach nur nicht Deine. Was solls? Ist die Verfeufelung deshalb gerechtfertigt?
Zitat"Es gab sie die unterschiedlichen Kochvorgänge, nette Aufschnittplatten, gebratene Schnitzel und geschnittene Braten für die Herren Genossen Offiziere"
Bei uns nur, wenn es was zu feiern gab. Tag der Volkspolizei, Republikgeburtstag oder Vereidigung. Ansonsten war das Offizierskasino geschlossen. Mußte allerdings auch nicht geöffnet werden, weil die meisten Unter- und Offiziere auch in der Nähe wohnten. Die die weiter weg wohnten, z.B. in der Lausitz, hatten noch nicht mal Telefon. Soviel zu deren eigenen Welt. Die mußten durch Kradmelder, was ich auch noch dienstlich tun mußte, gerufen oder alarmiert werden. Wenn bei fünf Kompanien mindestens 40 Leute per Kradmelder gerufen oder alarmiert werden mußten, dürfte es doch Beweis genug sein, den Jungs nicht Privilegien unterjubeln zu können. Da dies in einer Polizeikaserne spielte, darf ich davon ausgehen, daß es in der NVA noch viel weniger Privilegien dieser Art gab.
Zitat Atze:"Leute, mir ist völlig klar, dass hier ehemalige Soldaten, die Ihren Dienst in der NVA als reinen Frondienst sehen und gesehen haben, hier schreiben."
Weili, Joe und MH, der Satz ist für mich Begründung genug, für Eure Reaktion auf Atzes Texte. Ihr habt eben was anderes erlebt als er oder auch ich. Darüber austauschen ist Okay. Aber nicht bekeifen. Will mit meinen Wehrdiensterlebnissen nur verdeutlichen, daß es auch anderes als die FRUSTERLEBNISSE gab. Nur Wehrpflicht und nicht freiwillig.


Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
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RE: NVA

#320 von mutterheimat , 06.11.2011 20:15

Ich will mal etwas einflechten, was mit der Küche nichts zu tun hat. Genannt, Politunterricht. Interessant war es schon, die Märchenstunde, das muß ich schon sagen. Eine Episode will ich mal zum besten geben. Wie kann es sein, fragte ich den den Genossen Polit-Hauptmann, das selbst neutrale skandinavische Staaten (Norwegen gehörte nicht dazu, ebenfalls Dänemark nicht), genau das in ihren Zeitungen stehen haben, wovon eine BRD Zeitung auch berichtete (Überschrift, Konflikt Afghanistan-UdSSR, Minen im Spielzeug). Die Fotos, im Finnlandia Dagbladet, habe ich mit eigenen Augen gesehen, nur den Text habe ich mir, aus dem finnischen, übersetzen lassen müssen. Die Antwort war ein einziges rumgeeiere. Alle anderen Polit-Offiziere hielten anschließend, mehr oder weniger, mir gegenüber, den Schnabel, wenn es um Zeitungsmeldungen und Medien ging. Ich kannte den Unterschied, ganz besonders der Ostblockpresse, unter der Überschrift, Manuskript und Zeitungsdruck. Welches Wort fehlt nun, anstelle des Wortes, und!!!!!!!!!! Atze denke ganz genau nach!!!!! Nun noch eine, klitzekleine, andere Anekdote. Ein Besuch von hochgestellten Arbeitern in der Kaserne. In unserem Zimmer war auch so ein Besuch und ich fragte ihn doch glatt zu seinen Ausführungen über das NS Regime, ob es den grundsätzlich und in absolut jeder Beziehung, alles falsch war. Dabei tauchten auch Begriffe auf, von mir, wie "Kraft durch Freude" Fahrten, Mutterschaftsschutz, etc. Die Luft wurde bei ihm extrem dünn. Das kann ich ohne weiteres behaupten. Anschließend wurde ich versetzt und mein Name war als politisch bedenklich, bereits in Cottbus (PR 15), vorgemerkt. Das habe ich auch zu spüren bekommen.


http://www.youtube.com/watch?v=Cb1RJlyfyKg&feature=related

 
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RE: NVA

#321 von altberlin ( gelöscht ) , 06.11.2011 20:18

Ach diese verwöhnten Gourmets.
Bei uns im Ausbildungsbatallion war das Essen zwar nicht super, aber es war zu genießen.
Und in der Grenzkompanie hatten wir eine Frau aus dem nächsten Ort in der Küche, da gab es dann kaum noch Grund, rumzumäkeln.
Es lag dann nur daran, was zur Verfügung stand.
Außerdem brachte die gute Frau (sie wurde täglich mit Trabbi oder P 3 geholt) mehrmals wöchentlich Torte vom örtlichen Bäcker mit, die wir dann kaufen konnten. Dieser Service war die Krönung.
Und wir (Grenze) bekamen wöchentlich einen Zusatzbonus in Form eines Verpflegungsbeutels mit Obst, Süßigkeiten ect.

Und mehr Geld als die Sandlatscher.

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RE: NVA

#322 von joesachse , 06.11.2011 20:33

Zitat von Buhli
Zitat Joe:"Ich bin nach meinem Studium eingezogen worden" Schon allein diese Tatscache widerlegt ja die Mähr, daß nur wer sich mind. 3 Jahre verplichtet, danach auch studieren darf. Physiker erst recht. Oder warst Du ein Einzelfall, der mit dem System zu tun hatte? Das sind doch Privilegien die unser Reporter recht heftig angeprangert hat.


Leider falsch, Buhli, ich war da eine Ausnahme. Ich hatte hier schon geschrieben, dass ich 1980/1981 in Polen studiert habe. Wenn ich das dort beendet hätte, wäre ich um den Wehrdienst herumgekommen. Allerdings haben die Auseinandersetzungen in Polen, die Aktionen der Solidarnosc und das Aufstehen des polnischen Volkes gegen die Kommunisten und dann der Putsch von Jaruzelski dies verhindert. So habe ich mein Studium ganz normal in Dresden beendet, hatte aber dann nicht die richtigen Beziehungen, war auch kein Genosse und wurde dann 3 Monate nach Beendigung des Studiums eingezogen.


Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. (Goethe)

 
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RE: NVA

#323 von Weilheimer , 06.11.2011 21:07

Die Genossen aus dem NVA Forum "greinen" 20 Jahre nach Abwicklung der NVA über die Bezeichnung (Tage)Bottich oder Buckel , das war die inoffizielle Bezeichnung der Soldaten und Unteroffiziere der NVA für die Offiziere der NVA. Hier ist nicht das NVA Forum und es gibt 20 Jahre später keine Würde und Ehre für die ehemaligen Angehörigen der NVA. Diese Zuwendung müsst ihr Euch woanders holen. Hier geht es um Kontakte und Unterhaltung. Die NVA war der bewaffnete Arm der SED, nur mit ihrer Hilfe und der anderen Organe, wie MfS und Volkspolizei konnte sich die SED 40 Jahre lang an der Macht halten. Am Ende hatte die NVA den kalten Krieg verloren und die SED und mit ihr die NVA das Vertrauen in der Bevölkerung verspielt. Deswegen wurden alle im Abort der Geschichte entsorgt. Die "Ehemaligen" meinen momentan, die Zeit ist reif aus den Löchern gekrochen zu kommen, um die Demokratie und Freiheit in diesem Land Schritt für Schritt zu unterlaufen. Die Verlierer greifen nach dem Strohhalm. Wir haben sicher Probleme in diesem Land, aber die ehemaligen Kader der SED, NVA oder MfS werden diese Probleme nicht lösen. Es gibt einen treffenden Spruch "Der Kapitalismus gibt es die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, im Sozialismus ist es genau anders rum"


 
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RE: NVA

#324 von Atze , 07.11.2011 11:00

Mogn die Herren,

mein Dank an die Männer, die ehrlich berichten wie sie es erlebt haben. Ob ich das nun auch so erlebt habe oder nicht. Fakt ist eins und da kann jeder erlebt haben was er will, es wurde durch die Soldaten, die in der Küche des Truppenteils Dienst taten, viel geklaut und viel rumerzählt, wie gut es den Berufskadern geht. Mir und die Berufssoldaten mit denen ich zu tun hatte und das waren einige, ging es, was die Hauptverpflegung angeht, nie anders als dem Soldaten im großen Speisesaal. Ob da nun das Schnitzel in einer extra Pfanne gebraten wurde, ist für mich zweitrangig, weil es eben auch nur ein Schnitzel war. Zumal ich das sogar noch bezweifle. Warum sollte man das tun? Gebraten ist gebraten. Und ob die Kartoffel extra geschält wurde, wäre mir so egal gewesen, wie es nur egal sein kann.

Wie alt bist Du Weili, dass Du heute noch Ausdrücke für andere Menschen benutzt, die eigentlich eine Beleidigung darstellen sollen: Eigentlich ein bißchen peinlich. Aber mach weiter so. Es hat was mit Niveau zu tun. Ansonsten - siehe unten W.C.

Die NVA hat den kalten Krieg nicht geführt und somit auch nicht verloren, sie hat sich auf einen "heißen" Krieg vorbereitet. Die Deutsche Demokratische Republik hat aufgehört zu existieren und damit war die NVA auch weg. So einfach ist das. Und aus irgendwelchen Löchern hervorkriechen machen nur Menschen, die was verbrochen haben und nun Morgenluft wittern. Die NVA hat nichts verbrochen und wie ich schon schrieb, ich bin stolz auf die Jahre in dieser Armee. Da kannst Du giften wie Du willst. Hinweis aus Sir W.C. erspare ich mir.

Seit 1993 gibt es verschiedene, eingetragene Vereine von ehemaligen Angehörigen der NVA. Von einem "Verstecken" kann also keine Rede sein. Ganz im Gegenteil. Ich hänge unten mal was an, wenn ich es finde, extra für Dich Weili

Trennung

Ein Wort noch zu den Politoffizieren und Politausbildung obwohl ich da auch schon was zu gesagt habe.

Ich werde jetzt nicht von der täglich duchzuführenden (wo wurde das schon regelmäßig gemacht?) Zeitungsschau schreiben. Das war Unfug.
Es gab den Ausbildungsschwerpunkt der "Politischen Schulung" in der NVA, für den pro Monat, zwei zusammenhängende Tage zu planen waren. In der Regel sogar im ganzen Truppenteil gleich, wenn das möglich war. Da waren die Zugführer die Schulungsgruppenleiter Ihrer Soldaten. Die Kompaniechefs hatten die Unteroffiziere der Kompanie zu schulen und die anderen Berufskader in der Kompanie, wie z.B. der Hfw und der TA (sofern es einen in der Kompanie gab), wurden in gesonderten Schulungsgruppen des Truppenteils zusammen gefaßt und durch Offiziere des Stabes geschult. Eigenartig dabei ist, das der Stellv. des KC f. Politische Arbeit, an diesen zwei Tagen, keine Schulungsgruppe hatte. So wie es eben geschildert habe, war es Befehl entsprechend der Anordnungen des Chef PHV (Politische Hauptverwaltung der NVA). Oft genug wurde davon abgewichen.

Dem voraus gingen zwei Tage GWW (GesellschaftsWissenschaftliche Weiterbildung) für die Schulungsgruppenleiter also die Offiziere, die eine Schulunggruppe, ob nun die der Soldaten, der Uffze oder der Berufskader hatten. Dort wurden die Schulungsgruppenleiter, anhand von Material auf die zwei Tage vorbereitet. In wie weit die Hefte nun pure Propaganda und Polemik waren, möchte ich nicht erläutern. Ich fand diese Tage immer ätzend.

Als Schulungsgruppenleiter meiner Soldaten habe ich das Programm durchgezogen und die letzten Stunden des zweiten Tages dazu genutzt, Auswertungen durchzuführen, mit den Soldaten über die vergangenen und zukünftigen Ausbildungsschwerpunkte zu reden und mir auch deren Sorgen und Nöte angehört und wenn möglich Abhilfe geschaffen. Gleiches tat ich dann auch, als ich KC war und die Uffze schulen mußte. Nur habe ich da noch viel getan, um künftige Ausbildungsschwerpunkte theoretisch vorzubereiten, sowie Aufgabenstellungen zu erteilen zur Vorbereitung, der zukünftigen Ausbildungsschwerpunkte. So war diese zwei Tage nicht völlig verloren für die militärische Ausbildung. Aber das habe ich so gemacht. Wie es andere gehandhabt haben weiß ich nicht, kann mir aber gut vorstellen, dass das viel Schulungsgruppenleiter so taten.

Die Politoffiziere wurden zu meiner Zeit noch ganz normal zum Offizier der entsprechenden Waffengattung (z.B. Mot-Schütze, Panzermann oder Aufklärer/FJ) ausgebildet. Erst nachdem diese Offiziere zwei Jahre als Zugführer tätig waren, wurde der eine oder andere angesprochen, ob er die Politlaufbahn einschlagen möchte. Jetzt sage ich mal was, was ich nicht beweisen kann aber was so mancher von uns dachte. Die Offiziere, die in den zwei Jahren als Zugführer (mehr als Zugführer waren die in der Regel nicht) nicht klar kamen, sagten dann zu, die Politoffizierslaufbahn einzuschlagen. (Hiervon nehme ich ganz ausdrücklich die Politoffiziere der Fallschirmjäger aus.) Dann besuchten diese zukünftigen Politoffiziere einen Lehrgang an der MPHS in Grünau und bekamen dort das Rüstzeug für die Politlaufbahn. Oft wurden sie nach diesem Lehrgang in andere Truppenteile versetzt.
Offiziere, die eine Laufbahn als zukünftige Kommandeure oder Fachdienstoffiziere beschreiten wollten, lehnten die Anfrage auf die Politlaufbahn ab.
Später dann, muss schon so Mitte der 80-er Jahre gewesen sein, wurden Politoffiziere direkt an den Offizierhochschulen ausgebildet.
Es gab bei den Polits an der Offiziershochschule schon immer einen Sonderlehrgang. Dort wurden in nur zwei Jahrenm, gestande Männer, die im Zivilleben schon als Politarbeiter gearbeitet haben, zu Offizieren herangebildet. Zum Beispiel hatte ich da einen hervorragenden Politoffizier, der bereits ein abgeschlossenes Zivilstudium hatte, dann FDJ-Sekretär der Osteee-Zeitung war und dann erst die zwei Jahre Offiziersschule absolviert hat. Wenn alle Polits so gewesen wären wie dieser Mann, wäre es eine Freude gewesen mit den Polits zusammen zu arbeiten.

Gruß

Weili, hier was für (natürlich auch für andere Interessierte)

http://4386.info/youtube/ranking/ifatours/


Sir W. Churchill

"Eine der fröhlichsten Erfahrungen im Leben ist es, als Zielscheibe zu dienen, ohne getroffen zu werden."

 
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RE: NVA

#325 von altberlin ( gelöscht ) , 07.11.2011 18:28

Zitat von Weilheimer

... Die NVA war der bewaffnete Arm der SED, nur mit ihrer Hilfe und der anderen Organe, wie MfS und Volkspolizei konnte sich die SED 40 Jahre lang an der Macht halten....


Warte mal ab, wenn du "Glück" hast, erlebst du eines Tages, das die Bundeswehr die Ordnung in unserem Lande mit Gewalt sichern muß.

Was Ruhm und Ehre der NVA betrifft, nehme ich an, du hast deine persönliche Meinung zum Ausdruck gebracht.
Sprichst du der BW Ruhm und Ehre zu für den Unsinn in Afghanistan ? Oder für andere besondere Leistungen ?

.

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RE: NVA

#326 von Weilheimer , 07.11.2011 18:40

Ich werde mich in der Zukunft diesen Thread verbal fernhalten. Ich habe meine Meinung zur NVA und den ehemaligen Angehörigen gesagt und gut ist, umstimmen kann mich eh keiner.

 
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RE: NVA

#327 von Buhli , 07.11.2011 21:48

Zitat Joe:"ich war da eine Ausnahme."
Das DDR Studenten (keine Militärs) im soz. Ausland eine Ausnahme waren, nehm ich Dir nicht ab. Da unterstellst Du dem Bildungssystem der DDR, hinterm Mond gewesen zu sein. Das war es nun weiss Gott nicht.



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RE: NVA

#328 von Buhli , 07.11.2011 21:54

Zitat AB:"Warte mal ab, wenn du "Glück" hast, erlebst du eines Tages, das die Bundeswehr die Ordnung in unserem Lande mit Gewalt sichern muß."
Was meinst Du warum es so gut mit den "Antiterrorgesetzen" vorran geht? Der Kabarettist und Sportreporter Werner Schneider, sagte mal in einer Talkrunde: "Die Eliten bringen ihre Waffen bereits in Stellung." Was anderes ist dies auch nicht. Wir sollten uns nicht der Ilusion hin geben, daß es jemals noch eine friedliche Revolution geben wird. Zu mindest nicht in unserem Leben. Unsere damalige wird auf lange Zeit die einzige bleiben.



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RE: NVA

#329 von reporter , 07.11.2011 22:12

Zitat von Weilheimer

... Die NVA war der bewaffnete Arm der SED, nur mit ihrer Hilfe und der anderen Organe, wie MfS und Volkspolizei konnte sich die SED 40 Jahre lang an der Macht halten....



Da der SED-Staat über keine autochone Staatlichkeit verfügte, kam im Charakter der 'NVA' sichtbarer als in jeder anderen Institution der Diktatur die Vasallenrolle des SED-Staats gegenüber der sowjetischen Führungsmacht zum Ausdruck.

"Die NVA war ein Produkt und ein Instrument sowjetischer Politik, sie wurde mit ihrem Staate überflüssig und fallengelassen, als die sowjetische Großmachtpolitik gescheitert war. Sie hat der Hegemonialmacht des sozialistischen Blocks bis zum Ende die Vasallentreue gehalten und dem SED-Regime als Stütze und Mittel seiner Politik gedient"

waren die späten Erkenntnisse des NVA Generaloberst Goldbach.

Eine rückblickende kritische Betrachtung, die man sicherlich nicht von jedem Berufs-NVA-Hansel erwarten kann. Denn der durfte sich nur in seinem bornierten und sehr eingeschränkten SED-NVA Milljöh bewegen, Westkontakt war strikt verboten, und so war der Beitrag dieses NVA-Vereines ansonsten gesellschaftlich mit der Ausnahme der Unterdrückerfunktion nicht der Rede wert.

Lediglich zum bitteren Ende, in der Hoffnung in einem demokratischen Gemeinwesen noch irgendeine Rolle zu spielen, kam es zu vorsichtigen Absetzbewegungen gegenüber dem SED-Regime, ansonsten gingen von diesem Laden keinerlei gesellschaftliche Impulse aus.

Da muß man sich halt mit der Schilderung von Landser-Geschichten die armselige Zeit vergolden.


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RE: NVA

#330 von Atze , 08.11.2011 10:30

Mogn die Damen und Herren,

ich habe vorgestern die Frage nach den unterschiedlichen Küchen in NVA-Kasernen gestellt.
Ihr werdet nicht glauben, was da rausgekommen ist

An dieser Diskussion die sicherlich noch ein paar Tage laufen wird haben sich bisher Soldaten, Uffze und Offze beteiligt inkl. einiger Kommandeure die natürlich auch die "Kasernenältesten" waren. So hieß das, wenn meherer Truppenteile in einer Kaserne untegebracht waren.

Und meine Herren, es gab in den Kaserenen nur eine Küche (wie ich es auch nicht anders kenne), die für alle, das gleiche Essen gefertigt hat. Ausnahme hier, die Piloten. Die hatten einen anderen Verpflegungssatz und für die wurde auch extra gekocht. Ansonsten nicht. Es gab sogar Kasernen da wurden zwei verschiedene Essen angeboten. Ich setze mal nur zwei von ca. bisher 20 Antwort hier ein.

http://www.nva-forum.de/nva-board/index....ic=17207&st=15&

Diese Antwort kommt von einem Kommandeur mehrerer Truppenteile. Soll heißen, er war Kdr. von z.B. des Aufklärungsbat. 1 oder der FUFUTAB

Also ich habe jetzt ganz tief in meinen Erinnerungen gekramt und bin zu folgendem Schluß bzw Ergebnis gekommen.

Also ich habe erlebt:

OHS der LaSK Löbau
Die Küche an der OHS Löbau (von der Qualität her die schlechteste die ich in all den Dienstjahren kennenlernen mußte - mag aber an der Menge gelegen haben), ansonsten weiß ich über diese Küche nix, außer das die Frau unseres Spieß dort Chefin war. Als 1974 glaube ich die ersten vietnamesischen Offiziersschüler in Löbau ausgebildet wurden, wurden diese extra versorgt. Ungeschickterweise hatte man von dem Riesenspeisesall einen Bereich mit Blumenkübeln optisch abgetrennt, Tischdecken auf die Tische gelegt und Vasen mit Plasteblumen auf die Tische gestellt. Das Essen war wohl insgesamt ein anderes als unseres. Da gabs kurz etwas Unmut. (Fischgulasch hätten die aber wahrscheinlich auch nicht überlebt. Dafür bedurfte es schon eines speziell trainierten OS-Magen. ) .

MSR-3 (Brandenburg) 1975-1981
Ja dort gab es getrennte Speiesäle
- Führung
- Offz, Fähnriche, Berufsunteroffiziere ab Feldwebel aufwärts
- Unteroffiere auf Zeit
- Soldaten
Ich kann mich dort nur daran erinnern, das es das gleiche Essen gab, überall
und in allen Spiesesälen. Unterschiede gabs nur zum Frühstück und Abendessen.
So oft ich Wirtschafteinheit stand (ältere Kaliber erinnern sich vielleicht noch an die Kartoffel schälenden Soldaten) oder auch später in der Verpflegungskommission des Regiments, habe ich nichts anders kennengelernt.

AB-1 (Lehnin, TÜP Lehnin) 1981-1982
Dort waren auch die Speisesäle getrennt wie im MSR-3. Die Qualität des Essens war hervorragend, sogar das Jahr auf dem TÜP war es gut. Auch hier gab es für alle das gleiche ztum Mittag. Nur abends und morgens unterschied es sich wie bereits dargestellt.

AB-1 (Beelitz) 1982-1986
In Beelitz ging es auch noch bis dann das PR 1983/84 einzog. Dann litt die Qualität, was ich wiederum auf die Masse zurückführte.

FuFuTAB-5 (Schwerin) 1986-1989
In Schwerin wiederum die Trennung in Führung, Berufskader, Unteroffiziere auf Zeit und Soldaten. Essen wie bisher beschrieben für alle gleich.

FuFuTAB-5 (Glöwen) 1989-1990
Auch hier die Trennung in den Katagorien der Speisesäle aber nicht im Essen.

Übrigens gehörte es zu den Dienstpflichten des Kommandeurs und seiner Stellvertreter, das sie jeweils mindestens einmal im Monat das Essen I bzw. II der Truppenverpflegung zu essen hatten. Genauso waren monatliche Kontrollen in der Küche hoch angesiedelt.
Die Küche übrigens war eine der Stellen, wo man mit am schnellsten eine empfindliche Bestrafung fangen konnte. Gerade übrigens, wenn nachgewiesen wurde, dass dort immer wieder "Sonderwünsche" erfüllt wurden. Dann gabs richtig auf die Finger. Nix mit Dienst- Arbeits- und Lebensbedingungen. Das nannte man dann unberechtigte Privilegien ! Da waren ökonomische Kennziffern einzuhalten ansonsten flogen auch mal schnell Späne (Schulterstücke).

Also wenns zum Essen I Schnitzel gab und zum Essen II Eintopf, dann gabs diese Essen für den Soldaten, den Unteroffizier und auch den Kommandeur.

1. Besonderheit
Ausnahme war der Komplektetag den es ja auch einmal im monat gab. Da bekamen alle das gleiche, Komplekte ! Für den Tag gabs dann übrigens auch kein Verpflegungsgeld.

2. Besonderheit
Jedem Armeeangehörigen stand das Recht auf Truppenverpflegung zu, also auch den Berufssoldaten, Fahnrichen und Offizieren. Wer also drauf bestanden hätte, der wäre voll verpflegt worden miz Ztuppenverpflegung ! Hat aber keiner gemacht (außert bei Übungen), sondern sich lieber das Geld auszahlen lassen.

Der entsprechende Speiseplan übrigens, den auch der jeweilige Kommandeur zu bestätigen hatte, enthielt nichts anderes, so ich mich zumindest erinnere.

Wolf


Und noch eine Antwort, von einem Verpflegungsoffizier der NVA, der es ja wohl wissen sollte. Damit sind dann in meinen Augen, alle Aussagen, nach previligiertem, gesonderten Mittagessen beantwortet.

Hier gild die gleiche Quellenangabe

Hallo ...

habs in 10 Jahren VerD (Verpflegungsdienst-Atze) im WBK Leipzig von 1975 bis 1985 nur so kennengelernt, daß sowohl im FO (Führungsorgan - Atze) wie in den rund 25 wirtschaftlich unterstellten/angeschlossenen E/E (Einrichtungen / Einheiten - Atze) nur in einer Küche gekocht wurde.
Zu dieser Zeit gab es wohl ein zweites Wahlessen für Berufssoldaten und ZB, das aber eher aus etwas ausgefallerenen Speisen bestand, wie z.B. Saure Flecke, "Tote Oma" oder Quark mit Kartoffeln.
Diese Gerichte waren entweder nicht "allgemeinverträglich", erbrachten nicht die Kaloriennorm oder unterschritten bei weitem die Fleischnorm der GN 110. (Irgendeine Norm, die ich nicht kenne - Atze)Dieses sogenannte "Wahlessen" war in aller Regel der zivilbeschäftigten Gattin unseres OO VerD, OSL W.H., anvertraut.
Von dem "wahlberechtigten" Personenkreis aßen etwa 25 % das Wahlessen, das waren täglich etwa 50 Personen. (meist ärztlich verordnet - Atze) Die weit überwiegende Mehrheit nahm genau das gleiche Essen wie die Mannschaften zu sich.
Die Speiseneinnahme erfolgte für Mannschaften, ZB sowie UaZ bis BO (max. OSL) in einem gemeinsamen Speisesaal, etwa 250 Plätze. Trotz geplanter zeitlicher Staffelung mußte sich oftmals ein Oberst eines WKK ganz hinten der Schlange an der Essensausgabe anstellen. Gemurre darüber ist mir nicht erinnerlich.
Für die Führung WBK gab es einen "Leitungsspeisesaal", 24 Plätze.
Dort aßen CWBK, seine Stellvertreter, die Abteilungsleiter usw.
Im Gegensatz zum allgemeinen Speisesaal geschah das dort mit Bedienung, das weiß ich ganz genau !
Beide kennengelernte Chefs, sowohl Oberst Manfred Paul wie auch Oberst/Generalmajor Diederich aßen grundsätzlich das Mannschaftsessen, das war auch erinnerlich Vorschrift.
Das färbte wohl auf den ganzen Führungsspeisesaal ab, Wahlessen war dort eher die Ausnahme.
Gegen Ende meiner Dienstzeit kam wohl eine neue Vorschrift oder AO, daß für alle, also auch für Mannschaften, ein zweites (Wahl-)Essen bereitzustellen sei.
Das war aber erinnerlich recht "schwammig" formuliert, in etwa: "...soweit es die technologischen und personellen Gegebenheiten gestatten ..." .
Oder so ähnlich. Selber erlebt hab ichs nicht mehr.

....

Finanziell haben wir das immer sauber hingekriegt !
Da gabs keine Fehlbuchungen !
Soweit meine Erfahrungen zum Thema, anderswo mag es anders gewesen sein.

Gruß, B...

NVA 1975-1985; GWD, BU, zuletzt Stfw.; Seelingstädt 1987, Ltn. d. R.; alles VerD/RD/Wehrorgane/Mob.


Sir W. Churchill

"Eine der fröhlichsten Erfahrungen im Leben ist es, als Zielscheibe zu dienen, ohne getroffen zu werden."

 
Atze
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zuletzt bearbeitet 08.11.2011 | Top

   

50 Jahre Raketentruppen - zu Befehl! Diskussion beendet
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