Für das von mir geschriebene "juristisch" und "journalistisch" schon. Natürlich gibt es Einflussnahmen der Wirtschaft und der Politik auf einzelne Medien, sei es durch Werbeverträge, sei es durch persönlich Bekanntschaften und den daraus resultierenden Verbindungen. Die Unabhängigkeit ist nur scheinbar gegeben. Aber im Gegensatz zur DDR ist die Medienlandschaft heute nicht mehr gleichgeschaltet. Es gibt immer Medien, die ein Interesse an irgendwelchen Berichten haben.
Gruß JoeSachse
Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. (Goethe)
"Wessen Brot ich fress, dessen Lied ich sing" in Anbetracht dieses flotten Spruches, der nichts mit der Realität zu tun hat, möchte ich auf diesen, die Sache aber nur unvollständig und oberflächlich anreißenden Beitrag verweisen. http://de.wikipedia.org/wiki/Lobbyismus
Lieber von Christo verpackt, als vom Leben gezeichnet
Siehst du Joe, genau davon spreche ich, als eine Art Parallele zu unseren Ex-Laden. Es gibt immer Medien, welche ein Interesse an ZURECHT GEBOGENEN Berichten haben. Ich habe mir mal erlaubt, daß Wort, irgendwelche, zu ersetzen. Es ist mehr als zweifelhaft, ob sich nicht doch irgendwo ein Politiker in einer exponierten Stellung befindet und einschneidendete Artikel verhindert, oder ihre Schärfe, fast vollständig, rausnimmt. Ich erinnere an den damaligen Watergate Skandal, nur mit dem Unterschied, es hat sich vieles nicht zum besseren gewandelt. Ich erinnere an die Märchenerzählungen zu DDR Zeiten bezüglich des Einsatzes der UdSSR in Afghanistan. Gibt es heutzutage, bezüglich Bundeswehr da unten , keine Märchenerzählungen? Der "Braten" stinkt doch schon in der "Pfanne" angebrannt, weil bereits das Öl "ranzig" gemacht worden ist. Freie Medien, ich kann nur hoffen, daß ich nicht lediglich die Buchstaben zusammengeklebt habe, sondern auch richtig geschrieben habe.
Wenn du das auf das einzelne Medium beziehst, hast du recht. Aber es gibt viele, miteinander konkurrierende Medien. Und das ist der grundlegende Unterschied zur DDR, da waren die Medien alle gleichgeschaltet und haben alle das Gleiche geschrieben. Wie vielfältig ist dagegen die Berichterstattung beispielsweise über die Bundeswehr und ihren Minister. Von totalem Verriss über sachliche Auseinandersetzung bis hin zur Lobhudelei ist da alles vertreten. Das Problem heute ist, dass der Medienkonsument sich viel mehr als früher ein eigenes Bild machen muss, dies hat ihm in der DDR die Fürsorge der politischen Führung abgenommen (es sei denn, er hat die bösen Westmedien geguckt oder gehört). Das ist aber doch eine völlig andere Situation als früher.
Gruß JoeSachse
Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. (Goethe)
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