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Pseudowissenschaften

#1 von joesachse , 05.02.2011 19:47

Habe in den Wissenslogs einen unterhaltsamen Beitrag gefunden: Versuchter Massenselbstmord durch eine Überdosis homöopathischer Medikamente:

http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/bi...frankfurts-city

Interessante Story

Gruß
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RE: Pseudowissenschaften

#2 von Masseur , 05.02.2011 20:13

Wieder mal ein Beitrag zu diesem Thema...
Es gab, gibt und es wird auch immer wieder Beiträge in der Art und zu diesem wie anderen Themen geben.
Hintergrund ist: Sämtliche Therapeuten, Heiler, Handaufleger usw. haben sich an der Schulmedizin zu messen.
D.h. das Erfolge nachvollziehbar und wiederholbar sein müssen.
Das sind sie aber nicht. Du selbst @joesachse wohnst in einer Gegend, in der Heilpraktiker u.o.a. Berufsgruppen einen ungeheuen Zulauf haben(gerade von Frauen).
Ich bin überzeugt, daß das aber nicht der Frauentyp ist, auf den Du stehst.
Kenner der Materie sagen 70% des Heilungserfolges ist Psychologie. Ich mutmaße, es sind deutlich mehr. Der Glaube versetzt Berge und wenn Pat.(n) es will geschieht es...
Vorgestern Nacht gab es einen Film zu diesem Thema. Das Leute geheilt wurden, die gar nicht geheilt werden konnten.
´Wer heilt hat recht` dieser Ausspruch der Ärzte die zum Thema Stellung nahmen soll stellvertretend im Prozeß des Wandels, von der Schulmedizin zu Alternativen stehen.


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RE: Pseudowissenschaften

#3 von altberlin ( gelöscht ) , 05.02.2011 20:42

Seltsamer Weise funktioniert manches Unvorstellbare .

Ich habe immer über Handauflegen und solchen Hokus Pokus gelacht, dachte immer, die Leute spinnen.
Bis ich vor ca. 3 Jahren nach zuletzt 6 Wochen massiver Knieprobleme bei einem solchen anerkannten Doc in der Schweiz war,Bioenergie ! Hand hier, Hand da, dabei ruhige Unterhaltung, ca. 15 - 20 min., moderate Barzahlung, und was soll ich sagen?
Nach zwei Tagen waren alle Probleme weg, und bis heute nie wieder Schmerzen gehabt, trotz Arbeit und allen üblichen Belastungen. Mir ist das unerklärlich, aber er konnte mir helfen. Schulmediziner hatten nicht weiter gewußt.
der Mann hat bei drei mir bekannten Personen Raucherentwöhnung gemacht, von jetzt auf gleich, die rauchen auch heute, nach Jahren nicht wieder.
Wie gesagt, ich war auch immer skeptisch, aber es gibt Menschen mit solchen Fähigkeiten, hab es selbst erlebt.

.


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RE: Pseudowissenschaften

#4 von joesachse , 05.02.2011 21:18

@masseur:
Dass der Placebo-Effekt einen ganz entscheidenden Beitrag zur Heilung liefert, d.h. dass die Selbstheilungskräfte unseres Körpers unwahrscheinlich stark sind, da stimme ich Dir vollkommen zu. Ich habe mal von Studien gelesen, die für einige Krankheiten mehr als 50% Placebo-Effekte als Grundlage für die Heilung ermittelten. Und ich habe auch eine interessante Studie gelesen, nach der der Preis des Placebo-Präparates entscheidenden Einfluss auf den Heilungserfolg hatte. Die Psychologie als wesentliche Heilmethode zu verstärken,kann ich nur begrüßen (sehr zum Leidwesen der Pharma-Mafia). Trotzdem habe ich zwei grundlegende Kritiken:
- Homöopathie ist physikalisch/chemisch gesehen völliger Unsinn und aus medizinischer Sicht reine Psychologie, die aber oft extrem teuer bezahlt werden muss.
- Es gibt Krankheiten und Situationen, bei denen Homöopathie nicht wirkt und die Versprechen der Heilpraktiker an Körperverletzung grenzen.

Und Studien, die nach wissenschaftlichen Kriterien eine positiven Nachweis der Wirkung homöopathischer Mittel erbringen, sind mir nicht bekannt. In allen Versuchen wirkten die Placebo-Medikamente Dank der gleichen psychologischen Wirkung genau so gut oder schlecht wie die homöopathischen Mittel, der Unterschied bestand immer nur im Preis (Faktor 100 und mehr).

Ich fand einfach die Idee, mittels Überdosis homöopathischer Medikamente "Selbstmord" zu versuchen, ziemlich witzig.

Gruß
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RE: Pseudowissenschaften

#5 von BautznerSenf , 05.02.2011 22:28

Moin!

Auch ich stehe manchen Dingen -wie joesachse- sehr skeptisch gegenueber.

Andererseits sagte meine Mutter immer, im Krankenhaus, wo sie arbeitete, gaelte auch unter den Aerzten ehrlicherweise: "Wer heilt, hat Recht!" - auch gegenueber Heilpraktikern, damals nicht selbstverstaendlich!
Das "Warum" ist dabei unerheblich.

Wenn wir uns die Geschichte anschauen, so gab es immer umstrittene Verfahren, die spaeter "Stand der Technik" wurden: Akupunktur, Fuss-Reflexzonen-Massage etc. wurden vor einigen Jahren noch belacht - und sind heute (auch von den Krankenkassen!) anerkannt.
(Gleiches gilt nebenbei bemerkt) fuer Krankheiten: Migraene wurde etwa bis vor einigen Jahren als "Krankheit" ueberspannter Frauen abgetan - und ist heute als Massen-Erkankung beider Geschlechter anerkannt.)

Hinzu kommt, dass Chinesen und Araber "richtige" Medizin betrieben, als unsere Vorfahren noch von Baum zu Baum hangelten: Es gab Star-Operationen am Auge, einfache Hirn-Operationen (Ablaufenlassen von Blut-Erguessen), die die Menschen nachweislich ueberlebt haben (Heilung der Frakturen), es gab Kliniken etc. (siehe: Gordon/Medicus). Unsere westliche Schulmedizin ist nur eine kleine Facette. Meine Aerzte sind zufaelligerweise ueberzeugte Schulmediziner, die allerdings bereit sind, auch mal ueber den Tellerrand hinaus zu schauen. Das gab dann schon mal nette Ansaetze.

Ich habe an manche Hausmittel auch erst geglaubt, als sie mir aus scheinbar ausweglosen Lagen (Abend vor Urlaubsreise) geholfen haben. Die Ergebnisse waren allerdings reproduzierbar ;-)

Und dass alles auch von Scharlatanen missbraucht werden kann, kennen wir aus ALLEN Lebensbereichen. Wobei Gesundheit sicher besonders zutraeglich ist (was nuetzt mir mein Geld, wenn ich Schmerzen leide oder in Lebensgefahr bin?).

Insofern: Gesundes Misstrauen ja, generelle Ablehnung nein.

Gruss

B. S.


Besten Gruss

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RE: Pseudowissenschaften

#6 von Masseur , 05.02.2011 23:16

@joesachse, das Du nur einen netten Plauder - Strang aufmachen wolltest, hab ich nicht geahnt.
Einige Punkte die ich in die Runde werfe:
- Die Schulmedizin ist auf der Suche nach der Krankheit
- Nach dem Auftauen, des durch den Klerus eingefrorenen Wissens beschäftigt sich die Schulmedizin damit, immer kleinere Strukturen zu ergründen, darzustellen und ggf. zu reparieren
- Die Alternativmedizin wie Ostepathie ist auf der Suche nach der Gesundheit
- Alle außer den Schulmedizinern wissen und gehen davon aus das, das die Psyche und die Physe miteinander korrespondieren und stark einander beeinflussen
Wenn Zwei das das Gleiche Tun muss es nicht Dasselbe sein. Will die/der Therapeut/in mir wirklich helfen oder wird der Job nur wegen des Geldverdienens gemacht?
Sicher - eine gesunde Skepsis ist immer angebracht. Immer und überall. Nirgens läßt sich so schnell und so unglaublich viel Geld verdienen wie in der Palliativ-
Medizin. Dagegen werden gute Leute, die anderen helfen vernichtet...(siehe Mechthild Bach)


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RE: Pseudowissenschaften

#7 von joesachse , 05.02.2011 23:33

Zitat von Masseur

Hintergrund ist: Sämtliche Therapeuten, Heiler, Handaufleger usw. haben sich an der Schulmedizin zu messen.
D.h. das Erfolge nachvollziehbar und wiederholbar sein müssen.


Über das Nachvollziehbar lässt sich streiten, der menschliche Körper ist ein so komplexes chaotisches System, dass dies mitunter schwer ist. Aber Reproduzierbarkeit von Therapien halte ich für unabdingbar, auch wenn diese sich nur in Wahrscheinlichkeiten und nicht absolut messen lässt.

Zitat von Masseur

...
- Alle außer den Schulmedizinern wissen und gehen davon aus das, das die Psyche und die Physe miteinander korrespondieren und stark einander beeinflussen


Diese These kann ich nicht nachvollziehen. Ist da wirklich so???? Ich bin da kein Fachmann, lese aber in den wissenschaftlichen Blogs und in den Zeitschriften eher Anderes.
Deine Aussage zur Palliativ-Medizin kann ich nachvollziehen, da stimme ich Dir zu.

Nebenbei: Geht in diesem Forum was anderes als ein netter Plauder-Strang

Gruß
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RE: Pseudowissenschaften

#8 von Masseur , 06.02.2011 00:33

... doch doch; reproduzierbar, weil das nicht so möglich ist, hat Alternativmedizin die Anerkennung der Schulmedizin nicht.
Aber es ist ein Prozeß des Wandels im Gange.
Kurzes Beispiel für die Komplexität des menschl. Körpers.
Mammakarzinom; Forscher haben in einer jüngsten Studie festgestellt, das die Oberflächenstruktur der entarteten Zellen bei jeder (JEDER) Patientin unterschiedlich ist. Vergleichbar mit den unterschiedlichen Grippeviren wie H5N1 oder H1N1 usw.
Daraus folgt aber die sehr unterschiedliche Erfolgsrate der eingesetzten Therapien.
Der Körper als Ganzes.
Vielleicht kennst Du jemand der ein med. Problem hat, was nicht sofort sicht - und diagnostizierbar ist. Also kein abbes Bein oder Loch im Bauch.
Der Mensch wird nach allen Regeln der Kunst von Disziplin zu Disziplin geschickt. Also alle Fachrichtungen untersuchen und stellen fest oder nicht...
Wird nichts gefunden landet "Es" in der psychsomatischen Ecke; oder Psychiatrie
Es gibt (noch) nur wenige Häuser in "D" die Interdisziplinär arbeiten. Wo ein Arzt der TCM oder Osteopath oder oder dabei ist.
Im Moment laufen im TV einige Sendungen zu diesem Thema. Bei Bedarf würde ich mal Hinweise hier reinstellen...
Zum Thema Psyche und Physe habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Sicherlich wissen viele in der Medizin Beschäftigte um diese Tatsache. Sie findet aber (noch) keinen Zugang zu aktuellen Therapie- und Denkansätzen. Oder zumindest zu wenig...


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RE: Pseudowissenschaften

#9 von Masseur , 06.02.2011 01:08

Damit die Pseudowissenschaften funktionieren, braucht es immer Zwei.
Der Eine bietet an, der Andere nimmt es an, läßt machen oder tut es selbst.
Damit ist der Kreis derer die in den Genuß so außergewöhnlicher Therapien kommen, in meinen Augen schon einmal eingeschränkt.
Also nicht wie beim Arzt, wo man verlangt: Jetzt mach Du mich mal gesund!
Bsp: Ulcus - eine sich nicht schließende Wunde; es werden Fliegenmaden eingesetzt, die totes Gewebe wegfressen und somit Platz machen für neues, gesundes Gewebe
oder - Ansetzen von Blutegeln
oder - blutiges Schröpfen http://de.wikipedia.org/wiki/Schr%C3%B6p..._Schr.C3.B6pfen
oder - Cantaridenpflaster http://www.google.de/images?q=cantariden...=N&hl=de&tab=wi
oder - Eigenurintherapie
Alles Sachen, die man nicht einfach so mal macht
Auch bei der "FRZ" muss Patient mitwirken und den Schmerz aushalten...
Meine - der Patient ist dabei und delegiert die Verantwortung nicht, wie sonst. Er übernimmt sie.


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RE: Pseudowissenschaften

#10 von Smithie23 , 07.02.2011 15:58

Schon seltsam, dass Heiler und Handaufleger gerade in dem Teil von Deutschland so nachgefragt sind, die uns nach der Wende eine Menge Dinge eingeredet haben, unter denen man leiden kann bzw. unsere Kinder leiden, wenn sie xy Anzeichen haben. Gerade der Westen wurde durch die dortige Pharmaindustrie so dermaßen "künstlich krank" gemacht. Man hätte die wohlerzogenen Einzelkinder vielleicht mal häufiger mit Anderen im Dreck spielen lassen sollen. Was kam nun bei Vielen dabei raus ? Allemöglichen Allergien und Unverträglichkeiten.
Es passt zwar nicht direkt dazu, aber wer die Serie "Earth 2" kennt, der weiss was ich meine. Dort litten aber einer bestimmten Generation von Kindern, die auf Raumstationen aufwuchsen an einer Krankheit, die dadurch herrühert, dass auf den Stationen als steril und sauber war. Keine Tiere, keine Pflanzen, keine Keime etc.

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RE: Pseudowissenschaften

#11 von joesachse , 07.02.2011 20:42

Zitat von Masseur
...
Meine - der Patient ist dabei und delegiert die Verantwortung nicht, wie sonst. Er übernimmt sie.


Diese Bemerkung trifft meiner Meinung nach den Kern der Sache.

Trotzdem bleibe ich bei Reproduzierbarkeit. Wenn eine Therapie nur bei 10% der Erkrankten einer bestimmten Krankheit wirkt und bei 90% nicht, dann ist es unsinnig, diese Therapie allgemein anzuwenden (es sei denn, alle anderen Behandlungen sind noch wirkungsloser), denn das Ergebnis ist nicht reproduzierbar. Wenn dann aber das Wissen soweit ist, dass die Rahmenbedingungen bekannt sind, unter denen die Therapie wirkt, dann wird sich unter Beachtung dieser Rahmenbedingungen diese am Anfang unsinnig scheinende Therapie als reproduzierbar und erfolgreich herausstellen.

Gruß
JoeSachse


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RE: Pseudowissenschaften

#12 von Masseur , 07.02.2011 21:07

Mein reden @joesachse, die Therapie und der Erfolg muß reproduzierbar sein.
Da es aber immer noch gängige Praxis sein soll, das man zum Mensch in weiss kommt und der ohne ansehen der Person oder ein paar wenige Grunduntersuchungen sofort unter den Tisch greift und drei Medikamente mit den Worten "...hat schon vielen geholfen!" an den Pat. weitergibt, werden die o.a. weiterhin Zulauf en Masse haben.
Der Hauptgrund ist in meinen Augen der Fakt, das man sich für seinen Gegenüber Zeit nimmt.
Dieser Faktor Zeit fehlt den Ärzten. Viele simple Untersuchungsmethoden könnten spielend einen Großteil der angewandten teuren Apparate - Diagnostik ersetzen.
Aber das wird 1. nicht bezahlt; 2. haben es viele von den Ärzten verlernt; 3. müssen sich die teuer angeschafften Geräte amortisieren.
Das tun sie duch Benutzung. Wenn die Ärzte für ihre getane Arbeit anständig bezahlt werden würden, hätten Andere im med. Bereich Tätige lange nicht so einen Zulauf.
Hat sich einer von Euch schon einmal die GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) reingezogen??? Ein Witz, aber leider nicht zum Lachen.
Im Gegenteil, wenn sich heute ein Arzt für seine Pat. einsetzt, passiert es das er in Regress genommen wird, weil er wahrscheinlich sein Kontingent überzogen hat.
Wie würdet Ihr das finden, am Jahresende einen Teil eures erhaltenen Lohnes zurückzahlen zu müssen.
Nicht umsonst, gehen Ärzte dauerhaft ins Ausland oder machen ihren Urlaub dort um zu arbeiten und fühlen sich dabei noch gut!!!


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RE: Pseudowissenschaften

#13 von peppe , 07.02.2011 21:12

Es wird in Zukunft in der medizin noch noch 1.Klasse........lang kommt nichts und dann die 3.Klasse Medizin geben!! Desen bin ich mir Sicher wie das Ammen in der Kirche
Habe im Moment ja selbst so ein hick hack durch (will nicht näheres dazu schreiben,sorry) Und dies in der CH!!!.......ist einfach nur zum heulen



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RE: Pseudowissenschaften

#14 von Buhli , 09.02.2011 08:33

Sprecht mal mit Ärzten die schon in der DDR praktiziert haben. Die seit 1990 zur Verfügung stehenden technischen Hilfsmittel, finden die alle Spitze. Nur leider sind sie nicht mehr in der Lage sich ausschließlich den Patienten zu widmen. Sie sind ja mit der Wiedervereinigung gezwungen worden, sich "Nieder zu lassen". Sprich sie sind gezwungen worden zu Geschäftsleuten zu werden. Dabei sind nun mal manche überfordert. Es ist eben nicht jeder auch ein guter Geschäftsmann. Warum auch? Wenn das auf die gesamte Wirtschaft übertragen worden wäre, würde ja auch jeder Fließbandarbeiter, sprich Angestellter, eine eigene Buchführung machen. Das ist Lobbyismus (Korruption) vom feinsten im Spiel. Vieviele Kassen gibt es doch gleich?...



Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
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RE: Pseudowissenschaften

#15 von Masseur , 09.02.2011 10:47

...z.Z. durch Zusammenschlüsse 156, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_g...in_Deutschland;
zuzüglich 47 privater KK
Kurz was zu den MRT - Geräten (die Röhre in der man wegen des Lärms Kopfhörer aufbekommt), pro Gerät Kosten i.H. von 3-5 Mio €.
Und das ist noch nicht die neueste Generation von Geräten. o.a. Dinger haben 5 oder 7 Tesla Leistung, neueste schon 9.
Wenn man sich dann vor Augen führt, das allein in München mehr MRT-Geräte stationiert sind als in ganz Italien...


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zuletzt bearbeitet 09.02.2011 | Top

   

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