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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#16 von Angi55 , 14.04.2011 21:22

Zitat von altberlin
Die Berliner waren schon immer der harte Kern, wenn die sich unterkriegen lassen, ist Deutschland restlos verloren.
Selbst im Schwabenland sind wir eine geachtete Volksgruppe.
Und nicht totzukriegen.


.


Also ICK hab hier nich mal ne SISTER oder nen BROTHER/bin einfach nur en verkappter ROBINSON-doch andere OSSIS kenn ich schon-leider sind det verkappte Ossis oder depri/was ich von mia nich sagen kann-besonders verstreu ick wohl Panik, wenn meine OBERkollegen, ich steh ja unter denen,merken,det ick mal wieda recht hab-meine Altossis in Balin sagen, ick waere so ruhig jeworden----


 
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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#17 von Angi55 , 14.04.2011 21:39

Zitat von Bücherwurm
Meine Fragen richten sich an alle, die in der BRD geboren wurden:
1. Wie war eigentlich eure Sichtweise auf die damalige DDR?
2. Was habt ihr in der Schule über die DDR gelernt und
3. hat von euch jemand an eine Wiedervereinigung geglaubt?

Danke im Voraus, ein Bücherwurm


zu 1.ick war AUSSENSEITER und Kritisch, obwohl oder gerade deshalb, weil meine Eltern ihre ganze SEELE an die IDEE verkauften und meine Mama mich noch dazu, GOTT hab sie seelig-
zu 2.was krieg ich fuer meine ehrlichen ANTWORTEN-ueber die DDR will niemand was wissen,und nur hoeren, dass ich es heute BESSER finde-war schon RAUS, aus der Schule, um dort noch was zu hoeren, ueber meine HEIMAT, aber meine Tochter beschloss daruffhin, GESCHICHTE zu studieren, vielleicht will sie was korrigieren, was in den Schulen gelehrt wird,
zu 3.niemals hab ich so was gedacht,aber zur OMA wollt ick imma....doch deren Partner bekam dann die Panik


 
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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#18 von Angi55 , 15.05.2011 15:03

Zitat von altberlin
Die Berliner waren schon immer der harte Kern, wenn die sich unterkriegen lassen, ist Deutschland restlos verloren.
Selbst im Schwabenland sind wir eine geachtete Volksgruppe.
Und nicht totzukriegen.


Kann man da mal vorbeikommen....und mitlachen


aw

 
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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#19 von Buhli , 18.05.2011 21:37

Ich kann mir schon vorstellen, daß es für einen wirklich mündigen Wessi schwer ist, die DDR in nicht ganz so schlechtem Licht zu sehen, wie sie nicht nur durch ehemalige DDR-Bürger in Gestalt von Hassern und auch von den linientreuen Medien dargestellt wird. Vor allem weil den die BRD Geschichte, die so manche Parallelen aufzeigt, verschwiegen wird. Ich erlebe ja nun die verschiedensden Typen. Von neugierig bis ablehnend. Alles da. Die die schon vor 1990 in der DDR waren, haben komischerweise nicht so eine ablehnende Haltung wie die, die es bis heute nicht dahin geschafft haben.



Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#20 von Angi55 , 18.05.2011 22:07

DAS war von Buhli eine ganz nette, klare und einfach ossitypische LEBENSWEISHEIT, die allgemeingueltig fuer viele Vorurteile ist. Geht einer mal mit einem Afrikaner nach Afrika, und nicht nur als TOURI, wird er genauso eine neue Basis finden...so ists halt mit den MOSELANERN auch.Meinen JOB erhielt ich von einem HERRN, GOTT hab ihn seelig, der OSTVERWANDTSCHAFT hatte und mich wohl ganz dolle ERKANNTE.ICK bin einfach dufte und jut.TOLLES WETTER hier.Angi


aw

 
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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#21 von Smithie23 , 19.05.2011 07:54

Buhli hat vollkommen Recht. Irgendwie existiert bei denen, die noch nicht im Osten waren so ne wirre Vorstellung, die von Klischees geprägt ist. Da unterscheidet sich der westdeutsche Michel nicht wirklich vom Hinterwäldler - Ami, der fragt, ob wir denn schon fließend Wasser und Strom haben.

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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#22 von delta , 19.05.2011 10:13

Zitat von altberlin
Die Berliner waren schon immer der harte Kern, wenn die sich unterkriegen lassen, ist Deutschland restlos verloren.
Selbst im Schwabenland sind wir eine geachtete Volksgruppe.
Und nicht totzukriegen.


.




Bescheidenheit ist eine Zier.... doch weiter komme ich ohne Ihr......

Bei aller Liebe... Berliner mögen ein etwaa anderer Volksstamm sein, aber das unterkriegen lassen, das gilt doch wohl eher für alle Deutsche,
das haben sie doch schon mehrfach bewiesen.
Ah ja... was sie besonders auszeichnet ist die große Klappe.... Zumindest behaupten das die Berliner von sich selber......




wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#23 von Smithie23 , 19.05.2011 10:48

Bei den Berlinern ist es wie mit so nem Spruch, der auf T-Shirts gedruckt wird: "IM Rheinland kriegste die Meinung direkt im Gesicht"

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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#24 von delta , 19.05.2011 12:23

Wie unter der Rubrik

" Ist das Leben in Deutschland wirklich so schön? "

ich schon geschrieben habe, Armut teilt man, Reichtum dagegen seltener
oder
Geteiltes Leid ist halbes Leid.....


oder noch anders.....
Ein geteiltes Stück Brot kann satt machen, aber ein krummen Brot von Reichtum nicht Reich,
lediglich für einen augenblick Satt.


Der Rheinländer sagt es dir genauso ins Gesicht..........


wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#25 von Buhli , 23.05.2011 21:06

Altberlin, bist Du Dir sicher das Ihr geachtet seid? Oder sollte da an Stelle des a ein ä stehen?


Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#26 von altberlin ( gelöscht ) , 23.05.2011 21:26

Zitat von Buhli
Altberlin, bist Du Dir sicher das Ihr geachtet seid? Oder sollte da an Stelle des a ein ä stehen?



Wir sind es, geachtet und gern gesehen. Mit den Sachsen sieht es schon anders aus. (OT Schwaben)


.


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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#27 von Smithie23 , 24.05.2011 08:27

Und keiner weiss, warum das so ist. Was macht einen Berliner oder Schwaben besser, als einen Sachsen ? Dieses typisch deutsche kleinkarierte Provinzdenken ist so richtig Mittelalter. Selbst Leute, die nicht ausm selben Dorf kommen, sondern 5 Km weiter werden ja schon mißtrauisch beäugt !

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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#28 von Angi55 , 24.05.2011 15:37

Zitat von Smithie23
Und keiner weiss, warum das so ist. Was macht einen Berliner oder Schwaben besser, als einen Sachsen ? Dieses typisch deutsche kleinkarierte Provinzdenken ist so richtig Mittelalter. Selbst Leute, die nicht ausm selben Dorf kommen, sondern 5 Km weiter werden ja schon mißtrauisch beäugt !


Hallo, schoener Tag heute, und warum dies so ist, mit den DIFFERENTEN Ansichten, ist natuerlich zu erklaeren. Doch dazu gehoert eine WEITE Reise in die HISTORY. Deutschland ist speziell, was die VIELFALT der STAEMME betrifft, aber wir finden dies ueberall in Europa und der WELT auch sonst.Einmal kann man die ALTE Geschichte begucken und dann dazu auch die NEUE.Viele Buecher und viel Papier beschaeftigen sich damit.Die Macht der Forschungen , die ja auch finanziert werden muessen, sind natuerlich auch immer subjektiv beladen, doch es macht einigen Menschen sichtlich Spass, immer wieder zu suchen, zu erklaeren und zu aendern, was bisher gesagt wurde. DER Deutsche war am meisten zersplittert, schon HUNDERTE vorher und immer wieder verschoben sich Grenzen, bis heute.Durch den 2. WK kam so etwas wie MASSENWAHN nicht aus dem NICHTS. Nicht jedes VOLK ist dazu in der LAGE. Verschiedene Bedingungen nutzten dem OESTERREICHER die Stimme zu erheben. Und was bleibt ist erneut der WILLE-JA NICH ZU VILLE AUS DEM RAHMEN zu fallen. Na ja, ich find ja jut, dass hier immer wieder Meinungen zum Nachdenken anregen.WEITER SO


aw

 
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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#29 von altberlin ( gelöscht ) , 24.05.2011 18:09

Zitat von Smithie23
Und keiner weiss, warum das so ist. Was macht einen Berliner oder Schwaben besser, als einen Sachsen ? Dieses typisch deutsche kleinkarierte Provinzdenken ist so richtig Mittelalter. Selbst Leute, die nicht ausm selben Dorf kommen, sondern 5 Km weiter werden ja schon mißtrauisch beäugt !



Warum die Wessis, besonders die in der Südhälfte mit ebenfalls grobem Akzent die Sachsen eher nicht so gern mögen, kann ich auch nicht sagen. Bei einigen ist es Überheblichkeit, aber nicht bei allen.
Aber ich glaube, die alte Feindseligkeit der Berliner gegenüber den Sachsen ist vom Tisch. Seit der Wende, also noch ein positiver Aspekt. Der frühere Sachsenhaß rührte daher, das sie, einer Völkerwanderung gleich, von der SED nach Berlin beordert wurden, überall in den Verwaltungen und Behörden saßen und auch noch bevorzugt mit (Neubau)-Wohnungen versorgt wurden.
Eigentlich sitzen jetzt alle im selben Boot.



.


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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#30 von Buhli , 24.05.2011 21:14

Nehmt mal nicht alles so bitter ernst. Ja, seit der Wende haben Sachsen und Berliner einen gemeinsamen Feind. Den gemeinen Wessie.
Die Schwaben haben sicher ein paar Dinge bis heute nicht verkraftet, weil sie sehr tief an der schwäbischen Ehre gekratzt zu haben scheinen.
Das eine war vor 1000 Jahren. Otto, ein Sachse, hat den damaligen Deutschen das erste mal in ihrer Geschichte, das Gefühl von Zusammengehörigkeit gegeben, Zitat aus History-ZDF, als er mit denen in den Krieg zog und gewann. Leider hat er damals schon erkannt, daß die Schwaben nur als Fußvolk verwendbar waren. Bis zum Ende des 2 Weltkrieges hat sich daran nichts geändert.
Das nächste geschah vor etwa 500 Jahren, als die Bibel nicht ins Schwäbische sondern ins damalige Dienstdeutsch, das war Sächsisch, übersetzt wurde. War auch gut so. Es wäre sonst ein Sammelband geworden.
Nun vor reichlich 200 Jahren sind die Hugenotten, auch meine Wurzeln sind von da, an den Schwaben glattweg vorbeigerannt, als sie von Frankreich nach Preußen gingen. Somit haben die mit Messer und Gabel zu essen, erst wesentlich später gelernt. Das merkt man manchem auch heute noch an.
Warum ist Schiller denn aus dem schwäbischen Marbach weg? Und wohin ist er denn gegangen? Sachsen und Thüringen.
So Smithie, jetzt kannst Du die Schwaben sicher besser verstehen. Die sind ja nicht nachtragend.



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