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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#211 von Buhli , 31.08.2011 23:38

War das nicht nur eine Lüge?



Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#212 von BesserWessi0815 , 01.09.2011 00:13

nein Buhli,
warum sollte ich lügen?

Es ist zumindest meine Erinnerung, zich Jahre her, sollte sie falsch sein, sei es drum...
ich habe kein Interesse daran und es liegt mir fern, irgendein System zu rechtfertigen oder zu huldigen...
..wozu auch?


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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#213 von Monarde , 01.09.2011 09:10

Hallo BW, das istwirklich eine löbliche haltung, von der ich selbst auch noch ein stückweit entfernt bin, aber wo wir alle versuchen sollten hinzukommen...


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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#214 von reporter , 01.09.2011 10:11

Zitat von BesserWessi0815


Es ist zumindest meine Erinnerung, zich Jahre her, sollte sie falsch sein, sei es drum...
ich habe kein Interesse daran und es liegt mir fern, irgendein System zu rechtfertigen oder zu huldigen...
..wozu auch?



Jo, da konnte sein was wollte. Eine sehr universell einsetzbare Argumentation.

Und klingt echt liberal und locker. Wie weit zurück darfs denn sein mit dieser Betrachtung?


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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#215 von Monarde , 01.09.2011 10:21

tja, neuer kontext - und schon sitzt man in der rechten ecke ...
schönen tag noch,
m

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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#216 von Buhli , 01.09.2011 22:44

BW, die Frage galt Reporter. Das war doch nur eine Lüge mit drei Buchstaben.



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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#217 von joesachse , 01.09.2011 23:29

Buhli, mal eine Hilfestellung: CSU, drei Lügen in drei Buchstaben:
Christlich???
Sozial???
Union??? (Dieser Intrigantenhaufen?)

Jetzt bist Du dran mit denken....

Gruß
JoeSachse


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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#218 von Buhli , 01.09.2011 23:36

Ein Intrigantenhaufen ist dann auch nur eine Lüge mit drei Buchstaben. Es ist ja schließlich nur ein Haufen. Und nicht drei. Reicht ja auch.



Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#219 von joesachse , 02.09.2011 00:17

Wenn Du sagst, du bist ein junger, von jungen Frauen umschwärmter Multimillionär, dann halte ich das für drei Lügen


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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#220 von reporter , 02.09.2011 11:04

Es war ja selten, daß jemand den vollen Namen nannte "Deutsche Demokratische Republik". Klang irgendwie merkwürdig.

Wie ja sowieso auffällig war, es gab sehr viel Freies und Demokratisches in unserer Republik. Da gabs die 'Freie Deutsche Jugend', die war so frei, dass sie die einzige erlaubte Jugendorganisation war. Ähnliches mit dem 'Freien Deutschen Gewerkschaftsbund', der war eigentlich keine Gewerkschaft sondern eine Urlauberverschickungseinrichtung, denn Gewerkschaften, die die Interessen der Arbeitnehmer vertraten waren überflüssig. Schliesslich gehörte ja alles den Arbeitern und Bauern.


1. Republik

In Wikipedia ist zu lesen

Zitat
Im engeren Sinne kennzeichnet die Republik einen Staat mit gewähltem, also gemeinschaftlich bestimmtem, nicht notwendigerweise demokratischem Staatsoberhaupt – in der Regel bezeichnet als Staatspräsident –, nach dessen Amtszeitablauf mit denselben Mitteln ein Nachfolger zu bestimmen ist (personelle Diskontinuität).


Faktisch gabs in der DDR zwei Staatsoberhäupter, Ulbricht und Honecker. Ulbricht war Teil des Personals welches Stalin in Moskau im Hotel Lux bevorraten und bei Kriegsende mit der Roten Armee nach Ostberlin einfliegen ließ.

Ulbricht geriet durch störrisches Besser-Ossi Gehabe und seine Wirtschaftsreformen in Moskau bei Breshnew in die Schußlinie, und so durfte Honecker, der den Sturz Ulbrichts sich von Breshnew absegnen ließ, dann die Nachfolge antreten.

2. Deutsch

Seit Mauerbau wendete sich der SED-Staat von der Idee einer deutschen Nation ab und fantasierte von einer irgendwie gearteten "DDR-Nation".
So wurden alle Hinweise auf die eine deutsche Nation und eine Wiedervereinigung entfernt. Mit dem Staatsangehörigkeitsgesetz schafft sich der SED-Staat eine eigene Staatsnation und kündigt damit die einheitliche deutsche Staatsbürgerschaft auf. Deutsch wurde auch aus der 'Verfassung' gestrichen:
Während in der urspünglichen Fassung von 1968 noch von "sozialistischer Staat deutscher Nation" die Rede war heißt es ab 1974: Die DDR ist danach ein "Sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern".
Mit immerwährender brüderlicher Freundschaft zur Sowjetunion.

3. Demokratisch

Erläuterungen hierzu sind nicht erforderlich. Der SED-Staat erfüllte nicht annähernd Kriterien eines demokratischen Gemeinwesens.


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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#221 von Buhli , 02.09.2011 20:59

So isses richtig.



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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#222 von FEINDFLIEGER , 25.10.2011 23:49

Hier mal etwas kurzweiliges für lange Stunden... Hab selbst noch nich gelesen - klingt aber sehr interessant: http://www.stern.de/politik/deutschland/...nd-1520575.html


Wenn ich groß bin gehe ich zur Volksarmee... :-D Внимание! Внимание!

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RE: Die Ex-DDR vom Westen aus gesehen

#223 von Galenicus , 13.04.2012 16:25

Zu 1)

Als tiefer Wessi (kath.Rheinländer) hatte ich überhaubt keinen Draht dazu, ganz wertneutral. Auch keine Familie dort.

Zu 2)

In der Schule erfuhren wir rudimentär etwas über die Staats- und Gesellschaftsform, Mangelwirtschaft und Überwachung total (Physiklehrer aus Leipzig, als junger Mann "rübergemacht")In persönlichen Gesprächen, nicht offiziell.

Zu 3)

Niemals! Noch im Sommer 89 während meiner Bundeswehrzeit als Ostseerocker (Schnellbootfahrer) "Ossis" bloß durchs Fadenkreuz meiner 40mm Flck gesehen.


Frauen sind die Juwelen der Schöpfung. Man muss sie mit Fassung tragen.(Heinz Erhard)

 
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