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RE: Das Leben auf Pump

#46 von Weinböhlaer , 15.10.2011 01:30

Was heißt hier auf Pump.

88.000 Km; noch nie eine Reparatur; TÜV gestern neu
Ich habe ihn jetzt 5 Jahre.

und.......bezahlt


Jene, die ihre Schwerter zu Pflugschare schmiedeten,
pflügen nun für die, die ihre Schwerter behielten.

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RE: Das Leben auf Pump

#47 von BautznerSenf , 15.10.2011 10:43

Hallo!

Buhli schrieb:

Zitat
"Der zweite Mondeo lief mehr als 230000 km ohne Sorgen. Nur Öl nach füllen, tanken und gut."



Was, denn, nur 230?

Habe meinen Focus Turnier jetzt seit 9 1/2 Jahren, 303.000 km, laeuft wie ein Naehmaschinchen (braucht eben die Verschleissteile, normal).

Mein Werkstattmeister hier in Sachsen sagt, Ford sei eine Abkuerzung: "Fuer Ossis Reicht Das!"

Als Jahreswagen gekauft, bar geloehnt ("Nur Bares ist Wahres"!)

Gruss

B. S.


Besten Gruss

BautznerSenf

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RE: Das Leben auf Pump

#48 von jogi-hl , 15.10.2011 14:22

ha das nenne ich gar nix... was sind 303.000 km?
also klar wenn man die statistiken anschaut, gibt es immer hersteller die mal mit einem modell einen richtigen
glücksgriff landen. zu mal man sich auch genau anschauen muß, für was für einen zweck und was für einen streckenanspruch
man sich ein bestimmtes auto kauft. nicht jedes auto ist für jedes charakteristik zu gebrauchen. was ich persönlich
bemängeln muß, ist die immer mehr werdende elektronik in den kisten... diese verursacht bei ausfälle enorme kosten.

meine ehemalige nachbarin (die alte dame ist vor ein paar tagen 90 geworden) hat vor 2 jahren ihren golf II verschrottet,
wegen durchrostung kam die karre nicht mehr durch den tüv und nun haltet euch fest 792.000 km. und nicht das ihr denkt
es war so ein alter diesel, nö... ein 70 ps benziner mit 0815 vergaser und automatik getriebe. an dem auto wurden nur alle
2 jahre mal die normalen reparaturen durchgeführt, wenn der tüv mal etwas bemängelt hatte.

ok was ich damit jetzt eigentlich sagen wollte ist nur das man sich halt vorher mal ein paar gedanken machen sollte,
wie man mit einem auto umgeht. die meisten autos verzeihen es einem nicht, wenn man es nicht entsprechend seiner maschine behandelt.
sprich z.b. kleinmotorige flitzer über die autobahnen prügelt... sie im kalten zustand tritt... etc.

ich sehe es oft genug das leute ausschließlich auf den geldbeutel achten, wenn sie ein auto kaufen und alle anderen kreterien außer acht lassen.
klar sollte man nicht mehr ausgeben als man sich leisten kann, aber manchmal ist das sparen am falschen ende.

ich persönlich habe mal einen alten twingo aus der ersten generation gefahren (C6 Maschine, wurden auch in älteren fordmodellen verbaut) und
ich hatte am anfang richtig bedenken, wie das ding mal raus kam hatte ich nur vorurteile gegen das auto. aber am ende musste ich meine meinung
vollends revidieren... ich selber habe mit dem kleinen 80.000 km in 2 jahren zurück gelegt und musste ihn wegen einem unfall verschrotten.

soviel mal zu FORD

ich könnte noch einige andere beispiele nennen, aber das ginge jetzt zu weit und gehört ja auch nicht zum eigentlichen thema.


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RE: Das Leben auf Pump

#49 von Smithie23 , 16.10.2011 17:07

Also ich finde nix verwerfliches daran, einen Kredit aufzunehmen, um etwas zu kaufen, was man braucht. Ein Auto ist das Beste Beispiel - nicht jeder kann sich einfach so aus der Tasche ein Auto leisten.

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RE: Das Leben auf Pump

#50 von peppe , 16.10.2011 17:15

Smithie23 , na dann fährt man halt Fahrrad spart das Geld braucht kein Fitnesscenter und in 2-3Jahren hat man seinen Wunsch erfülllt...............so geht dass
Ps: Faulheit hat noch nie was eingebracht so oder so nicht



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RE: Das Leben auf Pump

#51 von michaka13 , 16.10.2011 17:29

Alles cash kaufen zu wollen ist doch Quatsch. Wichtig ist, man muß eine Preisklasse wählen, die zu einem passt. Beispiel Auto, die Putzfrau mit nem neuen 5- er BMW hat sich sicher finanziell übernommen. Der leitende Angestellte eines mittelständischen Unternehmens wohl eher nicht. Und wenn dieser einen festen Job hat und ein solches Fahrzeug finanziert, wo ist da das Problem?


Bei Immobilien möchte ich mal den sehen, der die Kohle cash auf den Tisch legt. Das wird kaum einer schaffen.

Für mich selbst wiege ich ab, was für mich besser ist. Das kann in einem Fall die Barzahlung sein, im anderen die Finanzierung. Ich kaufe aber nicht über meine Verhältnisse, das ist wichtig, und damit ist die Art der Bezahlung eben egal.

Wenn man das Auto morgen braucht, z.B. wegen der Arbeit, dann kauft man halt auf Pump und hat nicht die Zeit erst 2 Jahre zu sparen. Denn bis dahin ist man u.U. schon lange arbeitslos und hat nix mehr, was man sparen könnte.

Gruß, micha

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RE: Das Leben auf Pump

#52 von peppe , 16.10.2011 17:32

Michaka.......alles was Geld bringt kann man oder besser gesagt solllte man einen Kredit machen alles was an Wert verliert mit den Jahren niemals dafür Geld borgen



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RE: Das Leben auf Pump

#53 von joesachse , 16.10.2011 17:37

@peppe: Bringt ein Auto Geld??? Sind nicht eher die persönlichen finanziellen Verhältnisse wichtig?
Ich sehe das genau so wie Michaka. Ich habe auch schon privat gebrauchte Autos auf Kredit gekauft, weil es günstiger war, das Geld anzulegen und das Auto über Kreditraten zu bezahlen.


Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. (Goethe)

 
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RE: Das Leben auf Pump

#54 von peppe , 16.10.2011 17:40

Joe genau darum sollte man nie ein Auto lessingraten machen. Ausser bist auf einen antikes Schnäppchen gestossen und nicht gerade flüssig. DAS AUTO ist der grösste Geldverlust den man sich anschafft im Leben aber ohne geht auch nicht



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RE: Das Leben auf Pump

#55 von michaka13 , 16.10.2011 17:41

Das sehe ich nicht ganz so peppe. Ich suche immer die für mich beste Variante rauszuschen.

Beispiel Möbelkauf: Kauf eines neuen Möbelteils, Kosten 3.500 €. 18 Monate Finanzierung 0 % . Also nehme ich die 3,5 T€ welche für den Kauf vorgesehen waren, lege diese auf einem Tagesgeldkonto an und nehme die Zinsen mit. Gleichzeitig zahle ich von dort die monatliche Rate und gut ist. Nach 18 Monaten ist das Teil bezahlt, das Konto wird leergemacht und von den Zinsen geh ich mit Frauchen schön essen. Klar, ich könnte die Möbel auch bar bezahlen, aber so machts mir einfach mehr Spaß. Wichtig ist dabei, wie ich schon schrieb, immer darauf achten was man sich leisten kann.



Gruß, micha


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RE: Das Leben auf Pump

#56 von Weilheimer , 16.10.2011 17:43

Na ja Peppe im Prinzip gebe ich dir Recht. Wenn ich das Auto brauche um täglich 50km zur Arbeit zur fahren, dann bringt mir der Hinweis auf ein Fahrrad nicht viel. Trotzdem muss man ein Auto nicht auf Pump kaufen. Für die Autobauer ist der Kauf eines Neuwagens auf Kredit ein super Geschäft, auch wenn der effektive Zins nur 0,9% ist. Die Autohersteller bekommen den Wagen bei einem Kreditkauf nahe des Listenpreises los und die Bankster verdienen noch 0,9% pro Jahr daran.
Autos kauft man, wenn man sparen will, 3 Jahre nach Neuzulassung mit einer Laufleistung von 50.000km dann hat das Auto den größten Teil seines Wertes verloren, die Kurve des Wertverlustes in den nächsten Jahren wird flacher. Mit diesem Auto kann man theoretisch immer noch 200.000km zurücklegen und wenn ein Auto nicht mehr so neu ist, dann ist eine kleine Beule oder Schramme während der Nutzung nicht mehr so tragisch. Hinzu kommt der geringere Fahrzeugwert führt dazu das man auf eine Vollkasko verzichten kann und auch bei der Versicherung spart. Das sollte man aber nur tun, wenn man den Fahrzeugwert des Gebrauchtwagens auf der hohen Kante hat, ansonsten lieber weiter in eine Vollkasko investieren, gerade wenn man auf das Auto angewiesen ist.

 
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RE: Das Leben auf Pump

#57 von peppe , 16.10.2011 17:46

18 Monate Finanzierung 0 % dies habe ich hier noch nie gehört und wenn es so wäre würde ich wegen dem Grund den Preis drücken aber 1000% und dies funktioniert sicher

Joe:weil es günstiger war, das Geld anzulegen und das Auto über Kreditraten zu bezahlen..............mache mal eine Beispielrechnung damit ich weiss wie das gehen soll ich wüsste nicht wie

Weili...........heute hast Du ausnahmsweise mal Recht



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RE: Das Leben auf Pump

#58 von Weilheimer , 16.10.2011 17:50

Michaka bei solchen Möbelkaufkonditionen ist bei Barzahlung immer ein Rabatt drin. Der Händler trägt die Differenz vom Werbezins zum realen effektiven Jahreszins, mit Verhandlungsgeschick kannst du diese Differenz als Nachlass erhalten und sparst mehr Geld als du als Zinsen vom Tagesgeldkonto erhältst. Die billigste Art irgendetwas zu finanzieren ist immer noch die Barzahlung, auch wenn 0,00% effektiver Jahreszins locken.

 
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RE: Das Leben auf Pump

#59 von peppe , 16.10.2011 17:55

...........hast noch ein plus Punkt von mir Weili



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RE: Das Leben auf Pump

#60 von joesachse , 16.10.2011 18:00

@peppe: Wie bei Michakas Möbelkauf.
Bei Neuwagen hat Weili Recht, da kann man meistesn bei Barzahlung ordentlich was rausholen. Ich kaufe meine Jahreswagen aber immer beim Händler meines Vertrauen, weiss in etwa, wie groß dessen Spanne ist und wieviel ich ihm dafür gönne, dass er sich dann um mein Auto kümmert. Da sind die möglichen Rabatte bei fairen Händlern bei weitem nicht so groß wie bei Neuwagen. Und wenn dann der Hersteller oder Händler mir einen Kredit für ca. 1% effektiven Jahreszins angeboten hat, dann habe ich den genommen und das Geld für ca. 4% in Sparbriefe angelegt. Nach drei Jahren hatte ich die Kreditsumme incl. ca. 200€ Zinsen und Kreditkosten zurückgezahlt und konnte aus meinen Sparbriefen ca. 700€ Gewinn abfassen (vor ein paar Jahren waren die Bedingungen noch besser, ich weiss nicht, ob man heute irgendwo 4% mit vertretbarem Risiko bekommt). Nach 3 Jahren hatte ich also durch die Kreditzahlung ca. 500€ gespart!!!


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