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RE: Das Leben auf Pump

#76 von BesserWessi0815 , 16.10.2011 23:20

...jenau, bei Dir müht sich BesserWessi ja wohl vergeblich ab...

...apropos: besserwessi ist der Musiker aus dem Siegerland, der für Ostmusik schwärmt....

BesserWessi0815 und besserwessi sind weder verwandt noch verschwägert....

und eine multiple Persönlichkeit sind wir auch [noch!] nicht


..."Der tut nix!"......"Der will nur spielen"... - Peng! -

 
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RE: Das Leben auf Pump

#77 von Kehrwoche , 16.10.2011 23:27

Tatsache, es gibt zwei!
Wie auch immer, du bist für mich der wahre Besserwessi -- ob mit oder ohne 0815!


Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir.
Konrad Lorenz

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RE: Das Leben auf Pump

#78 von Weilheimer , 16.10.2011 23:29

Ich habe schon ein wenig Ahnung von Autos, schließlich habe ich schon solche "Blechhaufen" verkauft und die Kunden hatten ganz viel Vertrauen zu mir, weil ich immer so schrecklich nett war. Leider hat Fiat in den 90ern richtige Scheiß-Autos gebaut. Wenn sich noch jemand erinnern kann, das waren die Fiat Tipo, Tempra, Uno, Croma. Für die Besitzer allesamt Mängelriesen. Das Autohaus war denn irgendwann mal am Ende, das lag aber nicht an Fiat, sondern am Chef und seinem Lebenswandel.
Ich habe die kleinen Hageldellen an einem Opel Combo nicht entdeckt, weil das Auto einfach zu hoch war, ich konnte nicht drauf schauen. Der Verkäufer war aber auch ganz nett und ich hatte auch schon FAST Vertrauen.
Es muss jedem klar sein, die Verkäufer im Autohaus sind am Ende der Nahrungskette, wenig oder kein Fixum, wenn die nichts verkaufen, dann müssen die "hartzen" gehen. Es gibt knallharte Vorgaben, bei Nichterfüllung gibt es ein Gespräch, wird es zur Dauernummer, und Tschüß! Das Millieu ist so gestrickt, nur mit Schlitzohrigkeit und Verkaufspsychologie kommt man in dieser Branche ans Ziel, auch oder gerade in den Glaspalästen. Im Autoverkauf gibt es einen knallharten Wettbewerb, auch unter den Mitarbeitern, Freunde hat man dort nicht, wenn man Geld verdienen will. Eine vertrauensvolles Klima aufzubauen gehört zum verkaufen dazu, es geht nicht ohne, wenn das dem Verkäufer gelingt und die Produkte auch das halten, was der Verkäufer verspricht, dann hat man treue Kunden, das sogar über Jahrzehnte.


 
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RE: Das Leben auf Pump

#79 von peppe , 17.10.2011 10:23

Weili aus dem Grund heisst es ja so schön; Vertraue den Versicherungsfachmann wie den Autoverkäufern; UND ZWAR NIE!!!



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RE: Das Leben auf Pump

#80 von delta , 17.10.2011 10:27

Heute in der Wirtschaftszeitung
Auto-Indutrie türkt seine zahlen.
Immer mehr Auto werden nicht von Käufer zugelassen.
teiweise über 30% nachlässe auch bei Nobel-Marken wie
Porsche.
hab mich eh gewundert wer sich alles Porsche leisten kann......
Die Zahlen konnten nur manipuliert sein.....



wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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RE: Das Leben auf Pump

#81 von Smithie23 , 17.10.2011 10:46

Joe hat es rein mathematisch betrachtet vollkommen richtig gemacht. Er hatte das Geld zwar, aber anstatt es zinslos liegenzulassen, um zu warten, bis es durch die Raten aufgebraucht wurde, hat er noch Zinsen rausgeschlagen. Auch wenn es beim Tagesgeld z.Z. nicht soviel gibt, wie vor 3 Jahren, so ist dennoch ein Betrag bei rausgekommen, den er noch für was Schönes nutzen konnte. Bei diesen 0% Finanzierungen muss man immer bedenken, dass eventuelle Mehrkosten mit einbegriffen sind - geschenkt wird einem nichts.

Und Joe: 4 % sind heute schwierig zu finden, wenn man 100%ig sicher sein will. Außer einige ausländische Direktbanken bieten etwas in dem Bereich - aber selbst da sollte man vorsichtig sein - seit der Krise 2008/2009 wissen wir ja, dass man da vorsichtig sein soll und Banken, die Zinsen weit über Marktkonditionen bieten, sollte man immer vorsichtig betrachten.

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RE: Das Leben auf Pump

#82 von joesachse , 17.10.2011 10:51

Das Autohaus meines Vertrauens ist relativ klein, ein Familienbetrieb, da gibt es nur zwei Verkäufer: Der Chef und seine Frau. Ich habe also immer mit dem Chef verhandelt. Dazu kommt, dass man sich auf dem Dorf das Vertrauen nicht verspielen sollte. Wenn der auch nur in den Ruf kommt, die Leute über den Tisch zu ziehen, dann kann er seinen Laden dicht machen, dann fahren die Leute in das wenige Kilometer entfernte Heilbronn und machen es dann wie Weili, und das völlig zu Recht. Er aber hat sich mit seinem Autohaus seit über 30 Jahren gehalten, sein Ruf ist gut, er gilt als ehrliches Schlitzohr.


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RE: Das Leben auf Pump

#83 von kirschli ( gelöscht ) , 17.10.2011 11:52

Wenn die Schulden das Vorhandene nur gering Übersteigen . Oder Kredit ohne Zinsen habe ich beim Herd und Fernseher gemacht . Wenigsten paar Zinsen Kassiert und keine gezahlt Ansonste Tabu für mich was nicht geht geht nicht.




"Gib jedem Tag die Chance,
der schönste deines Lebens zu werden"
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RE: Das Leben auf Pump

#84 von Buhli , 17.10.2011 14:26

Zitat Smithie: " Also ich finde nix verwerfliches daran, einen Kredit aufzunehmen, um etwas zu kaufen, was man braucht."
So ist es nur richtig wenn der auch komplett zurück zuzahlen geht, und nicht mit neuen Krediten bezahlt werden muß. Wie arbeitet denn die derzeitige Politik gegenüber der damaligen? Es spielt, wie gesehen, keine Rolle ob Kredite in ein- oder dreistelliger Höhe nicht bedient werden. Wird kein neuer Kredit gewährt um laufende Zahlungen zu ermöglichen, ist der Kreditnehmer "Pleite". Das war wahrscheinlich der größte Coup den Strauß gelandet hat. Nicht das Überleben der DDR war durch die ein- und drei Milliarden Kredite gesichert, sondern die Abhängigkeit der DDR vom bundesdeutschen Geldhahn wurde erreicht. Die wkonnte dann 1990 richtig "gut" genutzt werden.



Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
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RE: Das Leben auf Pump

#85 von peppe , 17.10.2011 15:03

er gilt als ehrliches Schlitzohr
Den Satz muss ich mir merken Joe Dort wo ich den Service machen lasse (im Ort wo ich wohne) passt er 100%. Jedoch mein Baby habe ich woanders gekauft (er hat keine Peugeot vertretung!!) dort wo ich am meisten % bekommen habe inkl verrechnen des alten So mache ich dies immer



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RE: Das Leben auf Pump

#86 von reporter , 17.10.2011 15:04

Zitat von Buhli
Das war wahrscheinlich der größte Coup den Strauß gelandet hat.



Manche Leute sagen, der Strauss-Kredit war ein Fehler, der durch den dann folgenden zweiten Kredit noch verstärkt wurde.

Anfang der 80iger vor der Kreditvergabe konnte die DDR nur noch mühsam ihre bestehenden Westschulden bedienen, für die etwa 6 Milliarden hierfür gingen die gesamten 'Valuta' Exportgewinne drauf. Wie es zu jener Zeit im Lande aussah, geht zum Beispiel aus einem Auskunftsbericht des Krankenhauses des Dresdener Bezirkskrankenhauses Dresden-Neustadt 1980 hervor, wo festgestellt wird, daß 'der Erhalt der Funktionsfähigkeit von Gebäuden und Anlagen nicht mehr gegeben' ist.

Und die Russen waren selber klamm.

Der SED-Staat wäre schon früher zusammengebrochen.

Auf der anderen Seite muß man sehen, daß als Gegengabe die von Honecker immer bestrittenen Selbstschußanlagen abgebaut wurden und dies vielleicht einige Menschen vor Tod oder schlimmsten Verstümmelungen bewahrt hat.


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RE: Das Leben auf Pump

#87 von altberlin ( gelöscht ) , 17.10.2011 17:09

@ delta, was glaubst du, wieviele "Nobelkarossen", wie du sie nennst, bar bezahlt sind ? Die sind auch nicht finanziert, sondern fahren als Leasing bei Rechtsanwälten, Steuerberatern und sonstigen Gutverdienern. Man muß eben wissen, wie man an der Steuer vorbei kommt, solange alles anerkannt wird.
Die wenigsten Porsche, Maserati, Jaguar ect. sind in Liebhaber-Privatbesitz.


.


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RE: Das Leben auf Pump

#88 von delta , 17.10.2011 17:31

Nun ja Altberlin auch das ist bekannt, aber es geht um die angeblichen Verkaufszahlen der Hersteller und die
sind frisiert. Steht in der zwiuschenzeit fest, also nichts mit einen Superverkaufsjahr der Autohersteller.
Ein trostloser versuch den Verkauf anzukurbeln......


wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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RE: Das Leben auf Pump

#89 von joesachse , 17.10.2011 17:44

Zitat von delta
Heute in der Wirtschaftszeitung
Auto-Indutrie türkt seine zahlen.
Immer mehr Auto werden nicht von Käufer zugelassen.



Hallo delta, habe dazu nichts im Internet gefunden, woher hast Du diese Infos???
Bis für Hinweise zu den Quellen dankbar, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand ein Auto kauft und das dann nicht zulässt. Warum sollte er das tun???


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RE: Das Leben auf Pump

#90 von Weilheimer , 17.10.2011 19:16

Josachse nun enttäuscht du mich aber, noch nie etwas von Tageszulassungen gehört? Damit werden die Zulassungsstatistiken beim Kraftfahrzeugbundesamt frisiert. Ich kenne das seit der Wende 1989, aber ich denke das sich die Hersteller auch früher schon diesem Mittel bedient haben. Das Auto wird für einen Tag zugelassen, gilt also als gekauft, obwohl es sich beim Händler die Stoßdämpfer in den Beton steht. Der Mensch ist leider so gestrickt, das er das gern kauft, was andere ebenfalls nachfragen, siehe der momentan IPhone-Hype, obwohl das Iphone dem neuen Samsung Galaxy technisch nicht das Wasser reichen kann. Der angebissene Apfel trifft den Zeitgeist.

 
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