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RE: Jammern, was hilft es...........

#301 von joesachse , 06.12.2011 22:48

Ein Text von der LP Profitgeier der Polir-Rockband "Floh de Cologne" aus den 70ern:

"Der Arbeiter heisst Arbeiter, weil er arbeitet. Der Unternehmer heisst Unternehmer, weil er etwas unternimmt. Würden die Arbeiter etwas unternehmen, müssten die Unternehmer arbeiten!"

Aktuell wie vor 35 Jahren....


Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. (Goethe)

 
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RE: Jammern, was hilft es...........

#302 von andersdenker , 06.12.2011 23:08

Unabhängig vom sonstigen Verlauf:
Nach Marx´scher Definition hat der ArbeitGEBER nichts zu verkaufen, außer seiner Ware "Arbeitskraft" - deshalb GIBT er sie als Geber in den Prozess ein.

Der ArbeitNEHMER nimmt diese Ware entgegen und zahlt dafür ... eigentlich ganz logisch

Nach "heutiger" Definition - die allerdings von anderen "Philosophen" ebenfalls vor über 100 Jahren erstellt wurde - nimmt der Arbeitnehmer eine Tätigkeit an, die der Arbeitgeber zur Verfügung stellt. ... Ebenfalls logisch und genauso klar wie die unterschiedliche "Soll- und - Haben - Betrachtung"

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RE: Jammern, was hilft es...........

#303 von Smithie23 , 06.12.2011 23:52

Zitat von Schlawine

1. gab es die NS-Zeit nicht nur in Westdeutschland sondern in allen deutschen Himmelsrichtungen und 2. glaubst du ja wohl nicht wirklich dass aus der normalen Bevölkerung sich nach 1945 irgendwer diese Zeit zurückgewünscht hätte. Außer denen natürlich die jetzt plötzlich zur Rechenschaft gezogen wurden für ihre Verbrechen. Manchmal frage ich mich wirklich ob du auch mal nachdenkst bevor du schreibst.




Woher kommt dieser Spruch "Zu Adolfs Zeiten hätte es sowas nicht gegeben!" Diese leichtfertigen Aussagen sagen mir, dass es damals und vielleicht auch heute einen (hoffentlich) geringen Anteil an Leuten gegeben hat, die sich insgeheim die Zeit zurückwünschen - natürlich ohne die hässlichen Nebenerscheinungen, die wir alle kennen. Und in Bezug auf die DDR gibts heute auch noch solche Menschen - meist die, die damals gleicher waren als Andere.

Zum Arbeitsbegriff: Die Arbeitskraft der Leute ist das wertvollste was ein Unternehmen haben kann. Ohne die Arbeitnehmer läuft gar nix. Dessen müssen sich viele Menschen wieder bewusst werden, dass im Grunde der Arbeitnehmer die Macht hat, weil er bestimmen kann, was wie wo läuft. Wir sollten uns ein Beispiel an Frankreich nehmen, wo solidarisch der Generalstreik ausgerufen wird und ALLE machen mit.


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RE: Jammern, was hilft es...........

#304 von Schlawine , 07.12.2011 08:14

Smithie in erster Linie ging es mir darum dass du deine Aussage mal wieder nur auf den Westen des Landes bezogen hattest.Während der NS Zeit war unser Land aber noch nicht getrennt. Das hatten uns diese Schwachköpfe erst eingebrockt.
Alle aus meiner Familie die Flucht, Hunger, Angst und Tod erlebt haben wollten nichts davon wieder haben und ich denke so ging es dem Großteil der Menschen egal ob in Ost oder West.
Dass es überall auch "Andersdenkende" gibt ist mir schon klar aber wenn du das so meinst dann musst du es auch so ausdrücken. Wie Kehrwoche schon schrieb kann man deine Beiträge sonst so langsam nicht mehr ernst nehmen


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RE: Jammern, was hilft es...........

#305 von delta , 07.12.2011 08:43

Der spruch " zu A.H. Zeiten hätte es das nicht gegeben " beruht darauf, das
die Gesetze härter ausgeführt wurden. das heißt aber nicht, das es deswegen
keine kriminalität mehr gegeben hat.
Auch zu dieser Zeit hieß die devise...die Kleinen hängt man die großen läßt man laufen.
Wenn man aber mal absieht von den Greueltaten so hat A.H. aber am Anfang durchaus
auch posetives bewirkt, zum beispiel Arbeit für alle.....
das entschuldigt zwar in keinster weise das Kriegsgreuel, was aber nicht A.H. alleine
zu verantworten hatte. Andere Staaten haben ihn kräftig in die Hand gearbeitet.
Bis zum heutigen zeitpunkt versucht man das immer noch unter der Decke zu halten.

So...und nun zurück zum thema.....


wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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RE: Jammern, was hilft es...........

#306 von Smithie23 , 07.12.2011 08:49

Zitat von delta

das entschuldigt zwar in keinster weise das Kriegsgreuel, was aber nicht A.H. alleine
zu verantworten hatte
. Andere Staaten haben ihn kräftig in die Hand gearbeitet.
Bis zum heutigen zeitpunkt versucht man das immer noch unter der Decke zu halten.




Ist nicht dein Ernst, oder ?


Auch der kleine Mann kann von der Krise profitieren !

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RE: Jammern, was hilft es...........

#307 von Weilheimer , 07.12.2011 09:12

Doch Smithie ist sein Ernst, die rechte Gesinnung lässt sich nur schwer verbergen.

 
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RE: Jammern, was hilft es...........

#308 von delta , 07.12.2011 09:13

Doch smithie ...das ist mein Ernst....glaubst du immer noch das ein Einzelner
in ganz Europa sich hätte so aufführen können. Man muß schon zimlich naiv sein
dies auch noch heute zu glauben. Denk einfach mal logisch........da waren ein
paar Strippenzieher mehr nöchtig....
Warum glaubst du, das die derzeitige " Rechte " so lange geheim bleiben konnte...
doch nur weil Staatliche Stellen kräftig mitmischten....


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RE: Jammern, was hilft es...........

#309 von delta , 07.12.2011 09:16

Zitat von Weilheimer
Doch Smithie ist sein Ernst, die rechte Gesinnung lässt sich nur schwer verbergen.




Weilheimer du kannst schwätzen was du willst, aber du bist einfach nur zu faul zum denken....


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RE: Jammern, was hilft es...........

#310 von Weilheimer , 07.12.2011 09:25

Ja, mein Messias.

 
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RE: Jammern, was hilft es...........

#311 von Schlawine , 07.12.2011 09:29

Zitat von delta

Wenn man aber mal absieht von den Greueltaten so hat A.H. aber am Anfang durchaus
auch posetives bewirkt, zum beispiel Arbeit für alle.....


-----------
Wie der "Arbeit für alle" geschaffen hat ist hinlänglich bekannt. Jedenfalls nicht durch den Bau der Autobahn


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RE: Jammern, was hilft es...........

#312 von delta , 07.12.2011 09:36

Hört das jammern auf, sondern seht der Tatsache ins Auge......
Ich hab nicht geleugnet, sondern einfach mal ein paar sache
ins rechte Licht gerückt.....
Die Tatsachenverweigerer sind die wahren verursacher für das Linke
und Rechte Spektrum.


Übrigens:
Wie heute Arbeit für alle geschaffen werden... haben verdächtige Züge zu frühere
vorgehesweisen......dieser Schuß wird in absehbarer Zeit nach hinten losgehen, wenn
nicht dramatisch ein umdenken erfolgt. Aber ich gleube ich brauch mir da keine Illusion
hingeben...


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RE: Jammern, was hilft es...........

#313 von Atze , 07.12.2011 10:03

Ich bin ganz bestimmt kein Rechter.

Ich muss aber Smithie ein bißchen recht geben, was natürlich gar nichts bedeutet.

Einen Krieg kann nicht eine einzige Führungsperson, auch kein A.H. anzetteln. Die ganze Situation muss dazu geschaffen sein. Und ist sie es nicht, so schürt man solche Situation und das kann keiner allein machen, es bedarf eines großen Apparates und vor allem eine Gruppe von Führungspersonen (politisch und wirtschaftlich), die in der Lage sind, ein Volk so zu indoktrinieren, dass das Volk in Kriegsstimmung gerät.
Und das haben die deutschen Führungspersönlichkeiten seit 1933 in einer Manier gemacht, die seines Gleichen sucht.

Dazu wurden im damaligen Deutschland verschiedene Wege beschritten. Die Schürung des Nationalismus in den Anrainerstaaten, wo Bürger deutscher Nationalität, sicherlich auch dem Ergebnissen des ersten großen Weltkrieges geschuldet (damals nummerierte man die Kriege ja noch nicht) als Menschen zweiter Klasse behandelt wurden und das den "Volkszorn" entfachte. Man konnte doch DEUTSCHE nicht so behandeln. Also "heim ins Reich".

"Deutschland braucht Raum" war ebenso eine kriegstreibende Parole. Im Ergebnis des I. WK waren die Kollonien neu verteilt und Deutschland ist seine Kollonien, die übrigens bei weitem nicht die Ertäge erbrachten wie die Kollonien des Commonwealth, Portugals oder Spaniens, verlustig. Andere Staaten konnten also ganze Länder, halbe Erdteile ausbeuten und für jedes eingesetzte Pfund, ich weiß nicht wie viele Pfund heraus ziehen. Die Absatzmärkte dort fehlten nun, ganz zu schweigen von den billigen Rohstoffen, die man dort rauben konnte. Hier mußte Abhilfe geschaffen werden.

Der deutsche Erzfeind, beherrschte die Meere und Deutschland unterlag strikten Restriktionen, die dem Versailler Vertrag geschuldet waren. Deutschland hatte Reparationen zu tragen (sicherlich zu Recht) und andere Wirtschaften prosperirten. So konnte das nicht weiter gehen.

Das sind nur einige Punkte die dazu angetan sind, ein Volk auf einen Krieg, zur Beseitigung dieser vermeindlichen Mißstände, vorzubereiten.

Hinzu kam die völlige Gleichschaltung des deutschen Volkes und auch das ging eben in den 30-er Jahren recht leicht.

Die Weltwirtschaftskrise brachte auch und gerade das deutsche Volk dem Hungertod nahe. Nun kam einer und seine Partei, natürlich gekoppelt mit den Industriemagnaten, die Arbeit anboten und wenn es der Autobahnbau war. Die Schwerindustrie, ein Stützpfeiler jeder Wirtschaft, wurde angekurbelt, sicherlich auch schon mit dem Gedanken, dass man Schiffe, Panzer und Flugzeuge bauen wollte, und machte die Suppentöpfe voll. So was ist für Menschen ein entscheidender Fakt und hindert am tiefgründigen Denken. Und wer dem Volk vermeindlich gutes tut, kann doch nicht schlechtes wollen, könnte man schlußfolgern obschon es zu jender Zeit der 30-er Jahre Menschen gab, die diese Zusammenhänge erkannten und davor warnten.
Nun, wir alle wissen, was dann geschah und Deutschland ist seit dieser Zeit gebranntmarkt und noch heute katzbuckeln die Deutschen vor jedem Bürger jüdischen Glaubens. Völlig zu unrecht, finde ich. Keiner von uns war Schuld an diesen Morden. Über einen Juden namens Michel Friemann wurde ja schon ausführlich diskutiert. Ich habe nichts gegen Bürger jüdischen Glaubens aber ein Michel ist eine Schande für diese Bürger, ist mein persönliches Empfinden.

Trennung

Andererseits gibt es eine Reihe von Argumenten die dazu angetan sind, der damaligen Sowjetunion auch Kriegsabsichten zu unterstellen und diese sind, meiner Meinung nach, nicht von der Hand zu weisen. Ich denke, viele werden es nicht wissen. In einem anderen Tröööt schrieben wir gerade darüber.
Die Okkupation von finnischem und polnischen Staatsgebiet durch die Rote Armee, sind Handlungen die den Verdacht erhärten, dass sich die Sowjetunion auf einen Krieg vorbereiten. Denn damit schaffte sich die SU eine strategische Tiefe.
Die SU war im Jahre 41, also im Jahre des Kriegsbeginns gegen die SU durch Deutschland, in einer Phase der waffentechnischen Umstruktuierung.

Wenn wir uns die Panzerwaffe ansehen (ich gehe hier nicht auf Typenbezeichnungen ein) dann erkennen wir, dass die Panzerwaffe so strukturiert und diszloziiert war, dass sie nach Westen und Südwesten losschlagen konnte. Die Panzer waren so konstruiert, dass sie hauptsächlich auf Straßen fahren konnten. Ja sogar, dass sie ihre Ketten schnell ablegen konnten und dann auf Rädern weiter kullern konnten. Gepanzerte Radtechnik zu jener Zeit konnte aber hauptsächlich nur auf Straßen fahren und die gab es in der SU wenig aber in Mittel und Westeuropa. Wohin sollten also die Panzer fahren?

Die SU hatte Millionen Minen. Diese lagerten aber in zentralen Lagern. Wenn man ein Land verteidigen will, dann legt man diese Minen aber aus. Die SU jedoch hat ihre einstmals gelegten Minensperren, die an den Grenzen lagen, aufgenommen und in die Lager gelegt, so dass die eigenen Truppen über die einstmaligen Minenfelder rollen konnten um in die strategisch wichtigen Richtungen, die einst durch Minen geschütz waren, ohne Veränderung der Gefechtsordnung überwinden konnten.

Die SU hatte in den 30-er Jahren drei Luftlandekorps. Andere Staaten hatten zu jener Zeit vielleicht ein bis drei Fallschirmjägerbataillone. Wozu brauchte die SU soviele Fallschirmjäger? Diese Truppe war dazu bereit, z.B. in die Ölfelder der Nachbarstaaten, vor allem auf dem Balkan zu springen und dort diese Rohstoffe zu sichern, kann ich mir vorstellen. Das diese Spezialisten dann im infanteristischen Abwehrkampf aufgerieben wurden ist eben Schuld des Nichterkennens, der Pläne Hitlerdeutschlands.

Ich bin also durchaus der Meinung, dass die SU in einigen Jahren (vielleicht Mitte/Ende der 40-er Jahre aber das vermute ich nur) in der Lage gewesen wäre, einen Krieg vom Zaune zu brechen. Jedoch war es bis dahin noch ein weiter Weg und es gab keinerlei kriegerische Situation oder Stimmung in der SU jener Zeit.

Gruß


Sir W. Churchill

"Eine der fröhlichsten Erfahrungen im Leben ist es, als Zielscheibe zu dienen, ohne getroffen zu werden."

 
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RE: Jammern, was hilft es...........

#314 von altberlin ( gelöscht ) , 07.12.2011 10:05

Zitat von Schlawine

-----------
Wie der "Arbeit für alle" geschaffen hat ist hinlänglich bekannt. Jedenfalls nicht durch den Bau der Autobahn



Mit Granaten und Panzern, ist hinlänglich bekannt.
Bei "Arbeit für alle" jetzt in Deutschland würde aber jeder Geld verdienen und müßte nicht auf billige Importe aus Fernost ausweichen. Und schon wäre es möglich, Pullover wieder in D zusammenzuschustern anstatt welche für ab 9 € bei C&A und ähnlichen Handelseinrichtungen zu verkaufen. Zuviel Produktion verschwindet ins Ausland.


Nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt zur Quelle.

altberlin

RE: Jammern, was hilft es...........

#315 von queeny , 07.12.2011 12:19

@Atze: Muß Dir da voll beistimmen. Will aber nicht großartig darauf einsteigen, denn sonst erscheinen hier wieder massig Links, denn es gibt ja einen hier, der die Nadel im Heuhaufen sucht.

Es bedarf heute nicht viel, das Volk in eine bestimmte Richtung des Denkens zu bringen. Mit fällt da sofort der Lispler Thilo S. ein, der viel Aufmerksamkeit durch die Medien erfuhr und breite Zustimmung vom Volk! Stotterte in verschiedenen Städten, die Leute kamen in Massen und die Verkaufszahlen seines Querdenkerbuches waren hoch. Das zeigt ganz klar, was viele Deutsche denken.

@Altberlin: Arbeit wird ins Ausland verlagert seit vielen Jahren schon. Schon lange vor der Wende war das so. Mir fällt diese irrsinnige Krabbenpulerei in Marokko ein. In der Nordeee gefischt, in Marokko gepult, dann wieder zu zurück nach Europa bzw. D. ; manche Firmen kommen auch nach D zurück, wenn gewisse Gegebenheiten in den "profitablen" Ländern nicht mehr passen. Eins ist aber Fakt: Keiner hier will viel Geld zahlen für Produkte. Es soll billig sein. Erst lange sparen für bestimmte Geräte? Das will kaum einer. Gleich billig kaufen und mitnehmen ist die Devise. Oft stellte sich heraus, dass Billigkauf auch Teuerkauf sein kann, besonders bei Produkten aus Fernost. Ich hätte z. B. gerne ein Handy, dass komplett in D hergestellt wurde. Mein Fersehgerät trägt den deutschen Namen "Grundig"! Es ist komplett in Fernost hergestellt. Es war sehr billig! Übrigens habe ich das Gerät nicht gekauft, sondern bekam es als Geschenk.

Man kann auch nicht mehr unterscheiden, ob Kleidung nun aus China, Indien oder sonstwoher kommt. Selbst Konfektion bestimmter "teurer" Labels kommt heute aus Fernost. Konfektion aus den Versandhäusern kommt komplett aus Asien oder anderen billig produzierenden Regionen wie dem Balkan. Meine täglich getragenen Schuhe "Nike" kommen aus China. Sie werden nicht lange halten. Das ist jetzt schon nach nur vier Wochen gut zu sehen. Schlechte Qualität für runde 60 Euro.


Wenn Ihr Eure Augen nicht braucht um zu sehen, werdet Ihr Sie brauchen um zu weinen.

Jean-Paul Sartre

 
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