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RE: Unser Bundespräsident...

#391 von Björn , 07.05.2012 23:23

Zitat von reporter

Kanzler Adenauer war um die Westintegration bemüht, um Deutschland nach den Verbrechen in der Nazi-Zeit wieder zu einem anerkannten Partner in der Welt zu machen. Was ihm auch recht gut gelungen ist.


Adenauer war hauptsächlich auch ein großer Verfechter der militärischen Aufrüstung Westdeutschlands und ein strikter Gegner der Anerkennung der Oder-Neisse-Grenze!
Außerdem war er auch von Anfang an ein strikter Gegner der DDR und ihrer internationalen Anerkennung, der u.a. auch mit seinem "Alleinvertretungsanspruch für alle Deutschen" und seiner "Hallstein-Doktrin" zu verhindern versuchte, daß andere Länder überhaupt diplomatische oder anderweitige Beziehungen mit der DDR aufnahmen!

Allerdings hat diese ganze Diskussion überhaupt nichts mit den deutschen Bundespräsidenten der Neuzeit (dem eigentlichen Thema) zu tun!


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RE: Unser Bundespräsident...

#392 von reporter , 07.05.2012 23:37

Zitat von Björn

Außerdem war er auch von Anfang an ein strikter Gegner der DDR



Das stimmt. Das waren auch die Deutschen, die vorher im SED-Staat eingesperrt wurden, und die 1989 erstmalig wählen konnten. Du siehst also, Adenauer hat nicht "Allein vertreten", sondern er hat mit seiner Haltung die übergroßen Mehrheit der betroffenen Bevölkerung vertreten.

Und eine ähnliche Meinung vertritt übrigens auch der jetzige Bundespräsident, ein ehemaliger Bewohner des betroffenen Gebietes, der als Bürgerrechtler die Meinung hatte, den SED-Staat möglichst schnell zu entfernen. Deswegen gibt es mit dieser Diskussion wieder Berührungspunkte zum eigentlichen Thema.


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RE: Unser Bundespräsident...

#393 von Björn , 08.05.2012 02:12

Typischerweise für dich, schmeißt du wieder mal die DDR-Führung (inkl. aller dazugehörigen Stellen etc.), den gesamten Staat selbst und die gesamte Bevölkerung in einen Topf! Nur nach deiner paranoiden Auffassung waren die ganzen 4 Jahrzehnte alle DDR-Bürger auch immer Gegner ihres Landes.
Was anderes ist von dir aber auch nicht zu erwarten!


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RE: Unser Bundespräsident...

#394 von reporter , 08.05.2012 09:27

Nicht ablenken.

Die Wähler gaben in den ersten freien Wahlen dem Regierungschef de'Maziere den unmißverständlichen Auftrag "Schafft uns den SED-Staat vom Hals". Parteien außerhalb der inzwischen das erste Mal umgetauften Nachfolger, die von einer weiter existierenden DDR diktaturfrei schwärmten ("Vereinigte Linke", "Nelken") bekamen 0.2 %.

de'Maziere sagte dazu "Wir haben verstanden". Allerdings beklagte er sich über den Koalitionspartner DSU (so einen Art CSU im Osten), die, wie er sagte "fast bei jeder Volkskammersitzung" einen Dringlichkeitsantrag auf sofortigen Beitritt zum Grundgesetz stellt, obwohl vieles rechtlich noch nicht geregelt war.

Am 23. August 1990 schließlich stimmte eine Mehrheit der Abgeordneten (294 zu 62 Stimmen) für einen Beitritt der DDR gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes.


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RE: Unser Bundespräsident...

#395 von Smithie23 , 08.05.2012 18:13

Die Rede von Gauck war gut, PUNKT.

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RE: Unser Bundespräsident...

#396 von Paule , 10.05.2012 16:24

Na damit ist doch in den nächsten Tagen mit ein Statement von unserem BP zu rechnen, keine Reisen mehr nach China?!:
Bürgerrechtler Chen


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RE: Unser Bundespräsident...

#397 von Björn , 10.05.2012 17:16

Nachdem mit der Fußball-EM der Sport schon politisch ausgenutzt wird, kann man nur hoffen, daß nicht auch noch der ESC in diesem Jahr in Aserbaidschan von politischen Boykottaufrufen überschattet wird!
> http://de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest_2012


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RE: Unser Bundespräsident...

#398 von Buhli , 10.05.2012 17:18

Mal sehen welche Laender er noch meiden wird.



Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
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RE: Unser Bundespräsident...

#399 von delta , 10.05.2012 17:21

jetzt wissen wir wenigstens genau das Sport zum politikum verkommen ist......


wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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RE: Unser Bundespräsident...

#400 von Buhli , 10.05.2012 17:45

Wie waere es, wenn wir ihn nur mit orangenem Kragenschleifchen in die Ukraine schicken? Somit kann er als Ideenlieferant fuer die angereisten Fans auftreten. Saemtliche Fans aller Gaestemannschaften, mit so einem orangenem Schleifchen. Das Ganze dann noch friedlich. Was mag Janukowitsch antworten?



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RE: Unser Bundespräsident...

#401 von delta , 10.05.2012 20:32

ich wäre eher für Lia-blass-blau....


wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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RE: Unser Bundespräsident...

#402 von Daneel , 10.05.2012 23:38

Zitat von reporter

bla bla bla


Es wurde die D-Mark gewählt, denn die Wende-Parteien schnitten ja ähnlich schlecht ab, und die dsu war keinesfalls eine ost-csu, sondern eine revisionspartei die schlesien sofort zurück ins reich holen wollte.

 
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RE: Unser Bundespräsident...

#403 von reporter , 11.05.2012 00:00

Zitat von Daneel

die dsu war keinesfalls eine ost-csu


Zitat
Die Deutsche Soziale Union (DSU) wurde am 20. Januar 1990 in Leipzig gegründet, als sich 12 christliche und bürgerliche Oppositionsgruppen zusammenschlossen. Ihr Programm bestand im Wesentlichen in einer schnellstmöglichen deutschen Einheit und in konservativen Reformen. Neben der westdeutschen CDU war vor allem die CSU materiell und ideologisch sehr engagiert bei der Förderung der DSU.



ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?DSU


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RE: Unser Bundespräsident...

#404 von delta , 11.05.2012 06:32

Zitat von Daneel

Zitat von reporter

bla bla bla


Es wurde die D-Mark gewählt, denn die Wende-Parteien schnitten ja ähnlich schlecht ab, und die dsu war keinesfalls eine ost-csu, sondern eine revisionspartei die schlesien sofort zurück ins reich holen wollte.





Das sehe ich auch so......


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RE: Unser Bundespräsident...

#405 von Daneel , 11.05.2012 08:15

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13680403.html

Zitat
Der Leipziger Kreisvorsitzende Jürgen Müller, ein Vertriebenenfunktionär, der mit den Republikanern kungelt und auch auf Schlesien und Ostpreußen ein Auge geworfen hat, will die DSU vom "Mief der Ossi-Partei" befreien. Sein Landeschef Rink hat es "satt, von München auf die Rolle einer Provinzpartei festgelegt zu werden".

 
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