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RE: Dreamteam Lafontaine/Honecker

#151 von andersdenker , 26.08.2012 11:40

Zitat von Buhli im Beitrag #
In irgend einer Zeitung stand ein kurzes Interview mit seinem chilenischen Enkel. Dessen Worte waren recht treffend. Ich zitiere sie mal nicht. "Bei meiner Medienkompetenz."


Warum benutzt Du nicht einfach die Glas-Google, gibst dort die Stichworte " Erich+Honecker+Enkel+100.Geburtstag" ein und gibst dann das Ergebnis (natürlich "BILD" mit der ungelösten Frage der letzten Ruhestätte) bekannt??

Über Honeckers Politik sagt der Enkel: „Er hatte sich moralisch verrechnet, und diese Rechnung wurde ihm öffentlich präsentiert. Er hat verloren – mit seinen Überzeugungen, Ideologien und Fehlern.“


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RE: Dreamteam Lafontaine/Honecker

#152 von Buhli , 26.08.2012 11:43

Andersdenker, hast Du nicht das Augenzwinkern gesehen?


Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
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RE: Wohin steuert die Bundeswehr ?

#153 von Buhli , 26.08.2012 12:09

Kehrwoche, "Bisher profitiert ihr doch nicht schlecht von der hohen Toleranz im Forum!" Ich weiß es zu schäzen. Besonders ich.
Atze, die BRD ist aber feste dabei sich Feinde von außen zun schaffen. "Unsere Interessen verteidigen wir am Hindukusch" Die terroristischen Aktionen, die in D immer mal wieder verhindert wurden, und in Zukunft auch werden, verdeutlichen dieses ja. Die wollen doch auch nur ihre Interessen verteidigen. Nur eben im Hunsrück. Hast Du schon mal was davon gehört, daß die Schweiz solche Sachen verhindern mußte? Wie es in den Wald (die Welt) schallt, schallt es zurück.


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RE: Dreamteam Lafontaine/Honecker

#154 von joesachse , 26.08.2012 12:13

@Buhli: Smilies ersetzen keine Inhalte. Bringe lieber Inhalte als inhaltsleere Beiträge, bei denen dann Foristen wie andersdenker dankenswerterweise den Inhalt nachliefern müssen. Du solltest vielleicht mal drüber nachdenken, weniger Beiträge mit mehr Inhalt zu liefern
Wenn Du jetzt statt inflationärem Posten von Links (deren Inhalte du oft auch nicht gelesen oder nicht verstanden hast) nicht mal mehr diese postest, dann ist das die falsche Richtung. Weniger Artikel, und Links immer nur, wenn Du mit mindestens 5 Sätzen Deine Meinung zum Inhalt des Links mitlieferst.
Und niemals Smilies als Ersatz für Inhalte.


Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. (Goethe)

 
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RE: Dreamteam Lafontaine/Honecker

#155 von andersdenker , 26.08.2012 12:16

Zitat von Buhli im Beitrag #
Andersdenker, hast Du nicht das Augenzwinkern gesehen?


Mich interessiert so ein Augenzwinkern nicht ....

Es gibt Menschen, die haben etwas zu sagen,
es gibt Menschen, die haben etwas zu erzählen,
und
es gibt Menschen, die können nichts von beidem.

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RE: Wohin steuert die Bundeswehr ?

#156 von Kehrwoche , 26.08.2012 13:47

Buhli, ich merke, wir verstehen uns!

Zitat von Atze im Beitrag #
Deutschland hat heute keine äußeren Feinde mehr. Es wird also krampfhaft versucht, einen solchen zu finden.
Ich bin mir nicht sicher, ob es so krampfhaft ist. Die Welt rückt immer näher zusammen. Jedes noch so entfernte Land, daß uns mit seinen Raketen oder Flugzeugen erreichen kann, könnte dies auch irgendwann tun. Mit fortschreitender Technik wird deren Zahl immer größer. Dagegen helfen Bündnisse, dazu zähle ich auch enge wirtschaftliche Verflechtungen, oder eben Aufklärung. Meiner Meinung wird die Aussage, daß unsere Grenzen am Hindukusch verteidigt werden täglich aktueller. So "krampfhaft" ist das Ganze gar nicht.


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RE: Dreamteam Lafontaine/Honecker

#157 von frank , 26.08.2012 15:23

Zitat von Atze im Beitrag #
Ja, hat er leider. Und das Schlimme ist, nicht nur er.




Massenflucht in Ungarn und 100000 Blauhemden jubeln. Von Honecker im Palast kein Wort zu den Auflösungerscheinungen. Stattdessen nur sein dümmliches „Vorwärts immer – rückwärts nimmer“ und Prügelorgien zum 'Fest'. Nachdem Gorbatschow wieder im Flugzeug war gab es von Mielke 'Knüppel frei".
Auch die NVA hat den Mummenschanz bis zum bitteren Ende mitgemacht. Gestern im Fernsehen der Aufmarsch zum 40.ten Jahrestag von NVA und Wächtertruppen. Immer dabei, die Wächter. Honecker wußte, wer sein Gebilde zusammengehalten hat.


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RE: Wohin steuert die Bundeswehr ?

#158 von frank , 26.08.2012 15:59

Zitat von Atze im Beitrag #

Die Herren hier, die Du hier als "Kreis..." bezeichnest, haben zu Ihrer Zeit fest an das geglaubt, für das sie ihre Haut zu Markte getragen haben



Wer's glaubt wird seelig.

Jeder, der noch alle Tassen im Schrank hatte, wußte, wie die ganze Schose funktionierte. Spätestens, als Ulbricht von den Russen wieder mit Panzern an die Macht gebracht wurde, war klar, was zu schützen war und um was es ging.

Im übrigen waren die Risiken 'die Haut zu Markte (zu) tragen' überschaubar. Zweimal war zwar die NVA in der Diskussion zu 'brüderlicher Hilfe', doch die sowjetische Besatzungsmacht löste die Probleme dann doch ohne ihre ostdeutschen Hilfskräfte.

Und auf wehrlose Zivilisten an der DL zu schießen, um sie an der Flucht zu hindern, ist keine große Heldentat.

Daher dürfte desöfteren nicht edelmütige Opferbereitschaft, die "Haut zu Markte tragen" das Motiv gewesen sein, sondern handfeste Privilegien, wie überdurchschnittliche Bezahlung und eine vom Regime künstlich hochgejubelte gesellschaftliche Stellung, die auch noch so allerlei Vorteile im System des ansonsten gesellschaftlichen Mangels mit sich brachte.

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RE: Wohin steuert die Bundeswehr ?

#159 von Wega , 26.08.2012 17:49

Zitat von Kehrwoche im Beitrag #
Zitat von Wega im Beitrag #
Damit du den "Mist" hier entfernst/auslagerst und ein zu den Äusserungen passenden Thread einrichtest.
Zitat von mutterheimat im Beitrag #
...zieh die Knobelbecher an...


Ach nee, ihr zwei seid ja lustig!
Hier nie auch nur einen themenbezogenen Beitrag geschrieben, aber Ansprüche stellen!? Vielleicht sollte man bei euch die Meßlatten "etwas" höher hängen. Bisher profitiert ihr doch nicht schlecht von der hohen Toleranz im Forum!


Zitat tommes:Hallo liebe Mitglieder des Ossiforums,

in letzter Zeit wurden viele interessante Stränge eröffnet, die aber oft in endlosen Grundsatzdiskussionen enden, die das ursprüngliche Thema nicht mehr betreffen, oder mit persönlichen Anfeindungen gespickt sind. Wir wollen mit unserem Forum wieder zu einer Basis breiter Diskussionen werden, das aber auch den Plausch und Spaß - in den dafür vorgesehen Bereichen - nicht außen vor lässt.

Folgende Dinge werden wir ab sofort im Forum ändern:

1. Gegen persönliche Angriffe wird noch mehr vorgegangen - derartige Beiträge werden in Quarantäne verschoben.

2. Thementreue wird dort, wo es notwendig ist, eingefordert - Small Talk und Abschweifungen werden in Quarantäne oder in ein neues bzw. passendes Thema verschoben. Der erste Beitrag und nicht mehr der Vorgänger bestimmt das Thema. Wer ein Thema eröffnet, schreibt dazu seine Wünsche und Erwartungen (Small Talk oder Diskussion).

3. Der Eröffner eines Themas darf Wünsche zur Entfernung von unpassenden Beiträgen an die Mods/Admins richten. Diese Beiträgen werden dann durch uns in Quarantäne verschoben, wenn sachlich begründete Einwände vorliegen. Damit erhalten die Mitglieder die Möglichkeit, ihre Themen quasi mit unserer Hilfe zu moderieren.

Viele Grüße
tommes


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Die über Nacht sich umgestellt, und sich zu jedem Staat bekennen - das sind die Praktiker der Welt, man könnte sie auch Lumpen nennen.
(Wilhelm Busch)

 
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RE: Wohin steuert die Bundeswehr ?

#160 von Buhli , 26.08.2012 19:53

Wega, für derartige Hinweise, so sehr sie auch angebracht sind, gibt es doch einen anderen Thraed.


Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
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RE: Wohin steuert die Bundeswehr ?

#161 von Atze , 27.08.2012 08:10

Zitat von frank im Beitrag #
Zitat von Atze im Beitrag #

Die Herren hier, die Du hier als "Kreis..." bezeichnest, haben zu Ihrer Zeit fest an das geglaubt, für das sie ihre Haut zu Markte getragen haben



Wer's glaubt wird seelig.

Jeder, der noch alle Tassen im Schrank hatte, wußte, wie die ganze Schose funktionierte. Spätestens, als Ulbricht von den Russen wieder mit Panzern an die Macht gebracht wurde, war klar, was zu schützen war und um was es ging.

Im übrigen waren die Risiken 'die Haut zu Markte (zu) tragen' überschaubar. Zweimal war zwar die NVA in der Diskussion zu 'brüderlicher Hilfe', doch die sowjetische Besatzungsmacht löste die Probleme dann doch ohne ihre ostdeutschen Hilfskräfte.

Und auf wehrlose Zivilisten an der DL zu schießen, um sie an der Flucht zu hindern, ist keine große Heldentat.

Daher dürfte desöfteren nicht edelmütige Opferbereitschaft, die "Haut zu Markte tragen" das Motiv gewesen sein, sondern handfeste Privilegien, wie überdurchschnittliche Bezahlung und eine vom Regime künstlich hochgejubelte gesellschaftliche Stellung, die auch noch so allerlei Vorteile im System des ansonsten gesellschaftlichen Mangels mit sich brachte.



Nun ja, jetzt gehts am Thema vorbei, weil eben nicht die BW zum Thema geworden ist. Soll man es deshalb unkommentiert stehen lassen?


Da ich "geglaubt" habe, was ich heute nicht mehr tue, war ich also einst seelig. Wie schön das zu erfahren. Nun möchte ich nicht mehr seelig werden, denn so viele Probleme, soviel Arbeit und auch Anschisse, wie ich in der Zeit meiner (so genannten) "Seeligkeit", bekam, bekam ich seit dieser Zeit nie wieder.

Mir war gar nicht klar, dass W. Ulbricht je seine Macht verloren hatte. Da bitte ich um Aufklärung. Solltest Du, lieber Frank, an den Sommer 53 denken, dann gibt es dazu in diesem Forum schon einen langen Tröööd, den ich Dir wärmstens ans Herz lege. Gleiches gild zu Deiner Äußerung der Demarkationslinie. Es war ja eigentlich eine Grenze zwischen zwei antagonistischen Blöcken aber seis drum.

Auch über die Privilegien, die man angeblich als Längerdienender in der NVA genossen haben soll, wurde hier schon ausführlich geschrieben und diese, ad absurdum gestellt. Nur für Dich lieber Frank nochmal ein typisches Beispiel.
Ein Leutnant 1970 verdiente 750 Mark der DDR im Monat. Dafür war er mindestens 6 Tage in der Woche zu je 10 - 12 Stunden bei der Truppe. Da lasse ich alle 24-Stundentagesdienste und die Wochen in Feldlagern oder auf Übungen völlig außer acht. So kam er in der Woche auf 60 bis 72 Stunden Arbeitszeit, im Monat also 240 - 288 Stunden. Sein Stundenlohn lag also bei 3,20 Mark der DDR. Dafür wäre kein Arbeiter in den Betrieb gegangen.
Ab 1978 wurde der Lohn auf 1250 Mark der DDR erhöht. Dann hatte der Leutnant also 5.20 Mark der DDR. Damit war er, was den Stundenlohn angeht, einem Jungfacharbeiter gleich gesetzt. Wie gesagt, ohne Dienste und Übungen, die ja nicht extra bezahlt wurden, wie es heute in der BW der Fall ist. Ein Oberleutnant in gleicher Dienststellung, bekam 50 Mark mehr.
Aufs Auto hat der Berufssoldat genauso lange gewartet wie jeder andere Bürger der DDR und Wohnungen bekam er auch nicht anders. Wenn er aber in Eggesin lebte, mag das mit der Wohnung anders gewesen sein. Ich war zum Glück nie in dieser Ecke. Dafür gab es dort aber auch nichts anderes und schon gar keine Arbeit für die Frau, oder ein Kino, an ein Theater möchte ich gar nicht denken.

Wo lieber Frank, waren die Privilegien, von denen Du schreibst? Mäuselchen fehlt mir eigentlich in der Raupensammlung. Habt ihr den in den letzten Wochen vergrault?

Gruß

Sorry Mod. Ich weiß, ich bin schuldig


Sir W. Churchill

"Eine der fröhlichsten Erfahrungen im Leben ist es, als Zielscheibe zu dienen, ohne getroffen zu werden."

 
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RE: Dreamteam Lafontaine/Honecker

#162 von Atze , 27.08.2012 08:15

Der Wortlaut von Frank, ist dem Mäuselchen doch sehr ähnlich.

Ich hatte in den letzten Wochen viel zu tun und war wenig im Forum. Habe ich verpaßt, dass Mäuselchen seinen Namen in "Frank" geändert hat?


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RE: Wohin steuert die Bundeswehr ?

#163 von queeny , 27.08.2012 08:27

Mäuselchen? Meinst Du den Reporter? Mensch, das ist doch der Frank, zumindestens für mich.

Wie kommst Du auf 1250 Mark und die Jahreszahl 1978? Da muss man aber viele Leute in der DDR übergangen haben, denn viele arbeiteten für viel weniger Brutto! Ich auch trotz ziemlich "privilegierter" Arbeit.

NVA-Offizieren sollen keine Privilegien gehabt haben? Kann das kaum beurteilen, aber unsere Sekretärin war mit einem Offizier verheiratet, der alle paar Jahre woanders hin versetzt wurde. Die Wohnung kam immer prompt bei denen. Die NVA hatte ein Extrakontingent. Ich selbst bekam in Schwerin eine Wohnung im Tausch aus dem NVA-Kontingent. In meine Parchimer Wohnung zog der neue Chef des Parchimer Wehrkreiskommandos ein. Diese Wohnung gehörte zum Kontingent der Orsta-Hydraulik.


Wenn Ihr Eure Augen nicht braucht um zu sehen, werdet Ihr Sie brauchen um zu weinen.

Jean-Paul Sartre

 
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RE: Dreamteam Lafontaine/Honecker

#164 von Paule , 27.08.2012 09:07

hermann -> report -> frank -> ???

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RE: Wohin steuert die Bundeswehr ?

#165 von frank , 27.08.2012 09:17

Was kann man anderes erwarten von einem SED-Offizier?

Die üblichen Phrasen, Halblügen und Floskeln als Rechtfertigungsargumente, die ihnen in den Schulungskursen eingetrichtert wurden.

Es wäre 1953 um keinen Deut anders gelaufen als 1989, wenn die Russen nicht mit Panzereinsatz die von ihnen eingesetzten Figuren wieder zurück an die Macht gebracht hätten.
Der für Deutschland glückliche Umstand war 1989, daß Gorbatschow diesmal die Rotarmisten in den Kasernen belies und der arme Genosse Gysi warnte vergeblich bei einem letzten Auftrieb von SED-Genossen am Treptower Park auf dem russischen Soldatenfriedhof vor dem 'drohenden Putsch von Rechts', an dem pünktlich tags zuvor 'rechtsradikale Schmierereien' entdeckt wurden.

Auf einer von der Robert Havemann Gesellschaft betriebenen Seite heißt es zu dem Volksaufstand 1953:

Zitat
Unter dem Schutz der Sowjets flieht die Parteiführung nach Berlin-Karlshorst. Ihre Macht schwindet. Jetzt greift die Sowjetarmee ein: Sie verhängt den Belagerungszustand, Panzer rollen in die Städte hinein. An einigen Orten wird das Feuer auf die Demonstranten eröffnet. Rund 100 Menschen werden dabei getötet. Zur Abschreckung greift die Besatzungsmacht sogar zu standrechtlichen Erschießungen



http://www.jugendopposition.de/index.php?id=2869

Natürlich lagen die Gehälter der Stützen der Diktatur über denen des gemeinen Volkes. Das ist in Diktaturen eine normale Erscheinung. Das Gehalt eines NVA Offiziers lag erheblich über dem eines vergleichbaren Akademikers in der VEB Wirtschaft.

Wo sich ansonsten die Bevölkerung mit Mangelerscheinungen auseinanderzusetzen hatte, wurde für SED-Offiziere gesorgt, ob, wie hier schon von einem anderen Foristen beschrieben, bei der Wohnraumversorgung, oder bei Urlaubsquartieren in den NVA Urlaubsanlagen, zu denen ein Normalsterblicher keinen Zutritt hatte.


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