Gysi hat 3 Jahre per Gericht dazu gebraucht! Unsereins kriegt auf Anfrage nur mitgeteilt, es würde "angeblich" keine existieren (egal bei welchem bundesdeutschen Dienst)
Na da fragen wir doch Herrn Gysi ob er uns behilflich ist.
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam) Buhli
Wenn sein Anwalt jetzt auch noch Mandantenverrat verübt, hätte ihn seine Geschichte wieder heimgeholt.
Es fällt doch alles wieder auf einen zurück, oder?
Politisch wird er vermutlich aus seiner neuen Opferrolle Profit schlagen, die Täterrolle hatte ja schon kaum geschadet. Bin auf weitere Infos gespannt.... . Man muss sich nur gut verkaufen können, dann profitiert man auch von jeder Lage. 1990 habe ich ihn auf einer Veranstaltung auf dem Campus persönlich gesehen - beeindruckend!
Gysi ist einer von den Typen, die immer wieder auf die Füße fallen.
In einem funktionierenden Gemeinwesen müßten eigentlich solche Figuren politisch weg vom Fenster sein, wenn man sich alleine die im Internet im Detail verfügbaren Berichte des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses durchliest.
Aber die Ossis im Südosten von Berlin, früher dort eine Häufung von diversen 'Akademien der Wissenschaften' die wegen Diktaturnähe alle abgewickelt werden mußten, halten dem dubiosen Advokaten die Stange.
Neuerdings tritt Gysi wieder mit dümmlichen Sprüchen in Zusammenhang mit den Flugrouten des neuen Flughafens in Schönefeld auf und sieht die bösen Wessis, die den armen Ossis den Lärmflughafen überhelfen wollen.
Zur "Akte Gysi" hatte der Genosse keine Zeit, Stellung zu nehmen. Da die Fakten so erdrückend sind, möchte SED/PDS/Linke Gysi die Berichterstattung durch Schweigen oder Ausreden ersticken und aussitzen. Sein Advokatengewirtschafte hilft ihm an dieser Stelle nicht weiter.
Tatsächlich hatte Gysi natürlich auch wieder alle Advokaten-Winkelzüge durchgespielt, um die Ausstrahlung der "Akte Gysi" in der ARD zu verhindern. Die Sendung war akut von Zensur bedroht.
An der Dokumentation der "Akte Gysi" selbst fand Gysi wohl keinen juristischen Ansatzpunkt, und ein großes Kompliment an die Autoren, Silke König und Hans Jürgen Börner, dem ehemaligen DDR-Korrespondenten, die sich diesmal nicht abschrecken ließen. Börner hat die Stasi seinerzeit ausgiebigst observiert, auf 1800 Seiten in 68 Bänden konnte er nachlesen, wie ihm der DDR-Unterdrückungsapparat nachgestellt hatte.
Das Advokatengewirtschafte von Gysi und seine Weigerung, sich offen dazu zu äußern, wirft natürlich ein erbärmliches Bild auf die "Linkspartei", die sich bei Vorgängen des politischen Gegners mit einem Tausendstel der Gewichtung aufplustert wie ein Pfau.
Kam der Bericht gestern abend? In der Mediathek von ARD finde ich ihn leider nicht.
Ich will ans Meer zurück, ein letzter Blick Spüren, wie der Wind mir Flügel gibt Ich will ans Meer zurück, dort wo das Glück Mich endlich wieder in die Arme nimmt
Zitat von deltaSind Sie nicht alle gleich diese Gysi´s, Schröder´s, Kohl´s Wulff´s und Merkel´s und wie sie alle heißen mögen....
Nein, Franz Josef Strauß war noch jemand, mit einem Ar... in der Hose. Da flogen schon mal die Fetzen. Aber heutzutage ist der Beruf eines Politikers ein Witz. Und ein gut bezahlter noch dazu.
Zu dem Mandat von Prof. Havemann war in der Presse zu lesen
Zitat Die in dieser Woche bekannt gewordenen Stasi-Vermerke über vertrauliche Gespräche, die Gregor Gysi 1979/80 als DDR-Rechtsanwalt mit seinen Mandanten Robert Havemann und Thomas Erwin geführt hatte, sorgen weiter für Aufsehen.
Und der hier von manchen Forenusern gescholtene Dr. Hubertus Knabe wird dann zitiert:
Zitat Der DDR-Experte Hubertus Knabe forderte Gysi auf, seine Zulassung zurückgeben. Ein Anwalt, der in einem Rechtsstreit der gegnerischen Partei diene, werde in Deutschland mit Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bestraft: "Den Unterlagen zufolge hat Gysi vermutlich genau das getan." Es werde Zeit, dass er das unwürdige Versteckspiel um seine Vergangenheit beende. Wenn die Unterlagen früher gefunden worden wären, erklärte der Direktor der Stasi-Opfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen weiter, hätte die Staatsanwaltschaft gegen Gysi höchstwahrscheinlich ein Ermittlungsverfahren wegen Parteiverrat eingeleitet. Auch die Bundesrechtsanwaltsordnung sehe vor, Personen die Zulassung zu versagen, wenn sie sich eines Verhaltens schuldig gemacht hätten, das sie unwürdig erscheinen ließe, den Beruf eines Rechtsanwalts auszuüben. "Was in einer Demokratie eine schwere Straftat ist, ist in einer Diktatur noch viel verwerflicher: einen Mandanten an die Behörden zu verraten", so der Stasi-Experte. Die jetzt gefundenen Unterlagen legten den dringenden Verdacht nahe, dass Gysi eben dies getan habe.
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam) Buhli
Ehe du deine Stasi-Postille weiter zitierst, hast du auch eine Meinung zu den in der Akte Gysi gezeigten Aktivitäten vom Genossen Rechtsanwalt Gysi?
Aber immerhin erkennbar ist, wie eng die Zusammenarbeit von Retro-Stasis von der Stasi-Postille und Funktionären der Nachfolger noch ist, wenn sie dort ihre Akten austauschen.
Zitat von PauleHier die Variante aus der bourgeoisen Postille: Auf zum Spiegel
Ja, Genosse Gysi gibt sich besonders empört.
Viele Zeitgenossen empört eher, daß es Gysi bei der "Akte Gysi" die Sprache verschlagen hat, obwohl er sonst gern kein Talk-Show-Mikrofon ausläßt. Denn es ist doch völlig klar, daß Abgeordnete der Nachfolger beobachtet werden ist seit Jahren bekannt.
Nur jetzt, anläßlich der Verbrechen der Neonazis und dem nicht besonders positiven Erscheinungsbild, was der Verfassungsschutz dort bietet, da wittern die Genossen Morgenluft und entdecken ihre Beobachtung völlig neu. Und Genosse Gysi kann schonmal die Akte Gysi diskret zuschlagen, hofft er zumindest.
Die Überwachung von Parlamentarier durch einen Geheimdienst ist in einem demokratischen Rechtsstaat nicht zulässig. Ein Interview mit dem Berliner Juraprofessor Christoph Möllers, du stehst doch auf solche Koryphäen, zudem ist er ein Verfechter der VDS: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1661240/
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