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RE: Hebammen helfen- und verarmen?!

#16 von Atze , 17.06.2012 09:52

Ich denke auch, das eine Hebamme ein wichtige Mission hat, die, wie so viele, völlig unterbezahlt ist.
Gerade in den ländlichen Regionen, wo es der werdenden Mutter nicht immer leicht fällt, auch in Vorbereitung der Entbindung, ins nächste Krankenhaus zu fahren, ist es die Hebamme, die mit ihrem kleinen Auto die Dörfer und die Schwangeren aufsucht, hilft wo sie kann und alles für die Entbindung im Krankenhaus mit vorbereitet.

Es geht also nicht nur um den eigentlichen Akt der Geburt, sondern auch um das "Davor" und "Danach".

Für mich ist das ein ähnlich wichtiger Beruf wie der des Dorfpfarrers (in Bayern) oder des Dorfpolizisten. Und die Beiden hungern ja auch nicht.

Gruß


Sir W. Churchill

"Eine der fröhlichsten Erfahrungen im Leben ist es, als Zielscheibe zu dienen, ohne getroffen zu werden."

 
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RE: Hebammen helfen- und verarmen?!

#17 von delta , 17.06.2012 10:19

So, so
wie immer soll Geld keine Rolle spielen...warum jammern den die Hebammen....
Würden meine werten Nach-schreiber meinen Text etwas sorgfältiger lesen,
kämen sie schnell drauf, das ich die Hebamme nicht grundsätzlich ausschliesse,
sondern deren Einsatz gezielter sein sollte. Hier wird viel Klimbim getrieben,
das sagen durchaus viele Frauen.
Meine Holde ist auch ohne Hebamme im Haus ausgekommen. Im Krankenhaus nur kurz
vor der Geburt und danach nichts mehr. das hat auch funktioniert.
Was ein Dorfpfarrer und Polizist damit zu tun hat, entzieht sich meinen Kenntnissen.
Das viele Rentner beim Arzt sitzen, ist oft nicht deren schuld, sondern hier wird
den Alten suggeriert das sie ohne Arzt bald sterben werden und wer stirbt schon gerne, wenn
er halbwegs gesund ist. Meine Schwiegermutter ist 90 Jahre alt und Ihr Hausarzt lässt sich
alle vier Wochen antanzen. Smithie ich weiss nicht wie alt du werden möchtest und einige andere
Komiker hier auch, aber so Gott will, werdet Ihr auch mal Rentner und dann möchte ich nicht wissen,
wie Ihr euch fühlt wenn Ihr bei jeder Gelegenheit gesagt kriegt Ihr seit im Grunde genommen nutzlos
Fresser. Diese nutzlose Fresser haben euch das Leben geschenkt und ein Land aufgebaut, was ihr
gerade dabei seit es in die Armut zu schicken.
Ihr seit ja alle so was von Menschenfreunde, das man jetzt schon wieder Bauchweh kriegt.


wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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RE: Hebammen helfen- und verarmen?!

#18 von altberlin ( gelöscht ) , 17.06.2012 10:37

Zitat von Smithie23
Ich muss mich auch sehr wundern ! Delta, wegen Rentnern wie dir, die jeden Tag unnötig beim Arzt sitzen, so die Kassen unnötig belasten und dafür sorgen, dass Menschen, die wirkliche Beschwerden haben, nicht sofort drankommen, obwohl es sich um Arbeitnehmer handelt ... OHNE WORTE



Schau dir mal an, wieviele relativ junge Leute beim Doc sitzen, weil sie mal so "keinen Bock" haben.
Ich finde es schäbig, hier pauschal die Rentner anzugreifen, egal ob delta, Fritz oder Else.
Die alle haben ihre Kraft in den Wiederaufbau unseres Landes gesteckt, damit deine Generation und folgende in Bequemlichkeit die Vorzüge einer modernen Gesellschaft genießen können.
Die haben nicht weniger gearbeitet als du, ich kann mich noch gut erinnern an Zeiten, da wurde noch an 6 Tagen in der Woche gearbeitet. heute sind vielen schon 35 Std. in der Woche zu viel.
Es hat nicht jeder das Glück wie ich, das er so gut wie nie zum Arzt muß, obwohl ich 2 Jahre vor der regulären Rente stehe.
Es gibt sehr viele Menschen, die bereits in jüngeren Jahren zum Arzt müssen, weil sie krank sind.
Willst du dann entscheiden, wer von den Rentnern berechtigt im Wartezimmer sitzt und wer nicht ?



PS: Wie hat es meine Frau geschafft, nach 3 Krankenhausentbindungen ohne jegliche anschließende Betreuung durch eine Hebamme zu überleben ? Da gab es Gynäkologen, die im Notfall zuständig gewesen wären.

.


altberlin
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RE: Hebammen helfen- und verarmen?!

#19 von delta , 17.06.2012 11:10

smithie...
Nicht nur 6 Tage in der Woche, sondern auch 48 Stunden in der Woche , bei einer Bezahlung von 38 ( Achtunddreisigmark ) deutsche Mark in der Woche.....
Übrigens: Ich war mein ganzes leben gesundheitlich eingeschränkt, nur nicht in der Arbeit, weil ich mir etwas schaffen wollte im leben, und ich denke das ich mit 43
Jahren Arbeitsleistung nicht zu den faulen gezählt werden kann, auch wenn einige dies immer so sehen lassen wollen.

Ah ja...wir waren ja bei den Hebammen.......


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RE: Hebammen helfen- und verarmen?!

#20 von Smithie23 , 17.06.2012 13:25

Es gibt genug Ältere, die nur so zum Arzt gehen, weil das für sie ein sozialer Treffpunkt ist - wurde von manchen Ärzten schon selbst so bestätigt. Es kann nicht sein, dass man "nur aus Langeweille" zum Arzt geht, obwohl es weitaus wichtigere Fälle gibt - dann sollen sie spazieren gehen oder Kaffeenachmittag mit anderen Rentnern machen. Könnt ja mal beobachten, wie ein älterer Mensch manchmal guckt, wenn der Jungspund VOR ihm dran ist. SKANDAL !! "Der ist doch noch Jung ..." Und wenn Ärzte mal statt eines Medikamentes, einfach mal frische Luft oder andere Ernährung "verschreiben" dann gibts auch Leute, die sich dann darüber beklagen, denn schließlich kann deren Leiden ja nur durch die Pharmaindustrie gelindert werden ! Ich will nicht behaupten, dass es nicht auch ernste, wichtige Fälle gibt und die meisten Älteren haben schwer geschuftet und tragen teilweise noch Nachwirkungen mit sich ... besonders Leute, die im Bergbau oder aufn Bau tätig waren ...

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RE: Hebammen helfen- und verarmen?!

#21 von delta , 17.06.2012 14:17

Ich glaube eher das dies eine Entschuldigung der Ärzteschaft ist für den ausuferden Praxis Besuch.
Jeden Arzt steht es doch frei, seinen Patienten zu sagen das er gesund ist und vorerst nicht mehr
kommen braucht.
Um aber nochmals auf das Thema Hebamme zu kommen....
auch hier sind doch Modeerscheinungen durchgezogen worden, die viel Geld gekostet haben, ohne aber
wirklich von nutzen zu reden. Da denke ich doch an die Unterwassergeburten, an die in der Hängematte
Geburten, an die Erdloch-Geburten wie es die eingeborene in Afrika teilweise noch praktizieren und hier
als die neue Heilsbringer bei der Geburt gepriesen wurden. Jetzt sind zur zeit Kaiserschnitt Geburten
der Renner. Nicht zu vergessen die vielen Sport und Atemübungen für schwangere.......Wenn man jetzt
bedenkt das trotzdem noch die Sterblichkeit bei der Geburtenrate immer noch relativ hoch ist, fällt
mir da die Aussage von Alt-berlin ein....
Zitat:PS: Wie hat es meine Frau geschafft, nach 3 Krankenhausentbindungen ohne jegliche anschließende Betreuung durch eine Hebamme zu überleben ? Da gab es Gynäkologen, die im Notfall zuständig gewesen wären.


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RE: Hebammen helfen- und verarmen?!

#22 von altberlin ( gelöscht ) , 17.06.2012 14:17

@ Smithie, entschuldige, aber bist du so oft krank, um deine Erfahrungen hier zu offenbaren ?
Wenn nicht, halte dich raus und quatsche nicht das nach, was irgendwo veröffentlicht wurde.
Ich habe das bei meinen seltenen Arztbesuchen hier in und um Stuttgart nicht erlebt. Kein Wartezimmer war ein "sozialer Treffpunkt", das sich Patienten unterhalten, weil sie in der gleichen Gegend wohnen, ist normal.
Wer nur Medikamente braucht, muß nicht zum Doc rein, bei den übrigen Patienten dauert es 5- max 10 Minuten pro Fall, d.h., selbst wenn der Warteraum voll ist (hab ich noch nie erlebt), maximal eine Stunde Wartezeit. Da ist niemand überfordert.
Problematisch kann es bei Fachärzten werden, z.B. Orthopäden, aber das liegt am Mangel an Fachärzten, nicht an den Patienten. Niemand setzt sich gern 3 Std. in ein überfülltes Wartezimmer, auch nicht aus Hang zur Geselligkeit. Ich hab das durch, und wenn der Doc in 3 Std. vormittags bis zu 50 Patienten abfertigt, ist es kein Vergnügen, dort zu warten.
Schlimmer sind Privatpatienten, denen auf Grund des besseren Verdienstes für den Arzt auch mal ein halbes Stündchen eingeräumt wird. daran ist aber auch kein Rentner schuld. nervt durch die Wartezeit, ist aber so in unserem Lande.
Wer wann und wo gearbeitet hat, ist völlig unbedeutend, mir geht es nach 45 Jahren Malerhandwerk relativ gut, bis auf Abnutzungserscheinungen in den Schultergelenken, mir ist aber erst neulich ein Fall zu Ohren gekommen (selbst gesehen),
45 Jahre Bürojob, 2 Knieoperationen, 2 Bandscheibenvorfälle und 2 Krücken, die nach spätestens zehn Minuten gehen
zum Einsatz kommen müssen.
Da kann niemand pauschal auf bestimmte Gruppen in der Bevölkerung rumhacken, das ist unverschämt.
Sammle erst mal selbst Erfahrungen im Laufe des Lebens, aber nicht mit Bronchitis Markirensis o.ä.

altberlin

RE: Hebammen helfen- und verarmen?!

#23 von BesserWessi0815 , 17.06.2012 14:49

...ups - welch ein Aufruhr!
Also: wer mag, darf das Anliegen der Aktion: http://www.campact.de/hebammen/home gerne unterstützen.
Wer nicht, läßt es eben. So einfach!

...ach ja: die Kosten in deltas Krankenkasse treiben wohl eher die Lobbyisten der Ärzte und der Pharmaindustrie - richtig!
Dort gibt es ja sogar jährliche stetige Erhöhungen - wie bei den Rentnern auch.
Mit einem % p.a. geben sie sich nicht zufrieden, warum sollten dann Hebammen nach einem Jahrzehnt "Nullrunde" leer ausgehen?

Mögen Eure Enkel im Schweinestall zur Welt kommen!
Ihr wollt es ja nicht anders!


..."Der tut nix!"......"Der will nur spielen"... - Peng! -

 
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RE: Hebammen helfen- und verarmen?!

#24 von delta , 17.06.2012 15:15

Angestellte Hebammen gehen nicht Leer aus
und bei den anderen ist das Verhandlungssache.................
Wer hier welche kosten treibt kann man nur ahnen, aber es ist nicht der Bürger. Der Bürger kriegt nur das, was Staat und Lobbyisten
unter sich aushandeln mein Freund....
Und von der Rente hast du auch keine Ahnung, die hingt stetig hinter der Inflation hinterher. Also wir kriegen nichts, was der
Volksvertreter uns vorher nicht abgenommen hat. Wann geht das endlich in den Köpfen rein. Du bellst wie immer den falschen Baum an.
Und etliche Jahre gab es überhaupt keine Anpassung.......


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RE: Hebammen helfen- und verarmen?!

#25 von altberlin ( gelöscht ) , 17.06.2012 15:25

Zitat
Dort gibt es ja sogar jährliche stetige Erhöhungen - wie bei den Rentnern auch.





altberlin

RE: Hebammen helfen- und verarmen?!

#26 von delta , 17.06.2012 15:31

Jo...Anpassungen...der einzige der Anpassungen kriegt ist der Volksvertreter ...1000 Euro und mehr
und das teilweise Steuerfrei......und nicht vergessen pro Monat....


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RE: Hebammen helfen- und verarmen?!

#27 von altberlin ( gelöscht ) , 17.06.2012 16:00

Wenn die Anpassungen durch höhere Abzüge so gut wie aufgefressen werden, wem dient es ?
Und vor allem, was sind Rentenerhöhungen von 5-10 € monatlich ? Bei den "Preisanpassungen" im täglichen Leben ?

altberlin

RE: Hebammen helfen- und verarmen?!

#28 von Smithie23 , 17.06.2012 16:04

Frag mal manche Berufstätige, wann sie zuletzt ne Lohnerhöhung bekommen haben ...

Ich frage mich, wie bei dieser Demografischen Entwicklung Rentenerhöhungen noch realistisch sind, wenn die Löhne nicht auch steigen ???

Smithie23  
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RE: Hebammen helfen- und verarmen?!

#29 von altberlin ( gelöscht ) , 17.06.2012 16:07

Zitat von Smithie23
Frag mal manche Berufstätige, wann sie zuletzt ne Lohnerhöhung bekommen haben ...



Kann ich mich fragen, seit 9 Jahren 0,00 Erhöhung ! Nur, ich kann das aussitzen bis zur Rente.

.

altberlin

RE: Hebammen helfen- und verarmen?!

#30 von delta , 17.06.2012 18:01

Ich drück Dir die Daumen.....beim Aussitzen


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