Wie es heute bzw. in den letzten Jahren ist, weiß ich nicht. Meine Erfahrungen sind schon Jahrzehnte her, als Schüler in den Oster-/Sommerferien immer gejobbt, in den Semesterferien sowieso. Damals habe ich lieber für die Zeitarbeit gearbeitet, als beim Verleiher (Eisfabrik). Als Leiharbeiter für Helferarbeiten in der Produktion erhielten wir 11DM/h, dazu Spät- bzw. Nachtschichtzulage (15% ab 14Uhr und 25% -Zulage ab 21Uhr), außerdem mussten wir keine Wechselschicht (eine Woche Früh-, eine Woche Spät-/Nachtdienst) leisten sondern wir konnten uns abstimmen, die festen Arbeiter aber nicht. Außerdem bekamen die Zeitarbeiter Fahrgeld und mehr Urlaubstag und etwas Urlaubsgeld. Die festen Arbeiter des Fabrik bekamen nur 10DM und den gesetzlichen Urlaub. Ich hätte lieber direkt für die Fabrik gearbeitet und die Spanne der Zeitarbeitsfirma geteilt. Da war nichts zu machen, das Angebot blieb bei 10DM brutto ohne SV-Abgabenpflicht/Arbeitgeberanteil, da der früher für Ferienjobs nicht angefallen ist. An die Zeitarbeitsfirma hat die Fabrik sicher mehr als das Doppelte bezahlt, selber schuld. Über die Zeitarbeit habe dann jahrelang bei der Fabrik in den Ferien gearbeitet.
Schlechte Erfahrungen habe ich mit einer anderen Zeitarbeitsfirma aber auch gemacht: Sie wollten den Monatslohn prellen und haben es versucht. Das Arbeitsgericht hat denen dann klar gemacht, dass es so nicht geht.
Beide Erfahrungen sind aber uralt: Vorwendezeit
..."Der tut nix!"......"Der will nur spielen"... - Peng! -
Seebärs Link zeigt doch recht gut wie unsere Volkszertreter mit unserem Wählerauftrag um zugehen wissen. So verschachtelt, daß sie sich kaum nóch kontrollieren lassen. Allein die Kontrolle wird ins BIP einfliessen und die Statistik heben. Würde es unserer Volkswirtschaft nicht ohne diese zwingende Notwendigkeit, in diesem Ausmaß besser gehen? Da müssen Kräfte gebündelt werden, wo es nicht notwendig wäre, wenn unsere Volkszertreter nicht selbst so tief in Korruption verwickelt wären. Womit wir beim Buch "Die korrupte Republik" wären.
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam) Buhli
Hier mal noch ein Artikel über die Razzien im Einzelhandel wegen den Tricks mit der Zeitarbeit und den Werkverträgen (wollte ihn eigentlich schon vorige Woche hier reinstellen). > http://www.spiegel.de/wirtschaft/service...,811399,00.html
Tja Smithie, was denkst Du was Zeitarbeit ist? Damit läßt sich auch Geld verdienen.
Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam) Buhli
Umlängst sah ich einen Bericht mit welcher Raffinese die Zeitarbeitsfirmen arbeiten und dabei Staat und Arbeitssuchenden über die Tischkante ziehen. Der Witz an der ganzen Geschichte, der Staat weis es und macht trotzdem weiter, schlisslich will er den Bürger posetive zahlen vorlegen, damit der weiterhin fast umsonst die Steuergelder bringt.
wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.
In der Hartz IV Hauptstadt ist irgendwie der Wurm drin. Jeder fünfte gesunde Erwerbsfähige lebt dort von der Öffentlichen Sozialfürsorge und das Bauhauptgewerbe kann sich vor Arbeit kaum retten.
Kein Wunder, wenn die Bayern nicht mehr zahlen wollen. Rund drei Milliarden Euro aus dem Länderfinanzausgleich flossen 2011 dort hin, die Hartz IV Hauptstadt kassiert mittlerweile fast die Hälfte des gesamten Ausgleichsvolumens.
Und keine Frage, der Mindestlohn ist ja in vielen Branchen schon da, für Zeitarbeit gibts schon den Mindestlohn, und in den restlichen Branchen wird er auch noch kommen.
Erwerbsfähig bedeutet ja nicht, dass derjenige auch geeignet ist, bestimmte Arbeiten zu verrichten. Selbst in meinem Nebenjob ist es schwer fähiges und vor allem zuverlässiges Personal zu finden und wir müssen keine linearen Gleichungen lösen oder 4 Fremdsprachen sprechen.
Auch der kleine Mann kann von der Krise profitieren !
Zitat von Smithie23Erwerbsfähig bedeutet ja nicht, dass derjenige auch geeignet ist, bestimmte Arbeiten zu verrichten. Selbst in meinem Nebenjob ist es schwer fähiges und vor allem zuverlässiges Personal zu finden und wir müssen keine linearen Gleichungen lösen oder 4 Fremdsprachen sprechen.
Das ist abseitiges Gerede.
Der wahre Grund ist ein anderer, und der wurde schon vor etlicher Zeit ausgemacht:
Man hat es sich in einem Leben ohne Arbeit eingerichtet, und wer etwas agiler ist, kann in den Massen der Arbeitslosen in Berlin problemlos abtauchen und bedarfsweise mit Schwarzarbeit seine sozialamtliche Grundversorgung aufstocken:
Zitat Auf Nachfrage nennt Wunschel noch einen weiteren Grund für die Sesshaftigkeit der Berliner Bauarbeiter. In der Anonymität der Großstadt sei es einfacher, zum einen Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe zu kassieren und sich gleichzeitig ein Zubrot zu sichern: durch Schwarzarbeit. „Damit kann man zu einem Einkommen gelangen, dass durchaus nicht unter dem Lohn der fest angestellten Kollegen liegt“, meint Wunschel. Natürlich sei nicht jeder arbeitslose Bauarbeiter zugleich ein Illegaler. Doch Experten schätzen, dass jeder zweite im Berliner Bau Beschäftigte schwarzarbeitet.
Als Steuerzahler kann man nur hoffen, daß die Berliner Jobcenter endlich ihren Job machen, und umgehend die arbeitslosen Bauarbeiter (davon gibt es eine Menge in Berlin) in Jobs und ggf. auch Bauhelferjobs vermitteln.
Zitat von Smithie23Erwerbsfähig bedeutet ja nicht, dass derjenige auch geeignet ist, bestimmte Arbeiten zu verrichten. Selbst in meinem Nebenjob ist es schwer fähiges und vor allem zuverlässiges Personal zu finden und wir müssen keine linearen Gleichungen lösen oder 4 Fremdsprachen sprechen.
Das ist abseitiges Gerede.
Der wahre Grund ist ein anderer, und der wurde schon vor etlicher Zeit ausgemacht:
Man hat es sich in einem Leben ohne Arbeit eingerichtet, und wer etwas agiler ist, kann in den Massen der Arbeitslosen in Berlin problemlos abtauchen und bedarfsweise mit Schwarzarbeit seine sozialamtliche Grundversorgung aufstocken:
Zitat Auf Nachfrage nennt Wunschel noch einen weiteren Grund für die Sesshaftigkeit der Berliner Bauarbeiter. In der Anonymität der Großstadt sei es einfacher, zum einen Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe zu kassieren und sich gleichzeitig ein Zubrot zu sichern: durch Schwarzarbeit. „Damit kann man zu einem Einkommen gelangen, dass durchaus nicht unter dem Lohn der fest angestellten Kollegen liegt“, meint Wunschel. Natürlich sei nicht jeder arbeitslose Bauarbeiter zugleich ein Illegaler. Doch Experten schätzen, dass jeder zweite im Berliner Bau Beschäftigte schwarzarbeitet.
Als Steuerzahler kann man nur hoffen, daß die Berliner Jobcenter endlich ihren Job machen, und umgehend die arbeitslosen Bauarbeiter (davon gibt es eine Menge in Berlin) in Jobs und ggf. auch Bauhelferjobs vermitteln.
Man, die läuft ja schon wieder der Geifer die Mundwinkel herab, beim sabbern gegen die ALG II - Empfänger in der Hauptstadt.
Ich habe selbst 2 Jahre in einen Zeitarbeitsunternehmen in Berlin für 5,60 €/h gejobt, wohl wissend, das es keine Chance auf Übernahme in ein reguläres AV gibt. Die Fa. für die ich als Zeitarbeiter arbeiten durfte hatte ihre Mitarbeiter bis auf einen geringen Stamm "outsourst"(schreibt man das so??)und über die Zeitarbeitsfirma zurück gemietet mit 1/3 weniger Lohn. Erst durch das Entsendegesetz erhielt ich eine "Festanstellung" und den "vollen Lohn" ( es wird seitens des AG immer noch alles getan um Zuschläge nicht zu zahlen) lt. Tarif.
__________________________________________________ Genitiv ins Wasser, weil es Dativ ist....
Die über Nacht sich umgestellt, und sich zu jedem Staat bekennen - das sind die Praktiker der Welt, man könnte sie auch Lumpen nennen. (Wilhelm Busch)
Zitat von Wega Man, die läuft ja schon wieder der Geifer die Mundwinkel herab, beim sabbern gegen die ALG II - Empfänger in der Hauptstadt.
Es ist dir vielleicht nicht aufgefallen, nicht nur ich, sondern Axel Wunschel, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg, hat gemeint, daß viele Bauarbeiter in Berlin lieber von der Öffentlichen Sozialfürsorge leben und sich hier ihr Zubrot ggf. durch Schwarzarebeit finanzieren. Ich wäre dir sehr verbunden, wenn du dann auf diesen Sachverhalt eingehen könntest.
Was die Zeitarbeit angeht, ist und wird immer noch viel Schindluder getrieben. Da sind wir einer Meinung. Nur, mit der Einführung des Mindestlohnes bei der Zeitarbeit hat sich einiges verbessert, auch wenn noch immer versucht wird, die Bestimmungen zu umgehen.
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