Ossi Forum - bundesweites Kontakt- und Unterhaltungsforum
RE: Was habt ihr alle so für Berufe ??? - 4
Bundesweites Kontakt- und Unterhaltungsforum mit Landkarte. Ossis und Wessis diskutieren hier über Gott und die Welt. Aktuelle Themen aus vielen Bereichen, Alltägliches, Themen zur deutschen Geschichte und natürlich regelmäßige Treffen machen diese Plattform aus.
In Antwort auf:Einen besonders lieben Gruß an alle Glucken-Papa´s
Ein ganz besonderer an Karli. Aber auch an die nicht genannten.
Ich finde solche "Glucken-Papas" einfach Klasse. Zeigt es doch, dass sie die Kids nicht nur den Müttern überlassen. Meinem Mann ist es auch schwerer gefallen als mir, als die Mädels gen Westen gezogen sind. Aber er hats überlebt.
Als Neumitglied möchte ich mich nun zum eigentlich Thema äußern. Das Thema "Kinder und deren Erziehung" ist spannend, zumal ich zwei Kinder habe. Aber ich fände es besser, dieses Thema separat zu bereden. Zum Thema "Beruf" fällt mir ein, dass ich einmal etwas ganz anderes gelernt/studiert habe, als das, mit dem ich nun tagtäglich beschäftige. Einst habe ich mal Biologie, speziell Zoologie studiert. Mein Augenmerk galt Tieren und ihren Wechselwirkungen mit der Umwelt, kurz Ökologie. Dann wurde ich Gentechniker, danach Chemiker und nun bin Qualitätssicherheitsbeauftragter (QM). Wie sich alles ändert!
Im Labor steht ein Mikroskop. Manchmal, wenn keiner hinschaut, schalte ich es an und blicke verschämt durch das Okular. Ich sehe zwar nichts, weil es vollkommen verschmutzt ist, aber das Feeling ist herrlich, mal wieder das zu tun, was man früher getan hat (auf dem Gäste-WC guckt man sich ja auch die Micky-Maus-Hefte der Kinder des Freundes, den man gerade besucht, an).
Hallo ihr, ich habe meinen Traumberuf gelernt, ich bin Kindergärtnerin, ich liebe Kinder über alles. Leider kann ich das hier nicht machen, ich putze am Tag drei Stunden in der Hauptschule.
laß doch diese unsinnigen Bemerkungen endlich bitte mal!!!
Ich bin auch voll berufstätig, arbeite ab und zu nebenbei noch ein wenig und würde aber nie auf den Gedanken kommen, über den Beruf Mutti und alle Ausübenden solche Bemerkungen loszulassen!
Gruß nicht nur, aber vor allem an alle Muttis; aber auch an Dich Iris
Hallo Iris,Jutta meint es sicher nicht so. Sie hat bestimmt keine Kinder, da weiß man nicht was wir Muttis empfinden. Meine Kinder sind mir sehr wichtig. Gruss Nina
Jutta, hast DU irgendwelche Probleme? Ich kann Dein Gestänkere einfach nicht verstehen, zumal Du ja selbst geschrieben hast, dass Du auch Kinder hast. Für mich klingt das richtig kaltherzig. Ich hoffe ich irre mich.
Hallo, nun habe ich meine Grippe hoffendlich überstanden. Ich wollte aber nicht, daß ihr euch zankt.Meine Kinder sind alles für mich,natürlich auch mein Mann, aber der ist selten zuhause. Er ist Fernfahrer da ist er oft tagelang unterwegs.Dann bemuttel ich eben meine 3 Kinder, immer wollen die das garnicht besonders meine Tochter, die ist schon fast 17 Jahre. Ich freue mich immerwieder, daß ich euch gefunden habe. Ihr seid so nett.Und gelernt habe ich auch schon, daß mit den niedlichen Gesichtern.Nur Schreiben dauert lange ich tippe mit zwei Fingern. Liebe Grüße Nina
das Thema mit den Müttern schwirrt schon eine ganze Zeit hier rum. Mach Dir nichts draus, meine Kinder und meine Enkel bedeuten mir auch sehr viel. Und Mutter bleibt man sein ganzes Leben!
Wenn Du weiter so fleißig schreibst, dann klappt es auch mit der Geschwindigkeit bald besser. Es ist noch keine Computerschnellschreiber vom Himmel gefallen. Und die klappen ja auch schon toll.
Also, ich habe erst nach der Wende 1991-1993 meine Ausbildung zur Verkäuferin gemacht(Uhren- und Schmuck). Habe dann mit Unterbrechung ca. 3 Jahre Möbel verkauft. Als ich dann 2000 wußte, wir ziehen nach Heilbronn, habe ich mich gleich beim Bierstorfer( dem größten Möbelgeschäft in Heilbronn) beworben und wurde gleich genommen. Bin jetzt also schon insgesamt 12 Jahre im Möbelhandel tätig.
Ich hab Maurer und Dachdecker gelernt. Nach 1990 hab ich mich fast 9 Jahre im Direktvertrieb betätigt. Für ne Kochtopffirma. Bis dann eine Niete in Nadelstreifen kam und der Meinung war:"Die Ossis müssen so laufen wie wir es im Westen gelernt haben."Das hat einiges zerstört. 2001 hat meine Frau den 1. Schritt gemacht. Donnerstag den Arbeitsvertrag mit der Bedingung am Momtag zu beginnen, unterschrieben. Übernachtung? Kein blasser Schimmer. Hut ab vor dem Mädel. Mit dem Sohnemann hab ich noch die Schule zu Ende gebracht. Im Sommer 2002 gings dann endgültig von DD nach Filderstadt bei S. Ich hab mir nur die Arbeitslosenquote angeschaut. Na ja was soll ich sagen. Fast Vollbeschäftigung. Ich hoffte nur, daß ich mich nicht anstellen lassen muß. Für 6 Wochen musste ich diesen Vorsatz beiseite räumen. Bei einer Zeitarbeitsfirma, die nur Kraftfahrer suchte. Danach fand sich was. Neudeutsch nennt man das Ich-AG. Ich hab mich auch ohne Fördermittel zurechtgefunden. Jetzt betreibe ich einen Staubsaugerservice mit Verkaufständen in der Umgebung von Echterdingen bis hin nach Tübingen. Teu,Teu,Teu, das es so weiter läuft wie bisher. Jedenfalls organisiert nicht irgend wer meinen Arbeitsplatz, sondern ich selbst. Mir ist es wichtig, daß alle Rechnungen bezahlt werden können, und etwas für den Urlaub übrig bleibt. Nur schade, daß ich den Versuch, einen Langzeitarbeitslosen auf die Beine zu bringen bereut habe. Der hat mich betrogen. Und da die Gesetzeslage für diese Leute anders ist als für Normalos, dufte er sich sogar noch ne Abfindung mitnehmen. Glaubt Ihr wirklich, daß ich in meinem Leben jemals wieder einen Arbeitsplatz schaffen werde? Seit ich darüber spreche muß ich ich allen "Arbeitnehmern" (Ein blöder Begriff ist das) sagen: "Es ist offensichtlich ein bundesweites und Branchenübergreifendes Problem. In Dresden betrifft es ne Baufirma und einen Fleischer.In Stuttgart eine Gastronomin. Mit denen hab ich persönlichen Kontakt. Die Chefs machen alle noch die ursprüngliche Arbeit. Etwas kleiner aber ohne Angestellte. Jemandem in die Selbständigkeit helfen. Dazu würde ich mich noch überreden lassen. Nur eben nicht mehr über den Weg des Angestellten. Soviel zum Thema Berufe. Wenn Ihr die anderen Texte von Jutta lest, werdet Ihr feststellen, daß es garnicht böse gemeint war Ob Ihr gute Mütter seid, könnt Ihr sowieso nicht beurteilen. Alle samt nicht. Bei diesem Thema schlagen doch die Emotionen viel zu hoch. Und diese schalten doch bekannterweise jede Art von Verstand aus. Die Erkenntnis ob Ihr gute Eltern wart überlasst mal den Kindern. Sie werden es heimzahlen. Egal auf welche Art. Jedoch nur sie. Buhli
Eigentlich wollte ich ja hier gar nicht so viel Persönliches erzählen. Aber dann habe ich das Kurzportrait von Stefan L. gelesen und gedacht: Ach was! Das könnte ja ich sein! Ich habe nämlich auch erst mal ein Semester Mathematik studiert (Uni Leipzig), dann festgestellt, dass es mich total anödet, anschließend in Schkeuditz eine Elektriker-Lehre gemacht und nach meinem Umzug nach Süddeutschland eine Fortbildung zum Elektrotechniker absolviert. Nach der Lehrzeit in einer Betriebselektrikerwerkstatt habe ich 1984 in Mannheim als E-Installateur bei der Rheinelektra angefangen. Überwiegend Industriebau und öffentliche Einrichtungen. Nach der Technikerschule dann mehrere Stationen von der Kalkulation bis zur Projektleitung (lauter Kleinkram, nichts Großes; ich kann schlecht mit Stress umgehen! Und mit Geld auch...) 1997 kam mir dann das Glück der SAP-Einführung zu Hilfe: Man suchte einen Techniker, der Praxiserfahrung hat, der sich aber über ein falsch gesetztes Komma mehr ärgert, als über ein vergeigtes Projekt, für die Anlage und dauerhafte Pflege der Stammdatenbank. Komischerweise dachten alle gleich an mich. Tja und das mache ich heute noch mit großer Hingabe. Die Firma hat inzwischen mit einem Anbieter von Heizung/Lüftung/Sanitär fusioniert und heißt jetzt Imtech. Deswegen auch der Umzug nach Stuttgart. Die ehemalige Rheinelektra-Zentrale in Mannheim wurde ja plötzlich überflüssig. Die Leitung des neuen Gesamtkonzernes sitzt in Hamburg. Aber zum Glück kann man ja meine Arbeit von jeder Besenkammer aus machen, wenn nur eine Steckdose und ein Netzwerkport drin sind. Und so habe ich nun hier Asyl im Einkauf gefunden und hoffe, es noch zehn Jahre zu behalten.
Ich arbeite halbtags bei Aldi als stellvertretende Filialleiterin. Bin in den letzten Jahren immer etwas in der Firma rumgereist, erst als Azubi in verschieden Filialen und in der Verwaltung, Wareneingang Warenbereitstellung, Warenausgang und dann als feste Angestellte in verschiedenen Filialen. Nebenbei modelliere ich dann noch Fingernägel, bin Hausfrau/Raumverschönerungsdesignerin, erziehe meine Hunde und meinen Torsten ..., bin Köchin und Einkaufsplanerin sowie Tierärztin für Wellensittige (das geht raus an Claudine)... Ich würde sagen, dass ich einen Ganztagsjob ohne Pausen habe oder zumindest sowas ähnliches
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