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Die GEFÜHLTE Wichtigkeit von Parteien

#1 von andersdenker , 03.10.2012 10:40

Ich habe mal mittels Zitatfunktion einige Beiträge aus dem Verfassungs-Grundgesetz-Thread rübergeschaufelt .... Wir können hier ja mal "stammtischmäßig" die gefühlte Wichtigkeit von Parteien diskutieren.

Zitat von Kolumbus 1492 im Beitrag RE: Die Verfassung eines Staates
Wir haben immer noch nicht die Möglichkeit des Volksentscheides. Es ist immernoch ausgeschlossen, Volksvertreter für fehlerhafte Entscheidungen die dem deutschen Volke schaden zur Verantwortung zu ziehen. Das würde man in jeder Firma tun. Es ist immernoch legal das Volksvertreter anstatt ihren Parlammentarischen Job , der da Wählerauftrag heisst zu machen in Aufsichtsräten rumspringen und Millionenschwere Nebenjobs haben. Wir haben immer noch Klientel und Imagepolitik , wir haben eine Partei in der Regierung die mehr Mitglieder als Wähler hat.....

Soll ich weitermachen ?

Zitat von andersdenker im Beitrag RE: Die Verfassung eines Staates
Zitat von Kolumbus 1492 im Beitrag RE: Die Verfassung eines Staates
......... wir haben eine Partei in der Regierung die mehr Mitglieder als Wähler hat.....


Welche ist das und wie hoch sind die Mitglieder-/Wählerzahlen ?

Aber (siehe vorheriger Beitrag) möglichst neues Thema)




Zitat von Kolumbus 1492 im Beitrag RE: Die Verfassung eines Staates
Politik und Grundgesetz sind im Adäquaten Kausalen Zusammenhang !Kann also schon deshalb nicht am Thema vorbei sein. Und welche Partei ich meine weiss jeder der halbwegs Politisch informiert ist.

Zitat von andersdenker im Beitrag RE: Die Verfassung eines Staates
Jeder, der halbwegs politisch informiert ist, weiß:

Bei der Wahl zum 17. Deutschen Bundestag erhielten die Parteien nachfolgend ausgezählte Stimmen (nur die im Parlament vertretenen Parteien berücksichtigt):


CDU..... 11.828.277
SPD..... 9.990.488
FDP..... 6.316.080
LINKE... 5.155.933
GRÜNE... 4.643.272
CSU..... 2.830.238

Demgegenüber nun die Mitgliederzahlen vom April 2012

CDU 484.397
SPD 484.382
CSU 150.585
LINKE 69.458
FDP 63.123
Grüne 59.210


Wer wird also gemeint sein - ich ersehe aus den Übersichten keine positive Antwort auf Deine Behauptung.

Zitat von Kolumbus 1492 im Beitrag RE: Die Verfassung eines Staates
Gut du hast wie immer Recht !

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RE: Die GEFÜHLTE Wichtigkeit von Parteien

#2 von Kolumbus 1492 , 03.10.2012 11:21

Du würdest also gerne darüber Diskutieren ? Aber ich nicht ( mehr ) weil sowieso nicht ankommt was ich meine. Da ist es leichter einem Wellensittich Tieftauchen beizubringen.

Aber mal so einige Fragen.

War es eine FÜR DAS VOLK richtige Entscheidung der EU Verfassung OHNE das einverständnis der Volkes einfach zuzustimmen?

War es eine FÜR DAS VOLK richtige Entscheidung für das Desaster der Banken auf Kosten der Bevölkerung zu haften ?

War es eine FÜR DAS VOLK richtige Entscheidung Rettungsschirm Sicherheiten bereitzustellen ?


Ist es richtig die Verantwortlichen ohne dass die je zur Rechenschaft gezogen wurden einfach davon kommen zu lassen ?

Fragen über Fragen ich hätte noch mehr , aber dabei will ichs mal belassen.


Wer wählt das Parlament ? Wessen Mandat trägt dieses Parlament ? Wessen intererssen hat es zu schützen ? Und die werden für diesen Job nun wirklich gut genug bezahlt , dann müssen die nicht auch noch Nebenjobs machen.

Nun kommst Du.


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RE: Die GEFÜHLTE Wichtigkeit von Parteien

#3 von frank , 03.10.2012 11:34

Zitat von Kolumbus 1492 im Beitrag #2

War es eine FÜR DAS VOLK richtige Entscheidung ...



Was ist in der gegeben Situation die 'richtige Entscheidung'? Selbst bei einem möglichen Staatsbankrott von Griechenland bekommen hier in Deutschland jetzt manche, die in dieser Frage vorher recht forsch aufgetreten waren, kalte Füße. Bei Jauch äußerte Bankchef Ackermann auch Bedenken. Und mehr als über die Zumutungen an Griechen und Spanier und Portugiesen zu lamentieren konnte Cohn-Bendit dort auch nicht.

Meinst du 'DAS VOLK' weiß es so genau?


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RE: Die GEFÜHLTE Wichtigkeit von Parteien

#4 von Kolumbus 1492 , 03.10.2012 11:38

Ihr geht immer davon aus , dass das Volk zu blöde ist logische Zusammenhänge zu erkennen und zu verarbeiten. Es besteht auch durchaus ein ausgeprägtes Rechtsempfinden. Warum wird das Volk nicht mal gefragt ? Das ist nämlich klüger als man meint.



Frank , das ist alles nicht mein problem , aber ich bin Bürger dieses landes und soll dafür bluten ? Fällt mir gar nicht ein. Habe ich das verbockt ? Wer zahlt denn meine Schulden ?

Ich sehe Parallellen zu meinem Job. Mein Kunde ist die Deutschen Bahn. Ich bin damit Mandiert die Interessen der DB zu vertreten UND NUR DIE !


Wenn die Bahn grüne Schienen will bekommt sie grüne Schienen. Dafür bezahlt sie mich.

Da kann eine Baufirma kommen und hier Stundenlohnarbeiten oder da Nachträge berechnen wollen soviel sie will.


Das Leistungsverzeichnis zählt.


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RE: Die GEFÜHLTE Wichtigkeit von Parteien

#5 von joesachse , 03.10.2012 12:29

Zitat von Kolumbus 1492 im Beitrag #4
Ihr geht immer davon aus , dass das Volk zu blöde ist logische Zusammenhänge zu erkennen und zu verarbeiten. Es besteht auch durchaus ein ausgeprägtes Rechtsempfinden. Warum wird das Volk nicht mal gefragt ? Das ist nämlich klüger als man meint.


Genau das ist schon ein Thema, mehr direkte Demokratie. Abstimmungen wie zu Stuttgart 21 haben ja ganz klar gezeigt, dass im Volk andere Mehrheiten existierten, als durch die Medien und Parteien suggeriert worden sind. Allerdings fällt es manchen Volksabstimmungsbefürwortern dann schwer, die Ergebnisse zu akzeptieren, wenn diese nicht den eigenen Erwartungen entsprechen. Vielleicht machst Du ein Thema auf und diskutierst mit Hansrudi mal ob das Volk jetzt blöd ist oder nicht. Hier jedenfalls war die Fragestellung wieder mal eine völlig andere, es ging um die gefühlte Wichtigkeit von Parteien.

Ich denke, dass die Wichtigkeit einzelner Parteien immer mehr abnimmt. Die Zeiten mit drei Parteien in den Parlamenten sind schon lange vorbei, inzwischen sind vier oder fünf Parteien fast schon Standard.

Hier kurz meine Einschätzungen:

CDU-SPD: ehemalige Volksparteien, die diesen Namen schon länger nicht mehr verdienen. In ihrem Kampf um "Die Mitte" in vielen Punkten kaum noch unterscheidbar, in meinen Augen zwei politische Parteien, die mit sehr ähnlichen politischen Forderungen um die Macht kämpfen, wenn auch in der SPD inzwischen Themen wie soziale Gerechtigkeit wieder eine größere Rolle spielen (wenn auch diese Partei durch den größten Sozialabbau in der Geschichte des Landes ihr Gesicht verloren hat)

Grüne: haben es geschafft, dass das Thema Umweltschutz inzwischen fester Bestandteil der Politik aller Parteien geworden ist, haben damit ihre Vorreiterrolle dort verloren und streben einen Art Ökosozialismus an, bei der Ökologie unabhängig von sozialen Folgen die Politik bestimmen soll.

FDP: war eine Partei, die für die Freiheit stand, ist heute als Einthemenpartei (Steuersenkung)völlig überflüssig. Wenn es ihr allerdings gelingt, wieder zu einer Partei zu werden, die persönliche Freiheit, Eigenverantwortung und den Schutz der Bürger vor staatlichen Repressalien und stattlicher Bevormundung zu ihren Themen macht, ohne dabei die soziale Gerechtigkeit aus den Augen zu verlieren und wieder in irgendwelche neoliberalen Ansichten zu verfallen, dann kann sie wieder eine wichtige Rolle spielen. Ist meiner Meinung nach in der aktuellen Koalition immer wieder eine Komponenten, die Bürgerrechte vor staatlichen Einschränkungen verteidigt, obwohl die Blockaden der Justizministerin öffentlich wenig wahrgenommen werden.

Linke: Könnte eine wichtige politische Kraft sein, wenn sich sich für das Thema soziale Gerechtigkeit unter den Bedingungen der Marktwirtschaft stark machen würde und dies auch den Bürgern glaubhaft rüber bringt und politisch angeht. Könnte damit Lücken füllen, die durch den Wandel der SPD entstanden sind. Muss aber dazu manche radikalen Einstellungen über Board werfen und sich vielleicht auch von historisch überholten Sozialutopien verabschieden.

Piraten: Sind als eigenständige Partei noch nicht politikfähig. Bringen aber zwei ganz wichtige Themen massiv in die politische Diskussion ein: Mehr direkte Demokratie und Volksbeteiligung sowie größtmögliche Transparenz in der Politik. Könnten mit diesen Themen eine ähnliche Rolle wie die Grünen vor 30 Jahren spielen, werden sich aber schneller überflüssig machen, wenn diese Themen durch dir anderen Parteien aufgegriffen werden. Allerdings besetzen sie durchaus auch Freiheit-Positionen, die ursprünglich mal die FDP verinnerlicht hatte.

Soweit mal meine Einschätzung zur politischen Bedeutung der Parteien.


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RE: Die GEFÜHLTE Wichtigkeit von Parteien

#6 von Hansrudi , 03.10.2012 12:45

Ist schon komisch , immer wird eine Seite vergessen und ausgeblendet , wie das Steifkind ! Und wenn die Demokratie nicht in der Lage ist , sich damit auseinanderzusetzen und entgegenzusteueren , dann hat sie versagt und ist am Ende !

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RE: Die GEFÜHLTE Wichtigkeit von Parteien

#7 von joesachse , 03.10.2012 13:09

@Hansrudi: Du sprichst für mich in Rätseln. Welche Seite wird immer vergessen
Es wäre für Diskussionen hilfreich, wenn Du hier nicht immer nur irgendwelche Kurzsätze und Satzfragmente hinterlässt. Ich habe bisher nicht den Eindruck, dass Du hier über irgendetwas diskutieren willst. Zumindest ist mir kein Beitrag von Dir aufgefallen, der soviel Inhalt hätte und so ausführlich gewesen wäre, dass man darüber diskutieren kann. Du willst stänkern und provozieren, führst Dich hier auf wie ein Forentroll, dies ist zumindest meine Wahrnehmung.


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RE: Die GEFÜHLTE Wichtigkeit von Parteien

#8 von delta , 03.10.2012 15:40

Jeden gleich immer als Forentroll zu bezeichnen, nur weil er anders schreibt, denkt und handelt als man selber ist auch nicht die feine Englische Art.
Immer wieder stelle ich fest, das du und einige wenige auch nicht besser seit als die anderen. Ich habe hier noch niemand als Forentroll bezeichnet,
auch wenn ich manchmal hart reagiere in manchen Dingen.
Deine Grund-Beschreibungen zum Thema Parteien sind jeden Interessierten Bürger hinlänglich bekannt und es ist müssig sie immer wieder aufzuzählen.
Überhaupt wird in den Parteien zu viel lamentiert ohne wirkliche Vernünftige Ergebnisse zu erzielen und da ist beileibe nicht nur mein empfinden.
Wer sagt dir, das mit Stuttgard 21 alles mit rechten Dingen zugegangen ist bei der Entscheidung. Trotz eines Bau-stop wurde seinerzeit weiter gewerkelt,
jeder Bürger hätte einen auf den Sack bekommen vom Amt. der Bürger ist der Depp und muß Zahlen, während der Politiker im Zweifelfalle auf einen Ruheposten
versetzt wird ohne finanzielle Einbussen oder mit einen Golden Handschlag im Ruhestand geht. Es sind deren zu viele die zu viel Murks abliefern.
Der Bürger ist es Leid nur Hahnenkämpfe geliefert zu bekommen. Selbstverständlich muss man auch Kompromisse eingehen können, aber müssen die immer so
verwässert werden, das es besser gewesen wäre, besser gar nichts zu tun.
Und komm mir nicht wieder damit, das man die richtige Partei wählen soll oder zur Wahl gehen soll, das bringt alles nichts, weil die Parteien grundsätzlich
vor der Wahl Aussagen machen, die nach der Wahl grundsätzlich ohne Bedeutung sind beziehungsweise genau das Gegenteil entsprechen.
Ist die Wahl vorbei, machen sie wieder front gegen den Bürger.................


wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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RE: Die GEFÜHLTE Wichtigkeit von Parteien

#9 von Kolumbus 1492 , 03.10.2012 16:29

Jo Deine Einschätzungen über Parteien könnte meine sein. Ich habe allerdings nicht den Eindruck das sich die FDP für irgendwen stark macht ausser der Beschäftigung mit sich selbst.Nichts ist wichtiger.

Die Piraten wo ich übrigens Mitglied bin , sind vielleicht noch nicht politikfähig ABER sie legen den Finger in dei Wunde , sie machen Basisdemokratie , da werde ich nicht als Spinner oder Troll abgetan , da werden meine Worte ernst genommen. Anderseben als an manchen anderen Ort.

Und zu den Linke guckst Du hier

http://www.youtube.com/watch?v=z_XXMC3jKSs


mehr muss man nicht sagen.


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RE: Die GEFÜHLTE Wichtigkeit von Parteien

#10 von joesachse , 03.10.2012 18:09

@Kolumbus: Ich kann mir schon vorstellen, dass Du bei den Piraten ernst genommen wirst, vielleicht bringst Du verbal einfach mehr Inhalt rüber als hier im Forum. Deine oft sehr allgemeinen Aussagen sind für mich oft so, dass ich wegen dieser Allgemeinheit weder zustimmen noch ablehnen kann und auch für Fragen und Diskussionen die konkreten Punkte fehlen. Ich traue Dir durchaus zu, hier auch mit mehr Inhalt zu schreiben. Ich denke, wir sind mit einigen unserer Ansichten gar nicht so weit auseinander.

Zu den Linken: Die Seite, die Du mit Gysi im Video darstellst ist für mich die Seite der Linken, mit der Sie wertvolle Beiträge zu unserer Demokratie und zu mehr Gerechtigkeit liefern können. Es gibt bei den Linken aber auch noch Typen wie Lafontaine, die dann all das wieder in Frage stellen.

Viele Grüße
JoeSachse


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RE: Die GEFÜHLTE Wichtigkeit von Parteien

#11 von Kolumbus 1492 , 03.10.2012 18:12

Naja Lafontaine und wirklich Links ...das ist so wie wenn ich in Mekka einen Schweinebraten verkaufen will. Bitte um Entschudigung!


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RE: Die GEFÜHLTE Wichtigkeit von Parteien

#12 von joesachse , 03.10.2012 18:13

Deswegen sind ja genau diese Typen das Problem der Partei "Die Linke".


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RE: Die GEFÜHLTE Wichtigkeit von Parteien

#13 von delta , 03.10.2012 18:58

Zitat: Joesachse

Linke: Könnte eine wichtige politische Kraft sein, wenn sich sich für das Thema soziale Gerechtigkeit unter den Bedingungen der Marktwirtschaft stark machen würde und dies auch den Bürgern glaubhaft rüber bringt und politisch angeht. Könnte damit Lücken füllen, die durch den Wandel der SPD entstanden sind. Muss aber dazu manche radikalen Einstellungen über Board werfen und sich vielleicht auch von historisch überholten Sozialutopien verabschieden.
Ende.


Zitat: Joesachse

Zu den Linken: Die Seite, die Du mit Gysi im Video darstellst ist für mich die Seite der Linken, mit der Sie wertvolle Beiträge zu unserer Demokratie und zu mehr Gerechtigkeit liefern können. Es gibt bei den Linken aber auch noch Typen wie Lafontaine, die dann all das wieder in Frage stellen.




Mir scheint das du dich hier Wiedersprichst....

Lafontaine betreibt Marktwirtschaft.........was er aber im Verhältnis zu Schröder so nie beweisen konnte im Verhältnis zu Schröder und Merkel...

und die Linken lassen sie ausser acht ( Marktwirtschaft ), sie lebt noch immer in der Marktwirtschaft der DDR Vergangenheit.

Solange Zinswucher und arbeitslosigkeit zugelassen wird, wird aus der Sache nichts....

was also


wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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RE: Die GEFÜHLTE Wichtigkeit von Parteien

#14 von Kolumbus 1492 , 03.10.2012 19:03

Kein Mensch will eine Planwirtschaft , aber auch nicht diese von Lafontaine verteidigte Marktwirtschaft - da gibts auch noch ein dazwischen.

Man könnte auch sagen kein Mensch will ne DDR zurück aber eben auch nicht die derzeitige Bundesrepublik.


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RE: Die GEFÜHLTE Wichtigkeit von Parteien

#15 von michaka13 , 03.10.2012 19:04

Zitat
...und die Linken lassen sie ausser acht ( Marktwirtschaft ), sie lebt noch immer in der Marktwirtschaft der DDR Vergangenheit.


Wir hatten keine Marktwirtschaft. Wir hatten Planwirtschaft!


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