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RE: 3. Oktober oder 17. Juni?

#31 von Hansrudi , 05.10.2012 08:55

Ode rmal anders gefragt :

Wie hätte in der selben Situation , eine frischgewählte neue Bundesregierung wohl gehandelt ??

Nun fiel ja die Wende passend in den Wahlkampf mit rein . Und davon hatten wir im Osten nun wirklich keinen Dunst ! Wir wollten eine andere DDR , aber keinen Wahlkampf West !

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RE: 3. Oktober oder 17. Juni?

#32 von delta , 05.10.2012 09:38

Hast du deinen Cousin mal gefragt warum er zu diesen Schluss kam, ich denke nicht und darin liegt schon der erste Fehler, weil du und viele andere immer glaubten der Westbürger wäre euch was schuldig gewesen,
das ist mitnichten nicht so. Viele kreuzten hier auf und meinten Ihnen stehe das alles zu so mir nichts, dir nichts. Auf die Idee zu kommen das wir Wessis Jahrzehnte gebraucht haben um diese soziale Strukturen aufzubauen sind nur die wenigsten gekommen. Wie gesagt....es ist in Ordnung das eine Wiedervereinigung stattfand, aber sie ist völlig daneben gegangen für den Westbürger. Der Soziale Frieden ist dabei auf
Jeden fall drauf gegangen, auch für den Normalen Ostbürger. Also hör das jammern auf die armen Verwandten sind endlich im Westen angekommen...den nur die, die dir genehm sind, sind dir willkommen sonst hättest du deinen Cousin mal gefragt warum, weshalb, wieso....so hast du nur den Kontakt abgebrochen und nebenbei alle anderen hälst für Idioten weil sie nicht deiner Meinung entsprechen in Sachen Wiedervereinigung. Es ist einfach zu viel Murks gemacht worden von Seiten der Politik und Wirtschaft und genau dieser Sauhaufen feiert heute die Wiedervereinigung.......auf kosten vieler Ost und West Bürger. Mir wird schlecht bei so viel Lobhudelei und Heuchlerrei.


wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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RE: 3. Oktober oder 17. Juni?

#33 von Kolumbus 1492 , 05.10.2012 09:52

Och delta bitte , die Ossis sind auch nicht aus dem Baumwollfelder geflüchet. Die waren auch nicht fauler oder dümmer als die Wessis. Ihr hattet nur einen Marshallplan und den hatten wir nicht. Wir reden also von ganz anderen Startbedingungen. Was meinste Du wie es in dieser Republik ausgesehen hätte wenn es 1945 andersrum gekommen wäre ?


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RE: 3. Oktober oder 17. Juni?

#34 von Schlawine , 05.10.2012 09:54


Mann delta du interessierst dich wirklich nur für deine eigene kleine Welt. Machst dir nicht mal die Mühe dir mein Profil anzusehen bevor du deinen dümmlichen Kommentar postest

Außerdem jammere ich im Gegensatz zu dir nicht. Ich bin noch immer glücklich über die Wiedervereinigung auch wenn sicher viele Fehler gemacht worden sind.
Mein Cousin war dir übrigens sehr ähnlich


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RE: 3. Oktober oder 17. Juni?

#35 von michaka13 , 05.10.2012 10:00

@ Schlawine,

Du schreibst zwar nicht viel. Aber was Du schreibst, trifft die Sache auf den Punkt!

Und was delta betrifft. Weißt Du doch, mit dem Lesen und gleichzeitigem Verstehen, hat er es nun mal nicht so.


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RE: 3. Oktober oder 17. Juni?

#36 von Hansrudi , 05.10.2012 10:08

@ Kolumbus ,

Der Marshallplan war auch der einzigste Plan den sie im Westen hatten !

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RE: 3. Oktober oder 17. Juni?

#37 von Buhli , 05.10.2012 12:04

Das dieser Plan nur zum "Aufbau der BRD" in Angriff genommen wurde, glauben auch nur naive Altbundies und andere fränkische Reporter. Kreditgeber sind ja nur am Wohl der Kreditnehmer interessiert. Wir sind ja ein souveräner Staat.


Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
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RE: 3. Oktober oder 17. Juni?

#38 von Techniker , 05.10.2012 12:37

Wenn ich heute mal Resume ziehe, was mir die Wiedervereinigung gebracht hat, ist das Ergebnis zwiespältig. Ich bin Diplomingenieur und hatte nach meiner NVA-Zeit keine Probleme, als Berufsschullehrer Arbeit zu finden. Ich war bei meinen Schüler/innen sehr anerkannt, auch weil ich mich an ihren Freizeitaktivitäten beteiligte und mich um ihre Probleme mit kümmerte.
Ich wurde durch das Oberschulamt wegen meiner früheren Tätigkeit gekündigt, obwohl ich keine Verbindung zum MfS hatte. Die Proteste der Schüler spielten keine Rolle, das hat niemanden interessiert.
Ich bin deshalb nicht untergegangen, ich kam trotzdem gut zurecht, bis ich gesundheitshalber berentet wurde.
Mittlerweile hatte ich mir ein Mehrfamilienhaus zugelegt, habe dieses ausgebaut und lebe glücklich und zufrieden in diesem. Mit der Rente, die meine Frau und ich erhalten, kommen wir aus, es bleibt sogar noch etwas über.
Wir fahren einen Mittelklassewagen, haben einen gepflegten Garten am Haus und könnten zufrieden sein, sind es letztendlich auch.
Sorgen machen wir uns nur, weil mein Sohn, gelernter Bauarbeiter, es mit dem Arbeit finden so schwer hat.
Nach der Wende, als die Strassen erneuert wurden, hat er wochenlang ohne auf Sonn- und Feiertage zu achten, durchgearbeitet. Da er nicht verheiratet ist und auch keine Kinder hat, wurde er als einer der ersten arbeitslos, als die Baufirmen in eine Krise kamen. Seitdem arbeitet er nur sporadisch. Zweieinhalb Jahre als Bauarbeiter in Holland, zwei Jahre in der Nähe von Regensburg bei einer Gummifirma, mehrere Jahre arbeitslos, jetzt bei einer Zeitarbeitsfirma, schlecht bezahlt, wie soll das mal enden? Was soll aus dem Haus mal werden, wenn wir mal nicht mehr sind? Diese Fragen bewegen einen und man macht sich doch sehr viele Gedanken
Dieser Niedriglohnsektor ist Gift für die Wirtschaft. Roboter kaufen keine Autos und Zeitarbeiter, wo das Geld grade mal für die nötigsten Bedürfnisse reicht, kurbeln den Verbrauch auch nicht an.
Insofern fällt mein Urteil sehr differenziert aus.


Du willst besser schiessen können als ein Cowboy und schneller laufen, als sein Pferd?
Herzlich willkommen bei den Aufklärern der NVA

 
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RE: 3. Oktober oder 17. Juni?

#39 von frank , 05.10.2012 19:17

Zitat von Techniker im Beitrag #38

Ich wurde durch das Oberschulamt wegen meiner früheren Tätigkeit gekündigt, obwohl ich keine Verbindung zum MfS hatte.


Ich persönlich halte deine Einstellung zur 'Delegitmierung der DDR' auch nicht für geeignet, um damit als Lehrer auf die Schüler losgelassen zu werden. Wo hat sich denn die DDR legitimiert? Bekanntlich galt Zettelfalten als Legitimierungsbasis bis zum Untergang.

Wie hat denn das Oberschulamt die Kündigung begründet?

Ich hatte mal gehört, jeder NVA Offizier war der Stasi bedarfsweise berichts- und zuarbeitspflichtig. Wenn dies der Grund gewesen wäre, wäre allerdings kein kein NVA Offizier in den Öffentlichen Dienst gekommen.

Deine Sorgen um die berufliche Zukunft deines Sohnes kann ich gut verstehen. Allerdings solltest du berücksichtigen, daß in der DDR, hätte sie denn irgendwie weitermachen können, die Entwicklung mit den unwirtschaftlichen Arbeitsstellen auch nicht so weiter gelaufen wäre. Was dann passiert wäre, haben Mittag und Schürer in drastischen Worten beschrieben.


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RE: 3. Oktober oder 17. Juni?

#40 von Weilheimer , 05.10.2012 19:40

Nur Bücherwissen von der DDR hat der Frank, Hermann, Reporter. Zugführer. @Frank haut Stasi, NVA, Polizei alles in einem Topf und erschafft sich daraus seine eigene Sichtweise auf die DDR und ist deswegen als Diskussionspartner ungeeignet. Es gibt genügend Altbundis, die glauben im Ernst, das hinter jeder Laterne einen Stasi-Zuträger lauerte. Es gab NVA Offiziere, die hatten genug Arsch in der Hose, der Stasi keine Informationen zu geben. Berichts- und zuarbeitspflichtig war niemand, außer er war karrieregeil und ging deswegen über Leichen, wollte auffallen und durch seinen politischen Standpunkt glänzen. Es gab in der NVA ganz normale Berufssoldaten, wie in der Wehrmacht auch, die wollten berufsmäßig den Dienst an der Waffe ausüben, einfach nur Soldaten sein und haben das ganze poltische Gedöhns über sich ergehen lassen. Das kann sich ein @Frank natürlich nicht vorstellen. Es gibt es in einer Armee, wie auch in einer der Gesellschaft, Menschen mit gemäßigten und radikalen Ansichten in einer politischen Richtung.

Zitat von frank im Beitrag #39

Ich hatte mal gehört, jeder NVA Offizier war der Stasi bedarfsweise berichts- und zuarbeitspflichtig.
Daran erkennt man das @Frank ein Altbundi ist und von der DDR null Ahnung hat.


 
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RE: 3. Oktober oder 17. Juni?

#41 von Kolumbus 1492 , 05.10.2012 19:45

Richtig , sonst wäre ja Weizäcker als ehem. Wehrmachtzsoffizier auch ein Nazi gewesen.


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RE: 3. Oktober oder 17. Juni?

#42 von delta , 05.10.2012 20:27

Zitat von Hansrudi im Beitrag #36
@ Kolumbus ,

Der Marshallplan war auch der einzigste Plan den sie im Westen hatten !



Richtig, aber der Marschall -Plan Ost hiess Solibeitrag.......
und läuft und läuft und läuft und läuft.......................
Leute lasst die Kirche im Dorf..........

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wer hier dümmliches von sich gibt darüber läßt sich trefflich streiten. Du und deinesgleichen
haben es noch immer nicht begriffen.............


wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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RE: 3. Oktober oder 17. Juni?

#43 von Kolumbus 1492 , 05.10.2012 20:32

ja nur hat der gar nix mit dem Osten zu tun.


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RE: 3. Oktober oder 17. Juni?

#44 von Schlawine , 05.10.2012 20:46

Zitat von delta

Schlawine
wer hier dümmliches von sich gibt darüber läßt sich trefflich streiten. Du und deinesgleichen
haben es noch immer nicht begriffen.............


-------------------------

@delta, tut mir leid aber DU hattest nichts begriffen. Meinen ganzen Beitrag hast du nicht verstanden sonst hättest du nicht so geantwortet wie du geantwortet hast. Da dein Beitrag als Antwort auf meinen völlig sinnlos war, war er auch dümmlich

Und wer ist "meinesgleichen" und woran machst du das fest ? Kann mich nicht erinnern dir schon begegnet zu sein. Oder bist du mein Cousin ???


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RE: 3. Oktober oder 17. Juni?

#45 von mutterheimat , 05.10.2012 20:47

Techniker, er soll abhauen, ins Ausland. Österreich, Schweiz, Lichtenstein, Luxemburg, Südtirol (Bozen, Merane). Oder sich eine Arbeit im 4 Ländereck suchen (Singen). Dann kann er von dort aus den 3.Oktober feiern, wenn er noch will. Ich hatte Angebote aus Kanada (Alberta), Norwegen, Südtirol (Bozen). Und auch aus der Schweiz. Ich wäre nie in Deutschland geblieben, wenn ich nicht berufsvernichtend (Zementallergie passt nicht zum Fliesenlegermeister) krank geworden wäre.


Wer sind die besten Fälscher der Welt, die Medien! Wer das alles glaubt, was alles so da drin steht und gesagt wird, (Presse, Rundfunk, Fernsehen, Internet), dem ist nicht zu helfen!

 
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