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RE: Wie war der Übergang in die Rente ?

#31 von Weinböhlaer , 03.07.2014 14:15

#28-30.....was haben diese Beiträge nun mit dem Thema Übergang in die Rente zu tun?

Mensch wollt ihr es nicht begreifen, ist das so schwer


Sparen heißt hungern für die Erben....

 
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RE: Wie war der Übergang in die Rente ?

#32 von Buhli , 03.07.2014 14:47

Weinböhlaer, das Thema ordentlich auszudiskutieren, wird ähnlich schwierig, wie das Thema Krankheit mit jungen Leuten zu beschnattern. Es ist "zu weit weg". Erinnerst Du Dich denn noch an die Unterhaltungen mit damals 50 jährigen, als die mit diversen Krankheiten ankamen? Du als 30 jähriger konntest damit genau so wenig anfangen, wie die, die heute noch 15 Jahre bis zur Rente haben. Der eine oder andere wird bestimmt die Lauscher öffnen, aber die große Masse interessiert sich nur minimal dafür. Das befürchtete große Loch in das man fallen kann, mag sogar einer der Gründe für das Verdrängen sein. Gerade wer noch im Berufsleben steht, will von Ruhestand noch nicht viel wissen. Man will ja unentbehrlich sein.


Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
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RE: Wie war der Übergang in die Rente ?

#33 von Unikum , 03.07.2014 14:56

Zitat von Weinböhlaer im Beitrag #31
#28-30.....was haben diese Beiträge nun mit dem Thema Übergang in die Rente zu tun?

Mensch wollt ihr es nicht begreifen, ist das so schwer


Lol, da pickst du dir ausgerechnet mein Posting raus (#30) Das hat sehr wohl mit dem Thema zu tun, außer das ich über die Zukunft spreche, statt über die Vergangenheit. Da gibts ja wohl jede Menge anderer substanzloser Postings, die du kritisieren müsstest!

 
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RE: Wie war der Übergang in die Rente ?

#34 von altberlin ( gelöscht ) , 03.07.2014 14:56

Auszudiskutieren gibt es da eigentlich wenig, die Überschrift ist eine Frage.
Aber Tipps zum Renteneintritt, wie sie hier zu lesen sind, finde ich nicht so verkehrt, kommt schließlich jeder, der dem Sensenmann lange genug entkommen
konnte, eines Tages in diese Situation. Rechtzeitige gedankliche Vorbereitung auf den meist herbeigesehnten Tag sollte schon sein.
Und, ganz wichtig, ein schuldenfreien Eintritt in diesen Lebensabschnitt. Schlagartig ist das Geld bedeutend weniger, und da gibt´s auch nichts mehr,
was man ändern kann.

Nur dann muß sich niemand Sorgen machen um böse Volksvertreter, Billigreisen mit Leiche unterm Bett und kommt mit dem "bösen" Weib zu Hause zurecht.


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RE: Wie war der Übergang in die Rente ?

#35 von queeny , 03.07.2014 15:15

Ich schließe mich meinem Vorredner vorbehaltlos an.

Mein Tipp an Unikum, der ja noch ziemlich lange im Berufsleben steht: Jetzt Geld fest anlegen, und zwar jeden Monat, allerdings nicht in windige Geschäfte. Nicht jeder Banker ist ein "Verkäufer", denn es gibt auch heute noch ehrliche Berater, ist nur schwer einen guten zu finden.

Ich habe auch Geld angelegt. Heute ist mir klar, dass ich viel früher hätte anfangen müssen.

Klagen will ich nicht, denn so schlecht hatte ich mein Geld nicht angelegt.


Wenn Ihr Eure Augen nicht braucht um zu sehen, werdet Ihr Sie brauchen um zu weinen.

Jean-Paul Sartre

 
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RE: Wie war der Übergang in die Rente ?

#36 von delta , 03.07.2014 15:35

Zitat von Hansrudi im Beitrag #29
@ delta ,

müssen wir dich nun bedauern , weil du kein böses Weib zu Hause hast und deinen Hobbys antatt ordentlicher Rentnerarbeit , nachgehen kannst ?



Gewiss nicht Hansrudi...darum geht es nicht...ich wollte nur aufzeigen wie der Übergang war oder sein kann...das einzige wo du mich bedauern kannst oder auch nicht,
da hat man das ganze Leben gebuckelt und das System bescheißt dich. Man kann auch trotz der vielen Unterschiede eine Vernünftige Regelung machen. Als erstes würde ich
wie so oft schon vorgebetet von mir alle in der gleichen Kasse einzahlen lassen. Das dies möglich ist, hat man ja schon bewiesen. Alle die Geld in Deutschland
verdienen sollten ehrlich Steuern zahlen und in die Arbeitslosen, Renten und Krankenkasse einzahlen müssen. Natürlich angemessen, wer den Chefarzt braucht zum feuchten
Händedruck sollte sich Zusatzversichern, das gilt auch für die anderen Posten. Wer also noch genügend Kohle über hat, kann also sich Überversichern oder sonst was tun.

Das wäre die eine Sache zur Sicherheit für den Rentner.
Wer dann noch glaubt er müsse mehr und länger arbeiten kann das tun....aber das Leben besteht nicht nur aus Arbeit...was ich privat noch Arbeite ist für mich
mehr oder weniger Hobby wie zum Beispiel jetzt baue ich mir eine neue Hütte als Werkstatt und Schuppen für Gartengeräte. Natürlich ist das auch harte Arbeit, aber wer
rastet der rostet heißt es. Andere machen Dauerläufe oder rennen wie die Irren mit den Radl Bergauf und ab. Das ist für mich persönlich vergeudete Kraft. Aber jeder wie er meint.
Die Katze mag Mäuse ich nicht...... Mir war noch kein Tag langweilig, dafür gibt es zu viele Möglichkeiten sich abzulenken.


wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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zuletzt bearbeitet 03.07.2014 | Top

RE: Wie war der Übergang in die Rente ?

#37 von Unikum , 03.07.2014 15:53

Zitat von queeny im Beitrag #35
Ich schließe mich meinem Vorredner vorbehaltlos an.

Mein Tipp an Unikum, der ja noch ziemlich lange im Berufsleben steht: Jetzt Geld fest anlegen, und zwar jeden Monat, allerdings nicht in windige Geschäfte. Nicht jeder Banker ist ein "Verkäufer", denn es gibt auch heute noch ehrliche Berater, ist nur schwer einen guten zu finden.

Ich habe auch Geld angelegt. Heute ist mir klar, dass ich viel früher hätte anfangen müssen.

Klagen will ich nicht, denn so schlecht hatte ich mein Geld nicht angelegt.


Ich arbeite dran ;-) Wobei dein Tip sicher früher mehr Gültigkeit hatte, denn heute. "Fest anlegen" bedeutet landläufig an das Geld lange Zeit nicht herankommen, dafür einen garantierten Zinssatz bekommen. Früher gabs für Pfandbriefe o. ä. 5%, ja bis zu 8%. Wenn ich das heute machen würde, müsste ich Angst haben, daß ich am Ende nach Abzug der Geldentwertung weniger Kapital habe als heute.

Eigentlich bleiben nur Sachwerte, aber ohne Restrisiko geht auch hier fast nichts. Ich bin auf jeden Fall bei dir, daß man besser vorsorgt, als alles konsumiert "weil Sparen nicht mehr lohnt".

 
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RE: Wie war der Übergang in die Rente ?

#38 von altberlin ( gelöscht ) , 03.07.2014 16:14

Beste "Geldanlage" fürs Alter ist nach meiner Meinung schuldenfreies Wohneigentum, egal, ob nun Haus oder Wohnung.
Es fallen lediglich die Nebenkosten an, wie auch bei Mietimmobilien, aber keine unkalkulierbare Miete mehr. Und schon bleibt etwas
übrig zum verprassen.
Rein zum Leben und für die kleinen und großen Freuden im Leben reicht die normale Rente allemal.


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RE: Wie war der Übergang in die Rente ?

#39 von Gogelmosch , 03.07.2014 16:58

Mein Übergang zur Rente war Unspektakulär. In der letzten Bude habe ich das Licht gelöscht
und die Türen verschlossen. Dann meldete ich mich beim Hartz-Controlling an und blieb auch
denen eine zeitlang treu. Aber die gingen mir gewaltig aufn Senkel, so beschloss ich, mal
zur Rentenkasse zu gehen, um mich dort zu bewerben. Bekam auch gleich nen Termin zum
Personalgespräch und zur Tauglichkeitsuntersuchung. Nach der 4-stündigen Untersuchung wurde
ich für tauglich befunden und bekam ein Vierteljahr später eine Festanstellung ohne
Probezeit. Natürlich hat sich mein Gehalt drastisch verschlechtert, habe dafür ne freie
Zeiteinteilung und ne ziemlich freie Handlungsfreiheit. Nebenher noch etwas arbeiten,
das hält die Knochen fit und ich brauch mich noch nicht um meine Einraumwohnung 6ft tief
zu kümmern. Hobbys und Zeit habe ich genügend, daran solls nicht mangeln.


Wer sagt: „Hier herrscht Freiheit“, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht!

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RE: Wie war der Übergang in die Rente ?

#40 von queeny , 03.07.2014 17:16

Das war ja mal 'ne klare Ansage.


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RE: Wie war der Übergang in die Rente ?

#41 von Buhli , 03.07.2014 17:56

Bist also nicht ins Loch gefallen. Klasse. Es gibt also auch für Dich noch viel zu tun. Legs also beiseite. Genieße das Rentnerdasein.Gearbeitet ist dann schnell.


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