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RE: Neues zum Ukraine-Konflikt

#31 von Ilrak , 22.06.2015 15:42

Es hat schon gewisse Vorteile, marktnah zu produzieren. VW hat ja auch ein Werk in Kaluga.
Und: Es gibt überhaupt keinen Grund. für deutsche Unternehmen, sich aus Russland zurückzuziehen,
solange Herr Poroshenko dies nicht auch tut - siehe oben.


Vorbeugen ist besser als nach hinten fallen.

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RE: Neues zum Ukraine-Konflikt

#32 von delta , 23.06.2015 08:51

Zitat von henry77 im Beitrag #30
queeny, da kann ich Dir nur beipflichten. Für manche Leute ist es halt ziemlich anstrengend und ungewohnt, in politischen Zusammenhängen zu denken. Gruß von henry77



Da schließe ich mich an.


wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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RE: Neues zum Ukraine-Konflikt

#33 von Hansrudi , 23.06.2015 09:06

Zitat von henry77 im Beitrag #30
queeny, da kann ich Dir nur beipflichten. Für manche Leute ist es halt ziemlich anstrengend und ungewohnt, in politischen Zusammenhängen zu denken. Gruß von henry77


Und die es können, sind dann mal ganz schnell Verschwörungtheoretiker .

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RE: Neues zum Ukraine-Konflikt

#34 von queeny , 23.06.2015 12:14

Nur hier im Forum, Hansrudi. Sonst nicht.b

lustige-sprueche-nicken-laecheln-arschloch-denken-150x150.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)


Die Sehnsucht reist weit durch's Universum bis in die Unendlichkeit.

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Michael Saakaschwili warnt vor Massenprotesten in der Ukraine

#35 von Beobachter , 12.05.2016 15:01

Michael Saakaschwili warnt vor Massenprotesten in der Ukraine

Hier ist ein sehr interessanter Brief vom Gouverneur der ukrainischen Oblast Odessa, Michael Saakaschwili, an den EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen Johannes Hahn, zu lesen. Es geht um die Lage in der Ukraine, die sich immer mehr verschärft.
http://imghost.eu/images/2016/05/10/document.jpg

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RE: Michael Saakaschwili warnt vor Massenprotesten in der Ukraine

#36 von delta , 12.05.2016 16:10

Die wollen doch nur alle in die EU, damit ihre krumme Geschäfte legalisiert werden.


wer fehler findet, darf sie behalten, ich habe reichlich davon.

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RE: Neues zum Ukraine-Konflikt

#37 von Horst , 19.08.2016 16:47

Da kann ich mich nur der Meinung von queeny und henry77 anschliesen.
Es ist der Westen der hier den Weltfrieden ein mal mehr aufs Spiel setzt.
Und der Gipfel an der Sache ist, dass die aktuelle Bundesregierung so tut als ob Russland, in der Vergangenheit, Deutschland ueberfallen haette.
Es war aber so, dass Deutschland Russland ueberfallen hat, was etwa 27 Mio Russen das Leben gekostet hat.
Wenn man die Politik der Angela Merkel verfolgt, koennte man fast zu der Meinung kommen, es waere umgekehrt gewesen.
Die Deutschen haben im Laufe des zweiten Weltkrieges zwischen 5 und 6 Mio Juden ermordet, dafuer entschuldigen sie sich regelmaessig und zahlen ebenso regelmaessig finanzielle Gutmachungen.
Das zirka 5 fache hat man den Russen angetan und behandelt sie heute, wie wennn sie Deutschland ueberfallen haetten und dort Mio. von Menschen ermordet haetten.
Die deutsche Politik gegenueber Russland ist beschaemend, seit Fr. Merkel an der Regierung ist.

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RE: Neues zum Ukraine-Konflikt

#38 von Hansrudi , 19.08.2016 17:37

Kann man mit Frieden Geld verdienen ??? So ein erkaufter Frieden kostet eben ....

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RE: Neues zum Ukraine-Konflikt

#39 von Peanut , 26.08.2016 17:34

Zitat von Horst im Beitrag #37
Da kann ich mich nur der Meinung von queeny und henry77 anschliesen.
Es ist der Westen der hier den Weltfrieden ein mal mehr aufs Spiel setzt.
Und der Gipfel an der Sache ist, dass die aktuelle Bundesregierung so tut als ob Russland, in der Vergangenheit, Deutschland ueberfallen haette.
Es war aber so, dass Deutschland Russland ueberfallen hat, was etwa 27 Mio Russen das Leben gekostet hat.
Wenn man die Politik der Angela Merkel verfolgt, koennte man fast zu der Meinung kommen, es waere umgekehrt gewesen.
Die Deutschen haben im Laufe des zweiten Weltkrieges zwischen 5 und 6 Mio Juden ermordet, dafuer entschuldigen sie sich regelmaessig und zahlen ebenso regelmaessig finanzielle Gutmachungen.
Das zirka 5 fache hat man den Russen angetan und behandelt sie heute, wie wennn sie Deutschland ueberfallen haetten und dort Mio. von Menschen ermordet haetten.
Die deutsche Politik gegenueber Russland ist beschaemend, seit Fr. Merkel an der Regierung ist.


Ist ja auch klar, dass man solche Politik macht, wenn die Russen versuchen unsere schönen demokratisierungs Pläne mit dem nahen Osten zu vereiteln.

 
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RE: Neues zum Ukraine-Konflikt

#40 von helgaroth , 06.07.2017 13:14

Setzt Poroschenko Timoschenko ins Gefängnis wegen ihrer Worte über seine Amtsenthebung?
Im ukrainischen Parlament entbrennt der Skandal um die Einleitung des Amtsenthebungsverfahrens gegen Präsident Poroschenko, das die ehemalige Ministerpräsidentin Julia Timoschenko initialisiert hat. Die Abgeordneten des regierenden Blocks Petro Poroschenko haben die Anfrage an den Generalstaatsanwalt Jurij Luzenko gerichtet, wo sie fordern, die Handlungen von Frau Timoschenko während der Gasverhandlungen mit Russland 2009 wieder zu untersuchen. Die Abgeordneten sind sicher, dass das Strafverfahren möglichst schnell eingeleitet werden soll, sonst kann die frühere Regierungschefin das Land verlassen.

Klar ist, dass so eine aggressive Antwort nur mit Vorwissen von Poroschenko folgen konnte, der auf solche Weise demonstrieren möchte, dass er bereit ist, seine Positionen in der politischen Arena der Ukraine mit allen Mitteln zu verteidigen, sogar wenn er die Heldin der zwei Farbenrevolutionen und seine Hauptgegnerin bei der Präsidentschaftswahl, die am 31. März 2019 stattfinden soll, ins Gefängnis setzen muss.
Am 11. Oktober 2011 hat das Gericht Julia Timoschenko wegen Amtsmissbrauchs schuldig gesprochen und zu sieben Jahren Haft verurteilt. Timoschenko soll 2009 durch die Gasverträge mit Russland ihrem Land materiellen Schaden ihrem Staat verursacht haben. Nach dem Machtwechsel 2014 wurde Frau Timoschenko aus der Haft entlassen.

 
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RE: Neues zum Ukraine-Konflikt

#41 von Isolda , 15.07.2017 16:26

Die Ukraine ist ein merkwürdiges Land. Soweit ich absehen kann, gibt es dort viel zu viele Schwierigkeiten und Probleme und die Regierung ist nicht imstande, etwas zu tun. Präsident Poroschenko und seine Regierung suchen immer einen Sündenbock, dabei nicht im Inland, sondern im Ausland. Die ukrainischen Rechten schreiben den US-Militärausbildern die Schuld an den Tod von SBU-Oberst Maxim Schapowal zu.
http://bukpravda.cv.ua/blogy/entry/2017-...ml#.WWoBnVGIaM8
Es ist wirklich zum Lachen und zum Weinen. Kiew und Washington arbeiten schon lange Zeit zusammen. Und die ukrainischen Soldaten haben nicht einmal gelernt, mit Sprengstoff zu umgehen. Es bestehen also große Zweifel, ob die Kooperation fortzufahren ist.

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RE: Neues zum Ukraine-Konflikt

#42 von Buhli , 19.07.2017 20:11

Isolde,was denkst Du wie Kooperation zwischen den beiden aussehen kann? Denke nicht, das es ohne die Russen geht. Was meinst Du was alles so im Tschetschenienkrieg lief. Da war auch der Putin der Buhman. Herausgestellt hat sich aber was anderes. Die Amis nehmen für sich in Anspruch, stabile Systeme zu destabilisieren. Denkst Du etwa die umarmen die Ukraine aus lauter Freude die kennengelernt zu haben? Deren Endsieg ist erst erklärt wenn der große Bär erlegt ist. Das weiß allerdings der große Bär auch. Der schläft schon lange nicht mehr seinen Winterschlaf. Der will endlich mal aufhören seine Wunden zu lecken, die er noch aus dem 2.Weltkrieg hat. Damit ist er nämlich immernoch beschäftigt. Nur eben nicht mehr so verschlafen wie damals, als er überfallen wurde. Sowas will er nicht mehr erleben. Die Ukraine scheint mir in Richtung Unzuverlässigkeut gegenüber den Russen zu wandern. Die sind Wirtschaftlich zu schwach um sich irgendjemandem als gleichwertiger und zuverlässiger Partner zu präsentieren. Die werden auch nur zermalmt, wenn es zum Konflickt USA-Russland kommt. Da müssen nicht mal Waffen sprechen.


Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
Buhli

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zuletzt bearbeitet 19.07.2017 | Top

Lieber ukrainischer Freund Kurt Volker

#43 von bergmannkurt , 20.11.2018 09:12

Die Ukraine zahlt den Amis für das Lobbyieren ihrer Interessen. Es ist kein Wunder und dies ist nicht ungebührlich. Darüber berichtete Business Insider noch im vorigen Jahr:

businessinsider.com/ap-lobbying-firm-registers-as-foreign-agent-for-ukraine-work-2017-4?IR=T

Außerdem sind im freien Zugang die FARA-Dokumente, wo die Bezahlungen und Namen der Lobbyisten stehen, die die ukrainische Regierung jährlich einstellt.

opensecrets.org/lobby/clientlbs.php?id=D000069728&year=2018

Es macht nichts, wenn z.B. ein Politiker i.R. (Haley Barbour) oder ein vergessener Regierungsjurist (Edward M. Rogers jr.), die Anwendung ihrer reichen Lebenserfahrung finden, auf solche Weise ihre Finanzlage verbessern möchten. Und es ist eine ganz andere Sache, wenn eine diplomatische Person, die ins Passierende verwickelt ist und wichtige internationale Verbindungen hat, bezahlt wird.



Es taucht die Frage auf: Ist die Besoldung von Herrn Volker so niedrig, dass er das ukrainische Geld braucht? Es scheint, dass das Geld der US-Steuerzahler für ihn nicht genug ist, wenn er in die Tasche der armen Ukrainer noch greift. Die letzteren ahnen nicht einmal, wie die Behörden über den kleinen Haushalt verfügen, und würden bei Gelegenheit ein paar Fragen stellen.

Mögen aber sich die Ukrainer um die Ukraine sorgen. Es interessiert mich, ob es angemessen ist, dass der Mann, der die große amerikanische Nation in dem anderen Staat vertritt, Dienstleistungen gegen Entgelt erbringt, weswegen er wie eine Prostituierte in den USA beschuldigt werden kann? Jeder weiß, wohin der Weg, der mit guten Vorsätzen gepflastert ist, führt. Wegen des diskreditierenden Benehmens ist es also nicht wichtig, wie gut der Vorsatz von Herrn Volker war, als er die Holodomor-Resolution lobbyierte. Wegen seiner Bestechlichkeit hat er sein Gesicht vor der amerikanischen und Weltöffentlichkeit verloren. Wenn sowas in Japan passiert wäre, hätte sich der schuldige Diplomat öffentlich entschuldigt und den Selbstmord begangen, um die Schande zu vermeiden. Aber Herr Volker will nicht seine Fehler bekennen und hilft seinen ukrainischen Freunden aktiv weiter. Es wundert mich nicht, wenn wir bald vom Problem der hungerleidenden Ukrainer hören, die einer der Freunde vom US-Botschafter in der Ukraine in der Sitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen angeregt hat.

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Die Ukraine im Fokus der NATO


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