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Dieses Thema hat 125 Antworten
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 Gesellschaft heute und in Zukunft
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Hansrudi Offline



Beiträge: 2.646

28.03.2017 14:28
#121 RE: Arbeit und Bildung der Zukunft Zitat · antworten

Weniger ist mehr ! - Auch dafür werden wir noch streiken !

Buhli Offline



Beiträge: 7.558

14.04.2017 15:38
#122 RE: Arbeit und Bildung der Zukunft Zitat · antworten

Messer Freak, da sich die Welt im ständigen Wandel befindet, wird es auch nov´ch zu Jobs kommen an die wir im Moment noch garnicht denken. Denk doch mal an den Wandel im Osten. Das das produzierende Gewerbe so weit zurückgefahren wird, hat damls nieman so richtig auf dem Radar gehabt. Genauso wenig aber auch den Dienstleistungssektor. Das da so viele neue Jobs entstehen, stand auch nicht auf dem Plan. Über den Umgang und Respekt gegenüber der ausübeneden Menschen, sollte noch intensiver diskutiert und gehandelt werden. Der Begriff "Einfache Tätigkeit" spricht schon für eine gewisse Arroganz derer, die sie für so etwas halte. Warum wurde im untergegangenen Land, selbst für die Reinigungsräfte eine Facharbeiterausbildung geschaffen? Als ich 2006 eine Begegnung mit einem DDR Hasser hatte, ist selbst ihm aufgefallen, dass alle DDR Bürger die ihm begegnet sind, mindestens eine Facharbeiterausbildung hatten. Nur alt die Möglichkeit sich zu bilden, wirklich allen, und nicht nur der sog. Elite. "Weniger ist mehr !" Gilt auch für die Eliten. Auch da kann man Pareto anbringen. Nur gerade mal 20% tauglich. Der Rest wird nur Cousin, Sohn, Schwester usw. von X oder Y. Jedoch praktisch nicht tauglich für das was sie "studiert" haben.


Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
Buhli

michaka13 Offline

Moderator

Beiträge: 3.761

05.05.2017 17:17
#123 RE: Arbeit und Bildung der Zukunft Zitat · antworten

Bildung und Weiterbildung lohnen sich immer. Auch wenn manche meinen, das lohne sich nicht.

Frauchen ist in ihrem jetzigen Job nicht mehr sonderlich glücklich. Dazu kommt, sie hat mit 30 Jahren bereits das Ende ihrer Karriere erreicht. Das ist im öffentlichen Dienst ziemlich blöd geregelt. Wann dieser Zeitpunkt kommen würde, kann man sich im ÖD sehr gut ausrechnen. Deshalb hat sie vorgesorgt. Hat die letzten Jahre etliche Weiterbildungen gemacht, nebenbei noch einen zweiten Abschluss hingelegt. Das war nicht immer einfach. Tagsüber der Job, abends und an den Wochenenden Schule. Wir haben auch so manchen Euro aus der eigenen Tasche dafür investiert. Nun hielt sie den richtigen Zeitpunkt für einen Jobwechsel für gekommen. Sie hat eine Bewerbung geschrieben und wurde direkt genommen. Sie hat sich allerdings Bedenkzeit ausgebeten, um in Ruhe über alles nachzudenken. Eigentlich wollte sie mit der Bewerbung nur den eigenen Marktwert austesten.

Finanziell würde sich zu Anfang nichts ändern. Das ist aber auch nicht das entscheidende. Viel wichtiger ist, sie steht bei der eventuell zukünftigen Stelle ganz unten auf der Karriereleiter bei der von ihr angestrebten Laufbahn. Hat also genug Möglichkeiten für den beruflichen Aufstieg. Ob sie die Stelle annimmt, weiß sie noch nicht. Dank ihrer mittlerweile sehr guten Kenntnisse und Fähigkeiten wären auch andere lukrative Stellen möglich. Jedoch ist das ihre Entscheidung. Entweder erstmal zum gleichen Gehalt arbeiten, dafür mit guten Karriereaussichten. Das würde sich dann eben erst in ein paar Jahren auch finanziell auszahlen. Oder sie sucht etwas mit deutlich besseren Gehalt, dafür würde sie aber eventuell bald wieder auf der Stelle treten. Einen neuen Job zu finden, sollte nicht sonderlich schwer sein bei ihr.


Auch bei meiner Schwägerin war die Jobsuche ein Kinderspiel. Wie von Joesachse hier schon einige Male geschrieben, wer etwas zu bieten hat, bei dem bewerben sich die Arbeitgeber. Man muss dafür nicht unbedingt ein Studium in einem der MINT-Fächer haben oder irgendwelche Titel. Es reicht, wenn man zu den top ausgebildeten Leuten in seiner Branche gehört. Meine Schwägerin ist gelernte Arzthelferin. Ausbildung in einer Facharztpraxis gemacht. Allerdings hat sie sich weitergebildet und macht seit einigen Jahren auch OP-Assistenz. Genau das war der Knackpunkt. Arzthelferinnen gibt es viele. Arzthelferinnen mit OP-Assistenz fast gar nicht. Sie hat ihr Profil auf ein Online-Portal gestellt und bekam über 40 Jobangebote. Sie hat sich das beste ausgesucht und das wars schon. Jetzt hat sie eine 35 Stunden-Woche. Ca. 1.000 € mehr Gehalt als bei der alten Stelle. Viele Privatpatienten, was das arbeiten deutlich angenehmer macht, da man deutlich mehr Zeit hat.

Also, nicht immer nur jammern. Auch mal was tun. Dann klappts auch mit dem neuen, gut bezahlten Job.


Schöne Grüße,

micha

Martine Rose Offline

Neuling

Beiträge: 4

10.11.2017 20:27
#124 RE: Arbeit und Bildung der Zukunft Zitat · antworten

Hallo zusammen! Ich habe keine Kompetenz, um Ihnen damit zu helfen. Aber wenn Sie Hilfe bei Bewerbungsschreiben brauchen und wissen noch nicht, wie Sie es schreiben müssen, und haben keine Erfahrung dafür, dann kann ich ein Unternehmen empfehlen. Es ist https://aufsatzdienst.de/ . Dort arbeiten nur echte Spezialisten. Und sie machen alles, um Sie sehr zufrieden damit sind. Sie helfen allen Studenten aus der ganzen Welt, nicht nur mit Bewerbungsschreiben, sondern auch mit Hausaufgabe, Diplomarbeiten und mit Vorbereitung zur Seminararbeit. Dieser Servise arbeitet für uns 24/7, liefert alle Arbeiten rechtzeitig ( Sie bestimmen den Termin) und hat kostenwenige Preise. Schreiben Sie gleich ihnen.

Hansrudi Offline



Beiträge: 2.646

11.11.2017 14:10
#125 RE: Arbeit und Bildung der Zukunft Zitat · antworten

Bildung und Ausbildung lohnt sich ?
Bei Spezial- Karankenschwesternm , wie von Michaka beschreiben , mag das richtigerweise ( wie es sein soll Angebot und Nachfrage ) noch zutreffen . Aber das sind dann schon eher die Ausnahmen , leider . Schauen wir und doch einmal um , Air Berlin -Piloten , garantiert keine ungebildeten Leute , aber werden die einen besserbezahlten Pilotenjob im ersten Pilotenmarbeitmarkt finden ? Oder meint ihr , die werden als umgeschulter Busfahrer glücklicher ?
Die meisten werden wohl in den saueren Apfel beißen müssen , um überhaupt noch fliegen zu können und nicht ihre Fluglizenz zu verlieren . Und das ist nicht die einzigste Berufsgruppe wo im Prinzip die gleichen Lohnniveausenkungsspielchen betrieben werden und er alte , ehemals erste Arbeitsmarkt eingestampft wird .
Warum ist denn die Poststelle heute beim Bäcker ?? Warum bekomme ich beim Bäcker kein Benzin , an der Tankstelle aber Brötchen ? Und Fahrkarten bekomme ich bei beiden , aber eben nicht an der Bushaltestelle . Vielleicht bekomme ich demnächst im Krankenhaus an der Anmeldung gleich eine Zusatzversicherung verkauft ?? Sevice ? Kundennähe ? Unsinn , es geht immer nur um Kostensenkungen und -einsparungen !

queeny Offline



Beiträge: 3.348

22.11.2017 21:08
#126 RE: Arbeit und Bildung der Zukunft Zitat · antworten

Bildung lohnt sich immer, Hansrudi. Selbst wenn man in seinem Beruf bleibt, doch LERNEN und WEITERBILDUNG doch auch Spass. Man wird klüger und erweitert seinen Horizont.


Die Sehnsucht reist weit durch's Universum bis in die Unendlichkeit.

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