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RE: EU

#16 von joesachse , 06.01.2020 00:56

Ich habe oben kurz zu meinen persönlichen Erfahrungen mit den Ausländern und Asylbewerbern geschrieben. Ich habe da noch keinerlei negativer Erfahrungen machen müssen, eher im Gegenteil.
Bei Queeny schein es genau anders zu sein, sie hat diese schlechten Erfahrungen persönlich gemacht.
So kommen dann logischerweise unterschiedliche Ansichten zustande.

Das größte Problem aus meiner Sicht ist, dass die Asylbewerber nicht arbeiten dürfen und stattdessen das Geld einfach so bekommen. Dabei gäbe es genug zu tun, bei dem auch Ungelernte im Sinne der Gemeinschaft zupacken könnten und damit für alle nützlich wären. Dies würde mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die Asylberwerber wären sinnvoll beschäftigt, würden für das Geld was tun und könnten sich viel besser integrieren, zumindest die, die das wollen. Leider wird dies durch die Gesetze verhindert.
Die Bauern bei uns hätten in den letzten Jahren durchaus Asylbewerber als Helfer in der Landwirtschaft beschäftigt, aber die bürokratischen Hürden sind hoch, dass dann doch Polen oder Rumänen beschäftigt wurden.


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RE: EU

#17 von Hansrudi , 06.01.2020 07:22

Nun Joe , drehen wir die Frage einmal um : Warum kam kein Westarbeitsloser , dauerhaft in die DDR , wo er Arbeit , Wohnung und Auto ohne Wartejahre bekommen hätte ?
Und warum kommen heute eben keine Polen und Rumänen mehr als Erntehelfer nach Deutschland , bzw. die noch kommen , werden auch ordentlich bezahlt , da ist nix mehr mit Billiglohn . Viele jedoch stört der Arbeitsdruck , das Arbeitstempo und das ist eben in der restlichen West-EU nicht ganz so stressig wie hier in Deutschland .
Für 1.000 ,- € Netto , was würdest du dafür tun ? 60 Wochenstunden in Schichtarbeit ? Arbeit , egal welche , soll und muß sich lohnen !

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RE: EU

#18 von joesachse , 06.01.2020 13:08

Zitat von Hansrudi im Beitrag #17
Nun Joe , drehen wir die Frage einmal um : Warum kam kein Westarbeitsloser , dauerhaft in die DDR , wo er Arbeit , Wohnung und Auto ohne Wartejahre bekommen hätte ?

Wo hast Du den denn Unsinn her, dass man den Übersiedlern aus der BRD in der DDR Zucker in den Hintern geblasen hätte? Das Gegenteil war der Fall, sie waren zunächst potentielle Klassenfeinde und wurde durch die Stasi genau überprüft.
Hier für alle Interessierten etwas Lektüre zum Thema:
https://www.heise.de/tp/features/Auswand...DR-3383309.html
https://www.spiegel.de/geschichte/uebers...-a-1036756.html

Mit dem Thema hat das allerdings wenig zu tun. Und in meinem Beitrag ging es nicht darum, dass keine Osteuropäer mehr kommen, sondern darum, dass wir hier im Land eine Menge arbeitswilliger Asylbewerber haben, die nicht arbeiten dürfen.


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RE: EU

#19 von Hansrudi , 06.01.2020 13:59

Joe , 800 ,- DM West waren wohl leichter vom Amt zu bekommen als für 600 Mark der DDR zu arbeiten ?! Heute wird diese Spiel natürlich ganz global gespielt ! Dabei kommt keiner der Spieler auf einem grünen Zweig und am Ende gewinnt immer die Bank !

Nun Joe , wieviele Zuwanderer hätten wir wohl , wenn diese im Vorfeld wüßten , hier sofort jede Arbeit annehmem und regelmäßig nachweisen müssen , wie sie für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen ?
Und in welches Land dieser Welt kann ich als Deutscher auswandern , wo ich von diesem Staate dann so verwöhnt / betreut werde , ohne deren Landessprache zu erlernen ?

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RE: EU

#20 von Andreas , 01.02.2020 11:13

Nun ist der Brexit da .
Noch wird sich nicht viel ändern , weil es ja diese Übergangsregelung von einem Jahr gibt .
Zu hoffen ist , daß es auf der Insel nicht solche furchtbaren Zerfallserscheinungen geben wird , wie auf dem Kontinent z.B. in Jugoslawien .
Andererseits hat sich mir schon lange die Frage gestellt , ob GB überhaupt in Nato und EU sein dürfen .
Nach Churchills Vermächtnis bestimmt nicht , denn GB soll der Garant des europäischen Friedens sein und den Fortbestand sichern .
Wenn man die politischen Strömungen in Italien und Frankreich betrachtet , sieht man , wie wichtig sein Vermächtnis ist .
Als Nichtmitglied der EU kann sich GB trotzdem wirtschaftlich entwickeln und mit Firmen in der EU zusammenarbeiten - solange es nicht von denen abhängig wird .


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RE: EU

#21 von Ilrak , 02.02.2020 17:31

Mir tut nur meine Tochter leid. Sie hat sich so darauf gefreut, zu ihrem Freund zu ziehen. Aber wenn der Blondschopf so weiter macht, muss sie wohl jeden Schlüpper einzeln verzollen. Ich selbst werde in diesem Jahr wohl auch nicht mehr zur Eastbourne Air Show fahren.
Als ich die Gesichter gestern im Fernsehen gesehen habe, wie die sich freuen, nichts mehr mit uns zu tun haben zu müssen....Ohne mich.
Wobei : Ein wenig kann ich sie verstehen. Aus Brüssel kommt wirklich nur Mist.


Die Meinung ist frei.
Doch zur Sicherheit hab ich 'ne Wumme.

( Freygang, "Der bewaffnete Blues" )

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