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RE: Fahrten in und aus den Osten

#16 von waterdragon , 06.11.2007 11:57

früher bin ich auch einmal im monat gefahren, aber das geht wirklich zu sehr ins geld... fahre nun nur noch alle 10 wochen.... und hab immernoch mein ASZ-Kennzeichen... naja bis nächste woche, dann muss ich ihn ummelden *jammer* will kein BB haben...

was ich total witzig find: im kreis BB fahren brutal viele mit ostkennzeichen rum und je weiter man nach osten auf der autobahn kommt, desto mehr schwaben sind unterwegs ;-)

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RE: Fahrten in und aus den Osten

#17 von andruschka , 06.11.2007 17:43

Die Freude ist immer groß!
Wir Fahren auch öfters wieder in die Heimat,sobald dazu gelegenheit ist geht es los.Die fast 5Stunden fahrzeit und den teuren Diesel nehmen wir gen in Kauf,dafür können wie aber unsere Freunde sehen.Wenn mal die Autobahn richtig ausgebaut ist geht es vieleicht schneller,auser es kommt 130km.

 
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RE: Fahrten in und aus den Osten

#18 von Buhli , 06.11.2007 20:57

Bei 130 benötige ich von Echterdingen bis DD "nur" knapp 4,5 Std.. Bei Vollgas gigantische 15 min weniger. Warum dann Vollgas? Auch der sparsame Diesel zeigt mir dann, daß es die Nadel in der Tankanzeige auch so schnell kann. Wenn es geht wird geflogen. Zu Zweit zwischen 150,- und 90,- Euronen. Je nachdem wie sich das so anbietet. Gestern hab ich für das 2. Adventswochenende Sa. hin und Mo. zurück gebucht. Da wird ein Schwein geschlachtet. Zu Zweit gerade mal 125,-. Was soll ich mir dann den Autobahnstreß antun?


Nehmt euer Herz in beide Hände, und macht was draus. (Zitat von Lutz Bertram. Ehemaliger blinder DT64 Moderator, den leider die Stasi in ihre Fänge bekam)
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zuletzt bearbeitet 06.11.2007 | Top

RE: Fahrten in und aus den Osten

#19 von Karli ( Gast ) , 07.11.2007 11:42

@ilonka 40 :
Du sagtst , Häuschen zusammenklappen und mitnehmen geht nicht , das mag sein .
Man muß nämlich gar nicht erst zusammenklappen-guckst Du hier :

Angefügte Bilder:
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RE: Fahrten in und aus den Osten

#20 von Ilonka40 , 07.11.2007 13:23

Hi Karli,

tja anscheinend ist mit einem entsprechend großen finanziellen Background und den nötigen Sponsoren ALLES möglich.
Nun stell Dir mal vor, das macht jeder Pendler, um sich die wöchentlichen Heimfahrten zu sparen. Dann brauchen wir uns auf längere Zeit wohl keine Gedanken zu dem Thema "Tempolimit 130 kmh" auf Deutschlands Autobahnen machen.

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RE: Fahrten in und aus den Osten

#21 von steffi2783 , 27.03.2008 22:14

Fahre auch noch öfter rüber in die Heimat(von Hamburg nach MeckPomm). Der halbe Landkreis LWL und PCH strömt Freitag auf der A24 runter und sonntags wieder hoch
Kein Wunder das dort fast nur noch Touris und Rentner sind;o)
Gruß

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RE: Fahrten in und aus den Osten

#22 von Baumbluete , 07.04.2008 22:33

Wenn ich in die Heimat fahre muss ich ca.350km die A2 fahren.Auf der Rückfahrt bis Kreuz Bad Oeynhausen und dann die A30 in Richtung Holland.Sonntags hat fast jedes 2.Auto ein Ost-Kennzeichen.Auch in Richtung Holland sind viele Ossis unterwegs.Eigentlich finde ich es immer unnormal,dass so viele Leute nur wegen der Arbeit die Heimat und Familie verlassen müssen.Viele Wessis würden das nicht machen.
LG Andrea

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RE: Fahrten in und aus den Osten

#23 von Buhli , 07.04.2008 22:42

Baumbluete, frag mal nach wieviele Wessis, solche Touren für die Arbeit machen. Da wirsd Du sicher eher fertig mit zählen. Die bekommen es ja kaum hin, von Nord nach Süd zu pendeln.
Karli, die Kirche von Most(CS) hat auch schon so einen Umzug hinter sich. Muß anfang der 80er gewesen sein. Der Kohle wegen.


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RE: Fahrten in und aus den Osten

#24 von Baumbluete , 07.04.2008 22:53

Haste recht,Buhli!Aus dem Bekanntenkreis weiss ich,dass die Wessis schon bedauert werden möchten,wenn sie MAL ein paar Tage auswärts arbeiten müssen.Aber das wird noch gut bezahlt.
Hab schon zu manchen gesagt,dass für das Geld,das im Osten gezahlt wird,hier keiner seinen H... aus dem Bett heben würde.So sind se eben!

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RE: Fahrten in und aus den Osten

#25 von Schlawine , 08.04.2008 06:09

Hallo Baumbluete,
jetzt muss ich meine Landsleute aber mal verteidigen.Ich kenne einige die für einen besseren Job ihre Heimat verlassen haben.Es kommt natürlich nicht so häufig wie in den neuen Bundesländern vor, weil der Arbeitsmarkt bessere Möglichkeiten bietet.Da seid ihr echt angesch.....
Nein, so lange es anders geht, würde ich nicht für einen Stundenlohn wie er im Osten gezahlt wird arbeiten.Bevor ich aber auf dem Sofa abhänge und meinen Kindern zeige, wie es auch ohne Arbeit geht, würde ich dahin gehen, wo die Arbeit ist und ín zumindest in meinem Umfeld denken da alle so.Trotzdem, Hut ab für die Unannehmlichkeiten die viele von euch auf sich nehmen.Bei meinem Mann im Betrieb leben zwei Kollegen aus Quedlinburg von Montag bis Freitag im Wohnwagen um arbeiten zu können.


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RE: Fahrten in und aus den Osten

#26 von lomy , 08.04.2008 09:15

Zitat von Schlawine
Hallo Baumbluete,
jetzt muss ich meine Landsleute aber mal verteidigen.Ich kenne einige die für einen besseren Job ihre Heimat verlassen haben.Es kommt natürlich nicht so häufig wie in den neuen Bundesländern vor, weil der Arbeitsmarkt bessere Möglichkeiten bietet.Da seid ihr echt angesch.....
Nein, so lange es anders geht, würde ich nicht für einen Stundenlohn wie er im Osten gezahlt wird arbeiten.Bevor ich aber auf dem Sofa abhänge und meinen Kindern zeige, wie es auch ohne Arbeit geht, würde ich dahin gehen, wo die Arbeit ist und ín zumindest in meinem Umfeld denken da alle so.


Dann herzlichen Glückwunsch zu eurer Meinung.
Aber leider kenne ich auch genügend andere Meinungen.

Zitat von Schlawine

Trotzdem, Hut ab für die Unannehmlichkeiten die viele von euch auf sich nehmen.Bei meinem Mann im Betrieb leben zwei Kollegen aus Quedlinburg von Montag bis Freitag im Wohnwagen um arbeiten zu können.


Danke,
Grüße die Kollegen mal ganz lieb von einer Ehemaligen von dort.


Gruß Romy

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RE: Fahrten in und aus den Osten

#27 von Baumbluete , 08.04.2008 13:41

Ich will da auch niemandem zu nahe treten.Das sind nur Erfahrungen,die ich u.a. im Kollegenkreis gemacht habe.Da wird sich häufig beschwert,dass zu wenig verdient wird.Dabei vergesse ich eben meine daheimgebliebenen Landsleute nicht.Und viele hier denken ja auch,dass ein geringerer Verdienst im Osten gerechtfertigt ist,weil die Lebenshaltungskosten dort auch viel geringer sind.Da halte ich als Argument nur immer mal die Mieten in Potsdam und Umgebung dagegen.
Wie gesagt,das sind nur Vergleiche und keine Vorurteile!Bin auch dafür,dass alles besser läuft.Es gibt hier und da sone und solche.

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RE: Fahrten in und aus den Osten

#28 von elena52 ( Gast ) , 09.04.2008 11:53

Zitat von Schlawine
Hallo Baumbluete,
jetzt muss ich meine Landsleute aber mal verteidigen.Ich kenne einige die für einen besseren Job ihre Heimat verlassen haben.Es kommt natürlich nicht so häufig wie in den neuen Bundesländern vor, weil der Arbeitsmarkt bessere Möglichkeiten bietet.Da seid ihr echt angesch.....
Nein, so lange es anders geht, würde ich nicht für einen Stundenlohn wie er im Osten gezahlt wird arbeiten.Bevor ich aber auf dem Sofa abhänge und meinen Kindern zeige, wie es auch ohne Arbeit geht, würde ich dahin gehen, wo die Arbeit ist und ín zumindest in meinem Umfeld denken da alle so.Trotzdem, Hut ab für die Unannehmlichkeiten die viele von euch auf sich nehmen.Bei meinem Mann im Betrieb leben zwei Kollegen aus Quedlinburg von Montag bis Freitag im Wohnwagen um arbeiten zu können.


Schlawine, was du schreibst klingt sehr vernünftig, doch normal ist es nicht, wenn Menschen, um ihre Familien über Wasser halten zu können, die Woche über im Wohnwagen schlafen. Ich würde es natürlich auch tun, bevor ich arbeitslos wäre.
Nun zu den Menschen aus den ABL: Sie kamen doch wirklich nur in die NBL, weil sie auf einen Schlag mindestens eine Stufe auf der Karriereleiter übersprungen haben, was ihnen so gut wie nie in der ehemaligen Bundesrepublik gelungen wäre, oder? Und inwieweit dieser Karrieresprung berecht war oder es sich um blanke Glücksritter handelt, muss jeder für sich selbst beantworten, weil auch jeder von uns beide Genre kennt.


MfG
elena

elena52

RE: Fahrten in und aus den Osten

#29 von elena52 ( Gast ) , 09.04.2008 13:00

Zitat von elena52
Zitat von Schlawine
Hallo Baumbluete,
jetzt muss ich meine Landsleute aber mal verteidigen.Ich kenne einige die für einen besseren Job ihre Heimat verlassen haben.Es kommt natürlich nicht so häufig wie in den neuen Bundesländern vor, weil der Arbeitsmarkt bessere Möglichkeiten bietet.Da seid ihr echt angesch.....
Nein, so lange es anders geht, würde ich nicht für einen Stundenlohn wie er im Osten gezahlt wird arbeiten.Bevor ich aber auf dem Sofa abhänge und meinen Kindern zeige, wie es auch ohne Arbeit geht, würde ich dahin gehen, wo die Arbeit ist und ín zumindest in meinem Umfeld denken da alle so.Trotzdem, Hut ab für die Unannehmlichkeiten die viele von euch auf sich nehmen.Bei meinem Mann im Betrieb leben zwei Kollegen aus Quedlinburg von Montag bis Freitag im Wohnwagen um arbeiten zu können.


Schlawine, was du schreibst klingt sehr vernünftig, doch normal ist es nicht, wenn Menschen, um ihre Familien über Wasser halten zu können, die Woche über im Wohnwagen schlafen. Ich würde es natürlich auch tun, bevor ich arbeitslos wäre.
Nun zu den Menschen aus den ABL: Sie kamen doch wirklich nur in die NBL, weil sie auf einen Schlag mindestens eine Stufe auf der Karriereleiter übersprungen haben, was ihnen so gut wie nie in der ehemaligen Bundesrepublik gelungen wäre, oder? Und inwieweit dieser Karrieresprung berechtigt war oder es sich um blanke Glücksritter handelt, muss jeder für sich selbst beantworten, weil auch jeder von uns beide Genre kennt.


MfG
elena

elena52

RE: Fahrten in und aus den Osten

#30 von Schlawine , 09.04.2008 16:11



Nun zu den Menschen aus den ABL: Sie kamen doch wirklich nur in die NBL, weil sie auf einen Schlag mindestens eine Stufe auf der Karriereleiter übersprungen haben, was ihnen so gut wie nie in der ehemaligen Bundesrepublik gelungen wäre, oder? Und inwieweit dieser Karrieresprung berechtigt war oder es sich um blanke Glücksritter handelt, muss jeder für sich selbst beantworten, weil auch jeder von uns beide Genre kennt.[/quote][/quote]

Hallo Elena,
hier hast du mich missverstanden.Ich kenne niemanden der für die Arbeit in die neuen Bundesländer gezogen ist.Dass sich nach der Wende viele Westdeutsche im Osten legal und auch illegal gesundgestossen haben streite ich gar nicht ab.Meine Freunde sind auch von Nord- nach Süddeutschland wegen der Arbeit oder sogar ins nahe Ausland (Holland,Frankreich,Belgien) weil sie hier in ihrem Beruf keine Chance hatten und keine Lusst hatten irgendwelche Hilfsarbeiten zu übernehmen.Es gibt eben überall solche und solche.Es sitzen ja auch noch genug in den NBL in ihrem Plattenbau und denken es ist normal von Harz IV zu leben während ihr alles tut um für auch selbst sorgen zu können.

Liebe Grüße


Schlawine

 
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